Post by Ruhrnalist Kai Rüsberg
Mein erster Tag als Journalist in Residence an der #TUBerlin (SFB1265) war ein Rush. Um 8 Uhr steht “Yes to AI” leuchtend rot im frühen Morgenhimmel über den Veranstaltungshallen des Digitalgipfels. Digitalminister Wildberger betont die Notwendigkeit des Aufbaus von Rechenzentren in Deutschland. Mein Thema im Rahmen #JournalistInResidence spricht er damit an, aber sagt nichts zu meiner Frage: Welche Räume, welche Ressourcen der Natur und Landschaft werden damit verbraucht. Ein zukunftsfähiger Rechenzentrumsstandort darf sich nicht in der Reaktion auf bestehende Abhängigkeiten erschöpfen, sondern muss proaktiv ein neues Zielbild etablieren. Statt lediglich Probleme zu beheben, gilt es, Grundlagen für eine offene, kollaborative und selbstbestimmte digitale Gesellschaft zu schaffen, die Nachhaltigkeit und Grundrechte achtet, sagt die Initiative F5 im Sideevevent. Solche Themen waren nicht auf die große Bühne eingeladen. Einen Monat lebe ich nun in Berlin. Ich habe einen Platz in der wunderbaren KünstleryResidency des zk/u mit interessanten Künstlern aus aller Welt gefunden. Den ersten Abend mit geinsamen Kochen musste ich leider auslassen und mich nochmals um den Minister scharen (nein, war Zufall).
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