Gute Ansprache von Harald Lesch für die Wissenschaft und gegen alternative Fakten:
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Saturnmond Enceladus: Leben in Ozean offenbar möglich – und nachweisbar
Unter der Eiskruste des Saturnmonds Enceladus gibt es einen Ozean und dort könnte laut einer aktuellen Studie Leben existieren. Spuren davon wären nachweisbar.
Im Jahr 2024 hat eine Professorin beziehungsweise ein Professor an einer deutschen Universität durchschnittlich 325 400 Euro Drittmittel eingeworben. Das waren 2,1 % oder 6 800 Euro weniger als im Vorjahr. Mehr dazu: destatis.de/DE/… #Universität #Drittmittel #Wissenschaft
heise+ | Datenflut unter Kontrolle: Die Storage-Architektur des CERN erklärt
Die riesigen Detektoren im Teilchenbeschleuniger erzeugen jede Sekunde Datenmengen im zweistelligen Terabyte-Bereich. Nur ein kleiner Teil dient der Forschung.
Mehr Hirnaneurysmen
Ein Hirnaneurysma ist eine Aussackung in der Wand einer Hirnarterie. Die meisten verursachen keine Beschwerden und werden eher zufällig bei einer Untersuchung entdeckt. Gefährlich wird ein Aneurysma vor allem dann, wenn es reißt und eine Blutung zwischen den Hirnhäuten verursacht.
Wie häufig solche Aneurysmen tatsächlich vorkommen, hat ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universitätsmedizin Mannheim nun neu untersucht.
Dafür werteten die Forschenden 162 Studien mit insgesamt mehr als 316.000 untersuchten Personen aus.
In Studien an gesunden Erwachsenen mit moderner Gefäßbildgebung stieg der Anteil der Menschen mit einem nicht geplatzten Hirnaneurysma von 2,9 Prozent in den Jahren 2002 bis 2015 auf 6,6 Prozent zwischen 2016 und 2022. Das entspricht etwa einem von 15 Erwachsenen.
Frauen waren mit 5,5 Prozent häufiger betroffen als Männer mit 3,0 Prozent.
(Edit: Diese Zahlen sind so korrekt und beruhen innerhalb der Metastudie auf einem etwas anderen Datensatz, z.B. jüngere Studien, die nicht in das Zeitfenster 2016-2022 passen. Weitere Erklärung hierzu in den Kommentaren. Danke für den Hinweis, Johannes).
Deutlich erhöht war die Häufigkeit außerdem bei bestimmten erblichen Erkrankungen und bei Menschen, in deren Familie bereits Aneurysmen oder entsprechende Hirnblutungen aufgetreten waren. Auch Bluthochdruck und Rauchen gingen mit einem erhöhten Risiko einher.
Warum heute deutlich mehr Aneurysmen gefunden werden, ist noch nicht vollständig geklärt. Häufigere und bessere Bildgebung sowie eine alternde Bevölkerung erklären den Anstieg laut Analyse nicht vollständig. Welche weiteren Einflüsse dahinterstecken, bleibt deshalb eine offene Forschungsfrage.
Für Betroffene bringt diese Studie dennoch eine wichtige Einordnung. Ein Aneurysma im Gehirn ist zwar ernst zu nehmen, bedeutet aber keineswegs automatisch, dass es irgendwann reißen wird.
Im Gegenteil erläutert die Forschungsgruppe, dass heute zwar mehr ungerissene Aneurysmen gefunden werden, gleichzeitig aber weniger Menschen eine dadurch verursachte Hirnblutung erleiden.
Umso wichtiger wird es, das persönliche Risiko möglichst genau einzuschätzen und beispielsweise Größe und Entwicklung des Aneurysmas ebenso zu berücksichtigen wie individuelle Gesundheitsfaktoren und Gewohnheiten.
Die Ergebnisse sind damit auch ein gutes Beispiel dafür, warum individualisierte Medizin wichtig ist. Nicht allein die Diagnose entscheidet über die weitere Behandlung, sondern das persönliche Verlaufsrisiko des einzelnen Menschen.
