TIL: Man kann Metall (recht leicht) nur durch Hämmern soweit zum Glühen bringen, dass man ein Feuer machen kann.
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Der amerikanische Astrophysiker Francis Halzen wird für seine Erkenntnisse zu Neutrino mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Aber was sind diese Neutrinos überhaupt? Ein kurzer Ausflug in die wunderbare Welt der Teilchenphysik schafft zumindest ein wenig mehr Klarheit.
#Physik #Neutrinos #Nobelpreis
Der amerikanische Astrophysiker Francis Halzen wird für seine Erkenntnisse zu Neutrino mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Aber was sind diese Neutrinos überhaupt? Ein kurzer Ausflug in die wunderbare Welt der Teilchenphysik schafft zumindest ein wenig mehr Klarheit.
#Physik #Neutrinos #Nobelpreis
Super, dass die Gesellschaft für Informatik (GI) im Fediverse immer aktiver wird.
Eine ganze Reihe weiterer Fachgesellschaften ist inzwischen auf Mastodon vertreten, s. auch hier wieder die Listen von @54gradsoftware@norden.social
👉 mastodon-listen.playground.54gradsoftwa…
Die größten dabei sind die @maxplanckgesellschaft@wisskomm.social , die @dfg_public@wisskomm.social,
die @informatik@mas.to und die @DPGPhysik@wisskomm.social, aber eben noch eine ganze Reihe anderer.
So hat sich Mastodon zu einer tragenden Säule der WissKomm in Deutschland entwickelt.
👩🔬Unsere Physikerin der Woche ist Dr. Laura Wolz!
Laura ist Kosmologin und arbeitet als Reader (außerordentliche Professorin) am Jodrell-Bank Centre for Astrophysics der Universität Manchester. Seit 2022 ist sie Stipendiatin des UKRI Future Leader Fellowship. Ihre Forschungsgruppe befasst sich mit der Erforschung großräumiger Strukturen mithilfe von Radioteleskopen.
Mehr zu Laura: dpg-physik.de/vereinigungen/…
Neu im Fachrepositorium RENATE: Unterstützung für Textmining
Seit August 2026 werden in der Sammlung Physik im Fachrepositorium für Naturwissenschaften und Technik RENATE zusätzlich zu den Artikeln im PDF-Format automatisch generierte XML-Dateien bereitgestellt. Dies liefert einen Mehrwert für Forschungsprojekte, die Verfahren des Textminings einsetzen. Die Erstellung und Publikation solcher Dateien ist rechtlich möglich, wenn wissenschaftliche Publikationen unter Open-Access-Lizenzen veröffentlicht werden.
Im Rahmen des BMFTR-geförderten Projekts „Mehr-OA: Mehrwerte von Open Access für die datengestützte Forschung und Entwicklung“ wurden am Beispiel der Plasmaforschung Verfahren entwickelt, um die Inhalte aus wissenschaftlichen Publikationen besser zu erschließen und für datengestützte Forschungsprojekte nutzen zu können. So wird die Relevanz von Open Access für Forschende direkt erfahrbar gemacht.
Grenzen des PDF-Formats, Vorteile des XML-FormatsDas wohl verbreitetste Veröffentlichungsformat für wissenschaftliche Publikationen ist das „Portable Document Format“, kurz PDF. PDF-Dateien haben den Vorteil, dass sie den Text (zumindest für Menschen ohne Sehbehinderungen) optisch ansprechend darstellen, da das Layout unabhängig vom genutzten Wiedergabeprogramm originalgetreu angezeigt wird. Auch die Wiedergabe von Tabellen, Abbildungen und Gleichungen erfolgt grafisch. Zwar gibt es PDF-Formate, welche Hilfen enthalten, die innerhalb eines Dokuments die Navigation erleichtern. Aber längst nicht alle wissenschaftliche Artikel, die in Form von PDF-Dokumenten online publiziert werden, machen von diesen Möglichkeiten Gebrauch. In Bezug auf Maschinenlesbarkeit schneiden PDF-Dateien deshalb nicht gut ab. Für Forschungsprojekte, die große Mengen Text auswerten – zum Beispiel um den aktuellen Forschungsstand über mehrere tausend Publikationen zu erfassen, für Metastudien oder für Auswertungen und Analysen über die Vielzahl von Forschungsbeiträgen – sind PDF-Dateien also nicht unmittelbar nutzbar.
