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Die Berliner Volkshochschulen @vhs_berlin vhs.social

Digital Independence Day Nummer 9 in diesem Jahr đŸ‘Ÿ – und die vhs Berlin hat wieder passende Kurse dazu.

🏠 Ich baue meinen eigenen Homeserver
đŸ€– EU AI Act verstehen – KI sicher & verantwortungsvoll nutzen
🐍 Python I – EinfĂŒhrung in die Programmiersprache
🐧 Einstiegskurs Linux – Werkstatt
đŸ’» Linux von Grund auf: Installation & Bedienung
đŸ—ș QGIS – Karten und Geodaten selbst gestalten

👉Digitale UnabhĂ€ngigkeit ist keine Ausnahme, sondern eine Entscheidung, die Schritt fĂŒr Schritt lernbar ist.

Die Kurse findest du wie immer in unserem Linktree:

#VHS #Berlin #Bildung #DIDit #DUTgemacht #DigitalIndependenceDay #Linux #OpenSource #Datenschutz #Volkshochschule #Bildung #Weiterbildung #UnPlugTrump #UnplugBigTech @volkshochschule@vhs.social @digitalcourage@digitalcourage.social @marcuwekling@cultur.social @kaschmir@social.tchncs.de @neuSoM@bewegung.social @kingconsult@berlin.social @kattascha@chaos.social @bjoernsta@eimsbuettel @berlinfediday@berlin.social

Grafik „Digital Independence Day“ mit Unterzeile zu Kursen fĂŒr digitale UnabhĂ€ngigkeit, vor leuchtendem Datennetz.
Grafik fĂŒr VHS-Kurs „Linux Aufbau“ mit Kursdaten, ĂŒber futuristische Digitalszene mit bunten Linien und Platine.

Wann? ab Sa, 12.09.2026, 10–16 Uhr
vhs: Friedrichshain-Kreuzberg
Kursleitung: Martin Rohr
Kursnummer: FK5.785c / kostenlos

Eigener Heim-Server mit Raspberry Pi: NAS + Medienserver selbst bauen, an zwei Wochenenden, inklusive Einkaufsliste. FĂŒr Fortgeschrittene.
Grafik fĂŒr VHS-Kurs „EU AI Act verstehen“ mit Pflicht-Hinweis und Kursdaten, vor blau-orangem Digitalsystem.

Wann? Do, 17.09.2026, 18–21:15 Uhr
vhs: Spandau
Kursleitung: Nicolas Seifert
Kursnummer: Sp6.123-H

KI-Kompetenzpflicht seit Februar 2025: Was BeschĂ€ftigte und FĂŒhrungskrĂ€fte zum EU AI Act wissen mĂŒssen.
Grafik fĂŒr VHS-Kurs „Python I – EinfĂŒhrung“ mit Terminen und Leiter, vor abstrakter Computerchip-Grafik.

Wann? Fr–So, 25.–27.09.2026
vhs: Reinickendorf
Kursleitung: Siegmar Vogel
Kursnummer: Re5141-H

Die Programmiersprache lernen, ohne Vorkenntnisse: Grundlagen der Sprache und PyCharm an einfachen Beispielen.
CH Open @CHopen infosec.exchange

Final Call Workshop-Tage 2026

Auf der Suche nach einer Weiterbildung?

Die CH Open Workshop-Tage sind eine hervorragende Gelegenheit, Ihre Kenntnisse zu vertiefen und sich mit aktuellen Open Source Themen auseinanderzusetzen!

📅 Wann: Dienstag, 8. bis Donnerstag, 10. September 2026
📍 Wo: OST – Ostschweizer Fachhochschule, Oberseestrasse 10, 8640 Rapperswil

Einige Workshops haben noch freie PlÀtze:

‱ Architecture: Creating Architectural Fitness Functions using ArchUnit
‱ Designing Thinking Machines: The Future of AI with Graphs-Based AI Agents
‱ PostgreSQL – The Swiss Army Knife for Data Analytics
‱ AI-Assisted Clean Code Workshop
‱ Building AI Agents with Koog and Kotlin
‱ Python Best Practices


und vieles mehr!

