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title: "Julian Pawlowski · 2026-08-19"
description: "# Wie ich aktuell mit mehreren Coding-Agenten arbeite"
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generated_at: 2026-08-19T13:25:47Z
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# Post by [Julian Pawlowski](https://vutuv.de/jpawlowski) · 2026-08-19

# Wie ich aktuell mit mehreren Coding-Agenten arbeite

Inzwischen merke ich immer deutlicher: **Es gibt nicht den einen perfekten Agenten – und vermutlich auch nicht die eine perfekte Entwicklungsumgebung – für alles.**

Ich arbeite aktuell vor allem mit Claude und Codex und merke dabei, dass beide unterschiedliche Stärken haben.

Claude gefällt mir häufig bei **Planung, Struktur und einer ersten Umsetzung innerhalb vorhandener Projektregeln**. Codex empfinde ich oft als **pragmatischer und direkter** und setze ihn deshalb gerne als zweiten Blick oder für Reviews ein.

Dabei ist das aber längst kein fester Workflow mehr.

Je nach Aufgabe wechsle ich zwischen den Werkzeugen und lasse auch bewusst einen Agenten auf die Arbeit des anderen schauen.

## Der eigentliche Schlüssel ist gemeinsamer Kontext

Damit das funktioniert, muss das Repository selbst gut vorbereitet sein.

Guidelines, Skills, Projektregeln, Tests und eine verständliche Entwicklungsumgebung werden für mich immer wichtiger.

Denn wenn jeder Agent erst wieder neu erraten muss, wie ein Projekt aufgebaut ist und welche Regeln gelten, verliert man einen großen Teil des Produktivitätsgewinns.

Mein Ziel ist deshalb weniger, den „besten“ Agenten zu finden.

Ich möchte ein Projekt so vorbereiten, dass **unterschiedliche Agenten sinnvoll daran arbeiten können und austauschbar bleiben.**

## Agentische Entwicklung findet für mich nicht nur in Agent-First-IDEs statt

Ich nutze VS Code mit Devcontainern ebenfalls intensiv für agentische Entwicklung.

Der Unterschied ist für mich eher: Dort kann ich den Agenten **wesentlich besser auf die Finger schauen**.

Ich sehe Dateien, Diffs und die Struktur des Projekts direkt vor mir, kann Änderungen gezielt nachvollziehen und habe stärker das Gefühl, jederzeit eingreifen zu können.

Agent-First-Umgebungen wie Claude Code oder Codex sind dagegen besonders angenehm, wenn ich eine Aufgabe stärker delegieren und den Agenten relativ selbstständig daran arbeiten lassen möchte.

Für mich läuft es deshalb nicht auf **VS Code oder Agent** hinaus.

Und auch nicht auf **Claude oder Codex**.

Sondern auf eine Kombination daraus – abhängig davon, was ich gerade erreichen möchte und wie eng ich die Umsetzung begleiten will.

Vielleicht ist genau das die neue Fähigkeit:

**Nicht nur Code zu schreiben, sondern für jede Aufgabe den richtigen Agenten, den richtigen Kontext und die passende Arbeitsumgebung zusammenzubringen.**

Tags: #AgenticCoding, #ClaudeCode, #Codex, #SoftwareEngineering, #DeveloperExperience

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## Conversation (3)

#### [Johannes Tigges](https://vutuv.de/johannes_tigges/posts/01a01967-e222-7b0e-b937-253e273bd4d7) · 2026-08-19

> In reply to a post by Julian Pawlowski.

Den Beobachtungen kann ich nur zustimmen.

Ich kann an der Stelle immer auch gerne OpenCode empfehlen, insbesondere auch für die Fähigkeiten dort beliebige Modelle anklemmen zu können. Und sich das ganze bei Bedarf komfortabel zurecht hacken zu können.

Ansonsten natürlich eine der Ticket Lagerstätten für sauber aufgetrennten externen und wieder aufnehmbaren Kontext quer über Harnesses. 

Letztlich ein weiteres Beispiel von "saubere SWE Praktiken mit menschlichen SWE übersetzen sich idR auch zu guten Resultaten mit maschinenbasierten SWEs".

##### [Julian Pawlowski](https://vutuv.de/jpawlowski/posts/01a01a0a-270f-7f58-8afe-9509855a71f2) · 2026-08-19

> In reply to a post by Johannes Tigges.

@johannes_tigges In das Rabbit Hole OpenCode wollte ich bisher noch nicht reinfallen ehrlich gesagt, aber irgendwann wird das kommen 😉
