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AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Alpine Moore

Zwischen steilen Berghängen und in abgelegenen Tälern der Alpen liegen zahlreiche kleine Moore. Viele davon sind nur wenige Hektar groß. Dabei sind sie ökologisch ausgesprochen wertvoll.

In ihren wassergesättigten Böden haben sich über Jahrtausende Torfschichten gebildet, die große Mengen Kohlenstoff speichern. Zudem bieten sie spezialisierten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.

Doch wie geht es diesen Mooren heute? Weil sie verstreut und schwer zugänglich sind, fehlen vielerorts aktuelle Informationen über ihren Zustand.

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat deshalb ein Verfahren entwickelt, um alpine Moore mithilfe von Satellitendaten zu erfassen.

Dafür kombinierten die Forschenden Satellitendaten aus den Jahren 2019 bis 2023 mit Informationen über das Gelände. Neben optischen Aufnahmen, die unter anderem Rückschlüsse auf die Vegetation ermöglichen, nutzten sie auch Radardaten, die Informationen über die Oberflächenstruktur und Feuchtigkeit liefern.

Ein Computermodell sollte anhand dieser Daten dann Moorflächen identifizieren. Anschließend verglichen die Forschenden die Ergebnisse für 590 Moore in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit amtlichen Moorkarten.

Dabei zeigte sich, dass das Modell viele Moore deutlich kleiner erfasste als sie bislang kartiert waren. Hochauflösende Luftbilder lieferten mögliche Erklärungen.

An 86 Prozent der untersuchten Standorte waren Hinweise auf Störungen erkennbar, darunter Entwässerungsgräben, Straßen und Wege. Aich konnte an vielen Stellen eine Ausbreitung von Bäumen und Sträuchern erkennbar werden.

Besonders diese veränderte Vegetation ist aufschlussreich. Denn sinkt der Wasserstand eines Moores, können typische Moorpflanzen verdrängt werden.

Gleichzeitig gelangt Sauerstoff in den Torf, wodurch dessen Zersetzung beschleunigt wird und gespeicherter Kohlenstoff als CO₂ freigesetzt werden kann. Aus einer Kohlenstoffsenke kann das Moor so zu einer CO₂-Quelle werden.

Die kleineren, vom Modell ermittelten Moorflächen belegen allerdings nicht zwangsläufig einen tatsächlichen Flächenverlust. Auch Unterschiede zwischen den Kartierungsmethoden könnten eine Rolle spielen.

Dass die Abweichungen gerade dort besonders deutlich sind, wo sichtbare Beeinträchtigungen vorliegen, deutet jedoch darauf hin, dass sich der Zustand vieler Moore tatsächlich verändert hat und die bisherigen Karten diese Veränderungen nicht ausreichend abbilden bzw. einfach veraltet sind.

Das neue Verfahren könnte künftig helfen, diese abgelegenen Moore besser im Blick zu halten und Schutz- und Wiederherstellungsmaßnahmen besser zu planen und untereinander zu vernetzen.

Quelle:
Schönauer et al. (2026), communications earth & environment, “Peatlands mapped across the European Alps with a harmonised multi-sensor workflow show widespread degradation”

doi.org/10.1038/…

alpen biologie natur naturschutz moor
+3 Less wissenschaft wisskomm anysci
Das Foto zeigt eine alpine Moorlandschaft mit einer weitgehend offenen, von goldbraunen Sauergräsern geprägten Vegetation. Im Vordergrund liegt eine kleine, flache Wasserfläche, deren Rand von rötlich-brauner Moorvegetation umgeben ist. Vereinzelt wachsen niedrige Sträucher auf der Moorfläche, die aus der Distanz jedoch nicht genauer zu erkennen sind. Im Hintergrund geht die offene Vegetation in einen lichten Nadelbaumbestand über, in dem einzelne gelb verfärbte Lärchen zu erkennen sind. Am Horizont sind Alpengipfel zu sehen. Das Foto wurde von Simon Drollinger von der Uni Göttingen aufgenommen, der Mitautor der zitierten Studie ist.

Endlich Wochenende! 🍂☀️

Und trotzdem frage ich mich manchmal: Wo bleibt eigentlich die Zeit?