Die Worskhsop-Tage bieten nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch die Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten aus der Open Source und Tech Community. Jetzt anmelden und dabei sein!

Programm anschauen: workshoptage.ch/programm-2026/
 buchen: eventfrog.ch/de/


JubilÀumsfeier

Am Dienstag, 8. September, feiert die Open Source Community das 35-jÀhrige JubilÀum der Workshop-Tage! Wir freuen uns darauf, dieses besondere JubilÀum gemeinsam mit Ihnen zu feiern!
Zur Anmeldung: ch-open.ch/anmeldung-zum-35-jubilaeum-d


Keynote

Am Mittwoch, 9. September 2026 ab 17:30 Uhr laden wir Sie zur Keynote von Venkat Subramaniam zum Thema “Influencing the Irrational AI-clouded Minds” ein.
pretalx.com/workshop-tage-2026/


Folgen Sie uns jetzt auf Mastodon oder LinkedIn, um immer Up-to-Date zu sein!

Wir freuen uns, Sie im September in Rapperswil begrĂŒssen zu dĂŒrfen.

Herzliche GrĂŒsse
OK Team der Workshop-Tage 2026

Wir danken unseren Sponsoren und Partnern fĂŒr Ihre UnterstĂŒtzung!

workshoptage2026 weiterbildung chopen
Bernd SchnĂŒcker @lernenverstehen colearn.social

#neuhier
#moin#servusPĂ€dagoge fĂŒr Erwachsenenbildung, hybrides und digitales Lernen. Mich beschĂ€ftigt, was Lernangebote wirklich wirksam macht.

đŸ—Żïž WorĂŒber ich mich hier austauschen möchte: Lernwirksamkeit, Lernmythen, Kursdidaktik, persönliches Wissensmanagement, 


Über Empfehlungen, wem ich hier folgen könnte oder sollte, freue ich mich. đŸ€—

Dr. Thomas Wiesner @thomas bizzfed.de

Ein Aha-Moment
Heute ein Praxisbeispiel aus einem Bereich, in dem AnwendungsfĂ€lle fĂŒr KI manchmal ĂŒbersehen werden. Ich habe mir eine wiederkehrende Arbeitsroutine aus dem Controlling zeigen lassen.

Jeden Monat werden Arbeitsstunden aus SAP exportiert und in Excel aufbereitet. Unwichtige Zeilen und Spalten mĂŒssen entfernt, neue Spalten ergĂ€nzt und Formeln eingefĂŒgt werden.

Parallel wird eine zweite Tabelle aus Confluence, einem internen Wiki und Dokumentationstool, exportiert. Sie enthĂ€lt die Zuordnung von Personen, Projekten und Stunden. Auch diese Daten mĂŒssen zunĂ€chst aufbereitet werden, bevor beide Tabellen miteinander verglichen werden können.

Bei Abweichungen werden anschließend die betroffenen Personen per E-Mail angeschrieben. Derselbe fehleranfĂ€llige Ablauf wiederholt sich jeden Monat fĂŒr unterschiedliche Projekte und benötigt mehrere Stunden.

FĂŒr mich begann die Optimierung mit der Frage: „Welche Schritte benötigen tatsĂ€chlich eine menschliche Beurteilung?“

Das Ergebnis: Nur die gefundenen Abweichungen mĂŒssen noch menschlich auf PlausibilitĂ€t geprĂŒft werden.

Gemeinsam haben wir in zwei Stunden einen Workflow aufgesetzt, der die Daten automatisiert zusammenfĂŒhrt und in einer einheitlichen Excel-Tabelle aufbereitet. Abweichungen werden markiert, ĂŒbersichtlich sortiert und passende E-Mails vorformuliert. Aus mehreren Stunden manueller Arbeit wurde damit ein kurzer Reviewprozess fĂŒr die Abweichungen und das damit verbundene, bewusste manuelle Versenden der E-Mail-EntwĂŒrfe.

