(Für Menschen mit Tagesfreizeit)
Reutlingen Schadstoffmobil-Tour
Die “Technischen Betriebsdienste Reutlingen” machen mal wieder ihre Sammeltour. Viermal im Jahr kann man 2 Stunden lang, Termine meist Vormittags unter der Woche, an verschiedenen Adressen, “Schadstoffe” kostenlos abgeben. Zwecks Planung hier der Link »
Klingt gut? Besser wie nix?
Ganz bestimmt nehmen sich da viele Urlaub, um nicht LED-Lampen, Akkus oder giftige Substanzen in den Restmüll zu werfen. Äh, nein, tun sie natürlich nicht. Alternativ könnte man auch zur Sammelstelle an der Mülldeponie fahren. Einfach Auto organisieren und …
Wenn schon Menschen mit Umweltgewissen nicht wissen wie sie fachgerecht Problemmüll loswerden können, was macht dann erst die breite Masse? Genau. Ab in den Restmüll.
Warum, nur so als Idee, wird man nicht für das gewissenhafte Trennen und Entsorgen von Müll belohnt?
Geht nicht? Geht wohl. Pfandsystem wäre ein extrem einfacher Weg. Auf alle Produkte mit problematischen (giftigen, gefährlichen) Bestandteilen ein ordentliches Pfand. Rücknahme und Entsorgungspflicht für die Produzenten.
Gesetzliche Umsetzung braucht Zeit?
Zwischenlösung: Bei der Abgabe von Problemmüll an Entsorgungsstellen bekommt man einen kleinen Betrag, finanziert von einer Produzentenabgabe.
Ginge noch mehr, wenn man wollte.
Wahrscheinlich findet man aber viele (deutsche) Gründe warum so etwas nicht gehen kann.
(Ja, der Einzelhandel ist teilweise zur Rücknahme von Elektrogeräten verpflichtet. Bei manchen klappt das auch ganz gut - bei vielen weniger gut. Ich habe noch nie gesehen, wie ein Kunde seinen defekten Staubsauger oder TV zu ALDI oder LIDL bringt …)