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Katika Kühnreich @Katika chaos.social

[DE⬇️ ]
#goodnews !
@robin_wood@bewegung.social squats conservative party’s headquarter hanging a huge banner saying: “Stand firm against the Right - stop social cuts, fight climate crisis”

–
[DE]
#GuteNachrichten
#RobinWood hat die CDU Parteizentrale in Berlin durch ein riesiges Banner verbessert: “Klare Kannte gegen Rechts - Sozialabbau beenden, Klimakrise bekämpfen”

Großartig!

robinwood.de/pressemitteilungen/…

CDU Klima resistance climate climatecrisis
+3 Less afd antifascism antifaschismus
Robin Wood hangs huge banner on German conservative party's headquarter saying: Stand firm against the Right - stop social cuts, fight climate crisis
Glitzi @neonglitzer norden.social

Das @GreenScreen_Festival@norden.social geht wieder dem Ende zu. Leider.
Wieder viele spannende Filme gesehen.

Danke an die Teams, die mit Leidenschaft spannende Filme produzieren und unseren Horizont erweitern (oft jedenfalls).
Danke auch an den ÖR, der diese Dokumentationen oft (noch) finanziert!
Und ein besonderer Dank an all die Freiwilligen, die dieses großartige Internationale Naturfilmfestival erst möglich machen. Das sind #GoodNews.

Eckernfoerde naturfilm ehrenamt
AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Good news am Wochenende:
Weniger Lichtstress am Bahnsteig

Künstliches Licht in der Nacht ist für die Natur ein nicht zu unterschätzendes Problem. Ich weiß, das Thema ist groß und wird sicher auch das ein oder andere mal hier kommen, aber betrachten wir hier einmal nur die Insekten.

Viele nachtaktive Insekten nutzen natürliche Lichtquellen wie den Himmel zur Orientierung. Künstliches Licht kann diese Orientierung stören und die Tiere regelrecht an einer Lampe festhalten. Statt Nahrung oder Partner zu suchen, verbringen sie dort mitunter Stunden, werden leichter zur Beute oder sterben vor Erschöpfung.

Ganz auf Beleuchtung verzichten lässt es sich zum Beispiel an Orten wie Bahnhöfen natürlich nicht. Aber offenbar macht es einen erheblichen Unterschied, welches Licht dort eingesetzt wird.

Forschende des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) testeten deshalb an sechs ländlichen Bahnhöfen im Westhavelland verschiedene Leuchtmittel unter realen Bedingungen.

Besonders gut schnitten amberfarbene LEDs mit einer Farbtemperatur von 1800 Kelvin ab. Im Vergleich zu den heute üblichen kaltweißen 4000-Kelvin-LEDs wurden dort rund 40 bis 50 Prozent weniger Insekten und bis zu 75 Prozent weniger Insektenbiomasse erfasst. Auch die Zahl der angelockten Arten war um etwa zehn bis 20 Prozent geringer.

Interessant ist dabei, dass es nicht einfach nur auf die wahrgenommene Lichtfarbe ankommt. Alte Natriumdampflampen erscheinen mit 2000 Kelvin ebenfalls sehr warm, lockten aber ähnlich viele Insekten an wie kaltweiße LEDs. Entscheidend ist vielmehr, welche Wellenlängen eine Lampe tatsächlich aussendet. Das Spektrum der neuen LEDs ist so gewählt, dass für Insekten besonders attraktive Lichtanteile reduziert werden.

Völlig insektenfreundlich wird künstliches Licht dadurch allerdings nicht. Auch die optimierten LEDs zogen noch mehr Tiere an als unbeleuchtete Kontrollorte.

Wo Licht nicht benötigt wird, bleibt Ausschalten daher die bessere Lösung. Wo Beleuchtung aus Sicherheitsgründen notwendig ist, können Spektrum, Abschirmung und Dimmen ihre Auswirkungen auf die Natur aber deutlich verringern.

Und in diesem Fall (kommen wir zu den good news) bleibt es nicht bei einem Forschungsergebnis. Die Deutsche Bahn hat die untersuchten Bahnsteige bereits dauerhaft auf die neuen LEDs umgerüstet und das Leuchtmittel in ihre offizielle Auswahlliste aufgenommen. Ein schönes Beispiel dafür, wie ökologische Forschung unmittelbar in die Praxis einfließen kann.

