Neuerdings kommt es immer häufiger vor, das Veranstalter (Kirchen, VHS usw) von mir vorsorglich ein erweitertes Führungszeugnis verlangen. Das bedeutet, sie geben mir einen Bescheid, dass sie das aufgrund gesetzlicher Regelungen brauchen, ich kann es dann beantragen (kostet 13 Euro). Das ist aber gelogen. Ein erweitertes Führungszeugnis ist nur erforderlich bei Dozent*innen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, was bei mir nicht der Fall ist. Trotzdem habe ich jedes Mal Hickhack mit denen. Dabei sind ihre Bescheide alle gelogen, denn darin behaupten sie, dass sie eins laut §30 BZRG brauchen würden, dort steht aber eindeutig, dass es nur für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist. Der wahre Grund ist, dass sie ihre Abläufe automatisieren und keinen Bock haben, zu unterscheiden. Das ist ein so typisches Beispiel für alles, was schief läuft in unserer Mentalität und Bürokratie. Am Ende gibt es massenweise zu Unrecht eingesammelter Daten und massen weise bürokratische Abläufe für nichts und wieder nichts, und es nennt sich Kinder- und Jugendschutz. Habt Ihr das auch schon erlebt? Oder arbeitet ihr in einer solchen Behörde? Macht diese Kackscheiße nicht mit!
Post by Stefan Wintermeyer
K* ist nicht meine Sprache, aber der eigentliche Punkt bleibt natürlich bestehen. Aus Bequemlichkeit und oft auch unsinniger Angst wird viel zu viel Overhead erzeugt.
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Already counted in the numbers above.
@wintermeyer Ich hatte mal eine Zeitarbeitsfirma mit der ich über mehrere Jahre mehrfach zusammengearbeitet habe immer mit befristeten (auf meinen Wunsch) Verträgen. Die wollten jedes Jahr ein Führungszeugnis von mir. Ich hab dann mal ein Gespräch geführt, dass ich das beleidigend finde und unterstellend - und nach dem Grund gefragt: Weil wir das so machen. War die Antwort - allerdings hat man es nochmal besprochen und den Zeitraum auf 3 Jahre verlängert.
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