Gefühlt ist immer irgendetwas zu tun. Die Gedanken springen von einem Thema zum nächsten: Projektarbeit, Systemarbeiten, Katze Lilly 🐾, Backrezepte, der Geburtstag unseres Enkels in 14 Tagen, Post bearbeiten, Familie, Haushalt, Bürokratie, Politik, neue Termine, Meetings, Fediverse … und wahrscheinlich habe ich in dieser Aufzählung schon wieder einiges vergessen. 😉

Manchmal dreht sich das Gedankenkarussell schneller, als einem lieb ist.

Aber genau deshalb ist es wichtig, sich ganz bewusst auch einmal Zeit für sich selbst zu nehmen. Eine kleine Gedankenpause. Nicht darüber nachdenken, was als Nächstes erledigt werden muss, sondern einfach schauen, hören, riechen und genießen.

Ich habe das große Glück, in einer wunderschönen Umgebung zu leben. 🌳🍁 Wenn ich draußen unterwegs bin, merke ich immer wieder, wie gut mir die Natur tut. Gerade jetzt im Herbst verändert sich die Landschaft beinahe täglich. Die Farben, das Licht, die klare Luft – und plötzlich werden manche Dinge, die eben noch so wichtig erschienen, ein kleines Stück unwichtiger.

Diese Zeit nehme ich mir. Sie gehört genauso zum Leben wie Arbeit, Termine und Verpflichtungen.

Und für die gute Stimmung wurde heute Abend auch noch selbst Schokolade gemacht. 🍫😊 Natürlich bleibt dabei immer etwas in den Behältern hängen. Das wäre doch viel zu schade zum Wegspülen – also gibt es morgen daraus eine schöne heiße Schokolade. ☕🍫

Schokolade macht schließlich glücklich. Und wenn sie dann auch noch gesund sein soll, werde ich diesem wissenschaftlichen Ansatz selbstverständlich nicht widersprechen. 😄

Vielleicht ist es im Fediverse manchmal ähnlich: Zwischen Nachrichten, Diskussionen, Technik, Politik und all den vielen interessanten Beiträgen darf man auch einfach einmal ein schönes Bild teilen, einen kleinen Moment genießen und sich gegenseitig daran erinnern, dass nicht jede Minute produktiv sein muss.

In diesem Sinne: Macht es euch schön und nehmt euch zwischendurch ein bisschen Zeit nur für euch. 🍂

Ich wünsche euch allen einen angenehmen und möglichst entspannten Sonntag. 🌞

Wochenende Herbst Natur Auszeit Gedankenpause Fediverse
Blick über ein herbstliches Maisfeld in der Sächsischen Schweiz. Im Vordergrund stehen grüne und bereits gelblich-braune Maispflanzen. Dahinter erstrecken sich Felder und ein Wald mit herbstlich gefärbten Bäumen. In der Ferne sind bewaldete Höhen und Felsformationen zu erkennen. Große Äste mit grünen und orangefarbenen Eichenblättern rahmen das Bild von oben ein. Darüber spannt sich ein weiter, klarer blauer Himmel mit wenigen feinen Wolken.
Shelter! @shelter fedifreu.de

Ein schneller Bericht zum Shelter-Vernetzungs-Meeting…

Organisiert von shelterplaetze.de gab es heute abend ein erstes Online-Vernetzungstreffen von Trekking-Shelter-Initiativen in Deutschland. Das nächste ist am 19.11.2026 angedacht, also Save the Date :)

Es war eine wilde Mischung von Menschen, die selber schon Shelter gebaut haben und für Übernachtungen bereitstellen, oder die teils Apps oder Webseiten für Outdoor-Übernachtungen machen, andere, die für Biosphärenreservat oder Kommune arbeiten, und viele, die von der skandinavischen, oft kostenlosen und spontan nutzbaren Übernachtungs-Infrastruktur und dem “Jedermenschsrecht” begeistert sind… also z.B. auf Radreisen fast überall in der freien Natur kostenlos für eine Nacht schlafen zu dürfen, oder halt wie in Dänemark, hunderte, meist kostenlose Shelter spontan zum Schlafen nutzen zu können.

Ob Shelter / Trekkingplätze gebucht werden können sollten und Übernachtung dort Geld kosten darf, darüber gab es keinen Konsens. Allerdings wurde festgestellt, dass es vielerorts in Deutschland oft besonders kompliziert ist, legal in der Natur oder minimalistisch draußen zu übernachten, aber es gibt halt auch die tollen Ausnahmen, und traditionelle Biwak-Plätze an z.B. Wasserwanderrouten.

