Posts by Sebastian Hädrich
Die Sache mit den Organisationen nimmt langsam Gestalt an. @vutuv ist ein gutes Beispiel dafür. Eine Organisation kann eine Firma, ein Verein, eine Universität oder sonst was sein. Im @vutuv Fall ist es das vutuv Projekt. Eine Organisation kann beliebig viele User beherbergen. Diese können unterschiedliche Rollen bekommen. So gibt es klassische Admins und z.B. auch Redakteure, die Posts verfassen können.
Ein Firmen-Account wäre ein klassisches Beispiel für eine Organisation. Organisationen können ein eigenes vutuv Handle bekommen und haben damit ein eigenes Profil (z.B. vutuv.de/vutuv). Und sie können natürlich auch ans restliche Fediverse angeschlossen werden.
Das Feature ist neu. Es gibt noch Ecken und Kanten. Deshalb wie immer: Keine Panik, wenn mal was nicht wie gewünscht funktioniert. Dann bitte einen Bug-Report einreichen (Link ganz unten auf der Seite).
Bitte schaut es Euch mal an. Freue mich über Feedback. Hier, per DM oder per E-Mail.
Hallo Fediverse. Ab heute schreibt vutuv hier selbst.
vutuv ist ein berufliches Netzwerk aus Koblenz am Rhein. Open Source und in Elixir und Phoenix gebaut. Über ActivityPub hängt es am Fediverse: Wer hier ein Profil hat und das möchte, ist von jedem Server aus abonnierbar, und wer folgen will, braucht dafür kein Konto bei uns.
Auf diesem Konto steht künftig, was sich ändert. Neue Funktionen, behobene Fehler, gelegentlich etwas über die Technik dahinter.
From other networks 1
Was sollte man sich in Brüssel anschauen? Was sollte man machen? Ich habe einen Tag Zeit. Wochenende.
Von der Schokolade, den ach so tollen Waffeln und den Pommes war ich beim letzten Besuch nicht so richtig begeistert.
Mal losgelöst von vutuv.
Was sind Eure drei Lieblings-Open-Source-Projekte oder die Open-Source-Porjekte, die Ihr am meisten nutzt? Wenn Ihr das noch kurz begründen könntet, wäre ich dankbar.
Ich frage aus reiner Neugierde.
- Taskwarrior – meine Aufgabenverwaltung, ohne die hätte ich den Kopf viel zu voll und müsste mich an zu viele Dinge erinnern.
- Logseq – mein zweites Gehirn, das ich brauche, um mal kurz etwas zu notieren.
- Vaultwarden – hier finden sich alle meine Passwörter und Passkeys (selbst gehostet).
Und jetzt Ihr.
Neues vutuv Feature: Arbeitszeugnisse verwalten
Alle Arbeitszeugnisse kann man mit Einträgen im Lebenslauf verlinken. Das ist ja schon ganz nett, aber das Powerfeature ist, das Deutsche Arbeitszeugnisse automatisch überprüft werden können. Also ob sie fair sind und was für eine Note es eigentlich ist. Und das auf unserer Hardware und nicht in der Cloud. Das Feature ist unter vutuv.de/settings/job_references erreichbar. Wir benutzen den Arbeitszeugnis-Prüfer Skill von Tom Braegelmann.
PS: Wenn ihr gerade kein Arbeitszeugnis zur Hand habt, aber das Feature mal ausprobieren wollt. Auf github.com/Klotzkette/arbeitszeugnispru… sind Beispiel Zeugnisse. Die kann man dafür benutzen.
Mir ist noch was eingefallen. Jeder kann dem Projekt helfen, auch wenn er/sie nicht programmieren kann:
-
Das eigene Profil vervollständigen.
-
Anderen von vutuv erzählen.
Ohne Übertreibung: Ein neuer vutuv Account ist für den Fortbestand von vutuv wichtiger, als 100 Zeilen neuer Code. Mund-zu-Mund-Propaganda!
Ein kleines Problem, das ich aktuell noch habe (aber ist ein Stück weit ein me-Problem), ist dass ich zwar programmieren kann, aber noch nie in Elixir programmiert habe. Ich beschäftige mich gerade damit und taste mich da heran, aber es wäre cool, wenn man bei den einzelnen Issues wüsste, ob es sich lohnt, dafür einen PR aufzumachen, oder ob das gar nicht so gewünscht ist. Mit anderen Worten: Wann ist ein Feature Request quasi “ready”? Wobei, dann liegt er im Zweifelsfall wahrscheinlich schon bei deiner KI, oder? Andere OSS-Communities benutzen manchmal ein “good first issue”-Label, was ich manchmal ganz cool als “Übungsaufgabe” finde, um reinzukommen 🤔
Mir ist noch was eingefallen. Jeder kann dem Projekt helfen, auch wenn er/sie nicht programmieren kann:
-
Das eigene Profil vervollständigen.
-
Anderen von vutuv erzählen.
Ohne Übertreibung: Ein neuer vutuv Account ist für den Fortbestand von vutuv wichtiger, als 100 Zeilen neuer Code. Mund-zu-Mund-Propaganda!
Schön, dass dieses Projekt wiederbelebt wurde, wie ich in [Dirks Logbuch](deimeke.net/dirk/…) erfahren habe.
Dann richte ich mich hier mal ein, da mir die Idee hinter diesem Projekt schon lange gefällt.
Es wäre auch irgendwie schön, wenn vutuv ein Community-Projekt werden könnte. Das braucht leider langen Atem.
Es kann heute schon jeder mitarbeiten. Das GitHub ist offen. MIT als Lizenz ideal.
Ein kleines Problem, das ich aktuell noch habe (aber ist ein Stück weit ein me-Problem), ist dass ich zwar programmieren kann, aber noch nie in Elixir programmiert habe. Ich beschäftige mich gerade damit und taste mich da heran, aber es wäre cool, wenn man bei den einzelnen Issues wüsste, ob es sich lohnt, dafür einen PR aufzumachen, oder ob das gar nicht so gewünscht ist. Mit anderen Worten: Wann ist ein Feature Request quasi “ready”? Wobei, dann liegt er im Zweifelsfall wahrscheinlich schon bei deiner KI, oder? Andere OSS-Communities benutzen manchmal ein “good first issue”-Label, was ich manchmal ganz cool als “Übungsaufgabe” finde, um reinzukommen 🤔
btw, W3 scheint das noch nicht so ganz zu mögen: validator.w3.org/feed/…
Das ist ein Bug. Ist jetzt gefixt. Wird gerade deployed. In etwa 10 Minuten online.
