Post by Stefan Wintermeyer
@wintermeyer Hier nochmal mein Beitrag zu meiner Vorstellung für ein Berufliches Netzwerk im Fediverse:
hmm… das mit den Projekten ist keine schlechte Idee. Muss mal ewas drüber nachdenken. Faktisch kann man vieles davon heute schon mit Organisationen in vutuv machen. Die sind aber “gut versteckt”. CC @jpawlowski
was ich an der Schicht “Projekte” spannend fände wäre, dass es eine dritte Ebene wäre, bei der eben auch organisationsübergreifend Personen mitwirken können. Das bricht Barrieren und Silos auf. Ansonsten ist mir aber nicht ganz klar, was “Projekte” eigentlich sein sollen, allein schon vom Begriff her scheint er mir nicht das zu verkörpern, was man ansonsten im beruflichen Alltag als “Projekt” bezeichnet (z.B. “hat ein Anfang und ein Ende”, etc.). Vielleicht entspricht es eher dem Gedanken einer Gruppe oder Community.
Aber es wäre für mich kein Ersatz für normale Posts von Organisationen oder Individuen. Im Fediverse spielen Tags eine große Rolle und auch, dass man diesen themenspezifisch folgen kann. Das fehlt auf vutuv aktuell noch.
Ich möchte die Content-Bulimie loswerden. Beiträge sollen nur auf auf das jeweilige Projekt, oder die Zusammenarbeit, oder wie immer das genannt werden soll, bezogen sein. Kein Posten um des Postens willen.
Gib mir bitte mal ein Beispiel. Vielleicht sogar zwei Beispiele. Ein positives und ein negatives.
- Was könnte man mit Projekten realisieren, was man nicht mit Hashtags/Tags realisieren kann? Ich will es besser verstehen.
- Ist eine Gruppe in Deinem Verständnis so etwas wie eine WhatsApp Gruppe?
Das mit den Gruppen kam von Julian. Mir ist wie gesagt egal, wie man es nennt, solange klar ist, dass es in dem Bereich nur um diese eine Sache geht.
In dem jeweilige Bereich soll es wirklich nur um diese eine Sache gehen. Kein Egoposten, kein Beweihräuchern, sondern rein um das jeweilige Projekt. Was war die Aufgabe, wie wurde sie gelöst, was wurde dazu gebraucht, wer hat was gemacht, wie sieht das Ergebnis aus, wie geht es damit weiter?
Hashtags sollte man auf jeden Fall dazu benutzen, um die passenden Projekte finden zu können.
Ok, also soll das nur eine Referenz/Retrospektive sein. Aber willst du darauf ein ganzes Social Network begrenzen? Klingt ziemlich fad immer nur über die Vergangenheit reden zu können und nicht über die Zukunft, über Möglichkeiten und aktuelle Gedanken.
Doch, ich sagte ja: wie geht es damit weiter? Da könnte man dann auch Projekte vernetzen. Das Ganze soll ja auch dazu dienen, dass ich passende Leute finde, um neue Projekte zu realisieren. Gleichzeitig erscheinen die fertigen und laufenden Projekte im Profil der Beteiligten.
Als “Success Stories” finde ich das gut, ob laufende Projekte tatsächlich abgebildet werden können, da würde ich ein Fragezeichen dran machen. Sofern es sich um interne Projekte handelt sicherlich, aber dann sind wir wieder nur beim internen Selbstbeweihräuchern ohne externe Erdung. Und während eines Projektes sehe ich eigentlich keinen Kunden, der in den letzten Jahren dazu bereit gewesen wäre da schon währendessen eine Referenz zu geben (viele ja nichtmal hinterher).
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