Wero-Aktion treibt gemeinnützigen Verein fast in den Ruin
golem.de/news/…
Gepostet in GOLEM @golem-Golemde
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Vor ein paar Tagen wurde ich gefragt, ob und wie ein Karrierenetzwerk eigentlich etwas für Coworking Spaces und deren Mitglieder tun könnte. Schwierige Frage, dachte ich. 🤔
Mein erster Gedanke: Bitte kein weiteres Buchungssystem. Davon gibt es genug. ✋
Interessanter finde ich eine andere Frage: Berufliche Netzwerke wissen ziemlich viel darüber, mit wem und manchmal auch woran wir arbeiten – aber erstaunlich wenig darüber, von wo aus wir arbeiten. 🫤
Dabei ist genau das eine Stärke von Coworking: ortsunabhängig arbeiten zu können – und dafür Orte zu wählen, die zu den eigenen Bedürfnissen passen. Ein guter Coworking Space ist schließlich nicht einfach ein Ort, an dem ich einen Schreibtisch buche. Er ist ein sozialer Knotenpunkt, an dem Menschen, Kompetenzen und Ideen aufeinandertreffen. 🕸️
Was wäre also, wenn ich in einem beruflichen Netzwerk sichtbar machen könnte: Heute arbeite ich von hier. Und wenn ich vor einer Reise nicht nur sehen könnte, wo es einen Arbeitsplatz gibt, sondern auch, welche Menschen und Kompetenzen ich dort antreffen kann? 🗺️
Vermutlich würden sich so Menschen begegnen, die eine gewisse Haltung zum Arbeiten teilen, aber aus ganz unterschiedlichen Branchen und Professionen kommen. Das klingt für mich nach ziemlich viel Potenzial für jene Serendipitätsmomente, die Coworking so wertvoll machen können. 🎯
Dann wäre die Frage nicht mehr nur: Wo kann ich arbeiten? Sondern: Wo kann ich arbeiten – und wem könnte ich dort begegnen? 🙃
Vielleicht braucht die Coworking-Szene also gar nicht noch mehr digitale Verwaltung von Arbeitsplätzen, sondern eine bessere Verbindung von Menschen, Kompetenzen und Orten. 🔗
🤓 Erinnert mich gerade daran, was wir vor vieeeelen Jahren mit Foursquare / dann zerstört als Swarm machten.
Danke, sehr aufmerksam! Das ist der Bericht im Blog über die Premiere; der Link zu den vergangenen und kommenden Livestreams ist dieser hier doschu.com/echt-selbststaendig für die Übersicht.
Der Link funktioniert nicht. Und da ich schon geantwortet habe, kannst Du den Post nicht mehr ändern.
Entweder löschen und neu posten oder den richtigen Link als Antwort reinstellen.
Ende Juli war es endlich soweit: Meine neue Livestream-Serie »Erfahren. Ehrlich. Selbstständig.« ging live! 🎙️ Und was für ein Start: Mit Beate Mader als Premierengast durften wir direkt tief in die Realität der Selbstständigkeit eintauchen – mit all ihren Höhen, Tiefen und kreativen Wendungen.
Warum diese Serie? Weil ich glaube, dass wir mehr Austausch über das Durchhalten, Neuorientieren und Umsortieren im Business brauchen, nicht nur über Gründungen.
Beate Mader, Kommunikationsgenialistin, Coworking Host und seit über 20 Jahren erfolgreiche Solopreneurin, zeigte uns, wie Neugierde ihre Superkraft ist – ob beim Entwickeln ihrer Work.Books (Werte, Journaling, Kassensturz) oder beim Gründen ihres eigenen Verlags. Ihr Motto: „Machen, ausprobieren, lernen“ – und das mit einer Portion Humor und viel Herz.
Und das war erst der Anfang! In den folgenden Folgen waren Hilge Kohler und Sandra Thurner zu Gast, die ebenfalls mit ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgen als Solo-Selbstständige inspiriert haben.
Jede Folge ist eine Einladung, echte Geschichten zu teilen – ohne Beschönigung, aber mit viel Mut und Orientierung.
💬 Und jetzt du: Was ist deine größte Lektion aus der Selbstständigkeit? Oder: Welche Frage würdest du gerne in einer der nächsten Folgen besprechen? Schreib’s mir in die Kommentare!
Details, Links und Termine siehe ➜ doschu.com/echt-selbstständig
Was hilft Menschen, an einem neuen Ort anzukommen – und sich irgendwann zugehörig zu fühlen?
