Im Windschatten der Altersnachweise soll ein zweiter Kontroll-Apparat entstehen. Möchten Eltern einen beaufsichtigten Social-Media-Account für ihr 13-jähriges Kind einrichten, dann sollen sie nicht nur die Altersnachweise für sich selbst und für ihr Kind vorlegen. Sie sollen drittens auch noch nachweisen, dass sie für ihr eigenes Kind sorgeberechtigt sind. Die EU-Mitgliedstaaten sollen einen Weg für entsprechende digitale Nachweise schaffen.
netzpolitik.org/2026/…
EU
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Es gibt Momente in der IT, in denen man als Infrastruktur-Architekt instinktiv hofft, dass ein Projekt abhebt. Man sieht den Entwurf, nickt die Kernentscheidungen ab und denkt sich:
Ja. Genau das fehlt uns in Europa.
Der Gedanke, ein datenschutzorientiertes soziales Netzwerk aufzuziehen, das auf dem offenen, föderierten AT-Protokoll basiert, eigene Personal Data Server (PDS) in europäischen Rechenzentren betreibt und eine verlässliche Alternative zu den etablierten Plattformen darstellt, ist strategisch überfällig.
Genau mit diesem Versprechen trat die europäische Plattform-Initiative W SOCIAL an.
Doch was sich im geschlossenen Early-Access-Rollout von W Social abgespielt hat, zeigt exemplarisch, wie schnell Vertrauen leidet, wenn Marketing-Kommunikation, sensible Identitätsprüfung und ein geänderter Onboarding-Prozess nicht sauber ineinandergreifen.
Es gibt jetzt eine offizielle EU-Initiative gegen Formen der digitalen Identifizierung und Altersprüfung die hauptsächlich Daten an amerikanische Unternehmen liefern, die damit machen, was sie wollen.
Bei einer ausreichenden Mengen an Unterzeichnenden muss das EU-Parlament das Thema behandeln.
Praktischerweise ist die Unterschrift u.a. digital per ID-Austria möglich.
Auszug aus den Forderungen: “In den Rechtsvorschriften sollten anonyme oder pseudonymisierte Altersnachweise, Datenminimierung, selektive Offenlegung, quelloffene Umsetzung, unabhängige Sicherheitsprüfungen, das Verbot der dienstübergreifenden Nachverfolgung durch vertrauende Beteiligte und gleichwertige Alternativen für Bürgerinnen und Bürger, die keine digitale Brieftasche verwenden, vorgesehen werden.”
#eu #privacy #datenschutz #privatsphaere
The European Commission is funding a European project to develop a safe, inclusive, and decentralised social media platform for young people. The platform must be based on ActivityPub or the AT Protocol and co-created and tested with young people from at least eight EU Member States.
The project will focus on privacy, mental health, user autonomy, moderation, the responsible use of AI, and a sustainable adoption strategy. The Commission expects to fund a single project with up to €1.48 million, covering a maximum of 80% of eligible costs.
As an open and decentralised alternative to LinkedIn, operated in Germany, vutuv could be a good fit for this call. I am therefore considering whether I can find suitable partners to form a consortium.
The consortium must consist of at least four independent organisations from at least three different EU Member States. They do not all have to be companies: NGOs, public bodies, and other legal entities are also eligible.
Can the Fediverse—that means all of you reading this—help me find suitable partners?
I am particularly looking for organisations with experience in youth engagement, software development, mental health, digital inclusion, media, community building, or scaling commercial or non-profit services.
The application deadline is 6 October 2026.
Would you or your organisation be interested in participating? Please contact me as soon as possible. Recommendations of suitable organisations are also very welcome.
Call details:
ec.europa.eu/info/…
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Already counted in the numbers above.
Die EU-Kommission fördert ein europäisches Projekt zur Entwicklung einer sicheren, inklusiven und dezentralen Social-Media-Plattform für junge Menschen. Die Plattform soll auf ActivityPub oder dem AT Protocol basieren und gemeinsam mit jungen Menschen aus mindestens acht EU-Mitgliedstaaten entwickelt und getestet werden.
Inhaltliche Schwerpunkte sind Datenschutz, psychische Gesundheit, Nutzerautonomie, Moderation, verantwortungsvoller KI-Einsatz und eine nachhaltige Verbreitungsstrategie. Gefördert wird voraussichtlich ein einziges Projekt mit bis zu 1,48 Millionen Euro bei einer Förderquote von maximal 80 Prozent.
vutuv passt als offene, dezentrale und in Deutschland betriebene Alternative zu LinkedIn gut zu dieser Ausschreibung. Deshalb überlege ich gerade, ob ich geeignete Partner für ein Konsortium finden kann.
Das Konsortium muss aus mindestens vier unabhängigen Organisationen aus mindestens drei verschiedenen EU-Mitgliedstaaten bestehen. Das müssen nicht ausschließlich Unternehmen sein: Auch NGOs, öffentliche Einrichtungen und andere juristische Personen können teilnehmen.
Kann mir das Fediverse – also ihr alle, die ihr das hier lest – bei der Suche helfen?