Ab sofort gibt es bei einer einzelnen YouTube URL in einem Post nicht mehr rechts einen Screenshot, sondern das Preview Bild von YouTube. Hier mal ein Klassiker für alle Boomer: youtube.com/watch?v=shbgRyColvE
@oliverandrich Ich habe den von Dir gewünschten RSS Feed für die Posts eingebaut. Die URL ist /:username/posts.xml
Meiner ist also vutuv.de/wintermeyer/posts.xml
Jetzt aber die Frage der Fragen: Diese Liste wird ja immer länger. Wie kann man den da sinnvoll eine Paginierung einbauen?
I can highly recommend Ian Cooper’s talk “🚀 TDD, Where Did It All Go Wrong”, he held at the DevTernity Conference to everyone who wants to broaden their horizon in software testing, not with #TDD specifically.
Was mir auf codeberg.org/rhamdorf/… gefällt: „Job postings as first-class ActivityPub objects (federated across instances)“
Das ist eine gute Idee. Darüber muss ich mal nachdenken. Also das man einzelne Job-Angebote als ActivityPub Objekt veröffentlichen kann.
RSS-Feeds auf vutuv?
Ich überlege, ob vutuv RSS-Feeds einlesen soll. Du abonnierst einen Feed, und dessen Einträge tauchen in Deinem vutuv Feed auf. Ein Blog, dem du folgst. Ein Podcast. Die Release-Notes eines Projekts. Die Seite deines Vereins. Meinetwegen auch die Tagesschau. Gebaut ist noch nichts, ich will erst die Wassertemperatur testen.
Technisch ist das kein Hexenwerk: Ein RSS-Feed ist eine maschinenlesbare Liste der neuesten Einträge einer Seite, und fast jede Seite bietet einen an. Die holt vutuv regelmäßig ab. Nur ansehen zu können wäre allerdings wenig. Ich möchte, dass du einen Eintrag liken und teilen kannst wie jeden anderen Beitrag, und dass ein Klick genügt, um einen eigenen Beitrag dazu zu schreiben.
Wo es rechtlich schwierig wird
Feeds sind sehr unterschiedliche Dinge. Ein Blogger freut sich über jeden Leser, ein Presseverlag hat ein eigenes Schutzrecht. Ich baue für den strengsten Fall, dann ist der Rest automatisch mit abgedeckt.
Verlinken ist erlaubt. Dass man auf einen frei zugänglichen Artikel verlinken darf, hat der Europäische Gerichtshof geklärt. Auch Überschrift plus kurzer Anriss geht: Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger nimmt „einzelne Wörter oder sehr kurze Auszüge” ausdrücklich aus.
Volltext nicht. Viele Feeds liefern den ganzen Text gleich mit. Den zu speichern wäre eine Urheberrechtsverletzung, egal wie man das Ganze nennt. vutuv liest diesen Teil gar nicht erst aus.
Bilder erst recht nicht. Fotos sind einzeln lizenziert, bei Presseseiten meist über Agenturen. Ein Foto ist kein „sehr kurzer Auszug”, sondern das ganze Werk. Deshalb wird das eine reine Textfunktion: keine Beitragsbilder, keine Logos, keine Vorschaugrafiken.
Der eigentliche Stolperstein ist ein anderer. Naheliegend wäre, für jeden Feed ein Konto anzulegen, das seine Einträge postet wie jedes Mitglied. Fühlt sich vertraut an und ist genau der Punkt, an dem es kippt. Ein Konto tagesschau, das kein Auftritt der tagesschau ist, führt in die Irre. Bei einem persönlichen Blog wäre es sogar heikler: Da sähe es aus, als wäre dieser Mensch vutuv beigetreten, ohne je davon gehört zu haben. Das ist dann Marken-, Wettbewerbs- und Persönlichkeitsrecht, und da hilft es nichts mehr, dass der Textauszug kurz war. Nebenbei: „Wir sind halt ein RSS-Reader” zu sagen löst nichts. Das Gesetz schaut darauf, was man tut, nicht darauf, wie man sich nennt.
Wie ich es lösen will
Ein Feed bekommt kein Mitgliedskonto, sondern erscheint sichtbar als Quelle. Keine runde Profilkachel, denn rund steht auf vutuv für einen Menschen, sondern eine eckige mit Anfangsbuchstaben. Kein Logo, dafür die Domain gut lesbar.
Gespeichert werden Überschrift, ein auf 300 Zeichen begrenzter Anriss und der Link. Die Überschrift ist der Link, ein Klick führt zum Original. vutuv fängt keinen Traffic ab, sondern schickt ihn hin, und die Einträge bleiben aus Suchmaschinen heraus.
Liken und Teilen bleiben möglich, weil beides nur diese kurze Vorschau weiterbewegt. Antworten wird es nicht geben, weil niemand da ist, der antworten könnte. Stattdessen öffnet „Dazu schreiben” das Schreibfeld mit dem Link darin. Dein Kommentar ist dann dein Beitrag, der Eintrag war der Anlass. Das ist auch rechtlich der sauberste Weg: eigener Gedanke, fremder Beleg.
Deine Daten
Was du liest, verrät viel über dich. Wer bestimmte politische oder religiöse Feeds abonniert, legt womöglich seine Haltung offen. Deshalb bleiben deine Abos privat: nicht auf deinem Profil, in keiner Liste, für niemanden einsehbar.
Ein Like ist etwas anderes. Das ist eine bewusste Geste nach außen, und deshalb zählt und zeigt vutuv sie wie bei jedem anderen Beitrag auch. Die Trennlinie: Was du liest, ist deine Sache. Was du gut findest, sagst du selbst.
vutuv holt jeden Feed einmal für alle Leser gemeinsam. Der Betreiber der Seite erfährt weder deine IP-Adresse noch, wie viele mitlesen. Und weil es keine Bilder gibt, lädt dein Browser nichts von dessen Servern nach.
Was meint ihr dazu?
Gedanken, Vorschläge, Kritik oder ein Like. Wenn das Echo dünn ausfällt, spare ich mir die Arbeit, und das ist auch ein Ergebnis.
