erinnerungskultur

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Renate Mack @RMa sueden.social

#Aalen stabil in Sachen #Stolpersteine

Heute wurden 7 neue Steine im Stadtgebiet verlegt.

Erinnerungskultur Gedenken
Das Bild zeigt eine weiße Rose mit langem, grünem Stiel, die auf dem Boden abgelegt wurde.
Der geöffnete Blütenkopf der Rose liegt unmittelbar neben einem sogenannten Stolperstein. Bei diesem Gedenkstein handelt es sich um einen kleinen, quadratischen Betonwürfel, dessen Oberseite mit einer beschrifteten Messingplatte versehen und bündig in den Straßenbelag eingelassen ist. Die Gravur auf der Metallplatte erinnert an ein Opfer des Nationalsozialismus.
Auf dem Stolperstein lässt sich folgende Inschrift ablesen:
HIER WOHNTE
ANNA KATHARINA KOLLMANNTHALER
JG. 1898   EINGEWIESEN 1933
HEILANSTALT HEGGBACH     VERLEGT' 4.10.1940
GRAFENECK
ERMORDET 4.10.1940
'AKTION T4'
Gedenkstätte Grafeneck @gedenkstaette_grafeneck weremember.social

Genau heute vor einem Jahr haben wir unseren Mastodon-Account aktiviert🎂

Seitdem berichten wir auch im Fediverse von unserer vielfältigen Arbeit und freuen uns über den Austausch mit Euch.

Schon über 400 Menschen folgen uns hier. Wir sagen vielen Dank für das große Interesse! 😊

Als gemeinnütziger Verein freuen wir uns über finanzielle Unterstützung. Mehr Informationen zu Spenden gibt es hier: gedenkstaette-grafeneck.de/spenden

fediversary Erinnerungskultur
dadamsda @dadamsda mstdn.social

Gemeinsamer Antrag: Stadträte von AfD und #CDU in #Sachsen wollen #Stolpersteine für Nazi-Opfer verbieten

Stattdessen soll eine Gedenkecke auf einem Friedhof am Stadtrand entstehen. Na dann…

freiepresse.de/nachrichten/…
-> archive.is/Ay5PM

Brandmauer Antisemitismus Rechtsrutsch noafd Erinnerungskultur
+6 Less Neorechts Holocaust Nationalsozialismus Opfer Erinnerung KrisedesKonservatismus

Nürnberg – ein Film, ein Buch und viele Gedanken
Manche Filme enden nicht mit dem Abspann. Sie beschäftigen einen noch lange danach.

So ging es uns mit „Nürnberg“. Wir hatten uns die Blu-ray gekauft und inzwischen angesehen – und der Film hat uns sehr bewegt und nachdenklich zurückgelassen.

Im Mittelpunkt stehen die Nürnberger Prozesse und insbesondere die Begegnungen des amerikanischen Psychiaters Douglas M. Kelley mit den inhaftierten führenden Nationalsozialisten. Kelley sollte untersuchen, mit welchen Persönlichkeiten er es zu tun hatte und ob die Angeklagten psychisch in der Lage waren, sich vor Gericht zu verantworten.

Der Film ist aus unserer Sicht sehr gut gemacht. Er versucht nicht nur, historische Ereignisse nachzuerzählen, sondern stellt eine viel unbequemere Frage in den Raum:

Was für Menschen waren diejenigen, die solche Verbrechen ermöglichten, planten und ausführten?

Waren es grundsätzlich vollkommen andere Menschen? Psychisch krank? Oder Menschen, deren Denken sich unter bestimmten gesellschaftlichen, politischen und persönlichen Bedingungen immer weiter verschoben hatte?

Gerade diese Frage macht den Film so beklemmend.

Im Film wird auch auf die Aufzeichnungen von Douglas M. Kelley Bezug genommen. Deshalb wollten wir nach dem Ansehen mehr darüber erfahren. Heute kam nun das Buch „22 Zellen in Nürnberg – Im Denken der Nazis“ bei uns an.

Es enthält die Aufzeichnungen jenes Psychiaters, der während der Nürnberger Prozesse unmittelbaren Zugang zu den Gefangenen hatte und mit ihnen sprach. Genau diese Erfahrungen und Beobachtungen dienten auch als Inspiration für den Film.

Nun liegt das Buch bei uns auf dem Tisch – und wir werden es lesen.

Ich vermute, dass es keine leichte Lektüre werden wird. Aber vielleicht eine wichtige.

Denn für mich ist das Thema keineswegs nur historische Rückschau.

Wenn man sich damit beschäftigt, wie Propaganda funktioniert, wie Menschen Feindbilder übernehmen, wie Sprache Grenzen verschiebt, wie demokratische Regeln Stück für Stück infrage gestellt werden und wie aus scheinbar kleinen Veränderungen irgendwann etwas sehr Großes entstehen kann, dann wirkt vieles erschreckend aktuell.

Geschichte wiederholt sich nicht einfach eins zu eins. Aber Geschichte kann zeigen, wohin Entwicklungen führen können, wenn eine Gesellschaft bestimmte Warnzeichen ignoriert.

Vielleicht ist gerade deshalb ein Film wie „Nürnberg“ sehenswert – und ein Buch wie „22 Zellen in Nürnberg“ lesenswert.

Nicht, weil man ständig in die Vergangenheit schauen sollte.

Sondern weil das Wissen über die Vergangenheit helfen kann, die Gegenwart wachsamer zu betrachten.

Wir sind jedenfalls gespannt auf das Buch. Und wahrscheinlich wird es anschließend noch einiges geben, worüber es sich zu schreiben und zu diskutieren lohnt.

NürnbergerProzesse Geschichte Zeitgeschichte DouglasMKelley Film
+3 Less Buch Lesetipp Erinnerungskultur
Dirk Wagner @dirk_wagner_ norden.social

#Gedenkstätten für die Opfer des NS-Regimes kommen im Regierungsprogramm nicht direkt vor. Aber die zitierten Sätze machen deutlich, dass die rechtsradikale Partei die #Axt an die #Grundfesten deutscher #Erinnerungskultur legen will.

Nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: Bedrohte NS-Erinnerungsorte. taz.de/Nach-AfD-Sieg-in-Sachsen-Anhalt/…

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