Posts by Sebastian Hädrich · 35 posts

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Replying to @dirk

Es wäre auch irgendwie schön, wenn vutuv ein Community-Projekt werden könnte. Das braucht leider langen Atem.

Es kann heute schon jeder mitarbeiten. Das GitHub ist offen. MIT als Lizenz ideal.

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Ein kleines Problem, das ich aktuell noch habe (aber ist ein Stück weit ein me-Problem), ist dass ich zwar programmieren kann, aber noch nie in Elixir programmiert habe. Ich beschäftige mich gerade damit und taste mich da heran, aber es wäre cool, wenn man bei den einzelnen Issues wüsste, ob es sich lohnt, dafür einen PR aufzumachen, oder ob das gar nicht so gewünscht ist. Mit anderen Worten: Wann ist ein Feature Request quasi “ready”? Wobei, dann liegt er im Zweifelsfall wahrscheinlich schon bei deiner KI, oder? Andere OSS-Communities benutzen manchmal ein “good first issue”-Label, was ich manchmal ganz cool als “Übungsaufgabe” finde, um reinzukommen 🤔

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Replying to @sebastian_haedr

btw, W3 scheint das noch nicht so ganz zu mögen: validator.w3.org/feed/…

Das ist ein Bug. Ist jetzt gefixt. Wird gerade deployed. In etwa 10 Minuten online.

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Super, danke dir 👍

@oliverandrich Ich habe den von Dir gewünschten RSS Feed für die Posts eingebaut. Die URL ist /:username/posts.xml

Meiner ist also vutuv.de/wintermeyer/posts.xml

Jetzt aber die Frage der Fragen: Diese Liste wird ja immer länger. Wie kann man den da sinnvoll eine Paginierung einbauen?

vutuv RSS
vutuv RSS
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btw, W3 scheint das noch nicht so ganz zu mögen: validator.w3.org/feed/…

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Finally someone cracked that mystery about the vutuv naming! 😂

forum.elixirforum.com/t/…

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😂

Wenn Discourse jetzt noch föderiert wäre, könnte man Aleksei von hier aus liken

Replying to @dirk

Was mir auf codeberg.org/rhamdorf/… gefällt: „Job postings as first-class ActivityPub objects (federated across instances)“

Das ist eine gute Idee. Darüber muss ich mal nachdenken. Also das man einzelne Job-Angebote als ActivityPub Objekt veröffentlichen kann.

BizzFed
BizzFed
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Gut, dafür bräuchten wir überhaupt erst einmal Jobangebote auf vutuv 😂

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RSS-Feeds auf vutuv?

Ich überlege, ob vutuv RSS-Feeds einlesen soll. Du abonnierst einen Feed, und dessen Einträge tauchen in Deinem vutuv Feed auf. Ein Blog, dem du folgst. Ein Podcast. Die Release-Notes eines Projekts. Die Seite deines Vereins. Meinetwegen auch die Tagesschau. Gebaut ist noch nichts, ich will erst die Wassertemperatur testen.

Technisch ist das kein Hexenwerk: Ein RSS-Feed ist eine maschinenlesbare Liste der neuesten Einträge einer Seite, und fast jede Seite bietet einen an. Die holt vutuv regelmäßig ab. Nur ansehen zu können wäre allerdings wenig. Ich möchte, dass du einen Eintrag liken und teilen kannst wie jeden anderen Beitrag, und dass ein Klick genügt, um einen eigenen Beitrag dazu zu schreiben.

Wo es rechtlich schwierig wird

Feeds sind sehr unterschiedliche Dinge. Ein Blogger freut sich über jeden Leser, ein Presseverlag hat ein eigenes Schutzrecht. Ich baue für den strengsten Fall, dann ist der Rest automatisch mit abgedeckt.

Verlinken ist erlaubt. Dass man auf einen frei zugänglichen Artikel verlinken darf, hat der Europäische Gerichtshof geklärt. Auch Überschrift plus kurzer Anriss geht: Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger nimmt „einzelne Wörter oder sehr kurze Auszüge” ausdrücklich aus.

Volltext nicht. Viele Feeds liefern den ganzen Text gleich mit. Den zu speichern wäre eine Urheberrechtsverletzung, egal wie man das Ganze nennt. vutuv liest diesen Teil gar nicht erst aus.

