Im Hochschwarzwald kippt der #Wald:
Förster Hans-Ulrich Hayn erlebt ein Buchensterben, staubtrockene Böden und Käferbefall - und rechnet mit
“Mittelmeerwald” im #Schwarzwald.
Im Wald bei Freiburg-Kappel wirkt vieles wie nach einer Naturkatastrophe: abgestorbene Tannen, braune Buchen, kahle Kronen. Hans-Ulrich Hayn, Leiter des Forstbezirks Hochschwarzwald, lässt die Bäume hier bewusst stehen - als Mahnmale eines sich rasant verändernden Klimas.
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Der Naturpark Hüttener Berge nahe Eckernförde ist das nördlichste Hügelgebiet Deutschlands mit Erhebungen von über 100m und ein wunderbarer Ort, um die Natur zu genießen. Hier befindet sich auch der Hütti-Trail, ein MTB-Trail mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen.
Pilze sammeln. Da musste man schon immer aufpassen. Das hat sich auch im KI-Zeitalter nicht geändert.
“Von circa 10.000 bekannten Pilzarten in Deutschland seien ungefähr 200 essbar … Eine sichere Pilzbestimmung alleine mit einer App ist nicht möglich.”
Eines der schönsten Dinge im Wald als Kind war, sich eine Hütte bauen.
🌙 Ein pilziger Abendgruß aus der sächsischen Schweiz
Es ist wieder Pilzzeit – und momentan müssen wir auf unserer Fitnessrunde gar nicht groß suchen. Entlang des Weges stehen zurzeit reichlich Pilze, und wenn darunter welche sind, die wir sicher kennen, dürfen einige natürlich mit nach Hause. 🍄😊
So wird aus der Fitnessrunde ganz nebenbei noch eine kleine Einkaufstour durch den Wald – nur eben ohne Kasse. 😉
Und dann stellt sich die wichtige Frage: Was machen wir daraus? Mal ganz klassisch gebratene Pilze mit Zwiebeln, mal ein schönes Pilzragout zu Nudeln oder einfach das, worauf wir gerade Appetit haben. Frischer geht es jedenfalls kaum.
Heute landete ein Teil der Ausbeute schön gebraten auf dem Teller. Und weil Wortspiele manchmal einfach sein müssen, gab es zu den Pilzen auch ein Pils. 🍺
Man könnte also sagen: Erst sammeln, dann brutzeln und anschließend gemütlich genießen.
So darf der Herbst gern weitermachen – Bewegung an der frischen Luft, etwas Leckeres aus dem Wald und am Abend ein gemütlicher Platz am Tisch.
Ich wünsche euch einen schönen Abend und allen Pilzsammlern volle Körbe – aber natürlich nur mit Pilzen, die ihr auch wirklich sicher kennt. 🌲
Das geheime Energienetz im Waldboden
Der größte Teil der Energie in einem Wald fließt nicht über der Erde, sondern im Boden. Gemeint ist die chemische Energie, die Pflanzen mithilfe von Sonnenlicht aufbauen. Wenn Blätter, Wurzeln oder Holz absterben, wird diese Energie von unzählogen Organismen im Boden aufgenommen und über viele Fressbeziehungen im Bodennahrungsnetz weitergegeben.
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Senckenberg Museums für Naturkunde untersuchte solche Netzwerke an 32 Waldstandorten zwischen Deutschland und Vietnam.
Dafür erfassten die Forschenden zahlreiche Gruppen von Bodentieren, darunter kleine Fadenwürmer, Springschwänze (wie im Bild) und Milben, aber auch größere Tiere, und berechneten aus Körpergröße, Häufigkeit und Stoffwechsel, wie Energie durch diese Lebensgemeinschaften im Boden verteilt wird.
Dabei zeigte sich, dass in tropischen Wäldern insgesamt mehr Energie durch die Bodennahrungsnetze weitergegeben werden als in gemäßigten Wäldern. Gleichzeitig verändert sich die Zusammensetzung der Akteure. In den Tropen sind größere Bodentiere stärker beteiligt und Räuber-Beziehungen kommen häufiger vor.
In gemäßigten Wäldern spielt dagegen der Abbau angesammelten Laubs eine größere Rolle. Dort gelangt die Energie zunächst über Pilze und Bakterien in das Nahrungsnetz und wird erst danach von Bodentieren weitergereicht.
Gemeinsam bilden diese vielen Organismen das „Bodenpersonal“ des Waldes. Jede Gruppe übernimmt dabei eigene Aufgaben im Kreislauf von Zersetzung, Nahrung und Verbreitung.
Oft wird gesagt, dass insbesondere Regenwürmer wichtig für den Boden sind. Das stimt natürlich, aber sie machen den Job nicht allein. Erst das Zusammenspiel vieler kleiner und größerer Bodenbewohner hält dieses verborgene Netzwerk unter unseren Füßen am Laufen.
Quelle:
Potapov et al. (2026), nature communications
doi.org/10.1038/…