Nicht böse gemeint, aber manchmal frage ich mich, wo du mit vutuv überhaupt hinwillst. Ich habe ein bisschen das Gefühl, es soll eine eierlegende Wollmilchsau (“the everything app”) daraus werden. Also Inhalte von vutuv per RSS abrufen, okay, aber Proxy für andere Seiten für irgendwelche Inhalte spielen, das ist doch schon ein bisschen sehr random und wäre wahrscheinlich in einer separaten App besser aufgehoben.
Wäre mal interessant, aber ich weiß natürlich nicht, ob du das möchtest, da transparente Zahlen zu haben, damit man sieht, was man quasi durch Werbunganschauen “erwirtschaften” muss, damit es vutuv weiterhin gibt 🤔
hmmm … gute Fragen. Fangen wir mal rein mit der aktuell benutzen Hardware an:
| Server 1 | Server 2 | Server 3 | |
|---|---|---|---|
| Mainboard | Supermicro X11SSH-F | Supermicro X12SPL-F | ASUS K14PP-D24 |
| CPU | 1× Xeon E3-1270 v6 | 1× Xeon Gold 6346 | 2× EPYC 9254 |
| Kerne / Threads | 4 / 8 | 16 / 32 | 48 / 96 |
| RAM | 64 GB DDR4-2400 | 256 GB DDR4-3200 | 1.024 GB DDR5-4800 |
| SSD im Betrieb | 1,92 TB SATA-SSD + 118 GB NVMe | 3,84 TB SAS-SSD | 2× 3,84 TB NVMe |
| Ungenutzte Platten | 10 TB HDD | 8 TB HDD | 3,84 TB NVMe |
| NVIDIA | keine | keine | 2× RTX A6000, je 48 GB |
Ich traue es mich gar nicht den aktuellen Preis auszurechnen. RAM ist ja richtig teuer geworden. Aber insgesamt sprechen wir hier von weit über 30.000 Euro nur an Hardware. Und ja, das ist bei 6.000 Usern völlig übertrieben. Da würde auch ein RaspberyPi reichen. Allerdings wäre der nicht so schnell. Die NVIDIA Karten sind essentiell für die internen KI Funktionen (z.B. um zu schauen, ob ein upgeloadetes Bild jugendfrei ist). Das wird ja alles auf eigenen Servern und nicht in der Cloud gemacht.
Ich bin relativ schmerzfrei über Geld zu sprechen, aber ich habe mir noch keine Gedanken darüber gemacht, was ich für ein Gehalt ziehen würde. Und es ist klar, das ich das nicht beliebig lange alleine machen kann.
Tokens fürs Programmieren schlagen auch ins Geld. Ist aber auch schwer einzuschätzen wie sich da der Preis entwickelt.
Das RZ und Backup will auch bezahlt sein.
Lange Rede kurzer Sinn: Wir reden hier bei einer monatlichen Kostenstruktur im 5-stelligen Bereich. Das nur über Spenden reinzubekommen halte ich für faktisch unmöglich.
Und noch mal: Die Hardware ist für die aktuelle Größe zu groß. Bitte jetzt nicht diese Diskussion anzetteln. Es ist nur die Antwort auf die Frage.
Danke für deine Transparenz – das ist wirklich mal interessant zu sehen.
Und ja, RAM-Preise sind nicht mit vor einigen Jahren zu vergleichen – das merken wir sicherlich alle 👍🏻
Guten Morgen vutuv! Wir sind jetzt voll ans Fediverse angeschlossen. Sprich, in beide Richtungen. Über die Suchfunktion könnt Ihr andere Accounts suchen und dann abonnieren. Und dann bitte nicht in Panik verfallen, wenn irgendwas nicht 100%ig funktioniert oder etwas besser gemacht werden kann. Das ist ne Menge neuer Code und Funktionalität, die ich teilweise nicht in der Development Umgebung testen kann. Falls etwas auffällt, bitte auf GitHub ein Issue mit der URL und einem Screenshot eintragen. Dann ziehe ich es gerade. Danke für Eure Hilfe!
Ihr müsst die Funktionalität erst auf vutuv.de/settings/fediverse freischalten.
PS: Welche Accounts könnt Ihr empfehlen?
Bezüglich Finanzierung würde mir ein zweispuriges Modell gefallen, da ich mich sehr gerne von der Werbung freikaufen würde.
Das sind Detailfragen. Alles lösbar. Aber darum mache ich mir Gedanken, wenn es so weit ist. Das dauert noch.
Geld lässt sich vermutlich am besten mit gezielter Werbung verdienen
Da bin ich mir nicht so sicher. Wie auch immer: Es wird eine Lösung, bei der ich den den Spiegel schauen kann. Nicht störend und fair.
Wollte mich mal damit aktiv beschäftigen, habe es aber noch nicht, habe mir allerdings dazu Gedanken gemacht: Die meisten Werbeanbieter benutzen Tracking und oft auch dark patterns. Das wilst du ja wahrscheinlich nicht und auch zu vutuvs Datenschutzerklärung passt das nicht. Was man also braucht, ist
-
einen Werbeanzeigenpartner mit denselben Werten wie vutuv, der sich seine Werbepartner*innen bewusst aussucht und die den Werten entsprechen
-
Generische Werbung ohne interessenbezogene Inhalte
-
Generische Anzeigemethoden, also nichts, wo man möglicherweise Tracking verstecken kann (bspw. Bilder, die übers Backend geproxied werden)
-
“Konventionelle” Werbung, bei der man keine Gegenleistung (PII) erbringen muss, sondern bei der es allein darum geht, dass Leute mit der Werbung erreicht werden
-
etc.
Alles nicht so einfach, aber ich vertraue auf dich, dass du das hinbekommst 👍🏻
Eine Möglichkeit, die noch gar nicht erwähnt wurde, sind Spenden.
Ich kenne nur eine Plattform, die das mit Spenden in der Größenordnung hinbekommt: wikipedia.org
Und davor ziehe ich echt meinen Hut. Ich glaube das ist ein Einzelfall.
Wenn du auf GitHub (oder ein anderer Weg, solange es nicht ausschließlich PayPal und Stripe sind) ermöglichst, für vutuv zu spenden, wäre ich ganz vorne mit dabei, wenn das Werbung für mich und andere verhindern kann.
Das sind alles keine Probleme von heute. Ich wette mir Dir 20 Euro, das ich es zu dem Zeitpunkt schaffen werde, Werbung einzubauen, die Dich nicht nervt und wo Du sagen wirst “der Wintermeyer hatte Recht”.
Aber so weit sind wir noch nicht. Ein Schritt nach dem anderen.
