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Mitternachtsimbiss

Neulich stolperte ich zunächst über ein faszinierendes Tier und nach kurzer Recherche über die Studie, die ich euch heute zeigen möchte.

Es geht um Cookiecutter-Haie (Isistius brasiliensis und Isistius plutodus), die zu den ungewöhnlichen Raubfischen der Tiefsee gehören. Sie sind kaum mehr als 50 Zentimeter lang und trotzdem zurecht gefürchtet. Denn sie haben es auf deutlich größere Beute abgesehen.

Tatsächlich „stanzen“ sie mit ihrem kräftigen Kiefer Fleischstücke aus großen Fischen, Delfinen, See-Elefanten oder sogar aus U-Boot-Isolierungen. Ihren Namen, zumindest im Englischen, verdanken sie den kreisrunden keksförmigen Bisswunden. Der deutsche Name ist da etwas langweiliger und spielt auf die Körperform an: Zigarrenhai.

Eine Studie der University of Hawaii und des Medical College of Wisconsin zeigt nun, dass diese Haie nicht nur faszinierende, sondern auch berechenbare Jäger sind.

Die Forschenden werteten Berichte von Schwimmer:innen aus, die zwischen 1961 und 2023 den Kaiwi Channel zwischen den Inseln Oʻahu und Molokaʻi überquerten. Das ist eine 42 Kilometer lange Strecke durch das offene Meer.

Diese Extremdurchquerungen dauern bis zu 20 Stunden (aktueller Rekord liegt bei 9 Std 55 Min) und finden mitunter anteilig in der Nacht statt. Sie gelten als eine der anspruchsvollsten Schwimmstrecken der Welt und liefern zugleich wertvolle Daten über Begegnungen mit Meereslebewesen.

Dabei zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen Lichtverhältnissen und Haiaktivität. Bei insgesamt 129 erfolgreichen Kanalüberquerungen kam es zu fünf dokumentierten Verletzungen durch Cookiecutter-Haie.

Die Forschenden unterteilten die Schwimmenden in zwei Gruppen: In der sogenannten „Dark group“ fanden die Überquerungen zum Teil bei völliger Dunkelheit statt, wenn also weder Sonne noch Mond am Himmel standen. In der „Light group“ war mindestens eine dieser Lichtquellen sichtbar. Vier der fünf Angriffe ereigneten sich in der Dunkelgruppe, nur einer im Licht.

Damit war das Risiko, in mondloser Nacht gebissen zu werden, rund zwölfmal höher. Wobei natürlich nicht unter den Tisch gekehrt werden darf, dass die Stichptobe wirklich sehr klein ist.

Die Haie leben tagsüber in Tiefen bis zu 3.500 Metern und steigen nachts zur Oberfläche auf, um zu jagen. In mondlosen Nächten kann das künstliche Licht von Begleitbooten oder von den Schwimmenden selbst den Räuber womöglich anlocken.

So werden Menschen unbeabsichtigt Teil der nächtlichen Jagd. Die Autor:innen empfehlen, lange Open-Water-Schwimmdistanzen künftig so zu planen, dass sie am Tage oder zumindest bei gutem Mondlicht stattfinden.

Krass, was Leute so machen, aber immerhin gewinnen wir auch so einen Blick auf diese schrägen Tiere.

📖 Minaglia & Liegl (2024), PLOS ONE
doi.org/10.1371/journal.pone.0291852

Bildnachweis:
links: Wikipedia NOAA Photo Library, CC BY 2.0 <creativecommons.org/licenses/…>, via Wikimedia Commons;
rechts: Minaglia & Liegl,2024, PLOS ONE, Fig. 3

shark meer natur openwater hawaii
+4 Less PLOSONE wissenschaft anysci funfact
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KI für den Artenschutz

Vogelstimmen lassen sich inzwischen recht zuverlässig mithilfe von Apps bestimmen. Bei Fröschen und Kröten ist das bislang jedoch weniger verbreitet. Dabei könnten gerade ihre Rufe wertvolle Informationen für den Artenschutz liefern.

Ein Forschungsteam der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der HTW Dresden hat deshalb eine KI entwickelt, die 14 mitteleuropäische Froschlurche anhand ihrer Rufe unterscheiden kann. Das System heißt AnuraPAM und basiert auf der Technologie von BirdNET, die ursprünglich zur Erkennung von Vogelstimmen entwickelt wurde.

Anura ist die wissenschaftliche Bezeichnung für die Ordnung der Froschlurche, zu der Frösche, Kröten und Unken gehören. PAM steht für Passive Acoustic Monitoring, also passive akustische Überwachung. Dabei zeichnen Mikrofone Tierlaute auf, ohne dass die Tiere aktiv angelockt oder gestört werden müssen.

