Linux is exempt from California’s age verification law as long as it is distributed under the GPL, MIT, BSD, and Apache licenses
Follow #gpl from Mastodon or any other Fediverse app and its public posts arrive in your timeline. No vutuv account needed.
@gpl@tags.vutuv.de
2 posts
Hallo zusammen,
ich bin Christin und möchte euch FediSuite vorstellen, ein Open Source Projekt, an dem ich seit einiger Zeit arbeite und das inzwischen deutlich größer geworden ist, als ich ursprünglich geplant hatte.
Die Idee für FediSuite entstand aus einer eigentlich recht einfachen Frage: Was fehlt dem Fediverse noch, damit auch Kreative, Organisationen, Vereine oder Menschen mit größeren Accounts ernsthaft von Facebook, Instagram oder X hierher wechseln können?
Ein Punkt, bei dem ich immer wieder hängen geblieben bin, waren Statistiken und Werkzeuge für die Verwaltung der eigenen Accounts. Auf den großen kommerziellen Plattformen bekommt man ziemlich genau gezeigt, wie die eigenen Inhalte funktionieren. Man sieht Reichweiten, Entwicklungen, gute Zeitpunkte für Veröffentlichungen und vieles mehr. Im Fediverse gibt es solche Möglichkeiten bisher nur sehr eingeschränkt. Gleichzeitig wollte ich auf keinen Fall einfach die Trackingmechanismen der kommerziellen Plattformen ins Fediverse kopieren.
Daraus ist FediSuite entstanden.
FediSuite ersetzt dabei nicht Mastodon, Pixelfed, PeerTube, vutuv oder die anderen Anwendungen im Fediverse. Sie läuft zusätzlich zu den Anwendungen, die man ohnehin benutzt. Man liest seine Timeline weiterhin dort, antwortet dort und interagiert dort mit anderen Menschen. FediSuite verbindet sich mit den eigenen Accounts und stellt Werkzeuge bereit, die darüber hinausgehen.
Heute kann FediSuite mehrere Accounts auf 20 verschiedenen #Fediverse Plattformen gemeinsam verwalten. Beiträge lassen sich schreiben, vorbereiten und für einen späteren Zeitpunkt planen. Dazu kommen umfangreiche Statistiken zu den eigenen Beiträgen, Hashtags, Interaktionen und zur Entwicklung der Accounts.
Ein Thema, mit dem ich mich in letzter Zeit besonders intensiv beschäftigt habe, ist die tatsächliche Reichweite von Beiträgen im Fediverse. Dafür hat Ralf Stockman vom ZLB für sein Projekt FediWings eine Reichweitenformel entwickelt, die ich mit seinem Einverständnis nutzen darf. Seitdem sind #FediWings und FediSuite Schwesternprojekte. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Menschen zu verfolgen oder zusätzliche Trackingdaten zu sammeln. FediSuite arbeitet mit den vorhandenen Daten und berücksichtigt unter anderem Follower, Boosts, Quotes und Interaktionen.
Aus diesen Daten entstehen inzwischen auch konkrete Hinweise. FediSuite kann beispielsweise erkennen, an welchen Wochentagen oder zu welchen Zeiten die eigenen Beiträge besonders viele Menschen erreichen, wie sich Beiträge mit und ohne Medien unterscheiden oder wie sich die Reichweite über längere Zeit entwickelt. Außerdem gibt es eine Archivsuche, mit der sich die für die eigenen Accounts erfassten Beiträge wiederfinden und auswerten lassen.
Mittlerweile gibt es außerdem eine native #Android App und ein Plugin System, über das FediSuite erweitert werden kann.
Und seit kurzem gehört auch #vutuv zu den direkt unterstützten Plattformen. Das freut mich besonders, weil FediSuite nicht nur für Mastodon gedacht ist. Das Fediverse besteht aus sehr unterschiedlichen Projekten und genau diese Vielfalt möchte ich unterstützen.
Ein wichtiger Grundsatz des Projekts ist für mich die Kontrolle über die eigenen Daten. #FediSuite ist vollständig #OpenSource und steht unter der #GPL-3.0. Wer möchte, kann eine öffentliche Instanz benutzen oder FediSuite komplett selbst hosten. Es gibt keine Werbung und FediSuite soll auch nicht zu einer weiteren zentralen Plattform werden, von der man am Ende wieder abhängig ist.
Ich entwickle FediSuite aktuell allein. Deshalb freue ich mich sehr über Menschen, die das Projekt ausprobieren, Fehler melden, Ideen einbringen oder mir einfach erzählen, was ihnen noch fehlt.
Mehr über FediSuite findet ihr unter fedisuite.com.
Christin
1 like 5 reposts
@eppelt@mastodon.social liked this @Blumine@troet.cafe shared this @LisaWinkelstein@social.cologne shared this +3 more
Already counted in the numbers above.
Linux is exempt from California’s age verification law as long as it is distributed under the GPL, MIT, BSD, and Apache licenses