Und alle sind von der Wikipediaspendenkampagne genervt, weil die so penetrant ist 😂
Eine Möglichkeit, die noch gar nicht erwähnt wurde, sind Spenden.
Ich kenne nur eine Plattform, die das mit Spenden in der Größenordnung hinbekommt: wikipedia.org
Und davor ziehe ich echt meinen Hut. Ich glaube das ist ein Einzelfall.
Wenn du auf GitHub (oder ein anderer Weg, solange es nicht ausschließlich PayPal und Stripe sind) ermöglichst, für vutuv zu spenden, wäre ich ganz vorne mit dabei, wenn das Werbung für mich und andere verhindern kann.
Das sind alles keine Probleme von heute. Ich wette mir Dir 20 Euro, das ich es zu dem Zeitpunkt schaffen werde, Werbung einzubauen, die Dich nicht nervt und wo Du sagen wirst “der Wintermeyer hatte Recht”.
Aber so weit sind wir noch nicht. Ein Schritt nach dem anderen.
Warum die lange Entwicklungsunterbrechung?
vutuv gibt es nun schon fast ein Jahrzehnt, doch es gibt eine jahrelange Lücke in seiner Entwicklung – was bei einem aktiven System ungewöhnlich ist. Insgeheim hoffte ich, dass es niemandem aufgefallen wäre. 😉 Natürlich ist das aber nicht der Fall, und ich würde die gleiche Frage stellen. Daher hier die Erklärung:
Krebs und Scheidung haben mich glücklicherweise beide nicht umgebracht, aber doch für einige Jahre aus der Bahn geworfen. Ein Projekt wie vutuv erfordert beträchtliche Zeit und Enthusiasmus, die ich einfach nicht aufbringen konnte.
Warum die Pause ein Glück war …
Anfangs investierte ich einen niedrigen sechsstelligen Betrag in die Entwicklung der ersten vutuv-Versionen. 😱 Wir arbeiteten zeitweise mit fünf Entwicklern parallel. Rückblickend muss ich feststellen, dass mir das Geld irgendwann ausgegangen wäre. Meine Zwangspause kam dieser Erkenntnis lediglich zuvor.
Im Jahr 2025 überlegte ich, ob ich mit Agentic Coding die fehlenden vutuv-Funktionen für „kleines Geld“ entwickeln könnte. Kurz gesagt: Ja, das war möglich und hat alles wieder in Gang gesetzt. Alles besser und alles auf dem aktuellen Stand der Technik. Und endlich der Anschluss an das Fediverse!
Wie es weitergeht …
Die berühmte Roadmap … tja … das Grundsystem steht. Ich werde noch zig Sachen verbessern, aber die ganze großen Steine sind alle aus dem Weg geräumt. Die Zukunft hängt jetzt vom Wachstum ab. Heute haben wir fast 6.000 aktive Accounts. Das ist nicht wirklich schlecht, aber natürlich noch viel zu wenig. Da fehlen noch Nullen. Mit diesen Nullen kann man irgendwann Werbung verkaufen und damit dann auch alles finanziell am Leben halten. Aktuell ist es quasi ein teures Hobby. Warum Werbung? Ich bin kein Freund von bezahlten “Premium”-Accounts. Auf vutuv soll jeder die gleichen Möglichkeiten haben.
Wäre mal interessant, aber ich weiß natürlich nicht, ob du das möchtest, da transparente Zahlen zu haben, damit man sieht, was man quasi durch Werbunganschauen “erwirtschaften” muss, damit es vutuv weiterhin gibt 🤔
Warum die lange Entwicklungsunterbrechung?
vutuv gibt es nun schon fast ein Jahrzehnt, doch es gibt eine jahrelange Lücke in seiner Entwicklung – was bei einem aktiven System ungewöhnlich ist. Insgeheim hoffte ich, dass es niemandem aufgefallen wäre. 😉 Natürlich ist das aber nicht der Fall, und ich würde die gleiche Frage stellen. Daher hier die Erklärung:
Krebs und Scheidung haben mich glücklicherweise beide nicht umgebracht, aber doch für einige Jahre aus der Bahn geworfen. Ein Projekt wie vutuv erfordert beträchtliche Zeit und Enthusiasmus, die ich einfach nicht aufbringen konnte.
Warum die Pause ein Glück war …
Anfangs investierte ich einen niedrigen sechsstelligen Betrag in die Entwicklung der ersten vutuv-Versionen. 😱 Wir arbeiteten zeitweise mit fünf Entwicklern parallel. Rückblickend muss ich feststellen, dass mir das Geld irgendwann ausgegangen wäre. Meine Zwangspause kam dieser Erkenntnis lediglich zuvor.
Im Jahr 2025 überlegte ich, ob ich mit Agentic Coding die fehlenden vutuv-Funktionen für „kleines Geld“ entwickeln könnte. Kurz gesagt: Ja, das war möglich und hat alles wieder in Gang gesetzt. Alles besser und alles auf dem aktuellen Stand der Technik. Und endlich der Anschluss an das Fediverse!
Wie es weitergeht …
Die berühmte Roadmap … tja … das Grundsystem steht. Ich werde noch zig Sachen verbessern, aber die ganze großen Steine sind alle aus dem Weg geräumt. Die Zukunft hängt jetzt vom Wachstum ab. Heute haben wir fast 6.000 aktive Accounts. Das ist nicht wirklich schlecht, aber natürlich noch viel zu wenig. Da fehlen noch Nullen. Mit diesen Nullen kann man irgendwann Werbung verkaufen und damit dann auch alles finanziell am Leben halten. Aktuell ist es quasi ein teures Hobby. Warum Werbung? Ich bin kein Freund von bezahlten “Premium”-Accounts. Auf vutuv soll jeder die gleichen Möglichkeiten haben.
Eine Möglichkeit, die noch gar nicht erwähnt wurde, sind Spenden. Wenn du auf GitHub (oder ein anderer Weg, solange es nicht ausschließlich PayPal und Stripe sind) ermöglichst, für vutuv zu spenden, wäre ich ganz vorne mit dabei, wenn das Werbung für mich und andere verhindern kann.
Bezüglich Finanzierung würde mir ein zweispuriges Modell gefallen, da ich mich sehr gerne von der Werbung freikaufen würde.
Das sind Detailfragen. Alles lösbar. Aber darum mache ich mir Gedanken, wenn es so weit ist. Das dauert noch.