Für das Training der KI nutzten die Forschenden Tonaufnahmen aus wissenschaftlichen Archiven, Bestimmungsbüchern und privaten Sammlungen. Einige Aufnahmen waren bereits mehrere Jahrzehnte alt. Anschließend testeten sie vier unterschiedlich trainierte Modelle mit Aufnahmen, die zuvor nicht für das Training verwendet worden waren.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die meisten Arten wurden zuverlässig unterschieden, darunter Erdkröte, Grasfrosch und Kreuzkröte. Schwieriger war die Bestimmung der Wasserfrösche. Hier überschneiden sich die Rufmerkmale verschiedener Arten, unter anderem weil der Teichfrosch aus der Kreuzung zweier anderer Wasserfroscharten hervorgegangen ist.

Für den Naturschutz könnte AnuraPAM eine praktische Hilfe werden. Aufnahmegeräte können über längere Zeit an Gewässern aufgestellt werden und die Rufe der Tiere erfassen. Die KI übernimmt anschließend einen großen Teil der Auswertung. So lassen sich Vorkommen und Veränderungen der Rufaktivität mit vergleichsweise geringem Aufwand dokumentieren.

Die Modelle sind frei verfügbar und können auch über eine Android-App genutzt werden. Damit ist die Technik nicht nur für die Forschung interessant, sondern auch für Menschen, die sich ehrenamtlich oder hobbymäßig mit Amphibien beschäftigen.

Hierzu aus dem Paper, Nachtrag, S.8:
Eine einfache Möglichkeit, AnuraPAM zu verwenden bietet die BatGizmo App für Android von John Mears. Diese gibt es im Playstore. Anschließend “AnuraPAM-Classifier for BatGizmo” aus dem Zenodo Archiv herunterladen und in die App importieren.

Ist zwar jetzt nicht die ideale Jahreszeit, aber ihr könnt es euch ja schon mal merken.

Quelle:
Elsner et al. (2026), Salamandra, 62(4), 287–297.
„From calls to conservation: AnuraPAM, a ready-to-use acoustic classifier for Central European anurans“.
salamandra-journal.com/salamandra/…

frosch amphibien AnuraPAM senckenberg natur
+8 Less Bioakustik KI artenschutz biodiversität CitizenScience wissenschaft wisscomm anysci
Das Foto zeigt einen Europäischen Laubfrosch zwischen dicht wachsenden, kleinen grünen Wasserpflanzen. Der braune Frosch ist von der Seite zu sehen. Besonders auffällig ist seine stark aufgeblähte, gelblich-grüne Schallblase unter der Kehle. Sie dient dem Männchen als Resonanzraum und verstärkt seine Paarungsrufe.
Der Europäische Laubfrosch wird etwa drei bis fünf Zentimeter groß und ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Er lebt bevorzugt in strukturreichen Landschaften mit Hecken, Gebüschen und sonnigen, möglichst fischfreien Kleingewässern. Anders als viele andere heimische Frösche klettert er häufig auf Sträucher und Bäume. Dabei helfen ihm Haftscheiben an den Zehen. Zur Fortpflanzungszeit versammeln sich die Männchen an Gewässern und rufen vor allem abends und nachts nach Weibchen. Ihre weithin hörbaren Rufe gehören zu den charakteristischen Geräuschen warmer Frühlingsnächte. Das Bild wurde von Axel Kwet aufgenommen und von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung im Rahmen der Berichterstattung zu der zitierten Studie zur Verfügung gestellt.
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Ameisenlarven steuern die Population

Larven galten bisher als eher passive Mitglieder eines Ameisenstaates. Sie werden versorgt und geschützt, das war es dann aber auch. Eine neue Studie zeigt nun, dass wir die lieben Kleinen wohl unterschätzt haben.

Ein Forschungsteam am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie hat bei der klonalen Räuberameise Ooceraea biroi ein bislang unbekanntes Duftsignal entdeckt, das ausschließlich von Larven produziert wird.

Bevor ich darauf weiter eingehe, ist es wichtig diese Ameisenart genauer vorzustellen. Klonale Räuberameisen heißen nämlich deshalb so, weil sie sich quasi klonen. Sie haben keine Königin, sondern alle Arbeiterinnen vermehren sich asexuell (Parthogenese).

Eben dieses neu entdeckte Duftsignal sorgt dafür, dass erwachsene Arbeiterinnen vorübergehend keine Eier mehr legen, sondern die Vermehrung ruht. Dabei reicht es aus, wenn die Ameisen den Duft wahrnehmen, ein direkter Kontakt zu den Larven ist gar nicht nötig.

Damit wird ein zentraler Mechanismus innerhalb der Kolonie sichtbar, für den es wichtig ist die Lebensweise der Tiere zu kennen.

Die Ameisen wechseln in einem festen Rhythmus zwischen Eiablage und Brutpflege. Das Signal der Larven wirkt dabei wie eine Art „Stoppschild“ für die Fortpflanzung. Solange Larven vorhanden sind, wird keine neue Brut produziert. Erst wenn sich diese weiterentwickeln, fällt die Hemmung weg und die Eiablage setzt wieder ein.

Erstmals konnte ein solches Brutpheromon bei Ameisen chemisch eindeutig identifiziert werden. Besonders interessant ist, dass es sich um genau eine spezifische Verbindung handelt, die diese Wirkung auslöst (also kein Duftgemisch).