Diese Frage beschäftigt mich gerade in einem beruflichen Projekt, auch aus der eigenen Erfahrung unseres Ankommens in Stendal heraus. Dabei richtet sich mein Blick auf sogenannte Touchpoints: Anknüpfungspunkte, die Orientierung geben und Beziehungen ermöglichen. Das kann eine ansprechbare Person sein, ein gemeinsamer Arbeitsplatz, eine Einladung zum nächsten Treffen oder die Gelegenheit, eine eigene Idee einzubringen.
Entscheidend scheint mir, was aus einem ersten Kontakt entstehen kann: Wer stellt mich anderen vor? Wo werde ich wiedererkannt? Wo kann ich mitgestalten?
Für uns waren Andrea und ihr Stendaler Café Lavanderia ein solcher Anknüpfungspunkt. Dort lernte ich Carla kennen, deren Nachmieter wir Jahre später wurden. Carla brachte uns mit Peggy zusammen, die uns zu unserer ersten Silvesterparty in Stendal einlud. Peggy erzählte uns wiederum von einer Familie, die auf den benachbarten Hof gezogen war. So lernte ich Miriam kennen – und aus unseren beiden Familien wurden Freunde.
Ankommen besteht offenbar auch aus solchen Verkettungen: Aus einer Begegnung entsteht eine Einladung, daraus ein weiterer Kontakt und irgendwann eine vertraute Beziehung. Dafür braucht es Menschen, die Türen öffnen und andere miteinander verbinden. Diese oft unscheinbare Arbeit verdient mehr Aufmerksamkeit, wenn wir darüber sprechen, wie Orte einladend werden und Gemeinschaft wachsen kann.
Unsere Geschichte zeigt mir allerdings auch: Selbst innerhalb einer Familie gelingt das Ankommen nicht allen gleichermaßen. Meine Frau und ich haben unterschiedlich gut Anschluss gefunden. Auch diesen Aspekt möchte ich in meiner Untersuchung genauer betrachten. Denn hier vermute ich einen blinden Fleck in der Debatte um die Gewinnung von Fachkräften: Wir richten viel Aufmerksamkeit auf die Person, die eine Stelle antritt. Welche Beziehungen, Perspektiven und Möglichkeiten zur Mitgestaltung ihre Partner*innen und Kinder brauchen, gerät dabei leicht aus dem Blick. Dabei kann gerade das mitentscheiden, ob aus einem beruflichen Wechsel ein gemeinsames Zuhause wird.
Welche Begegnung hat euch einmal das Gefühl gegeben, an einem neuen Ort angekommen zu sein?
Meine wichtigste Erkenntnis dazu: Es sind Menschen nicht Institutionen, die beim Ankommen und dem Aufbau eines Zugehörigkeitsgefühls helfen.
Ein Café ist nicht per se ein Ort, der Gäste zusammenbringt, miteinander vernetzt. Das kann geschehen genau wie du es erlebt hast, wenn die passenden Menschen aufmerksame Gastgeber:innen sind und einen Sinn für Vernetzung haben.
Ähnlich ist die Unterstützung des Ankommens in einem Coworking Space; wobei hier durch das Arbeiten nebeneinander die Rolle des Hosts weniger erforderlich ist als im Café.
Dies Unterstützung zum Ankommen kann auch in einem Laden passieren, wenn die Menschen darin interessiert und neugierig auf ihre neue Nachbarschaft sind und entsprechend Empfehlungen aussprechen.
Gerade in einer touristischen Umgebung wie ich sie auf Mallorca erlebe, ist es eine gewisse Herausforderung, genau diese Menschen zu finden.
Ich kenne @doschu nicht, aber sie hat gerade ein neues Profil angelegt und sich darin als “Mentorin für Digitale Leichtigkeit” beschrieben. Finde ich spannend. Sonst hat das Digitale ja oft etwas Schweres und Problematisches.
Jetzt hoffe ich Mal, dass das nicht eine Sekte oder so was ist. 😉
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Danke für dein Vertrauen 🫶 Das Leben und das Miteinander sind schon komplex genug - da sollte die digitale Welt die Leichtigkeit geben, die wir uns von ihr versprochen haben. Oder?
Wenn die Erleichterung durch digitale Tools etc. im beruflichen Alltag verloren ging, helfe ich gerne. Seit 88 bin ich online und helfe Menschen, in der digitalen Welt durchzublicken und Fuss zu fassen.
2009 wurde ich zur überzeugten Coworkerin gründete später die German Coworking Federation als Zusammenschluss vorwiegend inhaber:innengeführter Communities & Spaces.