Es ging auch um Baurecht im Bund und den Ländern, und um beispielhafte Projekte wie in Bargum in Schleswig-Holstein, wo in Kooperation mit der Kommune kostenlos nutzbarer Shelter durch die Landjugend gebaut wurde.

Es ist noch nicht genau klar, in welcher Form die Vernetzung weitergeht, aber zum nächsten Mal wollen schon Leute Themen wie Baurecht erkunden, und eventuell gibt es in einem Monat schon spannendes zu hören beim Meeting.

Sehen konnte ich dieses Mal leider nichts bei der Videokonferenz… Ist es ein bekanntes Problem, dass Microsoft Teams in freier Software wie Linux und Firefox keine Bilder anzeigt?

Wir könnten uns schon über KI-Einladungs-Flyer und Teams-Nutzung zerstreiten, aber ich habe das Gefühl, dass es OK ist erstmal für dieses Thema so zusammenzukommen, und zu schauen, wir wir das Thema “naturnahe Übernachtungen” in Deutschland weiterentwickeln, und dabei einander zuhören und voneinander lernen.

Wenn es nach mir geht, ist der Fokus gerne auf Trekkingplatz / Shelter als kostenlose, öffentliche Infrastruktur, ohne Tech-Bros und kommerzielle Tourismus-Strategien, die Besserverdienende und Vermögende als Zielgruppe haben (wie leider in der Tourismusstratetegie des Land NRW aus 2019 der Fall).

Shelter Trekking Vernetzung Meeting Outdoor
+2 Less Natur Radreisen
Christian Schwägerl @christianschwaegerl mastodon.social

Um Buchtipps für den Herbst zu Natur, Klim und Wissenschaft geht es im neuen FAZ-Podcast, bei dem ich heute dabei bin. Meine Empfehlungen: Lea Schneiders „Von Tieren und Menschen“, Robert Habecks „Arctic Meltdown“
und Frank Ashwoods „Die Welt unter unseren Füßen“. Petra Ahne und Joachim-Müller Jung hatten ebenfalls spannende neue Titel im Gepäck…
podcasts.apple.com/de/… #buchtipp #natur #klima #wissenschaft

🍂 Langsam wieder raus in die Natur 🍂

Nachdem meine Bewegungsfähigkeit langsam, aber sicher wieder zurückkommt, gehören auch meine Naturrunden wieder zum Alltag. Noch nicht so lang wie sonst und ganz bestimmt noch nicht in meinem üblichen Tempo – aber das ist im Moment auch gar nicht wichtig.

Heute hieß es einfach: raus, bewegen, schauen und genießen. 🌳🙂

Gerade jetzt verändert sich die Natur beinahe von Tag zu Tag. Zwischen dem vielen Grün tauchen immer mehr gelbe, orangefarbene und braune Blätter auf. Der Herbst übernimmt langsam die Regie.

Und irgendwie passt das gerade ganz gut.

Nichts bleibt, wie es ist. Manches verändert sich schneller, anderes braucht Zeit. Nicht jede Veränderung fühlt sich im ersten Moment gut an – aber Veränderung gehört dazu. In der Natur genauso wie im Leben.

Vielleicht ist das auch etwas, was wir uns im Fediverse immer wieder bewusst machen sollten. Auch hier entwickelt sich ständig etwas weiter: Menschen kommen dazu, Projekte entstehen, Plattformen verändern sich, neue Ideen werden ausprobiert und manchmal müssen wir Gewohntes neu betrachten.

Das Schöne daran: Wir können diese Veränderungen mitgestalten. 🌐💚

Heute jedenfalls habe ich mich einfach darüber gefreut, wieder ein Stück durch meine vertraute Natur laufen zu können. Schritt für Schritt. Und ohne Eile. 🍁

Natur Herbst Bewegung Fediverse Veränderung
Herbstlicher Wald mit zahlreichen noch grünen, aber bereits gelb und orange verfärbten Blättern. Im Vordergrund führt ein breiter, flacher Sandsteinfelsen durch die Bäume. Auf dem Felsen liegen einzelne herabgefallene Blätter. Zwischen den Baumstämmen ist im Hintergrund die bewaldete Landschaft zu erkennen.
AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Auf Partnersuche durch den Norden

Der Mornellregenpfeifer ist ein Watvogel, der in kargen Bergregionen und Tundren von Nordeuropa bis nach Nordasien brütet.