Die Ergebnisse liefern einen wichtigen Baustein für das Verständnis sozialer Organisation bei Insekten. Sie zeigen, wie fein abgestimmt chemische Kommunikation komplexe Abläufe wie Fortpflanzung und Arbeitsteilung koordinieren kann.

Wieder einmal eine Geschichte, bei der man ins Staunen kommen kann, wie fein die Zahnrädchen des Lebens ineinander greifen.

Abgesehen von diesem Staunen, musste ich bei dieser Studie aber auch an einen Bericht denken, den ich im Frühjahr gelesen habe. In Karlsruhe legten Ameisen die Elektrik einer Ampel lahm und es kam zu einem Unfall. Ein Elektriker erläuterte, dass es schwierig sei, solche Schaltkästen ameisenfrei zu halten.

Vielleicht erlauben die neuen Erkenntnisse irgendwann eine sehr zuverlässige und biologische Möglichkeit, eben solche Orte als Lebensraum für Ameisen doch ungeeignet zu machen.

Quelle:
Piqueret et al. (2026), PNAS
doi.org/10.1073/…

MPI ökologie natur biologie ameise
+4 Less pnas wissenschaft wisskomm anysci
Das Bild zeigt ausgewachsene Ameisen der Art "Ooceraea biroi" und deren Larven. Beide wurden offenbar für das Foto auf einem hellen Untergrund gesetzt. Ursprünglich stammt diese Art aus tropischen und subtropischen Regionen Asiens, hat sich inzwischen aber weltweit in warmen Regionen oder geschützen Orten verbreitet. Eine äußerst interessante Eigenart dieser Ameisen ist die Tatsache, dass sie keine Königin haben wie andere Ameisen. Stattdessen vermehren sich die Arbeiterinnen asexuell. Sie klonen sich quasi. Dieser Prozess wird durch einen einzelnen Duftstoff der Larven gehemmt, wie eine neue Studie zeigt. Das Foto wurde von Anna Schroll aufgenommen und vom Max Planck Institut für chemische Ökologie für die Berichterstattung zu dieser Forschung zur Verfügung gestellt.
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Angst vor Spinnen?

Halloween ist die perfekte Gelegenheit, sich einmal mit Tieren zu beschäftigen, die bei vielen Menschen für Gänsehaut sorgen: Spinnen.

Doch warum haben wir eigentlich so große Angst vor ihnen, obwohl die allermeisten Arten für uns im Grunde vollkommen ungefährlich sind?

Eine mögliche Erklärung liegt in unserer Evolutionsgeschichte. Demnach könnte die Angst vor Spinnen ursprünglich auf eine ganz andere Tiergruppe zurückgehen, nämlich auf Skorpione, die ja ihrerseits ebenso Spinnentiere sind.

Ein internationales Forschungsteam untersuchte diese Hypothese anhand einer Onlinebefragung mit 374 Menschen. Die Teilnehmenden bewerteten Bilder verschiedener Spinnentiere danach, wie beängstigend sie diese fanden und wie ähnlich sie Spinnen beziehungsweise Skorpionen sehen würden.

Dabei zeigte sich, dass die beschrieben Angst umso größer war, je mehr ein Tier einem Skorpion ähnelte. Auch Spinnen wurden als beängstigender bewertet, wenn die Teilnehmenden sie als skorpionähnlicher wahrnahmen. Umgekehrt ließ sich die Angst vor Skorpionen nicht durch deren Ähnlichkeit mit Spinnen vorhersagen. Das spricht dafür, dass die Angst eher von Skorpionen auf Spinnen übertragen wird als umgekehrt.

Die Forschenden sehen in ihren Ergebnissen zumindest einen deutlichen Hinweis darauf, dass unsere Angst vor Spinnen zumindest teilweise eine Folge der sogenannten Angstgeneralisierung sein könnte. Dabei überträgt sich die Furcht vor einer bestimmten Gefahr auf etwas anders, ähnliches, das seinerseits durchaus vollkommen ungefährlich sein kann. Aus evolutionärer Sicht wäre das durchaus plausibel, denn Skorpione stellten für unsere Vorfahren vermutlich tatsächlich eine recht große Gefahr dar.

Eine weitere Studie mit 1.071 Menschen untersuchte den Zusammenhang zwischen Naturverbundenheit und der Angst vor Spinnen und Schlangen. Das Ergebnis: Je stärker sich die Befragten mit der Natur verbunden fühlten, desto geringer war ihre Angst vor diesen Tieren. Besonders deutlich war der Zusammenhang bei Menschen, die gerne Zeit in der Natur verbringen und sich für wild lebende Tiere interessieren.

Unsere Erfahrungen und unser Verhältnis zur Natur scheint also durchaus auch eine wichtige Role zu spielen und stellen so womöglich auch ein Potential zur Angstreduktion dar.

Am Ende sind es vermutlich viele Aspekte, die zusammenkommen. In der Summe kann es aber sich nicht schaden, diese faszinierenden Tiere mal ein wenig genauer zu betrachten.

