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      <handle>@hamiller_friendica@anonsys.net</handle>
      <text>@michael_gisiger@vutuv.de Danke, und genau dabei hat mir dein Guide zum Gemini Notebook ein paar wichtige Anregungen gegeben. Vor allem werde ich ab jetzt mehr Ordnung bei meinen Quellen halten. 😀</text>
      <author>Hamiller Friendica</author>
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  <description>Gefällt mir! Das ist eigentlich das, was ich (meistens) mache. Das braucht aber Selbstdisziplin, Vorwissen und v.a. eine Inferenzebene, die einem nicht einfach nach dem Mund redet (Stichwort Sycophanc</description>
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  <title>Michael Gisiger · 2026-10-13</title>
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  <body_markdown>&gt; „Wie ein geschickter Gesprächspartner fordert uns das System dazu auf, unsere Annahmen zu klären und unsere Logik zu verfeinern, wodurch eine Rückkopplungsschleife entsteht, die zu einem tieferen Verständnis führt.“

Gefällt mir! Das ist eigentlich das, was ich (meistens) mache. Das braucht aber Selbstdisziplin, Vorwissen und v.a. eine Inferenzebene, die einem nicht einfach nach dem Mund redet (Stichwort Sycophancy).</body_markdown>
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      <body_markdown># Wenn KI nicht nur Arbeit, sondern Denken abnimmt

*Cognitive Offloading* ist nichts Neues. Wir lagern gedankliche Aufgaben seit Langem an Hilfsmittel aus – von der Einkaufsliste bis zur Navigation.

Generative KI verändert aber die Qualität dieser Auslagerung. Wir delegieren nicht mehr nur Erinnern oder Nachschlagen, sondern zunehmend auch **Strukturieren, Zusammenfassen und Argumentieren**.

Genau darin liegt die Ambivalenz: KI kann kognitive Ressourcen freisetzen. Sie kann aber auch eine Auseinandersetzung ersetzen, die für Lernen und eigenes Denken notwendig wäre. Besonders tückisch sind dabei Ergebnisse, die sprachlich und formal überzeugend wirken, obwohl der zugrunde liegende Denkprozess kaum stattgefunden hat.

Die entscheidende Frage ist deshalb für mich nicht: **KI nutzen oder nicht?**

Sondern: **Welche Denkarbeit wollen wir weiterhin selbst leisten?**

KI sollte unser Denken ergänzen – nicht unbemerkt an seine Stelle treten.</body_markdown>
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Gefällt mir! Das ist eigentlich das, was ich (meistens) mache. Das braucht aber Selbstdisziplin, Vorwissen und v.a. eine Inferenzebene, die einem nicht einfach nach dem Mund redet (Stichwort Sycophancy).</body_markdown>
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