Ich lehne die Todesstrafe aus grundsätzlichen Erwägungen als Verletzung der Menschenwürde & menschliche Hybris im Urteilen und Anspruch ab.
Das Schicksal und die gerade (vorerst?) gescheiterte Hinrichtung von Christa Pike in Tennessee, USA, empfinde ich als alptraumhaft.
“Bei der ersten geplanten Hinrichtung einer Frau in Tennessee seit mehr als 200 Jahren ist es zu Komplikationen gekommen. Nach Darstellung von Christa Pikes Verteidigern lebte die 50-Jährige auch nach der Verabreichung zweier Giftspritzen noch, wie aus einem entsprechenden Gerichtsdokument hervorgeht. “Um 20.26 Uhr berichteten Zeugen der Hinrichtung, dass die Vollstrecker beide Spritzen mit den tödlichen Chemikalien injiziert hätten und Pike noch am Leben sei und schnarche”, heißt es.
[…] Die Justizvollzugsbehörde habe zudem die medizinische Notfallversorgung und den Transport von Pike in ein Krankenhaus angeordnet.”
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