Ich wünsche euch einen schönen gruseligen Abend.

Quellen:
Nikakhtar et al. (2026), Evolution and Human Behavior.
doi.org/10.1016/…

Zsido et al. (2022), People and Nature
doi.org/10.1002/…

halloween spinne angst biologie evolution
+5 Less natur psychologie wissenschaft wisskomm anysci
Das Bild zeigt eine Nahaufnahme einer Gartenkreuzpinne bei Nacht, die in ihrem Netz sitzt. Die Aufnahme habe ich vor einigen Jahren selbst in unserem Garten gemacht als ich zu später Stunde mit meiner Kamera hinterm Haus auf Fotosafari ging. Bei dem Tier handelt es sich um ein Weibchen, was anhand der großen Körpergröße (zumindest in live) bereits gut zu erkennen war. Auf dem Bild erkennt man das vor allen Dingen an den spitz zulaufenden Pedipalpen. Das sind die sogenannten Kieferntaster, eine Art kurzes weitere Beinpaar direkt neben den Mundwerkzeugen. Bei einem männlichen Tier sind wären die Enden deutlich verdickt und eher kugelförmig. Auch der stark ausgeprägte Hinterleib der Spinne spricht in dieser Form deutlich für ein Weibchen. Gartenkreuzspinnen sitzen klassischerweise in der Mitte ihrer großen Radnetze und warten dort auf Beute.
AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

🦇Elektrosmog und Fledermäuse

Viele Zugtiere orientieren sich am Erdmagnetfeld. Dazu gehören nicht nur Zugvögel, sondern auch Mückenfledermäuse.

Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass sie ihren Magnetkompass am Sonnenuntergang neu ausrichten. Die Position der untergehenden Sonne dient ihnen dabei als Referenz, um sich später während ihres nächtlichen Zuges am Erdmagnetfeld orientieren zu können.

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Oldenburg untersuchte nun, wie sich schwache elektromagnetische Störfelder auf diese Orientierung auswirken.

Solche Störfelder entstehen unter anderem durch Radioantennen, Stromleitungen oder elektrische Geräte und überlagern das natürliche elektromagnetische Umfeld.

Für die Studie setzten sie einige Mückenfledermäuse während ihrer Herbstwanderung in Lettland für kurze Zeit einem schwachen elektromagnetischen Rauschen aus. Anschließend bestimmten die Forschenden anhand der Abflugrichtung, ob die Tiere ihren eigentlichen Kurs noch zuverlässig einschlagen konnten.

Tatsächlich flogen Fledermäuse ohne Störfelder bevorzugt in ihre typische Zugrichtung. Tiere, die elektromagnetischem Rauschen ausgesetzt wurden, wählten ihre Flugrichtung dagegen zufällig.

Dabei spielte der Zeitpunkt des Rauschens (wir erinnern uns an den Sonnenuntergang) keine Rolle.

Die Beeinträchtigung hielt über mehrere Stunden an, obwohl die Fledermäuse dem Störfeld nur kurz ausgesetzt gewesen waren.

Quelle:
Lindecke et al., 2026, Science
doi: 10.1126/science.adq4418

fledermaus natur umwelt anthropocene elektrosmog
+5 Less science unioldenburg wissenschaft wisskomm anysci
Das Bild zeigt eine hellbraune Mückenfledermaus im Flug. Diese Art ist die kleinste Fledermaus Europas und ist hier weit verbreitet. Die Körperlänge beträgt 3 bis 5 cm, die Flügelspannweite beträgt 18 bis 24 cm. Das Gewicht des kleinen Säugetiers entspricht in etwa dem einer 20 cent Münze. Das Foto wurde on Christian Giese aufgenommen und von der Uni Oldenburg für die Betichterstattung über diese Studie zur Verfügung gestellt.
Jennifer @Nerdherz pixelfed.de

Dieses Foto mag ich sehr! Den Pilz fand ich zufällig auf einem Baumstamm, ich fand die anderen Pilze interessant und wollte eigentlich den Stamm mit Pilzen fotografieren, aber dann sah ich diesen winzigen Pilz und war total fasziniert.

Ausgeleuchtet hab ich ihn mit einem zusätzlichen Fotolicht in warmweiß und der Effekt ist mega geworden.

​#Makrofotografie #fotografie #nature #natur #Pilze #NaturFotografie #photography #herbst #Moos #Waldboden #NaturGenießen #Waldliebe #om1 #omsystemde #mft

Nahaufnahme eines zarten, kleinen Pilzes mit einem leicht geöffneten, gefurchten Hut, der auf einem alten, moosbewachsenen Baumstumpf wächst. Der Hintergrund zeigt ein weiches Bokeh mit grünen und blauen Farbtönen.
AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Alpine Moore

Zwischen steilen Berghängen und in abgelegenen Tälern der Alpen liegen zahlreiche kleine Moore. Viele davon sind nur wenige Hektar groß. Dabei sind sie ökologisch ausgesprochen wertvoll.