Quelle:
Dremel et al., 2026, The Lancet Neurology
Kritik zur aktuellen #STIKO -Entscheidung: Die Aufhebung der breiten #CoronaImpfempfehlung basiert nicht auf aktueller #evidenz sondern ignoriert die dynamische Entwicklung der Viren.
🔬 Die Fakten:
• Immunität veraltet: Antikörper aus früheren Infektionen/Impfungen haben gegen aktuelle Omikron-Varianten oft nur geringe Neutralisierungsaktivität.
• Viruslast: Ohne variantenangepasste Booster bleibt die Viruslast nach Neuinfektion hoch.
• Konsequenzen: Hohe Viruslast ist der Haupttreiber für #LongCOVID, kardiovaskuläre Schäden und neurokognitive Defizite.
• Schwangerschaft: Infektionen gefährden Mutter und Fötus (Frühgeburt, neurologische Auffälligkeiten).
Die STIKO setzt auf eine Illusion. Wir brauchen eine evidenzbasierte Rückkehr zur breiten Empfehlung, um vulnerable Gruppen zu schützen.
Detaillierter Beitrag (Analyse) mit Quellen (Lancet, NEJM, Nature Medicine): gesundheitspiraten.de/2026/…
Missing Link: Vom Herzbefund zur Behandlung – was Algorithmen nicht leisten
Algorithmen erkennen Herzprobleme, über Wearables und Co. auch aus der Ferne. Doch wer prüft die Hinweise und sorgt dafür, dass Patienten behandelt werden?
Von singenden Primaten
Indris sind große Lemuren, die ausschließlich auf Madagaskar leben und für ihre weithin hörbaren Gesänge bekannt sind. Dabei produzieren sie komplexe Abfolgen unterschiedlich hoher Töne, die unter anderem der Kommunikation zwischen Familiengruppen und der Abgrenzung ihrer Reviere dienen.
Gesang kommt tatsächlich nur bei einem Teil der Primaten vor und hat sich im Laufe der Evolution offenbar mehrfach unabhängig entwickelt. Neben Indris gehören beispielsweise auch Gibbons zu den singenden Primaten.
Ein Forschungsteam der Universität Turin wollte nun genauer wissen, wie Indris ihre Töne eigentlich erzeugen und verstärken.Dafür analysierten die Forschenden Video- und Tonaufnahmen wild lebender Indris.
Mithilfe einer KI-basierten Bewegungsanalyse verfolgten sie in jedem einzelnen Videobild bestimmte Punkte im Gesicht und konnten so messen, wie weit die Tiere beim Singen ihr Maul öffneten. Diese Bewegungen wurden anschließend mit der jeweiligen Grundfrequenz des gleichzeitig erzeugten Tons abgeglichen.
Dabei zeigte sich, dass die Indris ihr Maul umso weiter öffneten, je höher der erzeugte Ton war.
Der Ton entsteht zunächst am Kehlkopf. Mund und Rachen bilden anschließend einen Resonanzraum, dessen Form beeinflusst, welche Frequenzen besonders verstärkt werden. Durch ein weiteres Öffnen des Mauls verändern die Indris diesen Resonanzraum.
Computermodelle ihres Vokaltrakts zeigen, dass sich dadurch dessen Resonanzfrequenzen verschieben und besser mit der Grundfrequenz des Gesangs oder ihren Obertönen zusammenfallen können.
Gerade im dichten Regenwald könnte eine bessere Schallübertragung entscheidend sein, damit ein Ruf auch über größere Entfernungen gehört wird.
Interessant finde ich außerdem die Parallele zu unserem eigenen Singen, denn ein ähnliches Prinzip nutzen offenbar auch menschliche Sängerinnen und Sänger, um aus einem hohen Ton möglichst viel herauszuholen.
Vielleicht kann hier ein musikaffinerer Mensch noch was zu sagen.
