wald

Tags

Follow from the Fediverse

Follow #wald from Mastodon or any other Fediverse app and its public posts arrive in your timeline. No vutuv account needed.

@wald@tags.vutuv.de

Your address is used once, to send you to your own server's follow dialog. It is never stored here.

Posts with this tag

8 posts

Filters

@FotoVorschlag@mastodon.social #FotoVorschlag ‘Der Wald im Herbst’

Wenn der Nebel durch die Bäume zieht und das bunte Herbstlaub leuchtet, zeigt sich der Wald von seiner märchenhaften Seite.

Zu diesem Thema gibt es unglaublich viele schöne Bilder hier im #Fediverse!

Folgt einfach dem Hashtag, macht selbst mit oder genießt die wunderbaren Aufnahmen.

DerWaldImHerbst Herbst Wald Naturfotografie
Herbstlicher Wald im Nebel. Im Vordergrund leuchten gelbe, grüne und rostbraune Blätter an weit verzweigten Ästen. Ein schmaler Waldweg führt zwischen hohen Bäumen hindurch und verliert sich im dichten Nebel.
AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Von Angst und Eichen

Ökologische Zusammenhänge sind immer wieder faszinierend. Eine neue Studie aus den USA zeigt, dass sogar die Angst eines Tieres vor seinen Fressfeinden beeinflussen kann, wo neue Bäume wachsen.

Eichhörnchen sammeln bekanntlich Nüsse und Samen und legen Vorräte für Zeiten an, in denen die Futterquellen knapp sind. Ein Teil dieser Vorräte bleibt jedoch im Boden zurück. Aus diesen vergrabenen Samen können dann neue Pflanzen entstehen. Doch wo die Tiere die Samen ablegen, ist nicht zufällig.

Zwei Forscher der University of Florida untersuchten dazu das Verhalten von Fuchshörnchen (Sciurus niger) in einer Kiefernsavanne im Südosten der USA. Sie verfolgten markierte Eicheln, erfassten die Fressplätze und Vorratsverstecke der Hörnchen und schätzten mithilfe von Futterexperimenten ab, wie hoch die Tiere das Risiko durch Fressfeinde an diesen Orten einschätzten.

Dabei zeigte sich ein interessanter Unterschied. Die Hörnchen fraßen Eicheln bevorzugt an geschützten Stellen unter dem Blätterdach. Ihre Vorräte vergruben sie dagegen eher nicht an diesen geschützten Orten, sondern häufiger weiter entfernt von den Eichen, an offeneren Stellen, an denen sie ein größeres Risiko durch Fressfeinde wahrnahmen.

Das mag zunächst komisch anmuten, macht aber durchaus Sinn. Denn auch andere Eichhörnchen müssen sich dort einem höheren Risiko aussetzen, wenn sie nach fremden Vorräten suchen. Für das Tier, das die Eichel vergraben hat und den genauen Ort kennt, ist das Risiko aber viel niedriger, da es sich nur kurz und gezielt an diesem unsicheren Ort aufhält.

Interessant sind die Folgen dieser Entscheidung für die Eichen. Tatsächlich ist es nämlich so, dass vergrabene Eicheln mit ganz erheblich höherer Wahrscheinlichkeit keimen als solche, die einfach auf dem Boden liegen.

So ist es nicht verwunderlich, dass sich die räumliche Verteilung junger Eichen mit den bevorzugten Vorratsverstecken decken. Insgesamt kann man somit durchaus feststellen, dass die Angst der Eichhörnchen vor ihren Fressfeinden indirekt beeinflusst, wo neue Eichen wachsen.

Etwas überspitzt würde ich sogar ableiten, dass das alleinige Vorhandensein entsprechender Beutegreifer einen Einfluss auf die Eichenpopulation hat, ohne dass diese beiden Arten überhaupt direkt etwas miteinander zu tun haben.
So ist das eben in Ökosystemen. Umso wichtiger, sie zu schützen.