In ihren wassergesättigten Böden haben sich über Jahrtausende Torfschichten gebildet, die große Mengen Kohlenstoff speichern. Zudem bieten sie spezialisierten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.

Doch wie geht es diesen Mooren heute? Weil sie verstreut und schwer zugänglich sind, fehlen vielerorts aktuelle Informationen über ihren Zustand.

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat deshalb ein Verfahren entwickelt, um alpine Moore mithilfe von Satellitendaten zu erfassen.

Dafür kombinierten die Forschenden Satellitendaten aus den Jahren 2019 bis 2023 mit Informationen über das Gelände. Neben optischen Aufnahmen, die unter anderem Rückschlüsse auf die Vegetation ermöglichen, nutzten sie auch Radardaten, die Informationen über die Oberflächenstruktur und Feuchtigkeit liefern.

Ein Computermodell sollte anhand dieser Daten dann Moorflächen identifizieren. Anschließend verglichen die Forschenden die Ergebnisse für 590 Moore in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit amtlichen Moorkarten.

Dabei zeigte sich, dass das Modell viele Moore deutlich kleiner erfasste als sie bislang kartiert waren. Hochauflösende Luftbilder lieferten mögliche Erklärungen.

An 86 Prozent der untersuchten Standorte waren Hinweise auf Störungen erkennbar, darunter Entwässerungsgräben, Straßen und Wege. Aich konnte an vielen Stellen eine Ausbreitung von Bäumen und Sträuchern erkennbar werden.

Besonders diese veränderte Vegetation ist aufschlussreich. Denn sinkt der Wasserstand eines Moores, können typische Moorpflanzen verdrängt werden.

Gleichzeitig gelangt Sauerstoff in den Torf, wodurch dessen Zersetzung beschleunigt wird und gespeicherter Kohlenstoff als CO₂ freigesetzt werden kann. Aus einer Kohlenstoffsenke kann das Moor so zu einer CO₂-Quelle werden.

Die kleineren, vom Modell ermittelten Moorflächen belegen allerdings nicht zwangsläufig einen tatsächlichen Flächenverlust. Auch Unterschiede zwischen den Kartierungsmethoden könnten eine Rolle spielen.

Dass die Abweichungen gerade dort besonders deutlich sind, wo sichtbare Beeinträchtigungen vorliegen, deutet jedoch darauf hin, dass sich der Zustand vieler Moore tatsächlich verändert hat und die bisherigen Karten diese Veränderungen nicht ausreichend abbilden bzw. einfach veraltet sind.

Das neue Verfahren könnte künftig helfen, diese abgelegenen Moore besser im Blick zu halten und Schutz- und Wiederherstellungsmaßnahmen besser zu planen und untereinander zu vernetzen.

Quelle:
Schönauer et al. (2026), communications earth & environment, “Peatlands mapped across the European Alps with a harmonised multi-sensor workflow show widespread degradation”

doi.org/10.1038/…

alpen biologie natur naturschutz moor
+3 Less wissenschaft wisskomm anysci
Das Foto zeigt eine alpine Moorlandschaft mit einer weitgehend offenen, von goldbraunen Sauergräsern geprägten Vegetation. Im Vordergrund liegt eine kleine, flache Wasserfläche, deren Rand von rötlich-brauner Moorvegetation umgeben ist. Vereinzelt wachsen niedrige Sträucher auf der Moorfläche, die aus der Distanz jedoch nicht genauer zu erkennen sind. Im Hintergrund geht die offene Vegetation in einen lichten Nadelbaumbestand über, in dem einzelne gelb verfärbte Lärchen zu erkennen sind. Am Horizont sind Alpengipfel zu sehen. Das Foto wurde von Simon Drollinger von der Uni Göttingen aufgenommen, der Mitautor der zitierten Studie ist.

Endlich Wochenende! 🍂☀️

Und trotzdem frage ich mich manchmal: Wo bleibt eigentlich die Zeit?

Gefühlt ist immer irgendetwas zu tun. Die Gedanken springen von einem Thema zum nächsten: Projektarbeit, Systemarbeiten, Katze Lilly 🐾, Backrezepte, der Geburtstag unseres Enkels in 14 Tagen, Post bearbeiten, Familie, Haushalt, Bürokratie, Politik, neue Termine, Meetings, Fediverse … und wahrscheinlich habe ich in dieser Aufzählung schon wieder einiges vergessen. 😉

Manchmal dreht sich das Gedankenkarussell schneller, als einem lieb ist.

Aber genau deshalb ist es wichtig, sich ganz bewusst auch einmal Zeit für sich selbst zu nehmen. Eine kleine Gedankenpause. Nicht darüber nachdenken, was als Nächstes erledigt werden muss, sondern einfach schauen, hören, riechen und genießen.

Ich habe das große Glück, in einer wunderschönen Umgebung zu leben. 🌳🍁 Wenn ich draußen unterwegs bin, merke ich immer wieder, wie gut mir die Natur tut. Gerade jetzt im Herbst verändert sich die Landschaft beinahe täglich. Die Farben, das Licht, die klare Luft – und plötzlich werden manche Dinge, die eben noch so wichtig erschienen, ein kleines Stück unwichtiger.