Um die in PDF-Dateien enthaltenen Inhalte automatisiert durchsuchen zu können, werden PDF-Dateien zunächst in ein anderes Format umgewandelt. Hier bietet sich das XML-Format an. XML steht für „Extended Markup Language“. Es ist maschinenlesbar und wird genutzt, um hierarchisch strukturierte Inhalte auszuzeichnen, indem es einzelne Abschnitte wie Überschriften und Unterüberschriften als „Element“ markiert. Wissenschaftliche Publikationen im XML-Format können also für Forschungsprojekte, die Textminingverfahren als Methode zur Datenerhebung oder -analyse nutzen, einfach verwendet werden.
Startpunkt FachrepositoriumFachrepositorien sind nicht nur Orte, wo Ergebnisse abgeschlossener Forschungsprojekte abgelegt werden. Wie das Projekt zeigte, können sie auch als wichtige Infrastruktur im Forschungsprozess selbst dienen: RENATE nimmt ausschließlich Open-Access-Inhalte auf, darunter Publikationen aus dem Fachgebiet der Plasmaforschung. Im Projekt diente RENATE der Aufbereitung und Sammlung von OA-Publikationen. Zusätzliche Open-Access-Publikationen aus der Plasmaforschung wurden systematisch recherchiert, mit qualitativ hochwertigen Metadaten beschrieben und publiziert. Zunächst aber nur als reguläre Kopien der Artikel im PDF-Format.
Von PDF zu XML …Seit August 2026 werden die eingestellten PDF-Dateien der Sammlung Physik nach und nach zusätzlich um eine XML-Version ergänzt (genauer: JATS-XML – Journal Article Tag Suite, ein XML-Standard für wissenschaftliche Artikel), sofern die Lizenz dies erlaubt. Per Skript werden die PDF-Dokumente in JATS-XML umgewandelt und als Anhang zusätzlich zur PDF-Publikation ergänzt. Jede XML-Datei beginnt mit dem Hinweis, dass es sich um ein automatisch generiertes Dokument durch die TIB handelt und etwaige Fehler in der Konvertierung nicht durch die Autor:innen zu verantworten sind. Die XML-Dateien können genauso wie die Originaldatei heruntergeladen werden.
Neben dem Artikel im PDF-Format stehen XML-Datei und annotierte XML zum download zur Verfügung.
Der Anfang einer XML-Datei, die aus einer PDF-Datei erstellt wurde. Nach dem Hinweis zur automatischen Erstellung werden Angaben aus dem PDF (wie Überschrift, DOI und Lizenz) maschinenlesbar ausgezeichnet… zu annotiertem XML …Zusätzlich zu dem Artikel im XML-Format nutzte das Projekt „Mehr-OA“ Verfahren des maschinellen Lernens um Inhalte aus Open-Access-Publikationen der Plasmaforschung automatisch zu extrahieren. Mittels eines trainierten Modells werden Publikationen aus dem Bereich der Plasmaforschung in RENATE identifiziert.
Erkennt das Modell in einem Artikel zentrale Konzepte aus der Plasmaforschung – etwa, wenn bestimmte Verfahren, Messinstrumente, Stoffe oder Anwendungen im Text erwähnt werden – dann extrahiert das Skript im zweiten Schritt diese Konzepte. Zusätzlich zu der XML-Version wird in diesen Fällen ein annotiertes XML publiziert, das nicht mehr den gesamten Artikel, sondern aggregierte Inhalte des Artikels darstellt (vgl. Haris et. al. 2026). So können sich Forschende der Plasmaforschung schneller ein Bild davon machen, worum es in dem Artikel geht. Sie müssen dafür nicht jedes Abstract lesen, sondern können über alle annotierten XML-Dateien hinweg nach den für sie relevanten Inhalten suchen.
Extrahierte Konzepte aus der Plasmaforschung werden als Elemente in der annotierten XML-Datei angezeigt.
… und WissensgraphDie Informationen aus Open-Access-Publikationen zur Plasmaforschung werden zudem nach und nach in strukturierter Form im Open Research Knowledge Graph (ORKG) bereitgestellt. Relevante Open-Access-Publikationen können zukünftig im ORKG Plasma-Observatory gefunden, direkt verglichen und mit Forschungsdaten, Patenten und weiteren Informationsquellen vernetzt werden.