Bilder erst recht nicht. Fotos sind einzeln lizenziert, bei Presseseiten meist über Agenturen. Ein Foto ist kein „sehr kurzer Auszug”, sondern das ganze Werk. Deshalb wird das eine reine Textfunktion: keine Beitragsbilder, keine Logos, keine Vorschaugrafiken.

Der eigentliche Stolperstein ist ein anderer. Naheliegend wäre, für jeden Feed ein Konto anzulegen, das seine Einträge postet wie jedes Mitglied. Fühlt sich vertraut an und ist genau der Punkt, an dem es kippt. Ein Konto tagesschau, das kein Auftritt der tagesschau ist, führt in die Irre. Bei einem persönlichen Blog wäre es sogar heikler: Da sähe es aus, als wäre dieser Mensch vutuv beigetreten, ohne je davon gehört zu haben. Das ist dann Marken-, Wettbewerbs- und Persönlichkeitsrecht, und da hilft es nichts mehr, dass der Textauszug kurz war. Nebenbei: „Wir sind halt ein RSS-Reader” zu sagen löst nichts. Das Gesetz schaut darauf, was man tut, nicht darauf, wie man sich nennt.

Wie ich es lösen will

Ein Feed bekommt kein Mitgliedskonto, sondern erscheint sichtbar als Quelle. Keine runde Profilkachel, denn rund steht auf vutuv für einen Menschen, sondern eine eckige mit Anfangsbuchstaben. Kein Logo, dafür die Domain gut lesbar.

Gespeichert werden Überschrift, ein auf 300 Zeichen begrenzter Anriss und der Link. Die Überschrift ist der Link, ein Klick führt zum Original. vutuv fängt keinen Traffic ab, sondern schickt ihn hin, und die Einträge bleiben aus Suchmaschinen heraus.

Liken und Teilen bleiben möglich, weil beides nur diese kurze Vorschau weiterbewegt. Antworten wird es nicht geben, weil niemand da ist, der antworten könnte. Stattdessen öffnet „Dazu schreiben” das Schreibfeld mit dem Link darin. Dein Kommentar ist dann dein Beitrag, der Eintrag war der Anlass. Das ist auch rechtlich der sauberste Weg: eigener Gedanke, fremder Beleg.

Deine Daten

Was du liest, verrät viel über dich. Wer bestimmte politische oder religiöse Feeds abonniert, legt womöglich seine Haltung offen. Deshalb bleiben deine Abos privat: nicht auf deinem Profil, in keiner Liste, für niemanden einsehbar.

Ein Like ist etwas anderes. Das ist eine bewusste Geste nach außen, und deshalb zählt und zeigt vutuv sie wie bei jedem anderen Beitrag auch. Die Trennlinie: Was du liest, ist deine Sache. Was du gut findest, sagst du selbst.

vutuv holt jeden Feed einmal für alle Leser gemeinsam. Der Betreiber der Seite erfährt weder deine IP-Adresse noch, wie viele mitlesen. Und weil es keine Bilder gibt, lädt dein Browser nichts von dessen Servern nach.

Was meint ihr dazu?

Gedanken, Vorschläge, Kritik oder ein Like. Wenn das Echo dünn ausfällt, spare ich mir die Arbeit, und das ist auch ein Ergebnis.

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Nicht böse gemeint, aber manchmal frage ich mich, wo du mit vutuv überhaupt hinwillst. Ich habe ein bisschen das Gefühl, es soll eine eierlegende Wollmilchsau (“the everything app”) daraus werden. Also Inhalte von vutuv per RSS abrufen, okay, aber Proxy für andere Seiten für irgendwelche Inhalte spielen, das ist doch schon ein bisschen sehr random und wäre wahrscheinlich in einer separaten App besser aufgehoben.

