Post by Alkis Kurul

Dann muss der Nutzer aufpassen, dass er nicht gesperrt wird, weil er ein Geschäftsmodell verhindert: Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton hat am 14. Juli 2026 eine Untersuchung gegen LinkedIn eingeleitet. Hintergrund sind Vorwürfe, dass die Plattform von gefälschten oder inaktiven Stellenausschreibungen (sogenannten „Ghost Jobs“) profitiert und diese fördert.

Wichtige Details der Untersuchung

  • Die Vorwürfe: Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft prüft LinkedIn den Einstellungsstatus der meisten Stellenanzeigen nicht unabhängig. Der Bundesstaat behauptet, LinkedIn verschweige, dass ein Großteil der Anzeigen inaktiv oder unbesetzt sein könnte. Dies täusche Nutzer, die für kostenpflichtige „LinkedIn Premium“-Abonnements bezahlen (die etwa 39,99 bis 69,99 US-Dollar pro Monat kosten).
  • Eingeleitete rechtliche Schritte: Die Generalstaatsanwaltschaft hat eine zivilrechtliche Ermittlungsanordnung (Civil Investigative Demand) erlassen. LinkedIn muss nun interne Mitteilungen, Daten und Dokumente bezüglich seiner Marketing-, Werbe- und Stellenverifizierungspraktiken offenlegen. Eine Klage oder formelle Anklage wegen Fehlverhaltens wurde bisher nicht eingereicht.

texasattorneygeneral.gov/news/…

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