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Ich würd’ ja gern - aber ich kann nicht. 😫

Die unbequemste Zahl im EuroCloud Pulse Check 2026 (Link unten): 66 Prozent der Unternehmen planen oder prüfen gerade einen Wechsel ihrer #Cloud-Workloads oder ihres primären Anbieters.

Aber: Nur 42 Prozent halten so einen Wechsel für einfach. 39 Prozent erwarten spürbaren Aufwand, 18 Prozent halten ihn für richtig schwierig.

Wechselwille ist also größer als Wechselfähigkeit. Genau diese Lücke entscheidet, ob #DigitaleSouveränität ein Konzept oder Realität ist.

Meine Haltung: Portierbarkeit ist kein Exit-Thema, sondern Architekturthema. Wer erst beim Wechsel prüft, wie Daten rauskommen und welche Plattformdienste ersetzt werden müssen, verhandelt unter Umständen in Zeitdruck.

Offene Schnittstellen und Exportwege ab Tag eins mitzudenken kostet früh etwas. Später kostet es den Ausweg.

Quelle: eco.de/studie-eurocloud-pulse-check-202…

Bernhard Biedermann @Bied digitalhub.social

Fakes und andere alternative Fakten. 😔

Die Berichte über #KI und #Cloud reißen nicht ab. Jeden Tag werden Erzählungen über die Neuheiten verbreitet als gäbe keine Fehler. 🔥

“„Sie lügen ja nicht, sondern sie dehnen den Begriff der Wahrheit“, erklärte Thür über die Kommunikationsstrategien von Politikern.”

Die Spaßgesellschaft steht einen Schritt vor dem Abgrund, also lasst uns mutig einen Schritt nach vorn tun. 👍

“„Trotz der KI-Technologie ist das eigentlich noch immer der Nummer-eins-Trick, wie man Leute hinters Licht führt“, sagte Winter über echte Videos, die in einem falschen Kontext neu gepostet werden.”

Ob Politik oder Technik, die Methoden sind die Gleichen. Gut bei #KI und #Cloud geht es vielleicht noch märchenhafter zu, nur verstehen die meisten Bürger die Fremdwörter nicht und “glauben” deswegen.

“Wie resistent manche Menschen inzwischen gegen Fakten sind, zeigte Brodnig anhand einer Anekdote: Eine Frau war auf eine erfundene Geschichte über angebliche Pläne Deutschlands zur Aufnahme von Millionen Flüchtlingen hereingefallen. Als Brodnig sie mit der Wahrheit konfrontierte, hatte sie eine Ausflucht parat: „Das war jetzt nicht wahr, aber wer garantiert mir, dass es nicht in fünf Jahren wahr ist?“ Selbst Brodnig war da sprachlos.”

Im Bereich #IT, gibt es jedoch erfahrene Spezialisten die helfen können eine solide Basis zu schaffen. Einfach fragen, dann klappt es auch. 😊

profil.at/events/…

Christoph Schmees @PC_Fluesterer social.tchncs.de

Deutsche Geheimdienste bleiben bei Google

Ist denn das zu fassen? Die drei deutschen Geheimdienste BND, MAD und Verfassungsschutz wollen eine gemeinsame Cloud verwenden, die von Google bereitgestellt wird! Begründung: Sie brauchen eine gemeinsame Plattform, damit sie auch eingestufte Dokumente untereinander teilen können. Das Ziel ist ja verständlich, aber die Frage ist: Mit einer souveränen europäischen oder gar deutschen Cloud-Lösung ginge das nicht? Mit gesundem Menschenverstand ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar - außer man unterstellt weitere Motive.

Ach so, es geht um “Austausch”: Vielleicht nicht nur untereinander, sondern auch … Weiterlesen:

pc-fluesterer.info/wordpress/…

16 Monate. So lange kämen Deutschlands Unternehmen im Schnitt ohne Digitalimporte aus. Danach ist Schluss.

Das ist das Ergebnis einer #Bitkom-Umfrage unter 602 Unternehmen. 96 Prozent importieren digitale Technologien aus dem Ausland. Ein Ausfall träfe nicht die IT-Abteilung, sondern das Kerngeschäft: Produktion, Vertrieb, Lieferketten.

Interessant: Die Sorge über die Abhängigkeit von US-Technologien ist in zwei Jahren von 38 auf 73 Prozent gestiegen. Das Thema ist auf dem Radar. Aber Bewusstsein allein ändert nichts.