Geld lässt sich vermutlich am besten mit gezielter Werbung verdienen
Da bin ich mir nicht so sicher. Wie auch immer: Es wird eine Lösung, bei der ich den den Spiegel schauen kann. Nicht störend und fair.
Was tun?
Das Problem sind nicht die Einnahmen. Das Problem sind die Ausgaben.
Wie WhatsApp von Facebook gekauft wurde, hatten die 55 Mitarbeiter. 55! Die haben einen Verkaufspreis von 19 Milliarden US-Dollar erzielt. Mit 55 Mitarbeitern! Damals hatten die 450 Millionen aktive User jeden Monat. LinkedIn hat heute über 15.000 Mitarbeiter. Die haben eine ganz andere Kostenstruktur. Die müssen das alles bezahlen und entsprechend hohe Einnahmen erziehen.
Ich will das vutuv wie WhatsApp ist. Den gleichen technischen Kern (BEAM) haben wir bereits. Eine Plattform, die wenig Kosten erzeugt, die muss auch nicht so viel einnehmen. Dann reicht es auch, wenn man einmal am Tag bei jedem aktiven User eine Anzeige für eine Tüte Gummibärchen schaltet. Ganz ohne Tracking und Profiling.
Die technische Umsetzung von vutuv ist ein entscheidender Unterschied.
Sieht so aus, als wenn ich Ende August beruflich nach Namibia muss. Kennt jemand hier oder im sonstigen Fediverse Open-Source Entwickler in Windhoek bzw. ein Meetup?
From other networks 5
2 likes 3 reposts
@liz@chaos.social liked this @sparfindig@digitalcourage.social liked this @sparfindig@digitalcourage.social shared this +2 more
Already counted in the numbers above.
Das kommt ein bisschen drauf an: Mehrere Mastodoninstanzen sind selten, ein Mastodonaccount und ein Pixelfedaccount sind allerdings schon ein gängiger Anwendungsfall meiner Erfahrung nach.
Ein Szenario, das ich aber auch kenne, sind Accounts mit unterschiedlichen Zielgruppen:
-
beruflich/privat
-
sfw/nsfw
-
bestimmtes Hobby (bspw. Schreiben) und allgemeiner Account (auf ersterem postet man vor allem, auf letzterem liest und liked/reposted man vielleicht lieber)
Warum macht man das? Gibt es dafür eine Begründung oder ist das eher “hat sich so ergeben”?
Unterschiedliche Fediverseplattformen haben unterschiedliche Vorteile: Pixelfed ist bspw. auf Bilder spezialisiert und kann Funktionen speziell für Bilder haben, die Mastodon nicht hat. Außerdem kann man so auch einfach jemandem, dem man eine Referenz für seine fotografische Arbeit zukommen lassen will, seinen Pixelfedaccount schicken, ohne dass da vielleicht uninteressante Mastodonposts zwischen sind.
Ich brauche mal Nachhilfe beim Thema Fediverse: Hat ein normaler User im Fediverse einen Account oder eher zig verschiedene auf verschiedenen Servern? Warum?
PS: Likes und Antworten aus dem Fediverse zu diesem Post sollten mittlerweile möglich sein.
From other networks 18
4 likes 5 replies 9 reposts
@0mega@sk.zehnvorne.social liked this @Mme_de_Faune@sk.zehnvorne.social shared this @KITIMA3@mastodon.world shared this +10 more
Already counted in the numbers above.
Das kommt ein bisschen drauf an: Mehrere Mastodoninstanzen sind selten, ein Mastodonaccount und ein Pixelfedaccount sind allerdings schon ein gängiger Anwendungsfall meiner Erfahrung nach.
Weniger lesen, schneller antworten
vutuv ist heute an mehreren Stellen schneller geworden. Der Grund war zweimal derselbe: die Datenbank hat deutlich mehr gelesen, als am Ende gebraucht wurde.
Suche und Listen. Von allen Konten sind nur etwa 5.500 aktiv Um die herauszufinden, hat die Datenbank bisher jedes einzelne Konto durchgesehen, wie Nachschlagen in einem Buch ohne Stichwortverzeichnis. Jetzt gibt es dieses Verzeichnis (in der Datenbank heißt das Index). Es ist 192 KB groß und führt ausschließlich die sichtbaren Konten.
Benachrichtigungen. Die Seite zeigt 50 Einträge. Beispiel-Zahlen für meinen Account. Bisher hat die Datenbank zu allen 664 Followern die vollständigen Profildaten geholt, sortiert und dann 613 davon weggeworfen. Jetzt wird zuerst sortiert und gekürzt, danach werden die Profile geholt.
| Abfrage | vorher | nachher |
|---|---|---|
Namenssuche (vorname: / nachname:) |
5,56 ms | 1,26 ms |
| Follower-Zähler im Profil | 0,89 ms | 0,47 ms |
| Follower-Liste | 2,20 ms | 1,62 ms |
| Benachrichtigungen, neue Kontakte | 1,65 ms | 1,26 ms |
Aussagekräftiger als die Millisekunden ist die Menge gelesener Daten: bei der Follower-Liste von 4.497 auf 1.984 Datenblöcke, bei den Benachrichtigungen von 3.693 auf 302. Vor allem hängt der Aufwand jetzt nicht mehr an der Gesamtzahl der Mitglieder, sondern nur noch an dem, was tatsächlich auf der Seite landet. Bei 500.000 Mitgliedern wäre die alte Variante rund achtmal langsamer als heute, die neue genauso schnell.
Beide Änderungen sind seit heute live. Fall euch etwas Langsames auffällt: bitte als Issue auf GitHub melden.
Fun fact: Im Fediverse wird das eher als Bookmark gesehen, nicht als Like im Facebook-Sinn, siehe z.B. die Diskussion hier: reddit.com/r/….
Die Argumentation dahinter ist wohl, dass liken im Fediverse nicht “pusht”, weil es da keinen Algorithmus gibt, der Beliebtes nach oben spült.
Ich finde unsere Argumentation hier trotzdem richtig, “Like” oder ein Herz heißen für mich “mag ich” und da sollte man, was einen selbst angeht, neutral bleiben.
Also ja, es dort gibt Leute, die immer wieder behaupten, ein Like sei kein Like (“es darf im Fediverse nur retooted werden, alles andere ist unhöflich”), aber es gibt ja eine Bookmarkfunktion.
vutuv ist eindeutig eine deutsche Software 😂👍🏻
Claude meinte “Fax brauche wir nicht mehr. Ich nehme es raus.”