Schon äußerlich fällt bei ihm eine Besonderheit auf. Anders als bei vielen anderen Vogelarten sind die Weibchen größer und auffälliger gefärbt als die Männchen. Das passt zu einer ungewöhnlichen Rollenverteilung bei der Fortpflanzung.

Die Weibchen balzen und konkurrieren um Partner, legen meist drei Eier und ziehen anschließend häufig weiter. Das Männchen bleibt zurück, brütet das Gelege aus und kümmert sich später allein um die Küken.

Wohin die Weibchen nach der Eiablage verschwinden, war allerdings lange unklar. Ornithologen vermuteten schon länger, dass sie weitere Männchen und damit die Möglichkeit für ein weiteres Gelege suchen.

Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz hat nun 21 Weibchen während der Brutzeit mit kleinen Satellitensendern verfolgt.

Innerhalb der etwa sieben Wochen, in denen die Weibchen gewöhnlich ihre Eier legen, hielten sie sich an bis zu fünf verschiedenen Orten auf.

Meist lagen aufeinanderfolgende Stationen weniger als 100 Kilometer auseinander. Einzelne Tiere legten jedoch erheblich größere Strecken zurück. Ein Weibchen flog zwischen zwei Aufenthaltsorten 973 Kilometer, die größte insgesamt zurückgelegte Distanz betrug sogar 1.343 Kilometer.

Zu Beginn der Saison bewegten sich die Weibchen vor allem nach Norden und könnten dabei der zurückweichenden Schneegrenze zu neu verfügbaren Brutgebieten gefolgt sein. Später wurden die Strecken kürzer.

Ob sie an den verschiedenen Orten tatsächlich weitere Partner finden und erneut Eier legen, können die Satellitendaten allerdings nicht zeigen. Dafür sind Beobachtungen vor Ort nötig.

Dennoch zeigen die Bewegungsdaten, dass vermeintlich getrennte Brutpopulationen über die Weibchen miteinander verbunden sein können, und ein genetischer Austausch über sehr große Gebiete stattfinden kann.

Quelle
Kempenaers et al., 2026, Proceedings of the Royal Society B

doi.org/10.1098/…

biologie ornithology nordeuropa natur wisskomm
+2 Less unibergen anysci
Das Bild zeigt zwei Mornellregenpfeifer, die in einer kargen, nur spärlich mit Gras bewachsenen Landschaft stehen. Der Vogel im Vordergrund ist scharf abgebildet und zeigt die für die Art typische Zeichnung in Brauntönen mit einem markanten weißen Streifen über den Augen, weißem Brustband und rostbrauner Bauchseite. Mornellregenpfeifer brüten in offenen, baumlosen Berg- und Tundrenlandschaften von Nordeuropa bis nach Nordasien. Für die Studie statteten die Forschenden weibliche Tiere mit nur zwei Gramm schweren, solarbetriebenen Satellitensendern aus. Die Sender übermittelten regelmäßig die Position der Tiere. Aus insgesamt mehr als 14.000 Positionsdaten bestimmten die Forschenden Bereiche, in denen sich ein einzelner Vogel für längere Zeit aufhielt, und rekonstruierten daraus, wie viele solcher Gebiete die Weibchen während der Brutzeit besuchten, wie lange sie dort blieben und welche Entfernungen sie dazwischen zurücklegten. Das Forto wurde von Terje Lislevand von der Universität Bergen in Norwegen aufgenommen, der selbst zum internationalen Forschungsteam der Studie gehört und als Koautor an der Datenerhebung beteiligt war.
Mosegård @Mosegaard expressional.social

Ich wohne in #Danemark im Norden und möchte meinen Garten wegen zunehmender #Hitze und #Trockenheit umgestalten (weniger #rasen mehr #trockenverträgliche #pflanzen Mulch, #regenwassernutzung Wer macht Ähnliches und hat Tipps oder Lust auf Austausch? Gerne auch lokal.

Jeg bor i det nordlige #Danmark og vil gerne omlægge min #have på grund af den stigende varme og #torke (mindre græsplæne, flere tørketolerante planter, barkflis, genbrug af #regnvand). Er der nogen, der gør noget lignende og har gode råd eller lyst til at udveksle erfaringer? Gerne også lokalt.

blomster insekter have natur flowers
+11 Less insects garden nature blumen insekten garten Gardening schmetterling sommerfugl butterfly naturalist
Neues Blumenbeet
Nyt blomsterbed
chrmrtl @chrmrtl franken.social

Hallo, ich bin #neuhier und gespannt, ob etwas und was anders ist als bei Instagram & Co.
Vielleicht gibt es was für mich zu entdecken. Vielleicht findet Ihr auch etwas bei mir zu diversen Themen wie #nachhaltigkeit , #Natur , #Umwelt , #Garten , #Norwegen inkl. Sprache, #Ahnenforschung und mal sehen, was noch.