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Replying to @sebastian_haedr

Wäre mal interessant, aber ich weiß natürlich nicht, ob du das möchtest, da transparente Zahlen zu haben, damit man sieht, was man quasi durch Werbunganschauen “erwirtschaften” muss, damit es vutuv weiterhin gibt 🤔

hmmm … gute Fragen. Fangen wir mal rein mit der aktuell benutzen Hardware an:

Server 1 Server 2 Server 3
Mainboard Supermicro X11SSH-F Supermicro X12SPL-F ASUS K14PP-D24
CPU 1× Xeon E3-1270 v6 1× Xeon Gold 6346 2× EPYC 9254
Kerne / Threads 4 / 8 16 / 32 48 / 96
RAM 64 GB DDR4-2400 256 GB DDR4-3200 1.024 GB DDR5-4800
SSD im Betrieb 1,92 TB SATA-SSD + 118 GB NVMe 3,84 TB SAS-SSD 2× 3,84 TB NVMe
Ungenutzte Platten 10 TB HDD 8 TB HDD 3,84 TB NVMe
NVIDIA keine keine 2× RTX A6000, je 48 GB

Ich traue es mich gar nicht den aktuellen Preis auszurechnen. RAM ist ja richtig teuer geworden. Aber insgesamt sprechen wir hier von weit über 30.000 Euro nur an Hardware. Und ja, das ist bei 6.000 Usern völlig übertrieben. Da würde auch ein RaspberyPi reichen. Allerdings wäre der nicht so schnell. Die NVIDIA Karten sind essentiell für die internen KI Funktionen (z.B. um zu schauen, ob ein upgeloadetes Bild jugendfrei ist). Das wird ja alles auf eigenen Servern und nicht in der Cloud gemacht.

Ich bin relativ schmerzfrei über Geld zu sprechen, aber ich habe mir noch keine Gedanken darüber gemacht, was ich für ein Gehalt ziehen würde. Und es ist klar, das ich das nicht beliebig lange alleine machen kann.

Tokens fürs Programmieren schlagen auch ins Geld. Ist aber auch schwer einzuschätzen wie sich da der Preis entwickelt.

Das RZ und Backup will auch bezahlt sein.

Lange Rede kurzer Sinn: Wir reden hier bei einer monatlichen Kostenstruktur im 5-stelligen Bereich. Das nur über Spenden reinzubekommen halte ich für faktisch unmöglich.

Und noch mal: Die Hardware ist für die aktuelle Größe zu groß. Bitte jetzt nicht diese Diskussion anzetteln. Es ist nur die Antwort auf die Frage.

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Danke für deine Transparenz – das ist wirklich mal interessant zu sehen.

Und ja, RAM-Preise sind nicht mit vor einigen Jahren zu vergleichen – das merken wir sicherlich alle 👍🏻

Replying to @dirk

Bezüglich Finanzierung würde mir ein zweispuriges Modell gefallen, da ich mich sehr gerne von der Werbung freikaufen würde.

Das sind Detailfragen. Alles lösbar. Aber darum mache ich mir Gedanken, wenn es so weit ist. Das dauert noch.

Geld lässt sich vermutlich am besten mit gezielter Werbung verdienen

Da bin ich mir nicht so sicher. Wie auch immer: Es wird eine Lösung, bei der ich den den Spiegel schauen kann. Nicht störend und fair.

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Wollte mich mal damit aktiv beschäftigen, habe es aber noch nicht, habe mir allerdings dazu Gedanken gemacht: Die meisten Werbeanbieter benutzen Tracking und oft auch dark patterns. Das wilst du ja wahrscheinlich nicht und auch zu vutuvs Datenschutzerklärung passt das nicht. Was man also braucht, ist

  • einen Werbeanzeigenpartner mit denselben Werten wie vutuv, der sich seine Werbepartner*innen bewusst aussucht und die den Werten entsprechen

  • Generische Werbung ohne interessenbezogene Inhalte

  • Generische Anzeigemethoden, also nichts, wo man möglicherweise Tracking verstecken kann (bspw. Bilder, die übers Backend geproxied werden)

  • “Konventionelle” Werbung, bei der man keine Gegenleistung (PII) erbringen muss, sondern bei der es allein darum geht, dass Leute mit der Werbung erreicht werden

  • etc.

Alles nicht so einfach, aber ich vertraue auf dich, dass du das hinbekommst 👍🏻

Replying to @sebastian_haedr

Eine Möglichkeit, die noch gar nicht erwähnt wurde, sind Spenden.