Durch das gemeinsame Erarbeiten des Workflows kam es zu einem Aha-Moment: „Das ist ja großartig, ich hĂ€tte nicht gedacht, dass das funktioniert.“ Daraus entstanden direkt mehrere Effekte:

Changeprozess: KI ist kein abstraktes Tool oder eine Bedrohung fĂŒr meinen Arbeitsplatz, sondern ein Werkzeug, das bei einer konkreten Aufgabe unterstĂŒtzt.
BefĂ€higung: Die Person konnte anschließend selbststĂ€ndig weitere Workflows umsetzen.
Motivation: Plötzlich sprudelte es nur so vor Ideen fĂŒr die nĂ€chsten Automatisierungen.

BefĂ€higung entsteht nicht durch eine allgemeine Toolvorstellung, sondern durch das gemeinsame Lösen eines echten Problems. So macht Arbeiten Spaß.

Kennt ihr aus eurem Umfeld Àhnliche Aha-Momente mit KI-Tools?

Dr. Thomas Wiesner @thomas bizzfed.de

Die KI-Einsparung ist schon eingeplant – aber wer bezahlt die Lernkurve?
In aktuellen GesprĂ€chen ĂŒber neue Projekte beobachte ich die beunruhigende Entwicklung, dass bereits bei der Kostenkalkulation mögliche Effizienzsteigerungen durch KI eingepreist werden sollen.

DafĂŒr werden ExpertenschĂ€tzungen eingefordert, wie viel sich wĂ€hrend der Projektlaufzeit einsparen lĂ€sst. Das Einsparpotenzial wird teilweise schon vor dem Projektstart berĂŒcksichtigt, unabhĂ€ngig davon, ob die im Projekt eingesetzten Mitarbeiter*innen mit den neuen Werkzeugen bereits arbeiten können.

Besonders problematisch wird es, wenn Projekte deshalb direkt mit weniger Personal geplant werden. Wer das Werkzeug noch nicht sicher beherrscht, soll dann die gleiche Arbeit in weniger Zeit erledigen. Aus einem Effizienzversprechen kann so schnell Überlastung werden.

Was dagegen oft in der Kalkulation fehlt, sind Lizenzkosten und die schwer vorhersehbaren Kosten der Token-Nutzung. Noch wichtiger sind Schulungen, Prozessanpassungen, neue QualitĂ€tskontrollen, DatenschutzprĂŒfungen und die notwendige Zeit zum Ausprobieren.

Die ProduktivitÀts-J-Kurve beschreibt genau diesen zeitlichen Versatz: Neue Technologien benötigen zunÀchst ergÀnzende Investitionen. Der messbare Nutzen folgt hÀufig spÀter [1].

Dass es sich fĂŒr Unternehmen lohnt, KI frĂŒh und strukturiert zu erproben, steht fĂŒr mich außer Frage [2]. Gerade deshalb sollten Erwartungen nicht mit belastbaren Erfahrungswerten verwechselt werden.

Aus meiner Sicht braucht es einen klaren Ablauf: Erfahrungen in laufenden Projekten sammeln, BeschĂ€ftigte qualifizieren und die tatsĂ€chliche Entlastung messen. Erst daraus entsteht eine tragfĂ€hige Kalkulationsgrundlage fĂŒr neue Projekte.

Erst befÀhigen, dann messen und erst danach einkalkulieren.

FĂŒr kĂŒnftige GesprĂ€che möchte ich deshalb drei Fragen stellen: Wer bekommt Zeit zum Lernen? Woran messen wir die tatsĂ€chliche Entlastung? Und was passiert mit der Personalplanung, solange diese Antworten noch fehlen?

Quellen
[1] Brynjolfsson, Rock und Syverson: The Productivity J-Curve, American Economic Journal: Macroeconomics, 2021. (AEA)

[2] LMU MĂŒnchen: „Es lohnt sich fĂŒr Unternehmen, KI frĂŒh zu erproben“. Interview mit Florian Englmaier, 25. MĂ€rz 2026. (LMU MĂŒnchen)

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