Quelle
Carugati et al., 2026, PLOS Computational Biology
Nur eine einzige Aminosäure
Mitochondrien sind weit mehr als die oft zitierten „Kraftwerke der Zelle“. Neben der Energiegewinnung sind sie an zahlreichen Stoffwechselwegen und Signalprozessen beteiligt. Dafür benötigen sie Hunderte verschiedene Proteine, von denen die meisten außerhalb der Mitochondrien hergestellt und anschließend importiert werden.
Sie tragen dafür am Anfang eine spezielle Aminosäuresequenz, die nach dem Import wieder abgespalten wird. Sie ist quasi das Erkennungszeichen, dass der Transport hierhin erfolgen soll. Erst durch weitere Verarbeitung innerhalb des Mitochondriums entsteht schließlich die reife und funktionstüchtige Form des Proteins.
Ein Forschungsteam der Universitäten Heidelberg und Freiburg hat nun untersucht, welche Rolle dabei das Enzym ICP55 spielt. Es entfernt bei einigen mitochondrialen Proteinen nach dem ersten Verarbeitungsschritt noch genau eine einzelne weitere Aminosäure.
Die Forschenden identifizierten 107 Proteine eindeutig als Ziel von ICP55 und erzeugten anschließend menschliche Zellen, denen das Enzym fehlte. Auf diese Weise konnten sie untersuchen, warum diese eine Aminosäure entfernt wird.
In den Zellkulturen konnten die Proteine weiterhin in die Mitochondrien gelangen. Ohne die abschließende Verarbeitung durch ICP55 waren jedoch zahlreiche größere Proteinkomplexe weniger stabil.
Betroffen waren unter anderem die Atmungskette, mitochondriale Ribosomen und der Proteinkomplex HSP60, der neu importierte oder geschädigte Proteine bei der korrekten Faltung unterstützt.
Bei HSP60 ließ sich besonders deutlich zeigen, wie entscheidend dieser winzige Unterschied sein kann. Blieb die eine Aminosäure erhalten, war der bereits zusammengesetzte Komplex deutlich anfälliger dafür, wieder auseinanderzufallen.
Ich bin immer wieder beeindruckt davon, wie unglaublich fein die biochemischen Abläufe in einer Zelle aufeinander abgestimmt sind. Noch kleiner als auf Ebene einzelner Aminosäuren kann man bei Proteinen ja kaum gehen.
Je mehr wir über solche Zusammenhänge lernen, desto erstaunlicher finde ich eigentlich, dass dieses ungeheuer komplexe Zusammenspiel in unseren Zellen die meiste Zeit eben doch so zuverlässig funktioniert.
Gleichzeitig hilft uns gerade dieses genaue Verständnis dabei, nachzuvollziehen, was passiert, wenn einzelne Schritte gestört sind. Das ist auch für die Erforschung von Erkrankungen interessant, bei denen mitochondriale Funktion und Proteinhomöostase beeinträchtigt sind. Das ist bei vielen neurodegenerativen Erkrankungen (z.B. Alzheimer) der Fall.
Quelle:
Kücükköse et al, 2026, Nature Structural & Molecular Biology
„Wir brauchen Langzeitdaten, damit wir wissen können: Sind Wetterkapriolen oder Klimaveränderungen die Ursache für eine aktuelle Hitzewelle? Und die NOAA hat viele solcher Daten“, sagt Frank Oliver Glöckner, Professor für Earth System Data Science an der Uni Bremen. Er sprang als einer der Ersten in die Bresche, um die bedrohten NOAA-Daten zu sichern. (+)
#Forschung #Wissenschaft #Braindrain #USA #Klima
KI-Update Deep-Dive: Griefbots als Trauerbegleiter
KI-gestützte Simulationen von Verstorbenen sollen Trauernden helfen, mit ihrem Verlust umzugehen. Doch der Nutzen solcher Griefbots ist umstritten.