Drei Dinge sollten Unternehmen jetzt tun:

  1. #Abhängigkeit bewusst machen. Wer weiß überhaupt, welche #Cloud-Dienste, Chips, Software und (#KI-)Services aus welchen Ländern kommen? Die meisten haben darauf keine ehrliche Antwort. Transparenz ist Schritt eins.

  2. #Risiken bewerten und Ausfallpläne bauen. Was passiert, wenn ein kritischer Lieferant oder Dienst morgen wegfällt? Szenarien durchdenken, bevor der Ernstfall sie durchdenkt. 41 Prozent der Unternehmen halten bereits größere Vorräte vor, 40 Prozent bereiten Anbieterwechsel vor. Das ist die richtige Richtung.

  3. Hochriskante Abhängigkeiten JETZT ersetzen. Wo die Abhängigkeit von einem Land oder Anbieter existenzbedrohend ist, braucht es Alternativen oder hybride Lösungen - Multi-Cloud statt Single-Provider, europäische Anbieter dort, wo es passt, offene Standards statt Lock-in. Nicht aus Prinzip, sondern wo das Risiko es verlangt.

Digitale Souveränität heißt nicht Abschottung. Sie heißt, einseitige Abhängigkeiten so weit zu reduzieren, dass man auch unter Druck handlungsfähig bleibt. 97 Prozent der Unternehmen fordern mehr Investitionen in Schlüsseltechnologien. Zu Recht - aber der Teil, den jedes Unternehmen selbst in der Hand hat, beginnt heute: hinsehen, planen, diversifizieren.

Quelle: bitkom.org/Presse/…

Bernhard Biedermann @Bied digitalhub.social

Mit #Cloud erfolgreich scheitern - #BND und #MAD im Bermudadreieck. 😔

Die Kollegen haben vielleicht die letzten Fax-Nachrichten nicht gelesen: 🔥

♦️ Cloud ist ein Computer anderer Leute
♦️ Cloud ist nicht abhörsicher
♦️ Cloud Daten sind oft auch Dritten zugänglich
♦️ Cloud kann man abschalten
♦️ Cloud und der Cloud-Act oder FISA 702
♦️ Cloud kann sehr teuer werden

Eine kleiner Hinweis warum ferne Dritte keine kluge Wahl sind um hoch sichere Daten zu verarbeiten. 👍

Die “digitale Souveränität” und völlig isolierte Server sind die Basis um vertrauliche Daten zu verarbeiten.

Sprechen Sie gerne mit erfahrenen Spezialisten wenn es sicher sein soll. 🙂

tagesschau.de/investigativ/…

Christoph Schmees @PC_Fluesterer social.tchncs.de

Russlands Krieg und Internet

Die Ukraine ist dem russischen Aggressor militärisch weit unterlegen. Deshalb muss sie ihre begrenzten Ressourcen klug und gezielt einsetzen. Ein solcher wohl-durchdachter Schlag waren aufeinander folgende Angriffe ab dem 2026-10-07 auf drei Rechenzentren an verschiedenen Orten. In diesen Rechenzentren liefen Dienste von Yandex, was man als Russlands Google ansehen kann. Die weitgehende Zerstörung hat zur Folge, dass der größte Teil der Dienste von Yandex nicht mehr funktioniert. Das betrifft Cloud-Computing, Shops, und vor allem Bankgeschäfte. Der Zustand hält immer noch an. Im Westen wurde beobachtet, dass der von Yandex kommende Internet-Verkehr auf 0,4% … Weiterlesen:

pc-fluesterer.info/wordpress/…

cloud politik yandex ukraine russland
Christoph Schmees @PC_Fluesterer social.tchncs.de

So geht Microsoft mit zahlenden Kunden um

Zwei Beispiele mögen illustrieren, wie Microsoft (MS) Kunden behandelt. Das erste: Zahlende MS365-Kund/inn/en hatten bisher ein Kontingent von bis zu 6 TB (je 1 TB für bis zu 6 Benutzer) Speicherplatz auf OneDrive. Neuerdings müssen sich die bis zu 6 Benutzer in den beiden “kleineren” Abos (Familie oder Premium) 2 TB untereinander aufteilen; Pro-Abonnenten bekommen 5TB für alle. Das nennt man wohl “kundenorientiert” oder so. :-( Ich persönlich würde ja ohnehin niemals wichtige Dinge bei OneDrive ablegen, außer Dateien, die ich bei mir schon sicher verschlüsselt habe. Aber das ist ein anderes Thema.
… Weiterlesen:

pc-fluesterer.info/wordpress/…

cloud Microsoft office unplugMicrosoft UnplugTrump
tagesschau @tagesschau ard.social

Deutsche Geheimdienste setzen auf Cloud-System von Google

Um geheime Informationen schneller untereinander austauschen zu können, wollen BND, Verfassungsschutz und MAD ein gemeinsames Cloud-System aufbauen. Nach Recherchen von NDR und WDR soll Google dabei eine maßgebliche Rolle spielen. Von F. Flade und R. Pinkert.

