Passend zum Nobelpreis für Chemie stellen wir unseren Hintergrund Text zu Spiegelbild-Bakterien erneut online. (+)
#Biologie #Medizin #Forschung #DNA #RNA #Nobelpreis #Chemie
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#Biologie #Medizin #Forschung #DNA #RNA #Nobelpreis #Chemie
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Nobelpreisträger Hegemann in den tagesthemen: “Ich bin natürlich überwältigt”
Der Algenforscher Peter Hegemann hat Grund zum Feiern: Gemeinsam mit zwei weiteren Forschern erhält er den Medizin-Nobelpreis. In den tagesthemen berichtet er vom Nutzen der Optogenetik - und fordert mehr Mut von der Politik.
heise+ | Essbare Batterie für Medizintechnik im Magen wird mitverdaut
Essbare Batterien erweitern medizinische Funktionskapseln. Die stimulieren die Magenschleimhaut mit Stromimpulsen oder tragen Sensoren, die vor Keimen warnen.
Querschnittslähmungen galten lange als nicht therapierbar. Aber derzeit ist viel Bewegung in der Forschung. Ein Blick auf die verschiedenen Ansätze und die Fortschritte für Betroffene. (+)
#Medizin #Rückenmark
heise+ | BCI: Über die Gehirn-Computer-Schnittstelle Rechner und Roboter steuern
Gehirn-Computer-Schnittstellen helfen schwerst behinderten Patienten, die darüber PCs steuern und sich wieder mitteilen können.
Mittwoch: Starship mit Triebwerksproblemen, Handy-Inspektion bei USA-Einreise
Folgen der Starship-Antriebsausfälle + US-Grenzen ohne Datenschutz + Hörgerät unter der Haut + Anthropics hohe Verluste & Kosten + E-Autos ohne Plakettenpflicht
Erstes völlig unsichtbares Hör-Implantat
Erstmals ist ein Hörimplantat kommerzieller verfügbar, das komplett unter der Haut implantiert wird. Auch das Mikrofon.
Eine seit Jahren vertretene Langlebigkeitstheorie scheint nicht zu stimmen: Der ständige Austausch alter Organe gegen neue funktioniert offenbar nicht. (+)
#Medizin #Gesundheit #Altern #Longevity
Mehr Hirnaneurysmen
Ein Hirnaneurysma ist eine Aussackung in der Wand einer Hirnarterie. Die meisten verursachen keine Beschwerden und werden eher zufällig bei einer Untersuchung entdeckt. Gefährlich wird ein Aneurysma vor allem dann, wenn es reißt und eine Blutung zwischen den Hirnhäuten verursacht.
Wie häufig solche Aneurysmen tatsächlich vorkommen, hat ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universitätsmedizin Mannheim nun neu untersucht.
Dafür werteten die Forschenden 162 Studien mit insgesamt mehr als 316.000 untersuchten Personen aus.
In Studien an gesunden Erwachsenen mit moderner Gefäßbildgebung stieg der Anteil der Menschen mit einem nicht geplatzten Hirnaneurysma von 2,9 Prozent in den Jahren 2002 bis 2015 auf 6,6 Prozent zwischen 2016 und 2022. Das entspricht etwa einem von 15 Erwachsenen.
Frauen waren mit 5,5 Prozent häufiger betroffen als Männer mit 3,0 Prozent.
(Edit: Diese Zahlen sind so korrekt und beruhen innerhalb der Metastudie auf einem etwas anderen Datensatz, z.B. jüngere Studien, die nicht in das Zeitfenster 2016-2022 passen. Weitere Erklärung hierzu in den Kommentaren. Danke für den Hinweis, Johannes).
Deutlich erhöht war die Häufigkeit außerdem bei bestimmten erblichen Erkrankungen und bei Menschen, in deren Familie bereits Aneurysmen oder entsprechende Hirnblutungen aufgetreten waren. Auch Bluthochdruck und Rauchen gingen mit einem erhöhten Risiko einher.
Warum heute deutlich mehr Aneurysmen gefunden werden, ist noch nicht vollständig geklärt. Häufigere und bessere Bildgebung sowie eine alternde Bevölkerung erklären den Anstieg laut Analyse nicht vollständig. Welche weiteren Einflüsse dahinterstecken, bleibt deshalb eine offene Forschungsfrage.
Für Betroffene bringt diese Studie dennoch eine wichtige Einordnung. Ein Aneurysma im Gehirn ist zwar ernst zu nehmen, bedeutet aber keineswegs automatisch, dass es irgendwann reißen wird.
Im Gegenteil erläutert die Forschungsgruppe, dass heute zwar mehr ungerissene Aneurysmen gefunden werden, gleichzeitig aber weniger Menschen eine dadurch verursachte Hirnblutung erleiden.
Umso wichtiger wird es, das persönliche Risiko möglichst genau einzuschätzen und beispielsweise Größe und Entwicklung des Aneurysmas ebenso zu berücksichtigen wie individuelle Gesundheitsfaktoren und Gewohnheiten.
