nature

Tags

Follow from the Fediverse

Follow #nature from Mastodon or any other Fediverse app and its public posts arrive in your timeline. No vutuv account needed.

@nature@tags.vutuv.de

Your address is used once, to send you to your own server's follow dialog. It is never stored here.

The most endorsed users with this tag

Posts with this tag

8 posts

Filters
Frosch B @b_age troet.cafe

#insektenSamstag 😍

ich hatte schon mehrfach mal eine raupe des

Schlehen-Bürstenspinner
Orgyia antiqua
de.wikipedia.org/wiki/…

aber diese hier hat was flamboyanz und farbenpracht anbelangt den vogel abgeschossen. abgefahren ÖÖ

insekten insects krabbeltierchen BugOfTheDay nature
+3 Less biodiversity entomology macro
eine borstige und bunte raupe krabbelt auf mit graugrünen flechten überzogenem stein herum. die grundfarbe ist wohl graublau, davon sieht man ein wenig an den oberen flanken zwischen den knallroten punktwarzen hindurch scheinen. aus den  roten warzen wiederum sprießen stachelartige blonde borsten in alle richtungen in einer art wie ich es sonst nur von kakteen kenne. weiter unten an der seite sind gelbe längliche warzen aus denen noch viel mehr borsten sprießen, noch längere, genauso blond, weniger stachelartig und hauptsächlich nach unten gerichtet, so dass es aussieht als laufe die raupe auf diesen borsten. ober auf dem vorderen rücken entspringen aus tiefschwarzem grund 4 gelbe pinsel, deren borsten sauber nach oben zusammenlaufen, wie bei neu gekauften, noch nie benutzten künstlerpinseln. hinten am steiß steht noch ein langes büschel graubrauner borsten weg, zwei ähnliche sind auch vorne am kopf, aber die hat die raupe im moment nach unten gerichtet, was sie etwas schwerer zu sehen macht.
die raupe von oben. hier kommen sowohl das rot der warzen als auch das gelb der 4 rückenpinsel noch besser heraus, vielleicht weil das gelb vom umgebenden tiefschwarz so stark kontrastiert wird, vielleicht weil das grün der flechten auf dem untergrund nicht so hineinstrahlt. außerdem ist hier oben zwischen all den roten stachelknubbeln und graublauem grund noch mehr zu entdecken, rotbraun, weiß und schwarz gemusterte bereiche
Charlie A. Manthey @CAM literatur.social

Guten Abend zusammen,
bin #neuhier und gerade dabei herauszufinden wie das hier bei Mastodon funktioniert.
Ich schreibe queere Sci-Fi-Geschichten, lese fast Alles was mir so vor die Nase kommt, bin Hundemama, naturverliebt, neurodivergent, und arbeite im sozialen Bereich.

schreiben lesen sciencefiction queer neurodivergent
+2 Less nature dogsofmastodon
AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Modelle für die Alzheimerforschung

Alzheimer spielt sich nicht nur in einzelnen Nervenzellen ab. Im Gehirn stehen Nervenzellen, versorgende Astrozyten und die als Immunzellen wirkenden Mikroglia in ständigem Austausch. Genau dieses Zusammenspiel lässt sich im Labor bislang nur schwer realistisch nachbilden.

Ein Team des LMU Klinikums München hat deshalb über Jahre an einem dreidimensionalen Gewebemodell gearbeitet.

Aus menschlichen Stammzellen erzeugten die Forschenden zunächst die drei verschiedenen Zelltypen. In einer speziellen Nährlösung verbinden sie sich innerhalb etwa einer Woche zu winzigen Gewebekügelchen von ungefähr einem halben Stecknadelkopf Größe und bilden ein komplexes Geflecht aus interagierenden Zellen.

In diesen Kügelchen lassen sich Vorgänge der Alzheimer-Erkrankung nachbilden. Die Forschenden lösten z.B. gezielt die Bildung typischer Amyloid-Ablagerungen aus und behandelten das Gewebe anschließend mit bereits verfügbaren Alzheimer-Medikamenten.

Die Ablagerungen konnten so wieder aufgelöst werden, wobei sich auch die Beteiligung der Mikroglia beobachten ließ.

Das Modell soll nun vor allem die Suche nach neuen Wirkstoffen erleichtern. Dafür arbeitet das Team daran, die Herstellung zu automatisieren und künftig Hunderte oder Tausende möglichst gleichartiger Gewebekügelchen zu produzieren.

So könnten viele Wirkstoffe parallel in einem menschlichen 3D-Gewebemodell getestet werden, bevor erfolgversprechende Kandidaten weiter untersucht werden.