Diese Zeit nehme ich mir. Sie gehört genauso zum Leben wie Arbeit, Termine und Verpflichtungen.

Und für die gute Stimmung wurde heute Abend auch noch selbst Schokolade gemacht. 🍫😊 Natürlich bleibt dabei immer etwas in den Behältern hängen. Das wäre doch viel zu schade zum Wegspülen – also gibt es morgen daraus eine schöne heiße Schokolade. ☕🍫

Schokolade macht schließlich glücklich. Und wenn sie dann auch noch gesund sein soll, werde ich diesem wissenschaftlichen Ansatz selbstverständlich nicht widersprechen. 😄

Vielleicht ist es im Fediverse manchmal ähnlich: Zwischen Nachrichten, Diskussionen, Technik, Politik und all den vielen interessanten Beiträgen darf man auch einfach einmal ein schönes Bild teilen, einen kleinen Moment genießen und sich gegenseitig daran erinnern, dass nicht jede Minute produktiv sein muss.

In diesem Sinne: Macht es euch schön und nehmt euch zwischendurch ein bisschen Zeit nur für euch. 🍂

Ich wünsche euch allen einen angenehmen und möglichst entspannten Sonntag. 🌞

Wochenende Herbst Natur Auszeit Gedankenpause Fediverse
Blick über ein herbstliches Maisfeld in der Sächsischen Schweiz. Im Vordergrund stehen grüne und bereits gelblich-braune Maispflanzen. Dahinter erstrecken sich Felder und ein Wald mit herbstlich gefärbten Bäumen. In der Ferne sind bewaldete Höhen und Felsformationen zu erkennen. Große Äste mit grünen und orangefarbenen Eichenblättern rahmen das Bild von oben ein. Darüber spannt sich ein weiter, klarer blauer Himmel mit wenigen feinen Wolken.
Shelter! @shelter fedifreu.de

Ein schneller Bericht zum Shelter-Vernetzungs-Meeting…

Organisiert von shelterplaetze.de gab es heute abend ein erstes Online-Vernetzungstreffen von Trekking-Shelter-Initiativen in Deutschland. Das nächste ist am 19.11.2026 angedacht, also Save the Date :)

Es war eine wilde Mischung von Menschen, die selber schon Shelter gebaut haben und für Übernachtungen bereitstellen, oder die teils Apps oder Webseiten für Outdoor-Übernachtungen machen, andere, die für Biosphärenreservat oder Kommune arbeiten, und viele, die von der skandinavischen, oft kostenlosen und spontan nutzbaren Übernachtungs-Infrastruktur und dem “Jedermenschsrecht” begeistert sind… also z.B. auf Radreisen fast überall in der freien Natur kostenlos für eine Nacht schlafen zu dürfen, oder halt wie in Dänemark, hunderte, meist kostenlose Shelter spontan zum Schlafen nutzen zu können.

Ob Shelter / Trekkingplätze gebucht werden können sollten und Übernachtung dort Geld kosten darf, darüber gab es keinen Konsens. Allerdings wurde festgestellt, dass es vielerorts in Deutschland oft besonders kompliziert ist, legal in der Natur oder minimalistisch draußen zu übernachten, aber es gibt halt auch die tollen Ausnahmen, und traditionelle Biwak-Plätze an z.B. Wasserwanderrouten.

Es ging auch um Baurecht im Bund und den Ländern, und um beispielhafte Projekte wie in Bargum in Schleswig-Holstein, wo in Kooperation mit der Kommune kostenlos nutzbarer Shelter durch die Landjugend gebaut wurde.

Es ist noch nicht genau klar, in welcher Form die Vernetzung weitergeht, aber zum nächsten Mal wollen schon Leute Themen wie Baurecht erkunden, und eventuell gibt es in einem Monat schon spannendes zu hören beim Meeting.

Sehen konnte ich dieses Mal leider nichts bei der Videokonferenz… Ist es ein bekanntes Problem, dass Microsoft Teams in freier Software wie Linux und Firefox keine Bilder anzeigt?

Wir könnten uns schon über KI-Einladungs-Flyer und Teams-Nutzung zerstreiten, aber ich habe das Gefühl, dass es OK ist erstmal für dieses Thema so zusammenzukommen, und zu schauen, wir wir das Thema “naturnahe Übernachtungen” in Deutschland weiterentwickeln, und dabei einander zuhören und voneinander lernen.

Wenn es nach mir geht, ist der Fokus gerne auf Trekkingplatz / Shelter als kostenlose, öffentliche Infrastruktur, ohne Tech-Bros und kommerzielle Tourismus-Strategien, die Besserverdienende und Vermögende als Zielgruppe haben (wie leider in der Tourismusstratetegie des Land NRW aus 2019 der Fall).