➡️ tagesschau.de/investigativ/…

Geheimdienst Google Cloud
Christoph Schmees @PC_Fluesterer social.tchncs.de

MS365 + ConnectWise + KI = Katastrophe

MS365 ist alleine schon komplex genug (von Konzeptfehlern und Sicherheitslücken will ich gar nicht erst anfangen). Jetzt flanschen wir ein weiteres komplexes Produkt daran: CloudBackup (früher SkyKick) von der Firma ConnectWise. Heraus kommt ein Monstrum mit vielen versteckten Schwachstellen: Sicherheitslücken, Konzeptfehler, Konfigurationsfehler. Der einzige Schutz dieser weichen Konstruktion bestand bisher darin, dass Angriffe ebenfalls kompliziert und langwierig waren. Dann kam die KI als Brandbeschleuniger.
Der Fall: Das Sicherheitsunternehmen Huntress entdeckte … Weiterlesen:

pc-fluesterer.info/wordpress/…

closedsource cloud cybercrime datenleck datenschutz
+8 Less KI Microsoft office sicherheit spionage unplugMicrosoft UnplugTrump vorbeugen
Brian Greenberg @brian_greenberg infosec.exchange

🔐 The offline master keys were not offline. Zimmer, who ran the largest group of hijacked Tor relays, said so in his post-mortem. Copies sat in a backup on his management server, encrypted with a password the attacker already found. 😬

He was just as blunt about the cause: The root cause was ours: one password reused for SSH login, sudo, and the backup passphrase, stored in plaintext on both servers, plus SSH password authentication left enabled on the internet-facing management server. Credit to him for putting that in writing. 👏 I’d guess plenty of servers out there would earn the same sentence, maybe a few of yours.

In early October, attackers took over more than 300 Tor exit relays and rerouted SSH connections to 12 interception servers. At the peak on October 4, those relays carried 7.46% of Tor’s exit capacity, according to an analysis of public directory data. Zimmer’s own break-in came earlier. On August 28, the attacker logged into his management server with the account password on the first try and gained root within five minutes.

The victims got hit through passwords too. To get burned, you had to accept the interceptor’s host key and type a password. Some people saw an OpenSSH warning that the server had changed… others just got the usual prompt to accept a new key. If you used key-based login, the attacker couldn’t pass it through to the real server because the signature is tied to that session.

The backdoor is Ebury version 1.8.3, a single library file that leaves the packaged library alone, so the normal package checks come back clean. Zimmer’s servers showed none of the host-level signs on the Tor Projects checklist. The only thing that gave it away was the changed exit policy.

🚨 If you run anything with SSH open to the internet, turn off password login and use keys. If you accepted an unfamiliar or changed host key over Tor between October 1 and 5, assume that password is stolen, change it, and check the server. And if you’re poking around a box you suspect, log in with a key, since Ebury captures typed passwords.

Nobody knows yet how the other 58 operators got hit. On FranTech, the network behind BuyVM, 71 of 101 relays switched to the attackers’ policy, compared with 13 of 9,054 hosted elsewhere. The researcher who spotted this asked whether the attackers got in at the hosting provider level, and so far nobody has answered.

thehackernews.com/2026/…

Numéricoop - Numéricloud @numericoop framapiaf.org

Ces lobbyistes qui ne nous veulent pas de bien…
Où comment au nom du profit de certains, il faudrait mettre en péril la vie de tous.
Pourquoi les questions autour du numérique sont-elles aussi clivantes ?

Il est temps que nous mettions en pratique les règles de la sobriété numérique (et apprenions à le faire), car à la vitesse à laquelle nos usages vont, nous allons droit dans le mur.