Astronomie: Schwere Elemente wohl schon zu Beginn der Reionisierung entstanden
Laut Daten des Weltraumteleskops James Webb haben Galaxien schon am Anfang der Reionisierung schwere Elemente verteilt. Das könnte ein weiteres Rätsel lösen.
Winzige implantierte Medizinsensoren kommunizieren drahtlos über Körpergewebe
Forscher haben eine drahtlose Kommunikationstechnik entwickelt, die zwischen Implantaten im Körper Daten austauscht und mit externen Geräten funktioniert.
Eine Amöbe, die 63 Grad aushält
Hitze ist für Zellen eine enorme Herausforderung. Proteine verlieren ihre Struktur, Membranen verändern sich und auch die DNA kann Schaden nehmen.
Während einige Bakterien und Archaeen extreme Temperaturen aushalten, lag die bekannte Obergrenze für Wachstum und Vermehrung bei Eukaryoten, also Lebewesen mit Zellkern, bislang bei etwa 60 °C.
Ein Forschungsteam hat nun eine bislang unbekannte Amöbe aus einem heißen geothermischen Bach im Lassen Volcanic National Park in Kalifornien isoliert.
Incendiamoeba cascadensis wächst am besten bei 55 bis 57 °C und vermehrt sich selbst bei 63 °C noch. Die Forschenden konnten die Zellteilung bei dieser Temperatur direkt beobachten. Erst bei 64 °C war kein Wachstum mehr nachweisbar. Damit liegt die nachgewiesene Obergrenze für die Vermehrung eines Eukaryoten nun bei 63 °C.
Bei hohen Temperaturen aktiviert die Amöbe verstärkt Systeme, die Proteine stabil halten, DNA-Schäden reparieren und den Transport innerhalb der Zelle organisieren. Auch ihre Proteine selbst scheinen besonders hitzestabil zu sein.
Einige ihrer Eigenschaften ähneln denen hitzeangepasster Bakterien und Archaeen. Unterschiedliche Organismengruppen könnten also ähnliche Lösungen entwickelt haben, um ihre Zellen bei extremer Hitze funktionsfähig zu halten.
Besonders interessant ist diese Amöbe aber auch für die Biotechnologie. Enzyme, die auch bei hohen Temperaturen zuverlässig funktionieren, können beispielsweise für industrielle Produktionsprozesse interessant sein. Da können ein paar Grad schon was ausmachen.
Solche hitzestabilen Enzyme werden etwa bei der Herstellung von Lebensmitteln oder Biokraftstoffen eingesetzt, wenn Ausgangsstoffe bei hohen Temperaturen aufgeschlossen und umgewandelt werden.
Quelle
Rappaport et al., 2026, Cell
doi.org/10.1016/…
“Auch ein Fusionskraftwerk wäre im Prinzip nichts anderes als ein Tauchsieder“, sagt Harald Lesch bei der KlimaManagementTagung in Hamburg. „Wir müssen den Leuten, die ständig irgendwelche Wunderwaffen versprechen, entschlossen die Stirn bieten“. #Klimakrise #Wissenschaft
Nach Analyse von DNA-Datenbanken: Claude soll neues Enzymsystem entdeckt haben
Anthropic hat die erste Entdeckung aus seinem neuen Biotech-Labor verkündet: Die bislang unbekannte Sequenz ART soll Ähnlichkeiten zu Crispr aufweisen.
Weltraumteleskop Hubble: 200.000 Orbits, 8 Milliarden Kilometer um die Erde
Seit mehr als drei Jahrzehnten prägt das Weltraumteleskop Hubble das Bild der Menschheit vom Universum. Jetzt hat es die Erde zum 200.000sten Mal umrundet.
Die Behauptung, dass die IHRA - Definition des Antisemitismus auch sachliche Kritik an der israelischen Politik verbiete, ist schlichtweg falsch.
Auch ich selbst übe diese Kritik - etwa am Siedlungsbau & Übergriffen gegen die Gewaltenteilung - und weise darauf hin, dass ohne Frieden die ganze Region unbewohnbar wird!