Auch wenn dieses Wochenende bei uns ziemlich arbeitsreich wird, nehmen wir uns ganz bewusst Zeit für die Natur. Denn so eine Runde draußen ist für uns gleich doppelt wertvoll: ein bisschen Fitness für den Körper und gleichzeitig Ausgleich für Kopf und Seele. 😊

Und jedes Mal ist er wieder beeindruckend – der Blick auf den Lilienstein, einen der markantesten Tafelberge und für mich eines der Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. ⛰️💚

Noch dominiert das Grün, aber wenn man genauer hinschaut, zeigen sich langsam die ersten herbstlichen Farbtöne. 🍂 Die Natur erinnert uns damit ganz nebenbei daran, dass alles in ständiger Veränderung ist. Eigentlich gibt es keinen wirklichen Stillstand – und trotzdem brauchen gerade wir Menschen immer wieder diese kleinen Momente der Ruhe und Besinnung.

Vielleicht gilt das auch ein bisschen für unsere Timelines. 😉

Nicht immer nur schnell weiterscrollen. Wenn euch etwas Schönes, Interessantes oder Nachdenkenswertes begegnet, bleibt ruhig einen Moment stehen. Hinterlasst ein Like, einen freundlichen Kommentar oder ein paar nette Worte. Damit schenkt ihr nicht nur dem Menschen hinter dem Beitrag etwas Freude, sondern macht auch das Fediverse ein kleines Stück menschlicher. ❤️

Und manchmal ist es sogar noch besser, die Technik einfach einmal ganz beiseitezulegen. Smartphone einstecken, Bildschirm aus – und den Blick stattdessen über eine Wiese, durch einen Wald oder hinauf zu einem solchen Felsen schweifen lassen. 🌳☀️

Denn bei all der Bewegung um uns herum tut es gut, zwischendurch einfach nur da zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende, ein wenig Zeit für euch selbst und vielleicht auch einen kleinen Ausflug ins Grüne. 🌿🐾

Lilienstein SächsischeSchweiz Natur Wochenende Auszeit Fediverse
Weites grünes Feld unter einem klaren blauen Himmel. Im Hintergrund erhebt sich der markante Tafelberg Lilienstein mit seinen steilen dunklen Felswänden über einem bewaldeten Hang. Am rechten Bildrand rahmen grüne Äste und Blätter die Landschaft ein. Erste leichte herbstliche Farbtöne sind in den Bäumen zu erkennen.

🌙 Ein pilziger Abendgruß aus der sächsischen Schweiz

Es ist wieder Pilzzeit – und momentan müssen wir auf unserer Fitnessrunde gar nicht groß suchen. Entlang des Weges stehen zurzeit reichlich Pilze, und wenn darunter welche sind, die wir sicher kennen, dürfen einige natürlich mit nach Hause. 🍄😊

So wird aus der Fitnessrunde ganz nebenbei noch eine kleine Einkaufstour durch den Wald – nur eben ohne Kasse. 😉

Und dann stellt sich die wichtige Frage: Was machen wir daraus? Mal ganz klassisch gebratene Pilze mit Zwiebeln, mal ein schönes Pilzragout zu Nudeln oder einfach das, worauf wir gerade Appetit haben. Frischer geht es jedenfalls kaum.

Heute landete ein Teil der Ausbeute schön gebraten auf dem Teller. Und weil Wortspiele manchmal einfach sein müssen, gab es zu den Pilzen auch ein Pils. 🍺
Man könnte also sagen: Erst sammeln, dann brutzeln und anschließend gemütlich genießen.