#cloud
#AI
#sobriéténumerique
#datacenter

reporterre.net/Un-lobbyiste-demande-a-l…

Christoph Schmees @PC_Fluesterer social.tchncs.de

KI-Nutzer in Gefahr

Wo läuft (rechnet) eigentlich KI? Wer oder was stellt die Rechenleistung dafür bereit? Die Antwort lautet: Das kommt darauf an. “Normale” KI-Nutzer/innen kommunizieren mit ihrem KI-Gegenüber online per Browser-Oberfläche. Die Rechenleistung stammt aus Rechenzentren (“Cloud”) des Anbieters, die KI-Funktionen ebenfalls. Das ist das eine Extrem. Am anderen Ende der Skala finden wir Anwender/innen und Entwickler/innen, denen Sicherheit und der Schutz ihrer Daten und Privatsphäre (z.B. Geschäftsgeheimnisse) besonders wichtig sind. Wer es sich leisten kann oder muss, stellt sich eigene sauteure Hardware hin und füttert die mit ordentlich Strom. Zwischen den … Weiterlesen:

pc-fluesterer.info/wordpress/…

amazon cloud KI privacy sicherheit
+3 Less UnplugAmazon UnplugTrump wissen
Bernhard Biedermann @Bied digitalhub.social

#Cloud bietet seinen Nutzern mehr Freizeit an. 😊

Die klugen CTOs der (großen) Banken nutzen gerne #Cloud, denn das ist modern und billig. Da muss man einfach die zentralisierten Dienste priorisieren, oder? 😔

Fehler kann es immer geben, nur durch die starke Zentralisierung entstehen dann halt massive Ausfälle. Die Kosteneinsparung ist schnell aufgebraucht wenn der Anbieter die Sicherheit des Betriebs nicht im Griff hat.

Abgesehen von so Kleinigkeiten wie dem Cloud Act oder FISA 702 ist die #DSGVO auch nicht ganz so wichtig, oder?

Was scheint der Grund zu sein?

“Wie Google mittlerweile schreibt, kam es bei den Diensten aufgrund eines Problems mit der Stromversorgung zu Unterbrechungen.”

Als kleiner #MSP haben wir eine drei stufige Absicherung gegen Stromstörungen. Warum das ein Konzern nicht leisten kann muss ich ja nicht verstehen.

Der Konzern empfiehlt mehr Self-Service: 😵‍💫

“Als Workaround empfiehlt Google Kundinnen und Kunden, zu versuchen, „betroffene Arbeitslast auf einen anderen verfügbaren Standort (Zone oder Region) zu verlagern“. Auch Googles cloudnative Sicherheitsplattform Google SecOps (SIEM und SOAR) war betroffen.”

Da fühlt man sich gleich viel sicherer, oder? 😭

Wenn Sie eine bessere Absicherung und schnellere Reaktionszeiten für wichtig halten, dann sprechen Sie mit einem erfahrenen Spezialisten oder guten #MSP. 😊

heise.de/news/…

Christoph Schmees @PC_Fluesterer social.tchncs.de

Politik: ZenDiS ertrinkt im Erfolg von OpenDesk

Das hätte König Donald sich wohl nicht träumen lassen: Dass er unfreiwillig der stärkste Promoter für Digitale Souveränität werden würde. Aber genau das ist eingetreten. Nachdem Microsoft (MS) in Auftrag des Königs desse

pc-fluesterer.info/wordpress/…

Bernhard Biedermann @Bied digitalhub.social

#Cloud, #KI und die “digitale Souveränität” direkt betrachtet. 😔

Was haben die “Experten” uns alles erzählt und versichert, “kein Problem” macht einfach weiter, wir wissen es besser. 😵‍💫

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat uns sogar mit einem #C3A- Framework erklärt wie “sicher” die #Cloud ist. Stellt sich raus es reicht ein erratischer Narzisst aus und alles ist heiße Luft und Geschwätz von gestern. 😔

Die Sülze, die die Konzerne von sich geben hat das gleiche Niveau - der Cloud Act und FISA 702 gelten weltweit.

Wie lange werden die “Hinterzimmer” noch das Geld der Steuerzahler den Konzernen in den Rachen werfen?

Solche Freunde bauchen wir, das erspart uns die Feinde: 😭

“Ein Bericht des britischen Telegraph legt nahe, dass sowohl Trump als auch Musk die Unwahrheit sagen könnten. Unter Berufung auf Insider schreibt die Zeitung, Musk selbst sei mit der Idee an Trump herangetreten, die Starlink-Dienste für die Ukraine zu drosseln. Trump habe dem Vorschlag zugestimmt und damit den Weg fürs Pentagon geebnet, die Drosselung bei Starshield technisch umzusetzen.”

