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re:publica @republica berlin.social

In zwei Tagen ist es so weit: Wir kommen zum New Fall Festival nach DĂŒsseldorf!

Der Eintritt ist frei – also weitersagen, Family & Friends einpacken und vorbei kommen! đŸ«¶

Sehen wir uns am 9. & 10.10. im NRW-Forum und im Ehrenhof Village?

Alle Infos zum Programm 🌐 duesseldorf.re-publica.com

#republica #newfallfestival #duesseldorf

Die re:publica x New Fall Festival wird gefördert vom Minister fĂŒr Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei. #partner

Foto eines Panels mit sechs Speakern auf der republica x New Fall Festival. Darunter steht re:publica x New Fall Festival. In zwei Tagen geht’s los!
Foto einer Teilnehmerin die die Hand hebt. DarĂŒber steht: Eintritt frei – fĂŒr alle!
Foto von mehreren Menschen, die um einen Tisch herum sitzen und an einem Workshop teilnehmen. Darunter steht: Was? Zuhören, Neues lernen, mitmachen: VortrÀge, Panel-Diskussionen, Live-Podcasts & Workshops.
Foto der beiden GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Gebhard (republica) und Hamed Shahi (New Fall Festival). DarĂŒber steht: Wir freuen uns auf euch!
AnySci - Wissenschaft fĂŒr Jedermann @anysci mastodon.de

Tinder fĂŒr Fische

Bei der Partnerwahl mĂŒssen auch Tiere viele Merkmale gleichzeitig bewerten. Welche davon wichtig sind, untersuchen Forschende z.B. indem sie zwei mögliche Partner prĂ€sentieren, die sich gezielt in einem Merkmal unterscheiden.

Ein Forschungsteam der University of Exeter hat diesen Aufbau nun quasi mit einem Partnergenerator digitalisiert.

Im Zentrum der Forschung stehen GrĂŒne SchwerttrĂ€ger. Die Fische bekamen auf zwei Bildschirmen animierte Artgenossen des jeweils anderen Geschlechts gezeigt. KörpergrĂ¶ĂŸe, FĂ€rbung, Streifenmuster und bei den MĂ€nnchen auch das namensgebende „Schwert“ konnten dabei variieren.

Der digitale Fisch, bei dem sich das Versuchstier lĂ€nger aufhielt, kam eine Runde weiter. Anschließend wurden die Merkmale der Gewinner nach dem Prinzip eines genetischen Algorithmus neu kombiniert. Über neun solcher „Generationen“ entstanden so nach und nach virtuelle Fische, deren Aussehen durch die Vorlieben eines echten Fisches mitbestimmt wurde.

Bei den MĂ€nnchen zeichnete sich dabei eine ziemlich eindeutige Vorliebe ab. Ihre virtuellen Weibchen wurden im Verlauf des Experiments im Durchschnitt rund 24 Prozent grĂ¶ĂŸer. Das passt biologisch durchaus, denn bei diesen Fischen hĂ€ngt die KörpergrĂ¶ĂŸe der Weibchen eng mit ihrer Fruchtbarkeit zusammen.

Bei den Weibchen zeigte sich dagegen keine gemeinsame Vorliebe fĂŒr eine bestimmte Kombination mĂ€nnlicher Merkmale.

Ihre Entscheidungen waren dennoch nicht zufĂ€llig. Am Ende bevorzugten sie jeweils die virtuellen MĂ€nnchen, die sich aus ihren eigenen vorherigen Auswahlentscheidungen entwickelt hatten. Sa hat sich quasi jede Versuchsteilnehmerin einen perfekten Partner “gebacken”.

Insgesamt könnte das darauf hindeuten, dass Weibchen durchaus unterschiedliche Vorstellungen von einem attraktiven Partner haben.

Tja, es scheint wohl ein evolutionÀres Muster zu sein mit uns Frauen, nicht leicht zu durchschauen und immer total anspruchsvoll.

Aber im Ernst, die Studie klingt vielleicht etwas eigenartig, am Ende ging es aber zunĂ€chst darum zu zeigen, dass diese neue Methodik ĂŒberhaupt funktioniert.

Was die Forschungsgruppe nun mit dem „geprĂŒften“ Setup anstellt, darauf bin ich sehr gespannt.

