Ich spreche schon seit Jahren lieber über Überwachungssensorik statt von Videoüberwachung
Ein gutes Beispiel dafür liefert der neue Aqara FP400. Der Sensor braucht keine Kamera, um festzustellen, wer sich wo in einem Raum befindet.
Mit 60-GHz-Radar erkennt er laut Hersteller bis zu zehn Personen gleichzeitig, verfolgt ihre Bewegungen und bestimmt ihre Position. Ein Raum lässt sich dabei in acht Zonen unterteilen. Die Technik kann also beispielsweise unterscheiden, ob jemand auf dem Sofa sitzt, am Esstisch steht oder sich durch den Raum bewegt.
Besonders interessant wird es dort, wo solche Technik zur Kontrolle von Menschen eingesetzt wird. Aqara bewirbt eine Pro-Version ausdrücklich für betreutes Wohnen und Altenpflege.
„Keine Kamera“ bedeutet eben nicht „keine Überwachung“. Bilder sind nur eine mögliche Form, menschliches Verhalten technisch zu erfassen. Deshalb spreche ich lieber von Überwachungssensorik.