Ich kenne nur eine Plattform, die das mit Spenden in der Größenordnung hinbekommt: wikipedia.org

Und davor ziehe ich echt meinen Hut. Ich glaube das ist ein Einzelfall.

Wenn du auf GitHub (oder ein anderer Weg, solange es nicht ausschließlich PayPal und Stripe sind) ermöglichst, für vutuv zu spenden, wäre ich ganz vorne mit dabei, wenn das Werbung für mich und andere verhindern kann.

Das sind alles keine Probleme von heute. Ich wette mir Dir 20 Euro, das ich es zu dem Zeitpunkt schaffen werde, Werbung einzubauen, die Dich nicht nervt und wo Du sagen wirst “der Wintermeyer hatte Recht”.

Aber so weit sind wir noch nicht. Ein Schritt nach dem anderen.

vutuv Werbung
vutuv Werbung
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Und alle sind von der Wikipediaspendenkampagne genervt, weil die so penetrant ist 😂

Replying to @sebastian_haedr

Eine Möglichkeit, die noch gar nicht erwähnt wurde, sind Spenden.

Ich kenne nur eine Plattform, die das mit Spenden in der Größenordnung hinbekommt: wikipedia.org

Und davor ziehe ich echt meinen Hut. Ich glaube das ist ein Einzelfall.

Wenn du auf GitHub (oder ein anderer Weg, solange es nicht ausschließlich PayPal und Stripe sind) ermöglichst, für vutuv zu spenden, wäre ich ganz vorne mit dabei, wenn das Werbung für mich und andere verhindern kann.

Das sind alles keine Probleme von heute. Ich wette mir Dir 20 Euro, das ich es zu dem Zeitpunkt schaffen werde, Werbung einzubauen, die Dich nicht nervt und wo Du sagen wirst “der Wintermeyer hatte Recht”.

Aber so weit sind wir noch nicht. Ein Schritt nach dem anderen.

vutuv Werbung
vutuv Werbung
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Ich bin kein Fan von Wetten, aber 20 Euro wäre mir das durchaus wert 😂🤝

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Warum die lange Entwicklungsunterbrechung?

vutuv gibt es nun schon fast ein Jahrzehnt, doch es gibt eine jahrelange Lücke in seiner Entwicklung – was bei einem aktiven System ungewöhnlich ist. Insgeheim hoffte ich, dass es niemandem aufgefallen wäre. 😉 Natürlich ist das aber nicht der Fall, und ich würde die gleiche Frage stellen. Daher hier die Erklärung:

Krebs und Scheidung haben mich glücklicherweise beide nicht umgebracht, aber doch für einige Jahre aus der Bahn geworfen. Ein Projekt wie vutuv erfordert beträchtliche Zeit und Enthusiasmus, die ich einfach nicht aufbringen konnte.

Warum die Pause ein Glück war …

Anfangs investierte ich einen niedrigen sechsstelligen Betrag in die Entwicklung der ersten vutuv-Versionen. 😱 Wir arbeiteten zeitweise mit fünf Entwicklern parallel. Rückblickend muss ich feststellen, dass mir das Geld irgendwann ausgegangen wäre. Meine Zwangspause kam dieser Erkenntnis lediglich zuvor.

Im Jahr 2025 überlegte ich, ob ich mit Agentic Coding die fehlenden vutuv-Funktionen für „kleines Geld“ entwickeln könnte. Kurz gesagt: Ja, das war möglich und hat alles wieder in Gang gesetzt. Alles besser und alles auf dem aktuellen Stand der Technik. Und endlich der Anschluss an das Fediverse!

Wie es weitergeht …

Die berühmte Roadmap … tja … das Grundsystem steht. Ich werde noch zig Sachen verbessern, aber die ganze großen Steine sind alle aus dem Weg geräumt. Die Zukunft hängt jetzt vom Wachstum ab. Heute haben wir fast 6.000 aktive Accounts. Das ist nicht wirklich schlecht, aber natürlich noch viel zu wenig. Da fehlen noch Nullen. Mit diesen Nullen kann man irgendwann Werbung verkaufen und damit dann auch alles finanziell am Leben halten. Aktuell ist es quasi ein teures Hobby. Warum Werbung? Ich bin kein Freund von bezahlten “Premium”-Accounts. Auf vutuv soll jeder die gleichen Möglichkeiten haben.

