âDu sollst nicht töten. 1933-1945â
Heute wurde in #Karlsruhe der Opfer der #Morde der #Nazis an #Patient*innen der #Psychiatrie gedacht. Die âKleine Kapelleâ war komplett ĂŒberfĂŒllt - denn das Thema ist so aktuell wie nie seit 1945. Vor allem die #noAfD setzt gezielt die ersten Schritte auf einem Weg, der damals zu diesen Morden fĂŒhrte.
Schritt 1: verbale #Ausgrenzung. Dazu dienen Abwertungen wie ânutzlosâ, âBallastâ, âSchmarotzerâ und bei der AfD noch vieles mehr, was v.a. an #Migration und #Rassismus anknĂŒpft. Das Ziel: Entmenschlichung; es soll ein starkes GefĂŒhl erzeugt werden, âdieâ sind âandersâ, weniger âwertâ und mĂŒssen âwegâ.
Schritt 2: reale Ausgrenzung.
Die AfD fordert das Ende der #Integration der #Kinder von #GeflĂŒchteten , will Sonderklassen einrichten. Sie verlangt ein Ende der #Inklusion , Menschen mit #Behinderung sollen an eigenen Schulen unterrichtet werden. Das Ziel: Menschen, die die AfD nicht als gleichwertig anerkennt, sollen aus dem Alltag und unserer Wahrnehmung verschwinden.
Schritt 3: bei den Nazis kamen dann schon bald Lager und Massenmord. Im AfD-Programm findet man dieses Ziel natĂŒrlich nicht. Doch trĂ€umen viele #Rechtsextremisten lĂ€ngst wieder unter Klarnamen auf Social Media davon und solche Postings werden in einschlĂ€gigen Foren weder gelöscht, noch erfolgt eine Distanzierung.
Um diesen Weg möglichst ungestört gehen zu können, soll die #Erinnerung an das historische Vorbild möglichst ausgelöscht werden. Deshalb der Kampf gegen das #Gedenken wie z.B. in #Heidenau , wo #Stolpersteine verboten wurden - von der AfD mit Stimmen der #CDU . Die CDU treibt auch KĂŒrzungen fĂŒr Integrationsleistungen auf Bundesebene voran.
Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, mĂŒssen wir das Gedenken pflegen, die Erinnerung an die ermordeten Menschen mit ihrer Biografie lebendig halten - und Menschen, die von #Diskriminierung und Ausgrenzung betroffen sind, aktiv integrieren.
Unter dem Motto stand die Veranstaltung heute: sie gehören zu uns!
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