Digitale Souveränität
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„Was, wenn Microsoft, Google und Amazon morgen die Cloud abschalten?“ lautet die Schlagzeile in Markt und Mittelstand.
Auf manche wirkt diese Frage sehr hypothetisch, aber ich muss nicht erwähnen, dass wir in einer Zeit leben, in der wir sicher geglaubtes verlieren.
Mai 2025 | Microsoft | Karim Khan, Chefankläger des Internationalen Strafgerichshofs
Okotber 2025 | Meta | Mehrere NGOs weltweit, Konten zu reproduktiver Gesundheit und LGBTQ+
Mai 2026 | Google | Railway, Cloud-Anbeiter, Konto ohne Vorwarnung gesperrt
September 2026 | Meta | Martin Weber, steirischer Bürgermeister, Konten ohne Vorwarnung gesperrt
Unabhängig davon wie jeder einzelne Vorgang geartet ist, zeigt es einfach, dass es möglich ist und passiert. Dabei geht es auch nicht immer um deine Person, sondern auch um die Daten deiner Kund*innen.
Was ist, wenn es dein Unternehmen triff?
Darauf höre ich den Einwand: „Das kriegen ja noch nicht mal die ganz Großen geregelt.“ Es gibt unterschiedliche Strategien, wie Unternehmen mit diesem Risiko umgehen können.
Du entscheidest, ob du hierfür eine Strategie umsetzt und damit dich und dein Unternehmen wettbewerbsfähiger machst – gegenüber Unternehmen, die das nicht tun. Gerade als Selbstständiger, Freiberufler oder Inhaber eines Kleinunternehmens bist du flexibler und kannst Alternativen schneller etablieren.
Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert: Bis 2030 werden mehr als 75% der Unternehmen und Organisationen außerhalb der USA Strategien für digitale Souveränität verfolgen. Sie werden kritische Workloads verlagern, um geopolitische Risiken und die Gefahr einer Anbieterbindung zu reduzieren.
Mach’ deine digitalen Souveränität zum Wettbewerbsvorteil für dein Unternehmen noch bevor es die anderen tun.
Wie stehst du zur digitalen Souveränität?
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Digitale Souveränität bleibt ein Thema, so richtig viel Euphorie scheint es allerdings nicht auszulösen.
Gestern Abend war der 25. Bonner Dialog für Cybersicherheit mit dem Titel „Selbstbestimmt, sicher, souverän – Deutschlands digitaler Drahtseilakt“.
In der Diskussion mit dem Publikum kamen viele Punkte auf, die den Aufbau von Kompetenzen und souveränen Produkten schwierig machen.
Die Erfahrungen aus Schleswig-Holstein zeigen zumindest, dass einiges möglich ist, wenn der Wille da ist und der Weg konsequent gegangen wird.
Immerhin war aus meiner Sicht während der gesamten Diskussion implizit allen klar, dass insbesondere für den Aspekt „selbstbestimmt“ Open Source die wohl beste Lösung ist.
Auf dem Heimweg war ich mir nicht sicher, ob ich nach der Veranstaltung optimistischer oder pessimistischer in die Zukunft schauen soll.
Nach einer Nacht darüber schlafen bin ich optimistischer gestimmt.
Veränderungen brauchen ihre Zeit und über Erfolge muss immer wieder gesprochen werden (sonst verfangen nur negative Erzählungen wie die Probleme bei der Mailbox-Umstellung in Schleswig-Holstein).
Jetzt brauchen wir nur noch mehr Menschen in entscheidenden Positionen, die klar vorweg gehen und damit die nötige Rückendeckung für die nötigen Veränderungen geben.
CNCF Welcomes OVHcloud, One of Europe’s Largest Independent Cloud Providers, as a Platinum Member cncf.io/announcements/…
Auf einen Drink bei OVHcloud.
Heute war ich im Kölner Office von OVH, um mich über das souveräne Cloud Angebot des französischen Unternehmens zu informieren.
Europäische Datenhoheit und Souveränität, Betreiber eigener Rechenzentren, klarer Fokus auf DSGVO-konforme und souveräne Cloud für europäische Kunden. Das sind die Hauptverkaufsargumente gegenüber AWS, Azure und Google Cloud.
Preistransparenz und Predictability - OVHcloud bewirbt keine “pay as you go”-Falle, sondern planbare Preise mit Abrechnung auf Stundenbasis und keine Überraschungs-Rechnungen.
Zudem geht das Portfolio von Bare Metal über dedizierte Server, Hosted Private Cloud bis Public Cloud und Webhosting, mit 46 Rechenzentren in 9 Länder.
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Stichwort #digitaleSouveränität: Hat jemand hier praktische Erfahrungen mit einem de-googled Smartphone? Ich finde /e/OS von Murena ganz charmant, bin aber doch zu unsicher, mein Handy zu zerschießen. Ich wünsche mir die volle Funktionalität meines bisherigen Smartphones. Fragezeichen habe bei den Funktionen:
- Apps aus dem Google App Store. Denn seien wir ehrlich: Ein paar werden fehlen
- Funktioniert meine Postbank App noch? Ohne geht es nicht
- Funktionieren “find my phone” und gibt es eine Fern-Löschung bei Verlust?
- Was ist mit NFC Payment?
- Gibt es RCS Chat?
Nach meinen Recherchen glaube ich, dass alles bis auf den letzten Punkt gehen wird. Bin aber wie gesagt nicht sicher genug, es zu riskieren.
Wer weiß es?
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Wow, die Aufzeichnung meines Vortrags “Nerds gefährden die digitale Souveränität ihrer Familie” von der 21. FrOSCon wurde bereits 1.000 mal abgerufen. URL: media.ccc.de/v/…
Es ist damit die am dritthäufigsten abgerufene Aufzeichnung dieser Konferenz.
Was mich aber mehr interessiert ist: “Habt ihr denn schon angefangen, eure Familie auf eure (vorübergehende) Nichtverfügbarkeit vorzubereiten?”