Shelter Trekking Vernetzung Meeting Outdoor
+2 Less Natur Radreisen
Christian Schwägerl @christianschwaegerl mastodon.social

Um Buchtipps für den Herbst zu Natur, Klim und Wissenschaft geht es im neuen FAZ-Podcast, bei dem ich heute dabei bin. Meine Empfehlungen: Lea Schneiders „Von Tieren und Menschen“, Robert Habecks „Arctic Meltdown“
und Frank Ashwoods „Die Welt unter unseren Füßen“. Petra Ahne und Joachim-Müller Jung hatten ebenfalls spannende neue Titel im Gepäck…
podcasts.apple.com/de/… #buchtipp #natur #klima #wissenschaft

🍂 Langsam wieder raus in die Natur 🍂

Nachdem meine Bewegungsfähigkeit langsam, aber sicher wieder zurückkommt, gehören auch meine Naturrunden wieder zum Alltag. Noch nicht so lang wie sonst und ganz bestimmt noch nicht in meinem üblichen Tempo – aber das ist im Moment auch gar nicht wichtig.

Heute hieß es einfach: raus, bewegen, schauen und genießen. 🌳🙂

Gerade jetzt verändert sich die Natur beinahe von Tag zu Tag. Zwischen dem vielen Grün tauchen immer mehr gelbe, orangefarbene und braune Blätter auf. Der Herbst übernimmt langsam die Regie.

Und irgendwie passt das gerade ganz gut.

Nichts bleibt, wie es ist. Manches verändert sich schneller, anderes braucht Zeit. Nicht jede Veränderung fühlt sich im ersten Moment gut an – aber Veränderung gehört dazu. In der Natur genauso wie im Leben.

Vielleicht ist das auch etwas, was wir uns im Fediverse immer wieder bewusst machen sollten. Auch hier entwickelt sich ständig etwas weiter: Menschen kommen dazu, Projekte entstehen, Plattformen verändern sich, neue Ideen werden ausprobiert und manchmal müssen wir Gewohntes neu betrachten.

Das Schöne daran: Wir können diese Veränderungen mitgestalten. 🌐💚

Heute jedenfalls habe ich mich einfach darüber gefreut, wieder ein Stück durch meine vertraute Natur laufen zu können. Schritt für Schritt. Und ohne Eile. 🍁

Natur Herbst Bewegung Fediverse Veränderung
Herbstlicher Wald mit zahlreichen noch grünen, aber bereits gelb und orange verfärbten Blättern. Im Vordergrund führt ein breiter, flacher Sandsteinfelsen durch die Bäume. Auf dem Felsen liegen einzelne herabgefallene Blätter. Zwischen den Baumstämmen ist im Hintergrund die bewaldete Landschaft zu erkennen.
AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Auf Partnersuche durch den Norden

Der Mornellregenpfeifer ist ein Watvogel, der in kargen Bergregionen und Tundren von Nordeuropa bis nach Nordasien brütet.

Schon äußerlich fällt bei ihm eine Besonderheit auf. Anders als bei vielen anderen Vogelarten sind die Weibchen größer und auffälliger gefärbt als die Männchen. Das passt zu einer ungewöhnlichen Rollenverteilung bei der Fortpflanzung.

Die Weibchen balzen und konkurrieren um Partner, legen meist drei Eier und ziehen anschließend häufig weiter. Das Männchen bleibt zurück, brütet das Gelege aus und kümmert sich später allein um die Küken.

Wohin die Weibchen nach der Eiablage verschwinden, war allerdings lange unklar. Ornithologen vermuteten schon länger, dass sie weitere Männchen und damit die Möglichkeit für ein weiteres Gelege suchen.

Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz hat nun 21 Weibchen während der Brutzeit mit kleinen Satellitensendern verfolgt.

Innerhalb der etwa sieben Wochen, in denen die Weibchen gewöhnlich ihre Eier legen, hielten sie sich an bis zu fünf verschiedenen Orten auf.

Meist lagen aufeinanderfolgende Stationen weniger als 100 Kilometer auseinander. Einzelne Tiere legten jedoch erheblich größere Strecken zurück. Ein Weibchen flog zwischen zwei Aufenthaltsorten 973 Kilometer, die größte insgesamt zurückgelegte Distanz betrug sogar 1.343 Kilometer.

Zu Beginn der Saison bewegten sich die Weibchen vor allem nach Norden und könnten dabei der zurückweichenden Schneegrenze zu neu verfügbaren Brutgebieten gefolgt sein. Später wurden die Strecken kürzer.

Ob sie an den verschiedenen Orten tatsächlich weitere Partner finden und erneut Eier legen, können die Satellitendaten allerdings nicht zeigen. Dafür sind Beobachtungen vor Ort nötig.

Dennoch zeigen die Bewegungsdaten, dass vermeintlich getrennte Brutpopulationen über die Weibchen miteinander verbunden sein können, und ein genetischer Austausch über sehr große Gebiete stattfinden kann.

