<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<post>
  <fediverse_replies>
    <item>
      <handle>@gisiger@nerdculture.de</handle>
      <text>@michael_gisiger@vutuv.de Leidert rendert #Mastodon – anders als z.B. #Vutuv – #Markdown Tabellen nicht korrekt.

Darum hier als Bild:</text>
      <author>Michael Gisiger</author>
      <url>https://nerdculture.de/@gisiger/117551382991263342</url>
      <received_at>2026-11-03T07:42:37Z</received_at>
      <network>nerdculture.de</network>
      <content_warning/>
    </item>
  </fediverse_replies>
  <id>01a1a04d-e77d-7747-a1e7-145586fb6971</id>
  <formats>
    <json>https://vutuv.de/michael_gisiger/posts/01a1a04d-e77d-7747-a1e7-145586fb6971.json</json>
    <text>https://vutuv.de/michael_gisiger/posts/01a1a04d-e77d-7747-a1e7-145586fb6971.txt</text>
    <markdown>https://vutuv.de/michael_gisiger/posts/01a1a04d-e77d-7747-a1e7-145586fb6971.md</markdown>
    <xml>https://vutuv.de/michael_gisiger/posts/01a1a04d-e77d-7747-a1e7-145586fb6971.xml</xml>
  </formats>
  <repost_count>1</repost_count>
  <review/>
  <title>Michael Gisiger · 2026-11-03</title>
  <body_markdown># Drei Spalten für bessere Reflexion

Eine der einfachsten Reflexionsmethoden, auf die ich in letzter Zeit gestossen bin, braucht genau eine Seite Papier.

Anne-Laure Le Cunff beschreibt sie in *Tiny Experiments* als **Plus–Minus–Next**:

| + Plus                | – Minus                           | → Next                             |
| --------------------- | --------------------------------- | ---------------------------------- |
| Was hat funktioniert? | Was hat weniger gut funktioniert? | Was mache ich als Nächstes anders? |

Eigentlich banal – aber stark.

Viele Reflexionen bleiben bei einer Bewertung stehen: *Das lief gut. Das lief schlecht.*

Mit der dritten Spalte kommt eine andere Denkoperation hinzu: **Aus der Erfahrung wird eine nächste Handlung abgeleitet.**

Ich kann mir die Methode deshalb in sehr unterschiedlichen Situationen vorstellen:

* nach einer Unterrichtseinheit,

* nach einem Workshop,

* nach einer Sitzung,

* nach einem Projektabschnitt,

* oder einfach am Ende einer Arbeitswoche.

Fünf Minuten reichen häufig aus.

Für mich ist Plus–Minus–Next damit weniger eine Feedbackmethode als ein kleines Instrument zur **Selbststeuerung**:

Erfahrung festhalten → bewerten → nächste Handlung ableiten.

Reflexion wird dadurch nicht zum Rückblick um des Rückblicks willen, sondern Teil des nächsten Versuchs.</body_markdown>
  <generated_at>2026-11-03T13:04:39Z</generated_at>
  <thread_truncated>false</thread_truncated>
  <in_reply_to/>
  <author>
    <name>Michael Gisiger</name>
    <username>michael_gisiger</username>
    <url>https://vutuv.de/michael_gisiger</url>
  </author>
  <tags>
    <item>erwachsenenbildung</item>
    <item>Lernen</item>
    <item>didaktik</item>
    <item>Reflexion</item>
    <item>Selbststeuerung</item>
  </tags>
  <fediverse_repost_count>1</fediverse_repost_count>
  <fediverse_reactions>
    <item>
      <handle>@Linkshaender@bildung.social</handle>
      <kind>like</kind>
      <url>https://bildung.social/users/Linkshaender</url>
      <received_at>2026-11-03T12:31:27</received_at>
      <network>bildung.social</network>
    </item>
    <item>
      <handle>@thomasweibel@swiss.social</handle>
      <kind>like</kind>
      <url>https://swiss.social/users/thomasweibel</url>
      <received_at>2026-11-03T07:40:46</received_at>
      <network>swiss.social</network>
    </item>
    <item>
      <handle>@gisiger@nerdculture.de</handle>
      <kind>announce</kind>
      <url>https://nerdculture.de/users/gisiger</url>
      <received_at>2026-11-03T07:39:59</received_at>
      <network>nerdculture.de</network>
    </item>
  </fediverse_reactions>
  <video/>
  <reply_count>1</reply_count>
  <fediverse_reaction_count>3</fediverse_reaction_count>
  <license/>
  <images/>
  <fediverse_reply_count>1</fediverse_reply_count>
  <bookmark_count>0</bookmark_count>
  <description># Drei Spalten für bessere Reflexion</description>
  <schema_version>3</schema_version>
  <verified_author_links/>
  <files>
    <item>
      <name>2026-10-24-michaelgisiger-plus-minus-next-reflexionsmethode.pdf</name>
      <content_type>application/pdf</content_type>
      <url>https://vutuv.de/system/attachments/YV0Rd_Ax2PB0Rvag-JlcDQ/file</url>
      <pages>1</pages>
      <size_bytes>13941</size_bytes>
    </item>
  </files>
  <type>post</type>
  <replies/>
  <url>https://vutuv.de/michael_gisiger/posts/01a1a04d-e77d-7747-a1e7-145586fb6971</url>
  <published_on>2026-11-03</published_on>
  <thread>
    <item>
      <id>01a1a04d-e77d-7747-a1e7-145586fb6971</id>
      <depth>0</depth>
      <author>Michael Gisiger</author>
      <url>https://vutuv.de/michael_gisiger/posts/01a1a04d-e77d-7747-a1e7-145586fb6971</url>
      <published_on>2026-11-03</published_on>
      <in_reply_to_id/>
      <author_username>michael_gisiger</author_username>
      <body_markdown># Drei Spalten für bessere Reflexion

Eine der einfachsten Reflexionsmethoden, auf die ich in letzter Zeit gestossen bin, braucht genau eine Seite Papier.

Anne-Laure Le Cunff beschreibt sie in *Tiny Experiments* als **Plus–Minus–Next**:

| + Plus                | – Minus                           | → Next                             |
| --------------------- | --------------------------------- | ---------------------------------- |
| Was hat funktioniert? | Was hat weniger gut funktioniert? | Was mache ich als Nächstes anders? |

Eigentlich banal – aber stark.

Viele Reflexionen bleiben bei einer Bewertung stehen: *Das lief gut. Das lief schlecht.*

Mit der dritten Spalte kommt eine andere Denkoperation hinzu: **Aus der Erfahrung wird eine nächste Handlung abgeleitet.**

Ich kann mir die Methode deshalb in sehr unterschiedlichen Situationen vorstellen:

* nach einer Unterrichtseinheit,

* nach einem Workshop,

* nach einer Sitzung,

* nach einem Projektabschnitt,

* oder einfach am Ende einer Arbeitswoche.

Fünf Minuten reichen häufig aus.

Für mich ist Plus–Minus–Next damit weniger eine Feedbackmethode als ein kleines Instrument zur **Selbststeuerung**:

Erfahrung festhalten → bewerten → nächste Handlung ableiten.

Reflexion wird dadurch nicht zum Rückblick um des Rückblicks willen, sondern Teil des nächsten Versuchs.</body_markdown>
      <in_reply_to_author/>
    </item>
  </thread>
  <fediverse_like_count>2</fediverse_like_count>
  <like_count>3</like_count>
  <likers>
    <item>
      <name>Alexander van der Steeg</name>
      <username>alexander_vds</username>
      <url>https://vutuv.de/alexander_vds</url>
    </item>
  </likers>
</post>