Ich darauf: “Immer langsam! Lass es mal drin. Vielleicht braucht es ja jemand.”
From other networks 4
3 likes 1 repost
@sparfindig@digitalcourage.social liked this @New_Joerg@norden.social liked this @shaedrich@mastodon.online liked this @veroandi@mastodon.social shared this
Already counted in the numbers above.
Eindeutig eine amerikanische KI ^^
Das wäre mit einer europäischen Lösung mit EU-Trainingsdaten nicht passiert 😜
Diese Woche auf vutuv: von 7.110 auf 7.143
Ungewöhnlich dichte Woche, über 120 Änderungen zwischen Montag und Freitag (jetzt). Das Wichtigste, geordnet nach dem, was du merkst.
Unterhaltungen lesen sich jetzt wie Unterhaltungen
Der Permalink eines Beitrags zeigt jetzt die ganze Unterhaltung als Antwort-Baum: Antworten stehen unter dem Beitrag, auf den sie sich beziehen, auch wenn sie zeitlich durcheinander kamen (#1006, #1027). Lange Threads laden nur ein Fenster um den verlinkten Beitrag und blenden den Rest per Klick nach. Bilder kannst du jetzt auch mitten in einen Beitrag setzen.
Du verpasst keine Antwort mehr
Neue Antworten benachrichtigen alle Beteiligten (#1010), und wenn mich jemand mit @wintermeyer erwähnt, bekomme ich das mit. Zu viel? Thread-Benachrichtigungen lassen sich pro Unterhaltung abschalten (#1025). Ein Beitrag lässt sich noch 30 Minuten oder bis zur ersten Reaktion bearbeiten, danach steht er (#1023). Die Benachrichtigungs seite ist neu: nach Tagen gruppiert, mit Filtern und Seiten.
Was du nicht sehen willst, blendest du aus
Persönliche Filter: Wörter und Tags stummschalten. Passende Beiträge werden im Feed eingeklappt, deine eigenen nie (#940).
Jobbörse mit echten Filtern
Filter nach Mindestgehalt (#953), nach mehreren Tags (#951) und eine kleine Suchgrammatik aus ODER und Platzhaltern (#952).
Themen folgen
Folge einem Tag und bekomme dessen Beiträge in den Feed (#872). Getaggte Beiträge tauchen auf der Tag-Seite und in der Suche auf, und die Detailseite zeigt, wer das Tag empfiehlt (#1008). Ein einzelnes Emoji darf jetzt ein Tag sein.
Mehr fürs Profil
-
Buch- und Filmkritiken an Beiträgen, mit Cover, Seitenzahl und Verlag (#988)
-
Online-Messenger als Profilbereich (#979)
-
Nachweisdokumente zu Qualifikationen, sichtbar nur mit deiner Freigabe
-
Neue Lebenslauf-Einträge können deine Follower informieren (#980)
-
Du entscheidest, wie viel von deinem Geburtstag öffentlich ist
-
Telefonnummern nach privat/geschäftlich und Festnetz/mobil sortiert, Fax ist zurück (#948)
Fediverse: umziehen, ohne Follower zu verlieren
Konto-Migration in beide Richtungen
(#986). Ziehst du zu vutuv,
erkennt vutuv dich über alsoKnownAs. Ziehst du weg, leitet ein Move deine
Follower zum neuen Konto um. Dein Profil bleibt erhalten.
Neu dabei?
Nach der Registrierung fragt eine kurze Willkommensseite, wo du bist und ob du Arbeit suchst.
Unter der Haube
Wir haben eine Sicherheitslücke in der Link-Vorschau geschlossen (SSRF, CVE beantragt), mehrere Zugriffsprüfungen nachgezogen und die Anmeldung der Echtzeit-Ansichten auf sichere Sitzungstoken umgestellt. Jedes hochgeladene Bild läuft vor der Veröffentlichung durch eine automatische Prüfung.
Danke
Fast alles davon geht auf eure Rückmeldungen und Issues zurück. Danke!
Nein. Das ist ein Bug. Bitte mit der URL des Posts ein Bug-Report Issue auf GitHub einstellen.
Die Idee mit dem One-Pager hatte ich übrigens auch: vutuv.de/sebastian_haedr/posts/…
@wintermeyer Das ist aber kein sehr hilfreiches Vorschaubild. Weißt du, was da passiert ist?
Es wäre eigentlich cool, wenn vutuv einen “one-pager” hätte, der erklärt, was es eigentlich ist und was man damit machen kann.
Für kommenden Dienstag ist ein kurzer Blogartikel von mir zu vutuv geplant, da könnte ich die Inhalte gut gebrauchen.
Die Idee mit dem One-Pager hatte ich übrigens auch: vutuv.de/sebastian_haedr/posts/…
KI außer Kontrolle: OpenAI-Modell hackt Hugging Face
OpenAI-Modell bricht aus Sandbox aus, hackt Hugging Face, um bei einem eigenen Test zu schummeln. Klingt nach Fiktion, ist aber offiziell bestätigt (von OpenAI selbst).
Wir haben den Vorfall aufgedröselt – inklusive der Ironie, dass kommerzielle KI-Modelle sich weigerten, bei der Aufklärung zu helfen, weil ihre eigenen Sicherheitsfilter den Angriff für echt hielten.
“offiziell bestätigt” und dann steht da als Quelle “OpenAI” – die #LLM-Unternehmen behaupten viel, wenn es ihnen nützt. Und zu “bestätigen”, dass ein Modell so mächtig ist, dass es aus einer Sandbox ausbricht, macht den Leuten zwar Angst, aber es verbreitet auch weiter den Narrativ, dass wir bald bei #AGI angelangt seien (jakecuth.com/work/…). Und mit der Angst kann man auch wiederum gut arbeiten (“Wollt ihr, dass den Chinesen lieber die Macht über den #KI-Markt überlassen oder wollt ihr lieber uns mehr Macht geben?”).
Schauen wir mal. Ich hab ja nix gegen Recruiter, aber so gut wie alle Angebote, die ich von denen bekommen hatte, hatten mit meinen Qualifikationen (vom Wohnort ganz zu schweigen) nichts zu tun.
Die Gruppen sind eher so wie Xing früher, also mit Mitgliedern, Moderator und einem eigenen Feed.
so gut wie alle Angebote, die ich von denen bekommen hatte, hatten mit meinen Qualifikationen (vom Wohnort ganz zu schweigen) nichts zu tun.