Komplementär hierzu hat das Projekt „Mehr-OA“ die wissenschaftlichen Publikationen für den TIB Knowledge Loom und den Beitrag von Nestel et al. (2025) aufbereitet. Der Loom nutzt einen Ansatz, bei dem das Wissen direkt in der Datenanalyse strukturiert produziert wird, und setzt nicht auf Extraktion. Der resultierende Loom-Record zeigt, wie die Veröffentlichung von wissenschaftlichem Wissen als strukturierte Daten erfolgen kann und somit über die Annotation von Beiträgen hinausgeht.
Mehrwerte von Open AccessDie Entwicklungen im Bereich des maschinellen Lernens und der datengestützten Forschung werden nicht zuletzt durch frei zugänglich publizierte Inhalte ermöglicht. Zwar erlaubt eine Schranke im Urheberrechtsgesetz Textmining im Rahmen wissenschaftlicher Forschung auch für Publikationen, die nicht frei lizenziert sind, allerdings dürfen Forschende solche Publikationen nur „hinter geschlossenen Türen“ prozessieren und analysieren. Eine Folge: Unterschiedliche Forschungsprojekte prozessieren dieselben PDF-Dateien immer wieder aufs Neue, da sie die erstellten XML-Versionen nicht öffentlich teilen dürfen.
Zu den vielen Vorteilen von Open Access kommt also noch ein weiterer hinzu. Abgeleitete Werke wie XML-Versionen eines PDFs können anderen Forschenden zur Verfügung gestellt werden. Für Forschende ist unmittelbar erfahrbar: vereinfachte Auffindbarkeit von Open-Access-Publikationen und maschinenlesbaren Daten im eigenen Fachbereich, dadurch verbesserte Möglichkeiten für datengestützte Forschung und Entwicklung und nicht zuletzt erhöhte Sichtbarkeit der eigenen, in Open Access publizierten Forschung.
Das gilt, sofern diese Form der Nachnutzung von den Urheber:innen nicht ausgeschlossen wurde. Die verbreiteten Creative-Commons-Lizenzen bieten das Modul „ND – No Derivatives“ an. Wird dieses gewählt, ist das Teilen von erstellten XML-Dateien nicht mehr möglich. Es lohnt sich also, bei der Wahl der Open-Access-Lizenz auch das Kleingedruckte zu lesen. Als TIB empfehlen wir grundsätzlich die Lizenz Creative Commons Namensnennung (CC BY) für wissenschaftliche Publikationen. Gern beraten wir Sie persönlich bei Fragen rundum Lizenzen.
AusblickAuch über das Projektende hinaus werden wir in RENATE für Artikel der Sammlung Physik XML-Dateien erzeugen und bereitstellen. Zudem ist geplant, diesen Service auch auf weitere Sammlungen in RENATE auszuweiten. Für die Plasmaforschung werden weiterhin annotierte XML-Dateien erzeugt. Diese Inhalte sollen auch im Rahmen zukünftiger Projekte in den ORKG überführt und für datengestützte Forschungs- und Entwicklungsprojekte genutzt werden. Dazu wird das bereits gestartete DFG-Projekt „FID Physik – ein Fachinformationsdienst für die Physik“ einen wesentlichen Beitrag leisten. Unter anderen wird die Bereitstellung maschinenlesbarer Fachinformationen auf weitere Teilgebiete der Physik ausgeweitet.
Das Repositorium RENATE steht allen Autor:innen für wissenschaftliche Publikationen im Bereich Technik und Naturwissenschaften offen. Wenn Sie RENATE nutzen wollen, wenden Sie sich an renate@tib.eu.
Das Projekt „Mehr-OA – Mehrwerte von Open Access für die datengestützte Forschung und Entwicklung“ wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unter den Förderkennzeichen 16KOA013A und 16KOA013B gefördert. IOP Publishing unterstützte das Projekt durch die Bereitstellung von Open-Access-Inhalten im Rahmen der Open-Physics-Initiative.
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Einem Forscherteam gelang der Nachweis einer hexagonal dichtest gepackten Phase von superionischem Wassereis unter Bedingungen wie in Eisriesen.
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#Physik #Einstein #Quantenphysik
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#GFZ:
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“.. mit.. Laserentfernungsmessungen zu Satelliten .. zentralen Effekt der Allgemeinen Relativitätstheorie so genau wie nie zuvor im Erdorbit vermessen. .. ..:
LARES-2 ermöglicht .. mit .. LAGEOS ,, Messung des sogenannten Frame-Dragging-Effekts, ..”
14.8.2026
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