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tagesschau @tagesschau ard.social

Nobelpreisträger Hegemann in den tagesthemen: “Ich bin natürlich überwältigt”

Der Algenforscher Peter Hegemann hat Grund zum Feiern: Gemeinsam mit zwei weiteren Forschern erhält er den Medizin-Nobelpreis. In den tagesthemen berichtet er vom Nutzen der Optogenetik - und fordert mehr Mut von der Politik.

➡️ tagesschau.de/wissen/…

Nobelpreis Medizin Optogenetik tagesthemen
MIT Technology Review DE @techreview_de social.heise.de

Querschnittslähmungen galten lange als nicht therapierbar. Aber derzeit ist viel Bewegung in der Forschung. Ein Blick auf die verschiedenen Ansätze und die Fortschritte für Betroffene. (+)

#Medizin #Rückenmark

t3n.de/news/…

AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Mehr Hirnaneurysmen

Ein Hirnaneurysma ist eine Aussackung in der Wand einer Hirnarterie. Die meisten verursachen keine Beschwerden und werden eher zufällig bei einer Untersuchung entdeckt. Gefährlich wird ein Aneurysma vor allem dann, wenn es reißt und eine Blutung zwischen den Hirnhäuten verursacht.

Wie häufig solche Aneurysmen tatsächlich vorkommen, hat ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universitätsmedizin Mannheim nun neu untersucht.

Dafür werteten die Forschenden 162 Studien mit insgesamt mehr als 316.000 untersuchten Personen aus.

In Studien an gesunden Erwachsenen mit moderner Gefäßbildgebung stieg der Anteil der Menschen mit einem nicht geplatzten Hirnaneurysma von 2,9 Prozent in den Jahren 2002 bis 2015 auf 6,6 Prozent zwischen 2016 und 2022. Das entspricht etwa einem von 15 Erwachsenen.

Frauen waren mit 5,5 Prozent häufiger betroffen als Männer mit 3,0 Prozent.

(Edit: Diese Zahlen sind so korrekt und beruhen innerhalb der Metastudie auf einem etwas anderen Datensatz, z.B. jüngere Studien, die nicht in das Zeitfenster 2016-2022 passen. Weitere Erklärung hierzu in den Kommentaren. Danke für den Hinweis, Johannes).

Deutlich erhöht war die Häufigkeit außerdem bei bestimmten erblichen Erkrankungen und bei Menschen, in deren Familie bereits Aneurysmen oder entsprechende Hirnblutungen aufgetreten waren. Auch Bluthochdruck und Rauchen gingen mit einem erhöhten Risiko einher.

Warum heute deutlich mehr Aneurysmen gefunden werden, ist noch nicht vollständig geklärt. Häufigere und bessere Bildgebung sowie eine alternde Bevölkerung erklären den Anstieg laut Analyse nicht vollständig. Welche weiteren Einflüsse dahinterstecken, bleibt deshalb eine offene Forschungsfrage.

Für Betroffene bringt diese Studie dennoch eine wichtige Einordnung. Ein Aneurysma im Gehirn ist zwar ernst zu nehmen, bedeutet aber keineswegs automatisch, dass es irgendwann reißen wird.

Im Gegenteil erläutert die Forschungsgruppe, dass heute zwar mehr ungerissene Aneurysmen gefunden werden, gleichzeitig aber weniger Menschen eine dadurch verursachte Hirnblutung erleiden.

Umso wichtiger wird es, das persönliche Risiko möglichst genau einzuschätzen und beispielsweise Größe und Entwicklung des Aneurysmas ebenso zu berücksichtigen wie individuelle Gesundheitsfaktoren und Gewohnheiten.

Die Ergebnisse sind damit auch ein gutes Beispiel dafür, warum individualisierte Medizin wichtig ist. Nicht allein die Diagnose entscheidet über die weitere Behandlung, sondern das persönliche Verlaufsrisiko des einzelnen Menschen.

Quelle:
Dremel et al., 2026, The Lancet Neurology

sciencedirect.com/science/…

neuro aneurysma medizin lancet biologie
+4 Less wissenschaft wisskomm unimannheim anysci
Das Bild zeigt die Illustration eines menschlichen Gehirns von vorn. Das Gehirngewebe ist halbtransparent dargestellt, sodass das verzweigte Netz der Hirnarterien in rot sichtbar wird. Im Zentrum fällt an einer größeren Arterie eine kugelförmige Aussackung der Gefäßwand auf. Sie stellt ein Hirnaneurysma dar. In dieser Darstellung ist es ziemlich riesig dargestellt, vermutlich, um es richtig deutlich zu machen. In echt, sind solche Aussackungen eher wenige Millimeter groß und können auch in ihrer Form stark variieren. Aneurysmen entstehen meist an Verzweigungsstellen von Arterien und können lange unbemerkt bleiben. Da sie meist keine Beschwerden verursachen, werden sie oft zufällig bei bildgebenden Untersuchungen des Kopfes entdeckt. Reißt jedoch die Gefäßwand an dieser aufgeblähten Stelle, kann Blut in den Raum zwischen den Hirnhäuten gelangen und eine sogenannte Subarachnoidalblutung verursachen. EIn solches Ereignis kann zu schweren neurologischen Schäden oder sogar zum Tod führen. Das Bild stammt ursprünglich von Adobe Stock und wurde von der Universitätsmedizin Mannheim ausgewählt und dem Bericht über ihre Forschung zur weiteren Verwendung beigefügt.
Tino Eberl @tinoeberl mastodon.online