Dabei beachte ich das schlichte 3D - Kriterium, übrigens gegenüber jedem Staat:
- Keine Dämonisierung,
- keine Delegitimierung,
- keine doppelten Standards.
Es gibt nur eine Menschenwürde - und entsprechend lehne ich alle Versuche ab, Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Ableismus gegeneinander auszuspielen. Jeder feindselige Dualismus geht fehl, immer.
Hier eine Gedenkrede in der Synagoge Stuttgart dazu:
(2/2)
#Antisemitismus #IHRA #Israel #Kritik #Dialog #Wissenschaft
Forscher bestimmen Solarzellenqualität mit modifizierter handelsüblicher Kamera
Der Wirkungsgrad von Solarzellen lässt sich normalerweise nur mit einer teuren Spezialkamera bestimmen. Forscher modifizierten eine handelsübliche Kamera dafür.
Emergenz: Der Ursprung biologischer Komplexität
Von einfachen Molekülen bis zur ersten lebenden Zelle war es kein plötzlicher Sprung, sondern eine Entwicklung über viele Stufen zunehmender Komplexität. Das klingt vielleicht zunächst banal, ist aber, so finde ich jedenfalls, wirklich spannend.
Eine Übersichtsarbeit der Goethe-Universität Frankfurt beleuchtet genau diesen Übergang und beschreibt, wie aus chemischen Wechselwirkungen schrittweise Systeme entstehen konnten, die wir letztlich als Leben bezeichnen.
Im Mittelpunkt steht dabei das Konzept der „Emergenz“. Gemeint ist, dass neue Eigenschaften entstehen, wenn unterschiedliche Bestandteile miteinander wechselwirken. Diese Eigenschaften lassen sich gleichzeitig aber nicht einfach aus den einzelnen Komponenten ableiten. Das Ergebnis ist quasi mehr, als die Summe der einzelnen Teile.
Ein klassisches Beispiel ist Wasser: Einzelne Wasserstoff- oder Sauerstoffatome besitzen noch keine der besonderen Eigenschaften, die Wasser auszeichnen. Erst ihre Verbindung erzeugt ein Molekül mit völlig neuen physikalischen Eigenschaften.
Die Arbeit beschreibt, dass genau solche emergenten Eigenschaften vermutlich entscheidend für die Entstehung des Lebens waren. Wasser spielt dabei eine zentrale Rolle. Durch seine Polarität zwingt es Molekülen bestimmte räumliche Ordnungen auf. So lagern sich beispielsweise fettartige, wasserabweisende Molekülteile bevorzugt nach innen zusammen, während wasserliebende Bereiche nach außen zeigen. Dadurch können sich komplexe Strukturen stabil bilden, wie etwa Membranen, die wir gestern schon näher betrachtet haben (reminder: Lipiddoppelschicht). Das gilt aber natürlich auch für Proteine oder eben Nukleinsäuren wie RNA und DNA.
In einem immer komplexeren System werden so manchmal kritische Zustände erreicht, bei denen sich durch Emergenz fundamentale Eigenschaften ändern oder einfach neu entstehen. Dadurch werden plötzlich neue Funktionen möglich, z. B. Moleküle, die ihre eigene Struktur reproduzierbar „beschreiben“ können. Erst dadurch werden Prozesse wie Replikation, Vererbung und letztlich Evolution überhaupt möglich.
Wichtig ist, dass diese Übergänge nicht als geradliniger Plan verstanden werden sollte, sondern das Ergebnis unzähliger Wechselwirkungen, Zufälle und eben emergenter Prozesse. Da ist nichts ülanbar.
Würde man die Erde vier Milliarden Jahre zurücksetzen und alles noch einmal beginnen lassen, würde vermutlich etwas völlig anderes entstehen als das Leben, das wir heute kennen, weil einfach die zugrundeliegenden Zufälle andere wären.
Quelle:
Schwalbe et al. (2026), Angewandte Chemie International Edition
doi.org/10.1002/…