So darf der Herbst gern weitermachen – Bewegung an der frischen Luft, etwas Leckeres aus dem Wald und am Abend ein gemütlicher Platz am Tisch.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und allen Pilzsammlern volle Körbe – aber natürlich nur mit Pilzen, die ihr auch wirklich sicher kennt. 🌲

Pilze Pilzzeit Wald Natur Fitnessrunde
+3 Less Herbst Pilzgericht Genuss
Auf einem hellen Holztisch steht ein Teller mit gebratenen Pilzen und Zwiebeln auf Brotscheiben, garniert mit frischem Basilikum. Daneben liegen Tomaten, Paprika- und Möhrenstreifen. Im Hintergrund steht passend zum Pilzgericht ein hohes Glas frisch eingeschenktes Pils mit großer Schaumkrone.
Eine weiße Schüssel ist randvoll mit verschiedenen frisch gesammelten Waldpilzen. Gut zu erkennen sind mehrere braune Röhrlinge, orangefarbene Pilze, ein gelber Pfifferling sowie ein besonders großer heller Pilz mit kräftigem Stiel in der Mitte.
MIT Technology Review DE @techreview_de social.heise.de

Doch was weit weg erscheint, kann sich doch näher wiederholen, als man glaubt. Die grundlegenden Prozesse, die zu dieser Katastrophe führten, können so oder ähnlich in allen vergletscherten Hochgebirgen der Welt ablaufen. Das bestätigt auch die Forschung. Unser Autor hat aufgeschrieben, was dahintersteckt. (+)

#Klima #Umwelt #Natur #Berge

t3n.de/news/…

Christian Schwägerl @christianschwaegerl mastodon.social

Der Biologe Timm Döbert und die Sportlerin Leanna Carriere sind Anfang August im Norden Alaskas mit dem Fahrrad aufgebrochen. Das Ziel ihrer Tour „Wings of Survival“: Feuerland. Sie wollen die Flugroute des Hudsonbrachvogels über 30.000 Kilometer hinweg mit dem Fahrrad zurücklegen und unterwegs bei Vorträgen und Online-Talks auf die Gefährdung des Naturwunders Vogelzug aufmerksam machen. Mein Interview bei @riffreporter@mastodon.social riffreporter.de/de/… #vogelzug #natur #biodiversity

MIT Technology Review DE @techreview_de social.heise.de

Doch was weit weg erscheint, kann sich doch näher wiederholen, als man glaubt. Die grundlegenden Prozesse, die zu dieser Katastrophe führten, können so oder ähnlich in allen vergletscherten Hochgebirgen der Welt ablaufen. Das bestätigt auch die Forschung. Unser Autor hat aufgeschrieben, was dahintersteckt. (+)

#Klima #Umwelt #Natur #Berge

t3n.de/news/…

Shelter! @shelter fedifreu.de

Heute ist die Osnabrücker #Landpartie - #OLP…

Von 12-18 Uhr gibt es Kuchen, Kunst und Politik für gutes Leben… Entlang der geplanten, aber noch verhinderbaren Trasse der Autobahn A33 Nord können die Kulturorte gut mit dem #Fahrrad erkundet werden. An der Alten Schule in #Rulle können wir unter anderem über künstlerische #Shelter Mitmachbaustellen ins Gespräch kommen. Mehr hier: os-landpartie.de

“Mit dem Rad gemütlich durchs Osnabrücker Land fahren und dabei an verschiedenen Orten Musik, Kulinarisches, Informatives, Kunst oder einfach nur die schöne Natur genießen: Das ist die Idee der Osnabrücker Landpartie.

Am ersten September-Wochenende finden in der Region Osnabrück - Rulle - Icker - Belm - Bramsche parallel an unterschiedlichen Orten Veranstaltungen statt, die gut mit dem Rad zu erreichen sind. Unser nachhaltiges und buntes Rad-Event ist inspiriert von der seit Jahrzehnten im Wendland stattfindenden „Kulturellen Landpartie“.

Wir sind begeistert von der schönen Natur und den glücklichen Menschen im Osnabrücker Land und haben das Umfeld der geplanten Trasse der Autobahn A33 Nord zwischen Belm und Wallenhorst für unser Event gewählt. Nehmen wir die „schöne #Natur“ als selbstverständlich erst wahr, wenn in sie eingegriffen wird? Was passiert, wenn eine #Autobahn einen Landstrich durchschneidet?”

Osnabrück Radtour Musik Kunst Kuchen
Buntes kreisförmiges Logo der OLP mit stilisierter Landschaft und Fahrrad.
Frau Kolumna @kolumna friendica-deutschland.de

Wochenrückblick KW 34/2026 – Frau Kolumna aus Halbestadt

Was für eine Woche rund um Königstein und Halbestadt. Mal Sonne, mal Wolken, zwischendurch ordentlich Regen – und inzwischen merkt man deutlich: Der Sommer beginnt langsam, sich Richtung Spätsommer zu verabschieden.