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MIT Technology Review DE @techreview_de social.heise.de

Ein Chirurg wendete einen operativen Eingriff in Lymphgefäßen im Hals an, um die Krankheit Alzheimer zu behandeln. Das sorgte weltweit für Aufsehen und zog einen unregulierten Markt nach sich. Doch damit kam auch die Skepsis. (+)

#Alzheimer #Medizin

t3n.de/news/…

AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Nachhaltige Medizinelektronik

Elektronik spielt auch in der Medizin eine immer größere Rolle, etwa in tragbaren Sensoren, EEG-Systemen oder intelligenten Pflastern. Ihre Herstellung benötigt jedoch Energie und wertvolle Rohstoffe.

Im europäischen Forschungsprojekt SUSTRONICS wurde deshalb untersucht, wie sich solche Produkte bereits während ihrer Entwicklung ressourcenschonender gestalten lassen.

Das Fraunhofer IZM untersuchte dafür verschiedene Prototypen medizinischer Elektronik, darunter intelligente Wundpflaster und Diabetessensoren.

Mithilfe sogenannter Lebenszyklusanalysen ermittelten die Forschenden, welche Umweltwirkungen von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung und Nutzung bis zur Entsorgung entstehen. So lässt sich erkennen, welche einzelnen Bauteile oder Materialien besonders stark ins Gewicht fallen.

Bei einem Pflaster zur Glukosemessung waren beispielsweise vor allem die Elektroden für die Umweltwirkungen verantwortlich. Durch die Integration eines optischen Sensors konnte der gesamte CO₂-Fußabdruck des Pflasters um rund 65 Prozent reduziert werden.

Noch deutlicher zeigte sich der Einfluss der Materialwahl bei intelligenten Wundpflastern. Werden für die flexiblen elektronischen Module alternative Substrate, Kohlenstoff statt Silber und Recyclingmaterialien eingesetzt, lassen sich deren Umweltwirkungen laut Projekt um bis zu 95 Prozent reduzieren.

Der interessante Ansatz liegt dabei vor allem im Zeitpunkt. Die Ökobilanz bewertet nicht erst das fertige Produkt, sondern wird selbst Teil seiner Entwicklung. Besonders problematische Materialien oder Bauteile können dadurch früh erkannt und ersetzt werden, bevor ein neues Medizinprodukt in größerem Maßstab hergestellt wird.

Quelle: Fraunhofer IZM, SUSTRONICS, 2026

izm.fraunhofer.de/de/…

fraunhofer STG sdgs medizintechnik medizin
+4 Less sustronics wissenschaft wisskomm anysci
Das Foto zeigt ein flexibles, biobasiertes TPU-Wundpflaster aus dem europäischen Forschungsprojekt SUSTRONICS. Eine Hand hält das weiße Pflaster mit aufgedruckten Leiterbahnen und einer integrierten Sensoreinheit. Das Pflaster kann Temperatur und pH-Wert einer Wunde erfassen. Beide Werte können Hinweise auf den Heilungsverlauf und mögliche Komplikationen geben, da sich beispielsweise bei Entzündungen oder Infektionen die lokale Temperatur erhöhen und der pH-Wert verändern kann. Das Bild stammt von Barbara Pahl und wurde vom Fraunhofer IZM zur Verfügung gestellt. Im Projekt konnten alternative Materialien und Recyclingmaterialien die Umweltwirkungen der flexiblen elektronischen Module solcher intelligenten Wundpflaster um bis zu 95 Prozent reduzieren.
Jakob (he/him) @blauertee berlin.social

Eine bekannte Person hat von deren Therapeutin einen Zettel vorgelegt bekommen, dass Sitzungen und Zukunft von einer #KI der Firma #VIAHealthTech mitgeschnitten und ausgewertet werden, sie soll das unterschreiben.

Laut ViaHeathTech alles DSGVO konform und Schweigepflicht wird gewahrt.

Weiß er was dazu finde wenig Infos die sich kritisch damit auseinander setzen.

Tino Eberl @tinoeberl mastodon.online

Ein neuer #Bluttest könnte künftig die #Früherkennung von #Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Menschen mit erhöhtem Risiko unterstützen.

Er kombiniert drei Biomarker zu einem Risikowert. Bis zum möglichen Einsatz sind wegen noch bestehender Unsicherheiten weitere Untersuchungen nötig. Parallel eröffnet der RAS-Inhibitor #Daraxonrasib neue Behandlungsoptionen bei metastasierten Tumoren. Die Zulassung in Europa ist beantragt.

tagesschau.de/wissen/…

Krebsforschung Medizin Früherkennung healthcare

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