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Wäre mal interessant, aber ich weiß natürlich nicht, ob du das möchtest, da transparente Zahlen zu haben, damit man sieht, was man quasi durch Werbunganschauen “erwirtschaften” muss, damit es vutuv weiterhin gibt 🤔

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Warum die lange Entwicklungsunterbrechung?

vutuv gibt es nun schon fast ein Jahrzehnt, doch es gibt eine jahrelange Lücke in seiner Entwicklung – was bei einem aktiven System ungewöhnlich ist. Insgeheim hoffte ich, dass es niemandem aufgefallen wäre. 😉 Natürlich ist das aber nicht der Fall, und ich würde die gleiche Frage stellen. Daher hier die Erklärung:

Krebs und Scheidung haben mich glücklicherweise beide nicht umgebracht, aber doch für einige Jahre aus der Bahn geworfen. Ein Projekt wie vutuv erfordert beträchtliche Zeit und Enthusiasmus, die ich einfach nicht aufbringen konnte.

Warum die Pause ein Glück war …

Anfangs investierte ich einen niedrigen sechsstelligen Betrag in die Entwicklung der ersten vutuv-Versionen. 😱 Wir arbeiteten zeitweise mit fünf Entwicklern parallel. Rückblickend muss ich feststellen, dass mir das Geld irgendwann ausgegangen wäre. Meine Zwangspause kam dieser Erkenntnis lediglich zuvor.

Im Jahr 2025 überlegte ich, ob ich mit Agentic Coding die fehlenden vutuv-Funktionen für „kleines Geld“ entwickeln könnte. Kurz gesagt: Ja, das war möglich und hat alles wieder in Gang gesetzt. Alles besser und alles auf dem aktuellen Stand der Technik. Und endlich der Anschluss an das Fediverse!

Wie es weitergeht …

Die berühmte Roadmap … tja … das Grundsystem steht. Ich werde noch zig Sachen verbessern, aber die ganze großen Steine sind alle aus dem Weg geräumt. Die Zukunft hängt jetzt vom Wachstum ab. Heute haben wir fast 6.000 aktive Accounts. Das ist nicht wirklich schlecht, aber natürlich noch viel zu wenig. Da fehlen noch Nullen. Mit diesen Nullen kann man irgendwann Werbung verkaufen und damit dann auch alles finanziell am Leben halten. Aktuell ist es quasi ein teures Hobby. Warum Werbung? Ich bin kein Freund von bezahlten “Premium”-Accounts. Auf vutuv soll jeder die gleichen Möglichkeiten haben.

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Eine Möglichkeit, die noch gar nicht erwähnt wurde, sind Spenden. Wenn du auf GitHub (oder ein anderer Weg, solange es nicht ausschließlich PayPal und Stripe sind) ermöglichst, für vutuv zu spenden, wäre ich ganz vorne mit dabei, wenn das Werbung für mich und andere verhindern kann.

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Replying to @dirk

Bezüglich Finanzierung würde mir ein zweispuriges Modell gefallen, da ich mich sehr gerne von der Werbung freikaufen würde.

Das sind Detailfragen. Alles lösbar. Aber darum mache ich mir Gedanken, wenn es so weit ist. Das dauert noch.

Geld lässt sich vermutlich am besten mit gezielter Werbung verdienen

Da bin ich mir nicht so sicher. Wie auch immer: Es wird eine Lösung, bei der ich den den Spiegel schauen kann. Nicht störend und fair.

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Wäre interessant, was dann mit Leuten passiert, die Adblocker benutzen 🤔

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Replying to @nikolaus_schuel

Was tun?

Das Problem sind nicht die Einnahmen. Das Problem sind die Ausgaben.

Wie WhatsApp von Facebook gekauft wurde, hatten die 55 Mitarbeiter. 55! Die haben einen Verkaufspreis von 19 Milliarden US-Dollar erzielt. Mit 55 Mitarbeitern! Damals hatten die 450 Millionen aktive User jeden Monat. LinkedIn hat heute über 15.000 Mitarbeiter. Die haben eine ganz andere Kostenstruktur. Die müssen das alles bezahlen und entsprechend hohe Einnahmen erziehen.

