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      <author>Julian Pawlowski</author>
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      <published_on>2026-08-19</published_on>
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      <body_markdown># Bei aller Begeisterung für Agentic Coding bleibt für mich eine Frage offen:

Was bedeutet das eigentlich für die nächste Generation von Entwicklerinnen und Entwicklern?

Ich habe darauf keine einfache Antwort.

Denn bei mir selbst merke ich sehr deutlich: Der Grund, warum ich Agenten heute sinnvoll einsetzen kann, ist mein technischer Hintergrund.

Ich verstehe Konzepte, Architekturen und Abhängigkeiten und kann zumindest beurteilen, ob ein eingeschlagener Weg plausibel ist.

## Aber was passiert ohne dieses Fundament?

Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie es wäre, mit Agentic Coding aufzuwachsen, ohne vorher selbst Code geschrieben, gelesen, debuggt und Systeme von Grund auf verstanden zu haben.

Genau hier sehe ich eine echte Herausforderung.

Ich glaube nicht, dass die Zukunft darin liegt, jede Zeile Code weiterhin von Hand schreiben zu müssen.

Aber wir dürfen auch nicht den Fehler machen, **Verständnis durch reine Bedienung zu ersetzen.**

Wer Software nur noch über Agenten erzeugt, ohne die Grundlagen zu verstehen, kann irgendwann kaum noch beurteilen, ob das Ergebnis wirklich gut, sicher oder überhaupt sinnvoll ist.

Und daraus entsteht eine weitere Abhängigkeit: von den Modellen, Werkzeugen und Plattformen, die diese Arbeit für uns übernehmen.

## Deshalb bleiben offene Technologien und Wissen wichtig

Das betrifft nicht nur einzelne Entwickler, sondern langfristig unsere gesamte digitale Infrastruktur.

Gerade deshalb halte ich offene Standards, Open Source und Wissenstransfer für wichtiger denn je.

Wir müssen die neuen Werkzeuge nicht ablehnen.

Wir müssen lernen, sie richtig einzusetzen – und gleichzeitig dafür sorgen, dass Menschen weiterhin verstehen, was sie damit erschaffen.

Vielleicht ist genau das eine der großen Aufgaben beim Agentic Coding:

**Nicht zu verhindern, dass Maschinen uns Arbeit abnehmen.**

Sondern sicherzustellen, dass wir trotzdem noch wissen, was sie da eigentlich für uns tun.</body_markdown>
      <author_username>jpawlowski</author_username>
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      <author>Johannes Tigges</author>
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      <published_on>2026-08-20</published_on>
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      <body_markdown>Letzten Endes sind viele Systemdesign, Dekomposition von Aufgaben, Hardwarelimits usw Fragen auch so noch relevant ohne direkt in den Code gesehen zu haben.

Ich vermute hier eine Form von Repräsentation höherer Stufe. Ganz dem Assembler -&gt; Hochsprachen Übergang.

Und in zweiter Form würde ich vermuten, dass es ganz klassisch, ähnlich den Tischlern, eine Ausbildung an Teilen der manuellen Form und dann an den &quot;Power tools&quot; geben dürfte. Und ggf. Spezialisierungen die sich auf das Wühlen im Originalcode richten.

Oder vielleicht auch direkt ausführbare higer level Repräsentationen?</body_markdown>
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      <in_reply_to_author>Julian Pawlowski</in_reply_to_author>
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      <author>Julian Pawlowski</author>
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      <published_on>2026-08-20</published_on>
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      <body_markdown>Die Frage ist, ob man die richtigen Fragen stellen kann und die Antworten versteht. Oder ob man überhaupt auf eine Frage kommt, ohne die Struktur vom Quellcode gesehen zu haben.

Sicherlich wird sich da noch viel zusammenrütteln in den nächsten Monaten und Jahren. Aber ich glaube nicht, dass es ansatzweise irgendwelche Vergleiche zu früheren Änderungen gibt.</body_markdown>
      <author_username>jpawlowski</author_username>
      <in_reply_to_author>Johannes Tigges</in_reply_to_author>
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  <title>Johannes Tigges · 2026-08-20</title>
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    <name>Johannes Tigges</name>
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Sicherlich wird sich da noch viel zusammenrütteln in den nächsten Monaten und Jahren. Aber ich glaube nicht, dass es ansatzweise irgendwelche Vergleiche zu früheren Änderungen gibt.</body_markdown>
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Und in zweiter Form würde ich vermuten, dass es ganz klassisch, ähnlich den Tischlern, eine Ausbildung an Teilen der manuellen Form und dann an den &quot;Power tools&quot; geben dürfte. Und ggf. Spezialisierungen die sich auf das Wühlen im Originalcode richten.

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