Quelle:
Potash & McCleery (2026), Ecology
„Predation risk alters prey caching behavior and resultant tree establishment patterns”
doi.org/10.1002/…

ecology biologie eichhörnchen wissenschaft wissen
+3 Less wald wisskomm anysci
Das Foto zeigt ein Fuchshörnchen, das aufrecht am Stamm eines Baumes sitzt. Diese eher kräftigen Tiere leben in Nordamerika und unterscheiden sich in Farbe und Körperbau deutlich von unseren heimischen Eichhörnchen. Sein Rücken ist überwiegend graubraun gefärbt, während Bauch und Brust etwas heller erscheinen. Der lange, buschige Schwanz liegt ausgestreckt auf dem Boden und zeigt eine bräunliche Färbung. Mit seinen Vorderpfoten hält sich das Tier am Baumstamm fest und blickt aufmerksam zur Seite. Fuchshörnchen ernähren sich unter anderem von Nüssen, Samen und Eicheln. Einen Teil ihrer Nahrung vergraben sie als Vorrat im Boden. Eine aktuelle Studie zeigt, dass das wahrgenommene Risiko durch Fressfeinde beeinflusst, wo die Tiere ihre Vorräte anlegen. Auf diese Weise kann die Gefahr durch Fressfeinde auch indirekt beeinflussen, wo neue Bäume wachsen, wenn die Samen eben nicht wieder ausgegraben werden. Das Foto stammt nicht aus der Studie, sondern von der Wikipediaseite des Fuchshörnchens (Sciurus niger). Die zugehörige Studie ist am Ende des Haupttextes verlinkt.
Schauinsland @Soweitsogut troet.cafe

Im Hochschwarzwald kippt der #Wald:
Förster Hans-Ulrich Hayn erlebt ein Buchensterben, staubtrockene Böden und Käferbefall - und rechnet mit
“Mittelmeerwald” im #Schwarzwald.
Im Wald bei Freiburg-Kappel wirkt vieles wie nach einer Naturkatastrophe: abgestorbene Tannen, braune Buchen, kahle Kronen. Hans-Ulrich Hayn, Leiter des Forstbezirks Hochschwarzwald, lässt die Bäume hier bewusst stehen - als Mahnmale eines sich rasant verändernden Klimas.

swr.de/swraktuell/…

Anka Ankoron @AnkaAnkoron mastodon.social

Der Naturpark Hüttener Berge nahe Eckernförde ist das nördlichste Hügelgebiet Deutschlands mit Erhebungen von über 100m und ein wunderbarer Ort, um die Natur zu genießen. Hier befindet sich auch der Hütti-Trail, ein MTB-Trail mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

huettenerberge eckernfoerde schleswigholstein naturpark photography
+5 Less landscapephotography forest fotografie wald landschaftsfotografie

Pilze sammeln. Da musste man schon immer aufpassen. Das hat sich auch im KI-Zeitalter nicht geändert.

“Von circa 10.000 bekannten Pilzarten in Deutschland seien ungefähr 200 essbar … Eine sichere Pilzbestimmung alleine mit einer App ist nicht möglich.”

heise.de/hintergrund/…

🌙 Ein pilziger Abendgruß aus der sächsischen Schweiz

Es ist wieder Pilzzeit – und momentan müssen wir auf unserer Fitnessrunde gar nicht groß suchen. Entlang des Weges stehen zurzeit reichlich Pilze, und wenn darunter welche sind, die wir sicher kennen, dürfen einige natürlich mit nach Hause. 🍄😊

So wird aus der Fitnessrunde ganz nebenbei noch eine kleine Einkaufstour durch den Wald – nur eben ohne Kasse. 😉

Und dann stellt sich die wichtige Frage: Was machen wir daraus? Mal ganz klassisch gebratene Pilze mit Zwiebeln, mal ein schönes Pilzragout zu Nudeln oder einfach das, worauf wir gerade Appetit haben. Frischer geht es jedenfalls kaum.

Heute landete ein Teil der Ausbeute schön gebraten auf dem Teller. Und weil Wortspiele manchmal einfach sein müssen, gab es zu den Pilzen auch ein Pils. 🍺
Man könnte also sagen: Erst sammeln, dann brutzeln und anschließend gemütlich genießen.

