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  <published_on>2026-10-24</published_on>
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  <body_markdown>Der neue BIBB-Sammelband **«KI in der beruflichen Bildung – wie können wir die Zukunft gestalten?»** umfasst 19 Beiträge zu Lehr-Lern-Prozessen, Weiterbildung, Prüfungen, Rollenwandel, AI Literacy und organisationalem Lernen. Schon die erste Sichtung zeigt eine erfreulich nüchterne Linie: Es geht deutlich weniger um «mehr KI-Tools» als um die Frage, **wie KI fachlich, didaktisch und organisatorisch verantwortlich eingesetzt werden kann**.

Einige Punkte, die ich besonders interessant finde:

**AI Literacy ist mehr als Tool-Kompetenz.** Entscheidend sind professionelle Urteilskraft, Selbstregulation und die Fähigkeit, KI in konkreten beruflichen Situationen reflektiert einzusetzen. Rein instrumentelle «KI-Führerscheine» greifen zu kurz, wenn sie nicht in eine breitere **AI Readiness der Organisation** eingebettet werden.

**Menschliche Expertise bleibt zentral.** KI kann Materialien erzeugen, Varianten erstellen, Informationen strukturieren oder Korrekturprozesse unterstützen. Fachliche Richtigkeit, Kontextpassung, pädagogische Qualität und Verantwortung lassen sich aber nicht einfach delegieren.

**Auch die Rolle des Bildungspersonals verändert sich.** Beratung, Lernbegleitung, Kuratierung, Validierung und Gestaltung von Lernprozessen gewinnen an Gewicht. Gleichzeitig findet Professionalisierung heute vielfach noch informell durch eigenes Ausprobieren statt.

Besonders spannend finde ich zudem die Beiträge zu organisationalem Lernen: KI-Transformation erscheint hier weniger als reine Technologieeinführung denn als **Lern- und Gestaltungsaufgabe für ganze Organisationen**.

Mein erster Eindruck: ein ausgesprochen relevanter Band für alle, die sich mit beruflicher Aus- und Weiterbildung, AI Literacy und KI-Governance beschäftigen.

Download / Publikationsseite:  
https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/20993</body_markdown>
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  <title>Michael Gisiger · 2026-10-24</title>
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Einige Punkte, die ich besonders interessant finde:

**AI Literacy ist mehr als Tool-Kompetenz.** Entscheidend sind professionelle Urteilskraft, Selbstregulation und die Fähigkeit, KI in konkreten beruflichen Situationen reflektiert einzusetzen. Rein instrumentelle «KI-Führerscheine» greifen zu kurz, wenn sie nicht in eine breitere **AI Readiness der Organisation** eingebettet werden.

**Menschliche Expertise bleibt zentral.** KI kann Materialien erzeugen, Varianten erstellen, Informationen strukturieren oder Korrekturprozesse unterstützen. Fachliche Richtigkeit, Kontextpassung, pädagogische Qualität und Verantwortung lassen sich aber nicht einfach delegieren.

**Auch die Rolle des Bildungspersonals verändert sich.** Beratung, Lernbegleitung, Kuratierung, Validierung und Gestaltung von Lernprozessen gewinnen an Gewicht. Gleichzeitig findet Professionalisierung heute vielfach noch informell durch eigenes Ausprobieren statt.

Besonders spannend finde ich zudem die Beiträge zu organisationalem Lernen: KI-Transformation erscheint hier weniger als reine Technologieeinführung denn als **Lern- und Gestaltungsaufgabe für ganze Organisationen**.

Mein erster Eindruck: ein ausgesprochen relevanter Band für alle, die sich mit beruflicher Aus- und Weiterbildung, AI Literacy und KI-Governance beschäftigen.

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