Das hab ich tatsächlich auch meistens – allerdings nicht immer: Da sind ab und an tatsächlich ab und an auch brauchbare Angebote und engagierte Leute dabei.
Die Gruppen sind eher so wie Xing früher, also mit Mitgliedern, Moderator und einem eigenen Feed.
Ah, hmmm … bin mir nicht sicher, ob vutuv auch in diese Richtung gehen würde wollen. Da könnte @wintermeyer vielleicht was zu sagen 🤔
Ich finde, sowas sollten wir in den Messages hier auf vutuv als Auto-Reply einrichten können 😂👍🏻
Klar, gerne. Also:
Bin erst seit ein paar Wochen bei Bizzfed, hab mir einen Account zugelegt, weil es auf Mastodon erwähnt wurde, wo ich mich von allen sozialen Medien am öftesten rumtreib.
Erste Eindrücke: Guter Umgangston, so wie hier auch. Keine KI (im Feed mein ich, nicht beim Coden).
Keine Recruiter, die einfach hunderte Leute auf einmal automatisiert anbaggern. Das ist in meinen Augen der größte Vorteil von Vutuv und Bizzfed gegenüber LinkedIn und Xing.
Bizzfed hat wohl deutlich weniger User als Vutuv. Dafür hat es Gruppen, die auf Vutuv, soweit ich weiß, fehlen. Ich denke, dass Bizzfed auch von der Nähe zu Mastodon und Co. profitiert.
Das sind meine ersten Eindrücke, ich reich mehr Info nach, wenn ich mehr Erfahrungen mit beiden Netzwerken gesammelt hab.
Keine Recruiter, die einfach hunderte Leute auf einmal automatisiert anbaggern.
Recruiter*innen wird es wahrscheinlich perspektivisch auch bei vutuv geben, nachdem der Jobs & Organizations- sowie der Recruiter and JobPosting Milestone-Meilenstein abgearbeitet sind – wir werden sehen, wie sich der Umgang damit dann gestaltet.
Dafür hat es Gruppen, die auf Vutuv, soweit ich weiß, fehlen.
Interessant 🤔 Wie funktioniert das? Sind das eher sowas wie Chatgruppen oder eher sowas wie bei uns die Tags, mit denen man Followvorschläge und Posts in den Feed eingespielt bekommt?
Was meinst Du mit “Man kommt doch grad immer als Ungemeldete\r auf die Login-Seite”*? Das sollte nicht der Fall sein und wäre ein Bug. Wenn ich auf vutuv.de/wintermeyer gehe, dann werde ich nicht weitergeleitet. Bitte erstelle ein GitHub Issue, falls das irgendwo anders ist.
Nein, ich meine, wenn ich auf vutuv.de gehe. Stell dir vor, du hörst das erste mal von vutuv, googlest es und klickst auf den ersten Link. Höchstwahrscheinlich landest du dann auf vutuv.de und fragst dich, was du als nächstes machen sollst, hast aber vielleicht keine Lust, deine E-Mail irgendwo einzutragen, falls das am Ende nichts für dich ist.
Will ja nicht trollen, aber wie steht ihr eigentlich zu Bizzfed? Ist ebenfalls ein berufliches Netzwerk im Fediverse und basiert auf ActivityPub, so wie Mastodon und Co.
Bin da auch und frag mich wie sich die beiden Netzwerke zueinander verhalten, wäre schade, wenn sie sich gegenseitig kanibalisieren, so dass keines wirklich durchstarten kann.
Die sind noch in der early-adopters-Phase, von daher maximal so weit wie vutuv – wird sich zeigen, in welche Richtung die gehen.
vutuv kommuniziert ja bereits über ActivityPub – vielleicht lassen sich da Synergien finden.
Da du da bist, magst du vielleicht teilen, wie du die beiden Netzwerke in der Gegenüberstellung wahrnimmst?
Danke, wir brauchen also die kritische Masse in dem Bereich und müssen hier Gas geben. Eigentlich muss man auf bestehenden Plattformen posten und das Risiko eingehen, dass man dadurch gebannt wird.
Aber wenn es der eigentliche Weg ist, dann wird es kaum anders gehen! Oder Ihr müsst mit einem Influencer oder Content Creator zusammenarbeiten von Rang und Namen ;)
Ich bin mir nicht sicher, wie viele Mitstreiter*innen man letztendlich dafür finden würde, da sicherlich einige gerne erst einmal weiter zweigleisig fahren würden, bis vutuv größer ist – ich weiß: Henne-und-Ei-Problem.
dann wird es kaum anders gehen!
Klingt schon recht negativ und druckmachend. vutuv ist ein open-source-Projekt, das nicht morgen Gewinne erwirtschaften muss. Klar wollen wir wahrscheinlich alle, dass vutuv wächst, aber bestimmte Features lassen sich auch jetzt schon gut nutzen. Das muss also keine verzweifelte Hau-ruck-Aktion werden 😉
Ich habe gestern erst mit @ulrich_wolf darüber gesprochen. Es handelt sich nicht um ein technisches Problem. Das aktuelle System deckt alles Basics ab. Zusätzliche Features und Bugfixes sind immer machbar. Das eigentliche Problem ist die fehlende Sichtbarkeit des Projektes. Der Schneeball ist noch zu klein. Wir müssen mehr Leute gewinnen und den Kipppunkt erreichen. Da ich kein Marketingbudget habe, geht das nur per Mundpropaganda. Sicherlich der schwierigste Weg.
Ich bin dabei auf Euch alle angewiesen!
Man kommt doch grad immer als Ungemeldete*r auf die Login-Seite (ja, man kann auf “Network” und “Jobs” gehen. Was helfen könnte, anderen vutuv schmackhaft zu machen:
-
eine Landingpage mit den top 10 Features (+ “das hat LinkedIn/Xing/etc. nicht”)
-
eine “Doku” mit mehr Infos zu den einzelnen Features
Eine Bitte an alle Fediverse Spezialisten: Könnt Ihr einmal die offenen Issues unter github.com/wintermeyer/vutuv/… durchgehen und mit 👍 abstimmen, was wichtig ist? Das hilft bei der Priorisierung.
Ab sofort lassen sich Bilder inline im Markdown Text platzieren. Vorher waren sie immer automatisch in einer Galerie am Ende des Textes. Das soll dem Autor ermöglichen Posts besser zu gestalten und für den Leser sinnvoller/angenehmer machen.