Ich suche insbesondere Organisationen mit Erfahrung in Jugendarbeit, Softwareentwicklung, psychischer Gesundheit, digitaler Inklusion, Medien, Community-Aufbau oder der Skalierung gemeinnütziger beziehungsweise kommerzieller Angebote.
Die Bewerbungsfrist endet bereits am 6. Oktober 2026. Es besteht also erheblicher Zeitdruck.
Wer kann und möchte sich an einem solchen Projekt beteiligen? Meldet euch bitte möglichst kurzfristig direkt bei mir. Auch Hinweise auf passende Organisationen sind sehr willkommen.
Zur Ausschreibung:
ec.europa.eu/info/…
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Already counted in the numbers above.
EU-Verpackungsverordnung - für kleine Händler ein “bürokratisches Monster”?
Mit einer Verordnung will die EU für weniger Verpackungsmüll und mehr Recycling sorgen. Doch sie trifft damit nicht nur Onlineriesen wie Amazon, sondern auch kleine Händlerinnen und Händler. Von R. Schirra und T. Kukral.
Studie: In der EU sinkt die Impfquote bei Kindern
In vielen EU-Ländern gehen die Impfquoten bei Kindern zurück. Auch Deutschland ist betroffen, wie aus einer Studie hervorgeht. Auslöser war demnach vor allem die Corona-Pandemie.
heise+ | #EU 🇪🇺 -Label mit Lücken: Wie Smartphonehersteller Reparaturvorgaben unterlaufen | c’t Magazin heise.de/hintergrund/… #heiseplus
Kanadas Premier offen für Idee einer assoziierten EU-Mitgliedschaft
Kanadas Premier Carney hat sich im Europaparlament in Straßburg für eine stärkere Zusammenarbeit seines Landes mit der EU ausgesprochen. Eine Partnerschaft müsse auf Werten begründet sein, nicht auf Eigensinn. Von Andreas Meyer-Feist.
EU Kids Act: Kindersicherungen längst nicht nur für soziale Netzwerke
Der neue Kids Act regelt mehr als nur Mindestalterfragen: Von App- und PlayStore bis zu Onlinespielen und Porno-Plattformen sollen neue Regeln greifen.
Almost 30 organizations & companies have just send out a letter to parliament & our current NL government requesting them to take measures to protect NL/EU organizations against the impact of US sanctions.
Use your favourite translation tool if your Dutch is a bit rusty.
The announcement:
publicspaces.net/2026/…
The letter itself:
publicspaces.net/wp-content/…
Copy this initiative in your country, share & boost it all over the place!
Europas Milliarden-Offensive: 19 Staaten starten Großprojekt für Industrie-KI
Mit dem Vorhaben IPCEI-AI wollen 19 EU-Länder ein eigenes KI-Ökosystem aufbauen. Über zehn Milliarden Euro sollen in europäische Industrietechnologien fließen.
Nav nrc.nl/nieuws/…
Roepen 28 organisaties de Kamer en het kabinet op tot het nemen van 5 maatregelen:
-
Investeer in onafhankelijke Europese digitale infrastructuur
-
Onderneem diplomatieke actie
-
Regel Europese rechtsbescherming en praktische hulp
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Bescherm bankdiensten voor organisaties en bedrijven
-
Stel digitale en financiële diensten voor het Internationaal Strafhof veilig
Lees:
publicspaces.net/2026/…
Boosten wordt gewaardeerd!
#SocialMediaVerbot: Gestern hat #EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Altersgrenze für Social-Media-Plattformen ab 13 Jahren angekündigt, der entsprechende Gesetzesentwurf folgte heute. In Deutschland hat sich Familienministerin Prien schon länger für eine #Altersgrenze ausgesprochen.
Plan der EU-Kommission: Drei Altersstufen für Soziale Medien
Unter 13, bis 15 und bis 18 - in diesen Schritten soll die Nutzung Sozialer Medien durch Minderjährige geregelt werden: Das schlägt die EU-Kommission mit dem EU Kids Act vor. Süchtig machende Funktionen sollen ganz verboten werden. Von K. Schmid.
Premier Carney: Kanada ist offen für EU-Sondermitgliedschaft
Kein volles EU-Mitglied, aber eine Art Sondermitgliedschaft - das könnte Kanada bekommen. Die EU hat einen solchen Vorschlag gemacht, Premier Carney begrüßt den Vorstoß. Ob es wirklich dazu kommt, ist aber ungewiss.
Die Zeit der ultrabilligen Mini-Bestellungen aus Fernost neigt sich langsam dem Ende zu. 📦
Zum Artikel: heise.de/-11455698?wt_mc=sm.red.ho.mast…
FAQ: So eng ist die EU schon mit Kanada verflochten
Kanada als erstes “assoziiertes Mitglied” der EU soll weitere wirtschaftliche Vorteile bringen. Schon seit einiger Zeit wächst der Handel zwischen dem Land und der Europäischen Union deutlich. Worum geht es dabei? Von Marcus Pfeiffer.