Die Ergebnisse sind damit auch ein gutes Beispiel dafür, warum individualisierte Medizin wichtig ist. Nicht allein die Diagnose entscheidet über die weitere Behandlung, sondern das persönliche Verlaufsrisiko des einzelnen Menschen.
Quelle:
Dremel et al., 2026, The Lancet Neurology
Missing Link: Vom Herzbefund zur Behandlung – was Algorithmen nicht leisten
Algorithmen erkennen Herzprobleme, über Wearables und Co. auch aus der Ferne. Doch wer prüft die Hinweise und sorgt dafür, dass Patienten behandelt werden?
Winzige implantierte Medizinsensoren kommunizieren drahtlos über Körpergewebe
Forscher haben eine drahtlose Kommunikationstechnik entwickelt, die zwischen Implantaten im Körper Daten austauscht und mit externen Geräten funktioniert.
Die Nebenwirkungen von #Cortison können gravierend sein: Bluthochdruck, Osteoporose - sogar Psychosen können auftreten. Doch bislang sind Glukokortikoide unverzichtbar: 3sat.de/wissen/…
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Ein Chirurg wendete einen operativen Eingriff in Lymphgefäßen im Hals an, um die Krankheit Alzheimer zu behandeln. Das sorgte weltweit für Aufsehen und zog einen unregulierten Markt nach sich. Doch damit kam auch die Skepsis. (+)
#Alzheimer #Medizin
Nachhaltige Medizinelektronik
Elektronik spielt auch in der Medizin eine immer größere Rolle, etwa in tragbaren Sensoren, EEG-Systemen oder intelligenten Pflastern. Ihre Herstellung benötigt jedoch Energie und wertvolle Rohstoffe.
Im europäischen Forschungsprojekt SUSTRONICS wurde deshalb untersucht, wie sich solche Produkte bereits während ihrer Entwicklung ressourcenschonender gestalten lassen.
Das Fraunhofer IZM untersuchte dafür verschiedene Prototypen medizinischer Elektronik, darunter intelligente Wundpflaster und Diabetessensoren.
Mithilfe sogenannter Lebenszyklusanalysen ermittelten die Forschenden, welche Umweltwirkungen von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung und Nutzung bis zur Entsorgung entstehen. So lässt sich erkennen, welche einzelnen Bauteile oder Materialien besonders stark ins Gewicht fallen.
Bei einem Pflaster zur Glukosemessung waren beispielsweise vor allem die Elektroden für die Umweltwirkungen verantwortlich. Durch die Integration eines optischen Sensors konnte der gesamte CO₂-Fußabdruck des Pflasters um rund 65 Prozent reduziert werden.
Noch deutlicher zeigte sich der Einfluss der Materialwahl bei intelligenten Wundpflastern. Werden für die flexiblen elektronischen Module alternative Substrate, Kohlenstoff statt Silber und Recyclingmaterialien eingesetzt, lassen sich deren Umweltwirkungen laut Projekt um bis zu 95 Prozent reduzieren.
Der interessante Ansatz liegt dabei vor allem im Zeitpunkt. Die Ökobilanz bewertet nicht erst das fertige Produkt, sondern wird selbst Teil seiner Entwicklung. Besonders problematische Materialien oder Bauteile können dadurch früh erkannt und ersetzt werden, bevor ein neues Medizinprodukt in größerem Maßstab hergestellt wird.
Quelle: Fraunhofer IZM, SUSTRONICS, 2026
Letztes Jahr veröffentlichte Ruxandra Teslo einen Vorschlag zur Leistungssteigerung medizinischer KI-Systeme. Diese Idee nimmt die OpenAI Foundation nun auf und unterstützt sie mit einer neuen Initiative. (+)
Eine bekannte Person hat von deren Therapeutin einen Zettel vorgelegt bekommen, dass Sitzungen und Zukunft von einer #KI der Firma #VIAHealthTech mitgeschnitten und ausgewertet werden, sie soll das unterschreiben.
Laut ViaHeathTech alles DSGVO konform und Schweigepflicht wird gewahrt.
Weiß er was dazu finde wenig Infos die sich kritisch damit auseinander setzen.
Ein neuer #Bluttest könnte künftig die #Früherkennung von #Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Menschen mit erhöhtem Risiko unterstützen.
Er kombiniert drei Biomarker zu einem Risikowert. Bis zum möglichen Einsatz sind wegen noch bestehender Unsicherheiten weitere Untersuchungen nötig. Parallel eröffnet der RAS-Inhibitor #Daraxonrasib neue Behandlungsoptionen bei metastasierten Tumoren. Die Zulassung in Europa ist beantragt.
KI und Dilemmata: Sprachmodelle verteilen Organspenden anders als Menschen
Bei der Zuweisung von Spenderorganen gibt es oft keine richtige Entscheidung, es muss abgewogen werden. KI-Modelle kommen zu anderen Ergebnissen als Menschen.