Ich will das vutuv wie WhatsApp ist. Den gleichen technischen Kern (BEAM) haben wir bereits. Eine Plattform, die wenig Kosten erzeugt, die muss auch nicht so viel einnehmen. Dann reicht es auch, wenn man einmal am Tag bei jedem aktiven User eine Anzeige für eine Tüte Gummibärchen schaltet. Ganz ohne Tracking und Profiling.

Die technische Umsetzung von vutuv ist ein entscheidender Unterschied.

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Na ja, hoffentlich willst du nicht, dass Meta vutuv aufkauft ^^

Replying to @wintermeyer

Das kommt ein bisschen drauf an: Mehrere Mastodoninstanzen sind selten, ein Mastodonaccount und ein Pixelfedaccount sind allerdings schon ein gängiger Anwendungsfall meiner Erfahrung nach.

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Ein Szenario, das ich aber auch kenne, sind Accounts mit unterschiedlichen Zielgruppen:

  • beruflich/privat

  • sfw/nsfw

  • bestimmtes Hobby (bspw. Schreiben) und allgemeiner Account (auf ersterem postet man vor allem, auf letzterem liest und liked/reposted man vielleicht lieber)

Replying to @sebastian_haedr

Warum macht man das? Gibt es dafür eine Begründung oder ist das eher “hat sich so ergeben”?

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Unterschiedliche Fediverseplattformen haben unterschiedliche Vorteile: Pixelfed ist bspw. auf Bilder spezialisiert und kann Funktionen speziell für Bilder haben, die Mastodon nicht hat. Außerdem kann man so auch einfach jemandem, dem man eine Referenz für seine fotografische Arbeit zukommen lassen will, seinen Pixelfedaccount schicken, ohne dass da vielleicht uninteressante Mastodonposts zwischen sind.

Ich brauche mal Nachhilfe beim Thema Fediverse: Hat ein normaler User im Fediverse einen Account oder eher zig verschiedene auf verschiedenen Servern? Warum?

PS: Likes und Antworten aus dem Fediverse zu diesem Post sollten mittlerweile möglich sein.

Das kommt ein bisschen drauf an: Mehrere Mastodoninstanzen sind selten, ein Mastodonaccount und ein Pixelfedaccount sind allerdings schon ein gängiger Anwendungsfall meiner Erfahrung nach.

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Replying to @wintermeyer

Ok.

Ich hatte bei Klick auf die drei Punkte ein “copy link” erwartet.

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Ist zumindest für nicht technikaffine Menschen sicherlich intuitiver

Replying to @wintermeyer

Fun fact: Im Fediverse wird das eher als Bookmark gesehen, nicht als Like im Facebook-Sinn, siehe z.B. die Diskussion hier: reddit.com/r/….

Die Argumentation dahinter ist wohl, dass liken im Fediverse nicht “pusht”, weil es da keinen Algorithmus gibt, der Beliebtes nach oben spült.

Ich finde unsere Argumentation hier trotzdem richtig, “Like” oder ein Herz heißen für mich “mag ich” und da sollte man, was einen selbst angeht, neutral bleiben.

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Also ja, es dort gibt Leute, die immer wieder behaupten, ein Like sei kein Like (“es darf im Fediverse nur retooted werden, alles andere ist unhöflich”), aber es gibt ja eine Bookmarkfunktion.

Replying to @sebastian_haedr

vutuv ist eindeutig eine deutsche Software 😂👍🏻

Claude meinte “Fax brauche wir nicht mehr. Ich nehme es raus.”

Ich darauf: “Immer langsam! Lass es mal drin. Vielleicht braucht es ja jemand.”

Eindeutig eine amerikanische KI ^^

Das wäre mit einer europäischen Lösung mit EU-Trainingsdaten nicht passiert 😜

Replying to @wintermeyer

Fax ist zurück

vutuv ist eindeutig eine deutsche Software 😂👍🏻

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endlich können jetzt auch Behörden wieder mit vutuv arbeiten 😉

Diese Woche auf vutuv: von 7.110 auf 7.143

Ungewöhnlich dichte Woche, über 120 Änderungen zwischen Montag und Freitag (jetzt). Das Wichtigste, geordnet nach dem, was du merkst.