Die Kügelchen sind natürlich keine kleinen Gehirne. Aber sie können die Lücke zwischen einfachen Zellkulturen und einem komplexen Nervensystem beim ganzen Menschen schließen.

Solche menschlichen Gewebemodelle könnten außerdem dazu beitragen, bestimmte Fragestellungen gezielter im Labor zu untersuchen und damit auch die Zahl notwendiger Tierversuche zu reduzieren.

Quelle:
Klimmt et al., 2026, Nature Neuroscience
doi.org/10.1038/…

LMU alzheimer forschung wissenschaft neuroscience
+3 Less nature wisskomm anysci
Das Bild zeigt ein dreidimensionales Gewebemodell aus unterschiedlichen Zelltypen des Gehirns in vier verschiedenen mikroskopischen Aufnahmen. Die einzelnen Zelltypen (Neurone, Astrozyten und Mikroglia) sind mit einem Fluoreszenzfarbstoff markiert und leuchten in unterschiedlichen Farben, die jeweils durch die Filtereinstellung des Mikroskops sichtbar werden. Auf diese Weise lassen sich in den ersten drei Aufnahmen alle Zelltypen einzeln darstellen. Die rechte Aufnahme zeigt das Bild mit allen geöffneten Filtern, sodass das komplexe Gebilde mit allen drei Zelltypen gleichzeitig zu erkennen ist. Die Aufnahmen sind dabei in zwei Reihen angeordnet. Oben ist die komplette Gewebekugel zu sehen, darunter je eine Vergrößerung, in der sich die Zellen klarer erkennen lassen. Hierbei wird deutlich, dass wirklich unterschiedliche Zellen gefärbt sind, die eng miteinander verflochten sind. Die Aufnahme wurde von Dominik Paquet angefertigt und vom LMU-Klinikum zur Verfügung gestellt.
AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Fortpflanzung vs. langes Leben

Eine internationale Studie aus dem letzten Jahr zeigt einen überraschend robusten biologischen Zusammenhang: Säugetiere leben im Schnitt etwa zehn Prozent länger, wenn ihre Fortpflanzung hormonell verhindert oder chirurgisch unterbunden wird. Die Daten stammen von 117 Arten aus Zoos weltweit und werden durch eine große Meta-Analyse über weitere Wirbeltiergruppen bestätigt.

Der Grund liegt in einem evolutionären Zusammenhang. Fortpflanzung kostet Energie. Schwangerschaft, Stillzeit, Paarungsverhalten und sogar die Produktion von Sexualhormonen beanspruchen Ressourcen, die sonst in Reparatur, Immunsystem und langfristige Erhaltung fließen könnten.

Dabei wirken die Mechanismen bei den Geschlechtern unterschiedlich:

• Männchen profitieren nur durch Kastration, weil dadurch Testosteron als Treiber von Risiko- und Konkurrenzverhalten sowie altersbeschleunigenden Prozessen wegfällt.

• Bei Weibchen verlängern im Grunde alle Verhütungs- und Sterilisationsmethoden das Leben, vermutlich weil körperlich belastende Reproduktionsphasen entfallen und das Immunsystem weniger geschwächt wird.

Langlebigkeit und Fortpflanzung stehen in einem fundamentalen biologischen Spannungsverhältnis, das sich quer durch die Wirbeltierwelt wiederfindet. Sogar historische Daten beim Menschen spiegeln dieses Muster.

Mich überrascht das Ergebnis ehrlich gesagt kaum. Dass Fortpflanzung Energie kostet und damit auch Lebenszeit gehört zum Grundwissen der Biologie. Spannend und damit sicher auch ein Grund für die Publikation in Nature ist wohl eher die Klarheit durch methodische Breite. Über 100 Säugetierarten, Labordaten, Wildtierstudien und historische Aufzeichnungen, die am Ende alle dasselbe Muster zeigen, das ist methodisch schon beeindruckend.

Übrigens, für uns Menschen gilt dieser Zusammenhang im Grunde auch, aber durch medizinische Versorgung und eine Kultur der sozialen Unterstützung sind die „Kosten der Fortpflanzung“ bei uns stark abgefedert.

Darüber bin ich als dreifache Mutter schon ziemlich erleichtert. Es ist eben doch nicht alles schlecht bei der Menschheit.

📖 Garratt et al., 2025, Nature
doi.org/10.1038/…

nature MaxPlanck evolution biologie wissenschaft
+3 Less wissenschaftskommunikation funfact anysci
Das bild zeigt ein schlafendendes ausgewachsenes Schwein auf einer Wiese. Die Borstendes Tieres sind grau-schwarz. Ich habe es vor Jahren in einem Wildpark aufgenommen, den ich heute nicht mehr mit Sicherheit benennen kann.