Lillys Tagebuch – 28.09.2026 🐾
Heute war wieder so ein Tag, an dem ich meine Zweibeiner ganz genau im Auge behalten musste. Man weiß ja nie, was die ohne meine Aufsicht so treiben. 😼
Der Morgen begann eigentlich ganz ordentlich. Einer meiner Zweibeiner stand in der Küche und bereitete mein Fressen zu. Natürlich muss so etwas fachkundig überwacht werden. Also bezog ich meinen bevorzugten Kontrollposten: direkt auf seiner Schulter. Von dort hat man schließlich den besten Überblick über Arbeitsfläche, Futternapf und Personal. 😸
Während ich dort ganz gemütlich saß, habe ich meiner Zweibeinerin sogar noch ein kleines Zwinkern geschenkt. 😉 Ein Auge zu, das andere wachsam geöffnet. Schließlich muss eine Katze gleichzeitig niedlich aussehen und kontrollieren, ob bei der Futterzubereitung wirklich alles ordnungsgemäß läuft.
Weniger erfreulich war der Vormittag. Da waren schon wieder fremde Leute in meiner Wohnung! 😾 Ich verstehe wirklich nicht, warum Menschen ständig meinen, sie könnten einfach in ein ordentlich kontrolliertes Katzenrevier hineinspazieren. Ich mag das überhaupt nicht. Erst riechen plötzlich alle Ecken anders, dann wird geredet und herumgelaufen – und niemand hat vorher bei mir eine Besuchsgenehmigung beantragt!
Am Nachmittag stand dann wieder mein tägliches Seiltraining auf dem Programm. Eigentlich kann ich das inzwischen richtig gut. Eigentlich. 😹
Heute war ich nämlich offenbar der Meinung, dass man während des Balancierens auch hervorragend die Umgebung beobachten kann. Ein bisschen nach links schauen, ein bisschen nach rechts … und plötzlich: rutsch!
Da hing ich nun mit meinen Vorderpfoten am Seil. 🙀
Normalerweise habe ich ja inzwischen eine ziemlich gute Technik entwickelt, mich wieder hochzuarbeiten. Aber dieses Mal funktionierte das irgendwie nicht. Also musste tatsächlich einer meiner Zweibeiner zur Rettung antreten und mich wieder nach oben befördern.
Natürlich war das keine Rettungsaktion. Das war lediglich eine praktische Übung für mein Bodenpersonal. Schließlich müssen die auch regelmäßig trainieren. 😹🐾
Am Abend saßen meine Zweibeiner dann ewig vor dem Rechner und hatten ein langes Meeting. Für mich bedeutete das: warten, beobachten, zwischendurch kontrollieren und darauf hoffen, dass dieses Menschengerede irgendwann endlich aufhört.
Und jetzt ist Schluss für heute. Rechner aus, Meeting vorbei – endlich Feierabend! 🥰 Jetzt geht es gemeinsam aufs Sofa. Genau dorthin, wo Zweibeiner hingehören, wenn eine Katze beschlossen hat, dass genug gearbeitet wurde.
Eure
Lilly 🐾😽