Unterhaltungen lesen sich jetzt wie Unterhaltungen

Der Permalink eines Beitrags zeigt jetzt die ganze Unterhaltung als Antwort-Baum: Antworten stehen unter dem Beitrag, auf den sie sich beziehen, auch wenn sie zeitlich durcheinander kamen (#1006, #1027). Lange Threads laden nur ein Fenster um den verlinkten Beitrag und blenden den Rest per Klick nach. Bilder kannst du jetzt auch mitten in einen Beitrag setzen.

Du verpasst keine Antwort mehr

Neue Antworten benachrichtigen alle Beteiligten (#1010), und wenn mich jemand mit @wintermeyer erwähnt, bekomme ich das mit. Zu viel? Thread-Benachrichtigungen lassen sich pro Unterhaltung abschalten (#1025). Ein Beitrag lässt sich noch 30 Minuten oder bis zur ersten Reaktion bearbeiten, danach steht er (#1023). Die Benachrichtigungs­ seite ist neu: nach Tagen gruppiert, mit Filtern und Seiten.

Was du nicht sehen willst, blendest du aus

Persönliche Filter: Wörter und Tags stummschalten. Passende Beiträge werden im Feed eingeklappt, deine eigenen nie (#940).

Jobbörse mit echten Filtern

Filter nach Mindestgehalt (#953), nach mehreren Tags (#951) und eine kleine Suchgrammatik aus ODER und Platzhaltern (#952).

Themen folgen

Folge einem Tag und bekomme dessen Beiträge in den Feed (#872). Getaggte Beiträge tauchen auf der Tag-Seite und in der Suche auf, und die Detailseite zeigt, wer das Tag empfiehlt (#1008). Ein einzelnes Emoji darf jetzt ein Tag sein.

Mehr fürs Profil

  • Buch- und Filmkritiken an Beiträgen, mit Cover, Seitenzahl und Verlag (#988)

  • Online-Messenger als Profilbereich (#979)

  • Nachweisdokumente zu Qualifikationen, sichtbar nur mit deiner Freigabe

  • Neue Lebenslauf-Einträge können deine Follower informieren (#980)

  • Du entscheidest, wie viel von deinem Geburtstag öffentlich ist

  • Telefonnummern nach privat/geschäftlich und Festnetz/mobil sortiert, Fax ist zurück (#948)

Fediverse: umziehen, ohne Follower zu verlieren

Konto-Migration in beide Richtungen (#986). Ziehst du zu vutuv, erkennt vutuv dich über alsoKnownAs. Ziehst du weg, leitet ein Move deine Follower zum neuen Konto um. Dein Profil bleibt erhalten.

Neu dabei?

Nach der Registrierung fragt eine kurze Willkommensseite, wo du bist und ob du Arbeit suchst.

Unter der Haube

Wir haben eine Sicherheitslücke in der Link-Vorschau geschlossen (SSRF, CVE beantragt), mehrere Zugriffsprüfungen nachgezogen und die Anmeldung der Echtzeit-Ansichten auf sichere Sitzungstoken umgestellt. Jedes hochgeladene Bild läuft vor der Veröffentlichung durch eine automatische Prüfung.

Danke

Fast alles davon geht auf eure Rückmeldungen und Issues zurück. Danke!

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Fax ist zurück

vutuv ist eindeutig eine deutsche Software 😂👍🏻

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Replying to @sebastian_haedr

Nein. Das ist ein Bug. Bitte mit der URL des Posts ein Bug-Report Issue auf GitHub einstellen.

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Bin ich grad schon bei – solltest du gleich haben 👍🏻

@wintermeyer Das ist aber kein sehr hilfreiches Vorschaubild. Weißt du, was da passiert ist?The preview image for the above post: It's empty

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Es wäre eigentlich cool, wenn vutuv einen “one-pager” hätte, der erklärt, was es eigentlich ist und was man damit machen kann.

Für kommenden Dienstag ist ein kurzer Blogartikel von mir zu vutuv geplant, da könnte ich die Inhalte gut gebrauchen.

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Die Idee mit dem One-Pager hatte ich übrigens auch: vutuv.de/sebastian_haedr/posts/…

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