Bei der GUI bin ich mir noch nicht 100%ig sicher, was der beste Weg ist und freue mich über Anregungen dazu. Aktuell kann man per u.a. Bilder einfach per Drag and Drop in den Editor ziehen und dann rechts, links oder zentriert positionieren.
Als Beispielfoto seht Ihr hier ein Frühstück im EM Breakfast Club Hamburg. Sehr zu empfehlen!
PS: In der mobilen Ansicht werden Bilder nicht rechts und links, sondern nur direkt im Text angezeigt.
Feature Request: Make posts either searchable by tag or display posts on the tag page
Currently, when clicking on a tag in a post and no user with this tag is endorsed yet, the tag page is entirely empty, despite this tag potentially being used in multiple posts.
There’s also some precedence for letting people use the search to search for posts with this tag. Why is tag: a people-only filter?
github.com/wintermeyer/vutuv/…
️✅ Edit: Implemented in v7.114.0 (#965) 🚀
Feature Request: Filter posts by type
If one wants to know what kind of content a user posts, they might go to their profile but find their posts cluttered with reposts and not a single own post. They might then go to the “All posts” sub page but even there, they might have to scroll for quite a while. This could be made easier.
github.com/wintermeyer/vutuv/…
️✅ Edit: Implemented in v7.116.0 (#971) 🚀
Unter vutuv.de/settings/organizations kann man ab sofort Organisationen anlegen. Das können Firmen sein, aber auch Vereine, Schulen, NGOs, usw. Das ist ein erster Schritt. In einem nächsten wird man dann Punkte im Lebenslauf damit verknüpfen oder auch Stellenangebote dort veröffentlichen können. Alles Teil von github.com/wintermeyer/vutuv/…
Auf vutuv.de/settings/links kann man jetzt die eigenen Webseiten verifizieren. Entweder per Rück-Link REL=ME, DNS-TXT-Eintrag oder .well-known/vutuv-verify.txt Datei.
Die nächsten Tage kann es hier ein wenig Ruckeln. Ich arbeite an ein paar neuen Features zum Thema Stellenausschreibungen und Firmen. Nähere Infos hier: github.com/wintermeyer/vutuv/…
Also nicht direkt in Panik verfallen, falls mal irgendwo ein Menüpunkt nicht richtig ist oder irgendwas noch nicht 100% rund läuft. Wenn etwas auffällt, bitte ein Issue auf GitHub aufmachen. Das hilft mir am meisten.
Es gibt einen neuen Editor in vutuv.
Posts und Nachrichten werden ja im Markdown-Format abgespeichert. Das ist für Techies praktisch, aber für alle normalen Menschen schon gewöhnungsbedürftig. Mit dem neuen Editor kann man jetzt halbwegs intuitiv Texte fett, kursiv und sonst was formatieren. Und wer will, kann weiterhin in Markdown schreiben.
Besonders gespannt bin ich auf den ersten Post mit einer Tabelle.
Es gibt ein neues Feature, um andere Personen zu vutuv einzuladen.Bitte probiert es einmal aus. Ich würde mich über Feedback dazu freuen. vutuv.de/system/invitations/…
An sich eine nette Idee, aber es verleitet, sehr viele personenbezogene Daten ohne Zustimmung der Person zu teilen 😬
Sag mal, möchtest Du lieber Vorschläge hier oder auf GitHub als Ticket?
Beides ist OK und ich kann Dir nicht sagen, was besser ist. Wahrscheinlich im Zweifelsfall ein GitHub Issue. Aber hier hat es den Vorteil, das es von anderen vutuv Usern mit diskutiert werden kann, die vielleicht keinen GitHub Account haben.
Fazit: Aus dem Bauch raus entscheiden. Und ruhig mir noch mal nach ein paar Tagen auf die virtuelle Schulter tippen. Das hier ist etwas, das ich einbauen will, es aber heute nicht mehr schaffe. Damit hat es eine gewisse Gefahr vergessen zu werden. Falls Du einen GitHub Account hast, erstelle ruhig ein Issue dafür.
@dirk Seitdem es hier Linkvorschau gibt, kann man das GitHub-Issue theoretisch auch hier teilen, wenn man Benutzer*innen ohne GitHub-Account ermöglichen möchte, mitzudiskutieren 😉
Auf vutuv.de/settings/preferences kann man ab sofort selbst konfigurieren, ab wie vielen Zeilen ein Post im Feed abgeschnitten wird. Und man kann auch konfigurieren, ob Silbentrennung durch den Browser automatisch erfolgen soll oder nicht. Nach Desktop und Mobile unterschieden.
In den vutuv Einstellungen gibt es jetzt die Möglichkeit Daten aus dem eigenen LinkedIn Profil zu importieren. Danke an @dirk_alexander für den Feature Request! Probiert es bitte einmal aus.
Auf der eignen Profilseite kann man jetzt seinen Lebenslauf generieren und downloaden. Vielen Dank @lukas_schieren für diese tolle Idee und auch den anderen Feature-Request!
Mit dem .docx und .odt Layout bin ich noch nicht glücklich. Falls da jemand ein Händchen für hat würde ich mir über einen Pull-Request auf github.com/wintermeyer/vutuv freuen.
From other networks 1
Idee Nr. 1: Ehrenämter, Praktika, Schulische und Berufliche Erfahrungen im Lebenslauf separat aufzählen zu lassen.
Idee Nr. 2: Export des Vutuv Lebenslauf als richtigen Lebenslauf für Bewerbungen.
It should go without saying, but apparently, there are still companies who make the mistake to measure and communicate time to first deployment to production as the primary metric to tell how long a feature takes. But this is misleading: A feature isn’t actually finished until the last bug (sure, there will be more in the future, but “last” as in “it can be used without bugs for now as promised to the customer”) is fixed. So, trying to deploy as fast as possible might make marketing happy, but in the long run, it will hurt you (and probably your reputation as a company).
That being said, there sure are some aspects of #software_development which are in fact optional and #software_testing can cost more time than it saves—when it is done wrong. However, generally speaking, testing, be it #TDD, #BDD, #ATDD, or other approaches, should not be optional. Same goes for #code_quality. Sure, this needs to be done at a reasonable level, perfection doesn’t need to be the goal, but “no matter how bad the code is as long as it is written fast” shouldn’t be it either.