So darf der Herbst gern weitermachen – Bewegung an der frischen Luft, etwas Leckeres aus dem Wald und am Abend ein gemütlicher Platz am Tisch.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und allen Pilzsammlern volle Körbe – aber natürlich nur mit Pilzen, die ihr auch wirklich sicher kennt. 🌲

Pilze Pilzzeit Wald Natur Fitnessrunde
+3 Less Herbst Pilzgericht Genuss
Auf einem hellen Holztisch steht ein Teller mit gebratenen Pilzen und Zwiebeln auf Brotscheiben, garniert mit frischem Basilikum. Daneben liegen Tomaten, Paprika- und Möhrenstreifen. Im Hintergrund steht passend zum Pilzgericht ein hohes Glas frisch eingeschenktes Pils mit großer Schaumkrone.
Eine weiße Schüssel ist randvoll mit verschiedenen frisch gesammelten Waldpilzen. Gut zu erkennen sind mehrere braune Röhrlinge, orangefarbene Pilze, ein gelber Pfifferling sowie ein besonders großer heller Pilz mit kräftigem Stiel in der Mitte.
AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Das geheime Energienetz im Waldboden

Der größte Teil der Energie in einem Wald fließt nicht über der Erde, sondern im Boden. Gemeint ist die chemische Energie, die Pflanzen mithilfe von Sonnenlicht aufbauen. Wenn Blätter, Wurzeln oder Holz absterben, wird diese Energie von unzählogen Organismen im Boden aufgenommen und über viele Fressbeziehungen im Bodennahrungsnetz weitergegeben.

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Senckenberg Museums für Naturkunde untersuchte solche Netzwerke an 32 Waldstandorten zwischen Deutschland und Vietnam.

Dafür erfassten die Forschenden zahlreiche Gruppen von Bodentieren, darunter kleine Fadenwürmer, Springschwänze (wie im Bild) und Milben, aber auch größere Tiere, und berechneten aus Körpergröße, Häufigkeit und Stoffwechsel, wie Energie durch diese Lebensgemeinschaften im Boden verteilt wird.

Dabei zeigte sich, dass in tropischen Wäldern insgesamt mehr Energie durch die Bodennahrungsnetze weitergegeben werden als in gemäßigten Wäldern. Gleichzeitig verändert sich die Zusammensetzung der Akteure. In den Tropen sind größere Bodentiere stärker beteiligt und Räuber-Beziehungen kommen häufiger vor.

In gemäßigten Wäldern spielt dagegen der Abbau angesammelten Laubs eine größere Rolle. Dort gelangt die Energie zunächst über Pilze und Bakterien in das Nahrungsnetz und wird erst danach von Bodentieren weitergereicht.

Gemeinsam bilden diese vielen Organismen das „Bodenpersonal“ des Waldes. Jede Gruppe übernimmt dabei eigene Aufgaben im Kreislauf von Zersetzung, Nahrung und Verbreitung.

Oft wird gesagt, dass insbesondere Regenwürmer wichtig für den Boden sind. Das stimt natürlich, aber sie machen den Job nicht allein. Erst das Zusammenspiel vieler kleiner und größerer Bodenbewohner hält dieses verborgene Netzwerk unter unseren Füßen am Laufen.

Quelle:
Potapov et al. (2026), nature communications
doi.org/10.1038/…

wald ökologie senckenberg biologie wissenschaft
+2 Less wissenschaftskommunikation anysci
Das Bild zeigt die Nahaufnahme eines Riesenspringschwanzes. Trotz seines Namens ist er nur etwa so groß wie eis Reiskorn, was für Springschwänze durchaus beachtlich ist. Es ist ein flügelloses blaugraues Urinsekt, das im Waldboden lebt und dort eine wichtige Rolle bei der Aufbereitung des Bodens spielt. Dennoch ist auch er nur ein Teil eines großen Netzwerks von Bodenorganismen, ohne die auch große Bäume letzlich nicht leben könnten. Das Foto wurde von Clément Schneider aufgenommen und vom Senckenberg zur Verfügung gestellt.

Keyboard shortcuts

Navigation

Home g h
Feed g f
Messages g m
Notifications g n
Your profile g p
Search /

Actions

Write a new post n
Send the post or message you are writing ⌘/Ctrl ↵
Next post in the feed j
Previous post in the feed k

General

Show this help ?
Close menus and dialogs Esc

The single-key shortcuts pause while you type, and are off on phones and tablets.