Quelle:
Ludreschl et al., 2026, Biological Conservation
sciencedirect.com/science/…

lichtverschmutzung lib biologie ökologie naturschutz
+6 Less leibniz bahn goodnews wissenschaft wisskomm anysci
Das Bild zeigt eine Nachtaufnahme von einem Bahnhof im Westhavelland, an dem die neuen Leuchtmittel getestet wurden. Zu sehen sind je sechs Laternen links und rechts neben dem Gleisbett. Die Perspektive ist aus der Sicht eines einfahrenden Zuges. Die Laternen unterscheiden sich leicht in ihrer Leuchtintesität und der Leuchtfarbe, wobei die meisten eher warmne Farben haben, also eher gelblich sind. Es wurde untersucht, wie viele und welche Insekten sich bei den jeweiligen Laternen sammeln. Die Aufnahme wurde von Christian Bedeschinski angefertigt und vom Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels zur Verfügung gestellt.
AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Bunt statt Braun

Städte verändern Lebensräume grundlegend. Beton und Asphalt ersetzen natürliche Untergründe und künstliches Licht verändert die Nacht.

Viele Vogelarten kommen in einem solchen Lebensraum nicht gut zurecht, andere aber schon. Eine internationale Studie zeigt, dass dabei sogar die Farbe ihres Gefieders eine Rolle spielen könnte.

Ein internationales Forschungsteam, darunter Wissenschaftler vom Max Planck Institut für Biologische Intelligenz, untersuchte 1.287 Vogelarten aus verschiedenen Regionen der Welt. Dafür berechneten sie zunächst, wie sich die Häufigkeit jeder Art mit zunehmender Urbanisierung verändert. Diesen „urbanen Erfolg“ verglichen sie anschließend mit Daten zur Gefiederfärbung der Arten.

Dabei zeigte sich, dass je erfolgreicher eine Vogelart in urbanen Lebensräumen war, desto weniger Braun trug sie im Gefieder. Auch nachdem weitere ökologische Merkmale berücksichtigt wurden, blieb dieser Zusammenhang bestehen.

Warum nun ausgerechnet Braun?
Eine mögliche Erklärung ist die Tarnung. Braunes Gefieder fügt sich in vielen natürlichen Lebensräumen gut zwischen Erde, Laub und Vegetation ein. In einer Umgebung aus Beton und Gebäuden könnte dieser Vorteil geringer sein. Allerdings betonen die Forschenden, dass ihre Studie Zusammenhänge zeigt und nicht belegen kann, dass die Gefiederfarbe selbst über den Erfolg einer Art in der Stadt entscheidet. Auch Lebensweise, Nahrung oder Nistverhalten spielen eine Rolle.

Spannend wird es auch, wenn man nicht einzelne Arten, sondern ganze Vogelgemeinschaften betrachtet. In stärker urbanisierten Gebieten gibt es insgesamt weniger Arten und damit zunächst natürlich auch weniger unterschiedliche Gefiederfarben. Vergleicht man jedoch Gemeinschaften mit derselben Artenzahl, umfassen Stadtgemeinschaften eine größere Farbvielfalt.

📖 Studie: Ibáñez-Álamo et al. (2025), Ecology Letters
onlinelibrary.wiley.com/doi/…

buntstattbraun biologie wissenschaft wisskomm goodnews
+2 Less vogel anysci
Das Bild zeigt eine Kohlmeise, die auf dem Stil einer Schaufel sitzt. Typisch ist ihre schwarze Haube, währen die Wangen weiß sind. Das Gefieder an Brust und Bauch ist leuchtend gelb, durchzogen von einer schwarzen Linie, die vom Schnabel ausgehend gerade nach unten bis zum Bauch zieht. Ihre Flügel, die auf dem Bild leider nicht zu sehen sind, schimmern blaugrau. Ich habe sie in unserem Garten fotografiert.
Jess ex machina @P0llyticks norden.social

Ein finnisches Forschungsteam hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich lederähnliches Material aus Pilzfasern in langen Bahnen herstellen lässt. Das Material ist reißfest, lässt sich färben, prägen und vernähen. Pilzleder könnte damit künftig tierisches Leder und erdölbasiertes Kunstleder ersetzen.
#goodnews #goodmoodnews forschung-und-wissen.de/nachrichten/…

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