Die ganze Technik die darauf abzielt alles zentral zu verwalten ist sicher eine Gefahr für die Sicherheit erster Güte. Wenn noch hinzu kommt, dass ferne Dritte die Oberhoheit haben dann ist es aus meiner Sicht grob fahrlässig. 🤢

Die “digitale Souveränität” gibt es nicht gratis, aber durchaus preiswert. Solange man nicht die Hinterzimmer nutzt um riesige Verträge ohne Ausschreibung zu verteilen kann es nur besser werden (siehe: Das undurchsichtige Geflecht rund um Govtech).

Es gibt viel zu tun, denn die Populisten haben es vollkommen verabsäumt die Grundsicherheit zu ermöglichen. Ob #KRITIS, #NIS2, #27001, #Cloud, #KI, die Ausbildung ist mangelhaft. Bei KI fehlt es an allem kaufmännischen (#ROI) und der Basis-Sicherheit (Ausbrüche), bei Cloud (ferne Dritte) können Autokraten alles abschalten, etc.

Ob nur die Leckerli oder Naivität der Grund sind ist aus meiner Einschätzung egal, es kommt drauf an auf Basis der #Selbstbestimmung die #IT-Sicherheit endlich zu verbessern.

Es gibt erfahrene Fachleute die wissen wie man effizient und effektiv die “digitale Souveränität” voran bringt. 👍

heise.de/news/…

KI IT Selbstbestimmung Cloud C3A
Christoph Schmees @PC_Fluesterer social.tchncs.de

Datenleck bei Amadeus

Amadeus wurde 1987 von vier großen Fluggesellschaften gegründet, die sich damit eine gemeinsame Vertriebs- und Buchungsplattform schaffen wollten. Inzwischen führt an Amadeus bei Reisebuchungen kaum ein Weg vorbei. Wir Reisenden merken davon meist nichts - außer wenn mal wieder eine Sicherheitslücke zu einem Datenleck führt. Der in der Meldung genannte Heap-Dump ist ein Auszug (Schnappschuss) des Arbeitsspeichers. Solche Dumps benutzt man meist zur Analyse von Programmfehlern. Der sträfliche und unverzeihliche Fehler bei Amadeus war, dass der Heap-Dump “über einen nicht authentifizierungsgeschützten Endpunkt öffentlich erreichbar” war! … Weiterlesen:

pc-fluesterer.info/wordpress/…

Wie du als CTO herausfindest, welche Workloads dir die Cloud-Rechnung kaputt machen - bevor der CFO es tut.

86 Prozent der CIOs planen laut Barclays-Umfrage, Workloads aus der Public Cloud zurückzuholen. Klingt nach Exodus, ist aber der falsche Frame. Nur 8 bis 9 Prozent verlassen die Cloud komplett. Der Rest macht etwas, das lange als Häresie galt: Es misst nach, statt zu glauben.

Meine These nach einigen #Cloud-Budgetüberlegungen: Cloud ist ein Werkzeugkasten, kein Glaubensbekenntnis. Und die Frage ist 2026 nicht mehr “Cloud oder nicht”, sondern: Wo gehört jeder einzelne Workload hin?

Die Regel, die ich jedem Entscheider mitgeben würde: Prüfe pro Workload die Auslastungskurve. Deloitte rechnet vor, dass Inferenz 2026 zwei Drittel der KI-Compute-Last ausmacht - genau dieser Dauerbetrieb ist der Workload-Typ, bei dem sich eigene Infrastruktur schnell rechnet. Unter 30 Prozent verlierst du on-premises. Alles dazwischen entscheiden Egress-Volumen, Datenhoheit und Team-Skills, nicht die Hyperscaler-Marketing-Powerpoint.

Zwei Warnungen aus CFO-Perspektive. Erstens: #Repatriierung ist kein Racheakt an der Cloud-Rechnung. Hardware, Ops-Personal, Abschreibung - ein mittelgroßer Workload kostet dich erstmal sechsstellig, bevor die erste Ersparnis ankommt. Zweitens: #FinOps rettet dich nicht. Trotz FinOps-Teams landen 25 bis 35 Prozent der Cloud-Ausgaben weiter im Müll - seit Jahren, obwohl die Werkzeuge besser werden. Werkzeuge schaffen keine Verantwortung. Entscheidungsbefugnis pro Team schon.

Und wer jetzt glaubt, der Trend wende sich gegen die Cloud: Der Markt wächst mit 43 Prozent pro Quartal schneller als seit acht Jahren. Die Cloud schrumpft nicht - sie wird nur selektiver genutzt.

Wie läuft das bei euch: Kennt ihr pro Workload die Auslastungskurve - oder nur die Gesamtrechnung am Monatsende?

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