Dabei zeigt sich unsere Landschaft noch einmal von ihrer besonders schönen Seite. Große Blüten öffnen sich, über Königstein und der Festung ziehen mächtige weiße und graue Wolken hinweg, und auf den Wiesen rund um die Sellnitz leuchtet das Gras schon ein wenig goldener. Genau solche Momente erinnern mich immer wieder daran, wie schön wir es hier haben. 🌿

Aber natürlich wäre Halbestadt nicht Halbestadt, wenn nicht auch wieder jemand auf Wanderschaft gehen würde.

Dass hin und wieder ein paar Ziegen meinen, die Straße gehöre eigentlich ihnen, kennt man hier inzwischen fast schon. Diese Woche hatten offenbar auch einige der weißen „Weihnachtsgänse“ vom Steingut Lust auf einen kleinen Ausflug. Vielleicht wollten sie einfach einmal sehen, was außerhalb ihrer Wiese so los ist. Oder sie ahnen bereits, welche Bestimmung der Name „Weihnachtsgans“ mit sich bringt und wollten vorsichtshalber schon einmal Fluchtwege erkunden. 😉

Der Gänsewirt vom Steingut hatte die Ausreißer jedenfalls schnell wieder eingesammelt. Als die Reisegruppe zurück bei den anderen war, gab es auf der Wiese ein ordentliches Geschnatter. Vermutlich musste erst einmal ausführlich berichtet werden, was man unterwegs alles erlebt hatte.

Und auch eine kleine Katze namens Tali hat offenbar bereits große Reisepläne. Sie möchte gern die weite Welt erkunden, findet danach aber nicht unbedingt genauso zuverlässig wieder nach Hause. Deshalb trägt sie inzwischen ein Halsband mit Telefonnummer. Falls sie also wieder irgendwo neugierig auftaucht, weiß man wenigstens, wohin die kleine Weltenbummlerin gehört.

Auch an der Elbe tut sich etwas: Nach dem Regen steigt der Wasserstand langsam wieder an. Das ist nach den trockenen Wochen durchaus erfreulich.

Für Wanderer und Ausflügler gibt es weiterhin jede Menge Möglichkeiten. Die Festung Königstein bietet zahlreiche Veranstaltungen, in der Umgebung lässt es sich wunderbar wandern und auch auf der Elbe kann man beispielsweise mit Kanu Aktiv Tours unterwegs sein.

Allerdings ist inzwischen wieder etwas mehr Vorsicht gefragt: Der Regen wird kräftiger, die Temperaturen gehen langsam zurück und auch der Wind nimmt zu. Gerade im Wald können aufgeweichte Böden, herabfallende Äste oder umstürzende Bäume schnell gefährlich werden. Also lieber einmal mehr nach oben schauen und bei Sturmwarnungen eine Wanderung verschieben.

Und schon ein kleiner Ausblick auf KW 35: Am kommenden Samstag dürfte es wieder weithin zu hören sein – dann gibt es auf der Festung Königstein wieder „Kanonendonner über dem Elbtal“. 💥

Bis dahin genießen wir noch die schönen Seiten des Spätsommers, beobachten die Wolken über der Festung – und schauen vorsichtshalber nach, ob gerade irgendwo Ziegen, Gänse oder kleine Katzen auf großer Entdeckungstour sind.

Eure Frau Kolumna aus Halbestadt

Wochenende Fediverse Natur SächsischeSchweiz Königstein fraukolumna
Collage zum Wochenrückblick KW 34/2026 aus Königstein und Halbestadt. Oben links ist eine große weiße Blüte zu sehen. Oben rechts der Blick auf die Stadt Königstein mit der Festung auf dem Tafelberg unter blauem Himmel und großen weißen und grauen Wolken. Unten links das Steingut in Halbestadt mit Bäumen, Wiese und einer großen Gruppe weißer Gänse. Unten rechts eine spätsommerliche Obstwiese auf der Sellnitz mit hohem, goldfarbenem Gras, grünen Bäumen und blauem Himmel.
Memo @memo mastodon.online

≪ Erderwärmung: Kraken erobern jetzt die Nordsee ≫

Für die Tiere hat sich diese in vergleichsweise kurzer Zeit zu einem attraktiven Revier entwickelt – sie ist nämlich deutlich wärmer geworden.

🔗 stern.de/panorama/…

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