Quelle:
Bullough et al., 2026, Royal Society Open Science, „Exploring male and female mate preferences using genetic algorithms and digital phenotypes”

doi.org/10.1098/


biologie verhaltensbiologie partner fisch evolution
+3 Less wissenschaft wisskomm anysci
Das Bild zeigt eine Abbildung aus der berichteten Publikation von Bullough et al. Die Abbildung besteht aus zwei Teilen. Links sind untereinander drei virtuelle mĂ€nnliche GrĂŒne SchwerttrĂ€ger abgebildet. Der obere ist deutlich grĂ¶ĂŸer und krĂ€ftiger gebaut, der mittlere kleiner und der untere sehr schlank und klein. Bei allen ist das fĂŒr die MĂ€nnchen typische, nach hinten verlĂ€ngerte Schwert an der Schwanzflosse zu erkennen, wobei es bei dem grĂ¶ĂŸten Fisch auch am lĂ€ngsten ist.
Rechts steht ein Diagramm mit fĂŒnf hohen, annĂ€hernd geigenförmigen FlĂ€chen nebeneinander. Ihre Breite zeigt, in welchem Bereich besonders viele Werte liegen, ihre Höhe die Spannweite. Kleine Rechtecke innerhalb der FlĂ€chen markieren den mittleren Bereich der jeweiligen Verteilung. Die senkrechte Skala reicht ungefĂ€hr von minus 10 bis plus 10 und beschreibt die Vorliebe in Richtung einer KörpergrĂ¶ĂŸe, wobei 0 einer mittleren GrĂ¶ĂŸe entspricht.
Die graue FlĂ€che ganz links zeigt die zufĂ€llig erzeugte Ausgangspopulation. Ihre GrĂ¶ĂŸen verteilen sich breit um den Nullpunkt. Rosa daneben zeigt die tatsĂ€chliche Auswahl der Weibchen. Diese MĂ€nnchen sind tendenziell etwas kleiner, unterscheiden sich in ihrer GrĂ¶ĂŸe insgesamt aber nicht signifikant von der Ausgangspopulation. Die grĂŒne FlĂ€che zeigt eine Simulation, in der jeweils der grĂ¶ĂŸere Fisch ausgewĂ€hlt wurde. Entsprechend liegen die meisten Werte weit oben und stehen fĂŒr sehr große MĂ€nnchen. Bei der tĂŒrkisfarbenen Simulation wurde dagegen jeweils der Fisch mit der stĂ€rkeren FarbsĂ€ttigung ausgewĂ€hlt. Dabei entwickelten sich zugleich ĂŒberwiegend kleinere MĂ€nnchen, weshalb die Verteilung weit unten auf der GrĂ¶ĂŸenachse liegt. Ganz rechts zeigt die lilafarbene FlĂ€che eine rein zufĂ€llige Auswahl. Die GrĂ¶ĂŸen liegen hier wieder ungefĂ€hr im Bereich der Ausgangspopulation. Die tatsĂ€chlichen Entscheidungen der Weibchen zeigten damit keine deutliche gemeinsame Vorliebe.
re:publica @republica berlin.social

Warum vertrauen wir random Menschen im Internet?

Denise Gregorzik spricht auf der re:publica x New Fall Festival ĂŒber die Entwicklung parasozialer Beziehungen.

Die Session findet am 9.10. um 12:45 im K-Forum statt und wird von unserem #Partner WPP Media unterstĂŒtzt.

🌐 duesseldorf.re-publica.com/de/



đŸ—“ïž Die re:publica x New Fall Festival findet vom 9.-10. Oktober 2026 statt.
📌 NRW-Forum & Ehrenhof DĂŒsseldorf
đŸŽ« Der Eintritt ist frei!

speaker republica newfallfestival duesseldorf
Speaker-Visual mit Foto der Sprecherin und oberhalb Logos der republica sowie New Fall Festival. Darunter ihr Name, Denise Gregorzik. Darunter steht DĂŒsseldorf.
Visual mit Session-Titel in einem Kreis: Trust me, I'm a stranger – warum wir random Menschen im Internet vertrauen.
re:publica @republica berlin.social

Im Programm der re:publica x New Fall Festival nehmen wir das Thema KI aus ganz verschiedenen Perspektiven in den Blick.

Freut euch auf inspirierende VortrÀge und GesprÀche mit zahlreichen Expert*innen und lernt bei unseren spannenden Mitmach-Formaten viel Neues!

Der Themenschwerpunkt „KĂŒnstliche Intelligenz“ wird von unserem #Partner @sipgate@sipgate.social unterstĂŒtzt.

🌐 duesseldorf.re-publica.com/de/


Eine BĂŒhne der republica mit Moderatorin am Stehpult und Bildschirm im Hintergrund, auf dem eine Art elektronische Wolke zu erkennen ist

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