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Doris Richter

Open to offers · Hybrid, Remote

Webentwicklerin mit Schwerpunkt Drupal und Fediverse-Enthusiastin. Ich unterstütze Unternehmen und Vereine bei Webseiten, digitalen Lösungen und einer unabhängigen, dezentralen Online-Präsenz.

Wo ein Wille ist, findet sich eine Lösung. In Koblenz finden sich Bedenken.

Jugendliche wünschen sich einen Ort, an dem sie samstags lernen, lesen und arbeiten können. Zentral gelegen, mit Tischen, Steckdosen und ohne die Verpflichtung, etwas zu bestellen.

Diesen Ort gibt es: die Stadtbibliothek Koblenz. Allerdings schließt sie samstags um 15 Uhr. Der Jugendrat regt eine Öffnung bis 18 Uhr an. Um den zusätzlichen Aufwand teilweise auszugleichen, schlagen die Jugendlichen vor, samstags erst um 11 Uhr zu öffnen.

Ein vernünftiger, konstruktiver Vorschlag.

Die Rhein-Zeitung berichtet, warum daraus vorerst nichts wird: Personalbedarf, zusätzliche Kosten, angespannte Haushaltslage. Außerdem stehe Koblenz mit 45 Wochenöffnungsstunden im Landesvergleich bereits sehr gut da.

Letzteres stimmt für die von mir verglichenen größeren kommunalen Bibliotheken in Rheinland-Pfalz. Nur beantwortet es die Frage des Jugendrats nicht. Wer samstagnachmittags einen Lernort braucht, dem hilft die Öffnung am Montagvormittag wenig.

Die entscheidende Frage lautet: Wie lässt sich dieser Wunsch ermöglichen?

Kosten und Personal spielen selbstverständlich eine Rolle. Aber genau dafür gibt es Verwaltung und Politik: um unter begrenzten Bedingungen Lösungen zu entwickeln.

Dabei müsste Koblenz nicht weit nach Vorbildern suchen. Die Rheinische Landesbibliothek in Koblenz ist samstags bis 19 Uhr zugänglich. Der volle Fachservice endet bereits um 13 Uhr. Zugang und vollständiger Service werden dort zeitlich getrennt.

Landes- und Stadtbibliotheken haben unterschiedliche Aufgaben und Rahmenbedingungen. Trotzdem: Könnte eine solche Trennung auch in der Stadtbibliothek helfen?

Die kommunale Stadtteilbücherei Würzburg-Hubland ist täglich von 7 bis 22 Uhr als „Open Library“ zugänglich. Personal ist nur während eines Teils dieser Zeit anwesend.

Koblenz kann dieses Modell vielleicht nicht einfach übernehmen. Aber es gibt erprobte Ansätze, die eine ernsthafte Prüfung verdienen.

Wie wäre es mit einem befristeten Versuch? Mit längeren Samstagsöffnungszeiten während der Prüfungsvorbereitung? Welche Bereiche könnten mit welcher Betreuung zugänglich bleiben?

Vielleicht erweist sich manches als zu teuer oder baulich schwierig. Dann möchte ich eine nachvollziehbare Prüfung sehen: Welche Varianten wurden untersucht? Was würden sie kosten? Welche wäre machbar?

Im Artikel bleibt bei mir stattdessen der Eindruck hängen, dass vor allem begründet wird, warum alles bleiben soll, wie es ist.

Wo ein Wille ist, findet sich eine Lösung. Wo der Wille fehlt, finden sich viele Ausreden. Die geschilderte Haltung der Stadt Koblenz wirkt auf mich leider wie ein Beispiel für den zweiten Satz.

Hier benennen Jugendliche selbst einen Bedarf und schlagen bereits einen Kompromiss vor. Wer junge Menschen zur Beteiligung ermutigt, sollte darauf mit erkennbarem Gestaltungswillen reagieren.

Reposted by Doris Richter

📚 Nächste Fediverse-Sprechstunde: Leserunden im Fediverse – gemeinsam lesen und diskutieren

Wie kann man eigentlich eine gemeinsame Aktion im Fediverse organisieren, wenn die Teilnehmenden auf ganz unterschiedlichen Plattformen unterwegs sind?

Genau dieser Frage möchten wir bei der nächsten Fediverse-Sprechstunde am Montag, 26.10.2026, um 19:30 Uhr nachgehen. 😊

Als praktisches Beispiel nehmen wir eine Leserunde im Fediverse.

Dabei soll es aber nicht nur darum gehen, gemeinsam ein Buch zu lesen. Viel spannender ist die Frage dahinter:

Wie schaffen wir es, Menschen von Friendica, Mastodon, BookWyrm, Hubzilla und anderen Fediverse-Diensten bei einer gemeinsamen Aktion wirklich zusammenzubringen?

💡 Brauchen wir einen gemeinsamen Hashtag?
💡 Wo startet die Diskussion?
💡 Wie lassen sich Beiträge über verschiedene Plattformen hinweg auffindbar machen?
💡 Welche Rolle können Gruppen, Kalender, Veranstaltungen oder Online-Treffen spielen?
💡 Und was funktioniert technisch heute schon gut – und wo stoßen wir noch an Grenzen?