Quelle
Kempenaers et al., 2026, Proceedings of the Royal Society B

doi.org/10.1098/…

biologie ornithology nordeuropa natur wisskomm
+2 Less unibergen anysci
Das Bild zeigt zwei Mornellregenpfeifer, die in einer kargen, nur spärlich mit Gras bewachsenen Landschaft stehen. Der Vogel im Vordergrund ist scharf abgebildet und zeigt die für die Art typische Zeichnung in Brauntönen mit einem markanten weißen Streifen über den Augen, weißem Brustband und rostbrauner Bauchseite. Mornellregenpfeifer brüten in offenen, baumlosen Berg- und Tundrenlandschaften von Nordeuropa bis nach Nordasien. Für die Studie statteten die Forschenden weibliche Tiere mit nur zwei Gramm schweren, solarbetriebenen Satellitensendern aus. Die Sender übermittelten regelmäßig die Position der Tiere. Aus insgesamt mehr als 14.000 Positionsdaten bestimmten die Forschenden Bereiche, in denen sich ein einzelner Vogel für längere Zeit aufhielt, und rekonstruierten daraus, wie viele solcher Gebiete die Weibchen während der Brutzeit besuchten, wie lange sie dort blieben und welche Entfernungen sie dazwischen zurücklegten. Das Forto wurde von Terje Lislevand von der Universität Bergen in Norwegen aufgenommen, der selbst zum internationalen Forschungsteam der Studie gehört und als Koautor an der Datenerhebung beteiligt war.
Mosegård @Mosegaard expressional.social

Ich wohne in #Danemark im Norden und möchte meinen Garten wegen zunehmender #Hitze und #Trockenheit umgestalten (weniger #rasen mehr #trockenverträgliche #pflanzen Mulch, #regenwassernutzung Wer macht Ähnliches und hat Tipps oder Lust auf Austausch? Gerne auch lokal.

Jeg bor i det nordlige #Danmark og vil gerne omlægge min #have på grund af den stigende varme og #torke (mindre græsplæne, flere tørketolerante planter, barkflis, genbrug af #regnvand). Er der nogen, der gør noget lignende og har gode råd eller lyst til at udveksle erfaringer? Gerne også lokalt.

blomster insekter have natur flowers
+11 Less insects garden nature blumen insekten garten Gardening schmetterling sommerfugl butterfly naturalist
Neues Blumenbeet
Nyt blomsterbed
chrmrtl @chrmrtl franken.social

Hallo, ich bin #neuhier und gespannt, ob etwas und was anders ist als bei Instagram & Co.
Vielleicht gibt es was für mich zu entdecken. Vielleicht findet Ihr auch etwas bei mir zu diversen Themen wie #nachhaltigkeit , #Natur , #Umwelt , #Garten , #Norwegen inkl. Sprache, #Ahnenforschung und mal sehen, was noch.

Auch wenn dieses Wochenende bei uns ziemlich arbeitsreich wird, nehmen wir uns ganz bewusst Zeit für die Natur. Denn so eine Runde draußen ist für uns gleich doppelt wertvoll: ein bisschen Fitness für den Körper und gleichzeitig Ausgleich für Kopf und Seele. 😊

Und jedes Mal ist er wieder beeindruckend – der Blick auf den Lilienstein, einen der markantesten Tafelberge und für mich eines der Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. ⛰️💚

Noch dominiert das Grün, aber wenn man genauer hinschaut, zeigen sich langsam die ersten herbstlichen Farbtöne. 🍂 Die Natur erinnert uns damit ganz nebenbei daran, dass alles in ständiger Veränderung ist. Eigentlich gibt es keinen wirklichen Stillstand – und trotzdem brauchen gerade wir Menschen immer wieder diese kleinen Momente der Ruhe und Besinnung.

Vielleicht gilt das auch ein bisschen für unsere Timelines. 😉

Nicht immer nur schnell weiterscrollen. Wenn euch etwas Schönes, Interessantes oder Nachdenkenswertes begegnet, bleibt ruhig einen Moment stehen. Hinterlasst ein Like, einen freundlichen Kommentar oder ein paar nette Worte. Damit schenkt ihr nicht nur dem Menschen hinter dem Beitrag etwas Freude, sondern macht auch das Fediverse ein kleines Stück menschlicher. ❤️

Und manchmal ist es sogar noch besser, die Technik einfach einmal ganz beiseitezulegen. Smartphone einstecken, Bildschirm aus – und den Blick stattdessen über eine Wiese, durch einen Wald oder hinauf zu einem solchen Felsen schweifen lassen. 🌳☀️

Denn bei all der Bewegung um uns herum tut es gut, zwischendurch einfach nur da zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende, ein wenig Zeit für euch selbst und vielleicht auch einen kleinen Ausflug ins Grüne. 🌿🐾

Lilienstein SächsischeSchweiz Natur Wochenende Auszeit Fediverse
Weites grünes Feld unter einem klaren blauen Himmel. Im Hintergrund erhebt sich der markante Tafelberg Lilienstein mit seinen steilen dunklen Felswänden über einem bewaldeten Hang. Am rechten Bildrand rahmen grüne Äste und Blätter die Landschaft ein. Erste leichte herbstliche Farbtöne sind in den Bäumen zu erkennen.

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