Eine fertige Lösung möchte ich an diesem Abend ausdrücklich nicht vorgeben.

Im Gegenteil: Wir wollen gemeinsam Ideen sammeln, Möglichkeiten ausprobieren, Erfahrungen austauschen und überlegen, was sich wirklich praktikabel umsetzen lässt.

Vielleicht entsteht daraus am Ende eine erste echte Fediverse-Leserunde. Vielleicht ergeben sich daraus aber auch Ideen für ganz andere gemeinsame Projekte.

Genau dafür ist die Fediverse-Sprechstunde da:
miteinander reden, voneinander lernen und gemeinsam Möglichkeiten entdecken. 🌐

Jede Idee ist willkommen – ganz egal, ob du schon lange im Fediverse unterwegs bist oder erst seit Kurzem dabei bist.

📅 Montag, 26.10.2026
🕢 19:30 Uhr
🌐 Online über BigBlueButton
➡️ campus.ws-12.de/rooms/…

📢 Bitte gern teilen!
Je mehr unterschiedliche Menschen und Plattformen dabei sind, desto spannender kann die Diskussion werden.

KI-generierte Quadratische Einladungsgrafik zur Fediverse-Sprechstunde „Leserunden im Fediverse – gemeinsam lesen und diskutieren“ am Montag, 26.10.2026, um 19:30 Uhr online. Im Mittelpunkt liegt ein leuchtendes aufgeschlagenes Buch, aus dem sich ein Netzwerk aus Linien, Punkten und bunten Sprechblasen entwickelt. Rundherum sitzen mehrere Menschen mit Büchern und Tassen in herbstlicher Abendstimmung; links unten schläft eine Katze. Oben ist das farbige Fediverse-Logo eingebunden. Die Grafik fragt, wie Menschen von Friendica, Mastodon, BookWyrm, Hubzilla und anderen Plattformen gemeinsame Leserunden und ähnliche Aktionen organisieren können. Unten steht: „Ideen sammeln · Erfahrungen austauschen · Möglichkeiten entdecken“ und „Alle Interessierten sind herzlich eingeladen“.

Reposted by Doris Richter

TrendTechnik® @trendtechnik friendica-deutschland.de

📊 Erfahrung im Trading – wertvolles Wissen oder gefährliche Sicherheit?

Ein Trade läuft wie erwartet. Eine Handelsentscheidung führt zum Gewinn. Eine bestimmte Vorgehensweise funktioniert sogar mehrfach.

✅ Alles richtig gemacht?

Nicht unbedingt.

Denn nur weil etwas funktioniert hat, wissen wir noch lange nicht, warum es funktioniert hat.

War die Analyse fachlich korrekt? Waren die Zusammenhänge tatsächlich erkennbar? Oder war das Ergebnis einfach nur günstig?

Hier liegt eine der größten Herausforderungen bei der Beurteilung der eigenen Handelsentscheidungen:

Erfahrung ist nicht automatisch Wissen.

Erst wenn wir unsere Beobachtungen kritisch hinterfragen und systematisch überprüfen, können wir daraus belastbare Erkenntnisse gewinnen.

Genau darum geht es in unserem neuen TrendTechnik® Impuls 24:

📖 „Warum Erfahrung ohne Überprüfung gefährlich werden kann“

👉 Hier vollständig lesen oder vorlesen lassen:
trendtechnik.com/impulse/…

💡 Noch mehr Denkanstöße für eine objektive Marktanalyse?

In unserer Impulsreihe beschäftigen wir uns regelmäßig mit Denkfehlern, Marktstrukturen, Analysequalität, Selbstkontrolle und dem bewussten Umgang mit Handelsentscheidungen.

Dabei geht es nicht um Handelssignale oder vermeintlich sichere Prognosen, sondern darum, Märkte besser zu verstehen und die eigene Analyse kritisch zu hinterfragen.

📚 Entdecke auch unsere bisherigen Impulse:

👉 trendtechnik.com/impulse

Unser Gedanke der Woche:

„Erfahrung zeigt, was passiert ist. Überprüfung zeigt, was wir daraus tatsächlich lernen können.“

Wir wünschen viel Freude beim Lesen und freuen uns über eure Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema. 💬

TrendTechnik Trading Marktanalyse TechnischeAnalyse TradingPsychologie
+2 Less Finanzmärkte WissenStattVermutung
KI generierte Social-Media-Grafik von TrendTechnik® zu Impuls 24: „Warum Erfahrung ohne Überprüfung gefährlich werden kann“. Vor einem dunkelblauen Hintergrund mit angedeuteten Börsencharts liegen Kursdiagramme, eine Lupe und ein Stift. Die Lupe vergrößert einen Ausschnitt des Kursverlaufs und symbolisiert die sorgfältige Überprüfung von Marktanalysen. Im Hintergrund sind Bücher mit den Begriffen Analyse, Vergleich, Überprüfung und Erkenntnis zu sehen. Hervorgehoben steht die Kernaussage: „Erfahrung ist nicht automatisch Wissen.“ Am unteren Bildrand befindet sich der Hinweis „Jetzt lesen oder anhören“ sowie die Internetadresse www.trendtechnik.com/impulse.
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