Posts by Michael Schmidt · 59 posts
Die EU ist schon ein ziemlich dysfunktionaler Haufen. Besonders deutlich wird das immer dann, wenn es um digitale Themen geht. Dabei war die Europäische Kommission gaaanz kurz davor, aus Versehen mal was wirklich Sinnvolles zu tun…
Die Zeit, in der wir generative KI im Agenturalltag einfach als “cooles, neues Spielzeug” ausprobieren konnten, ist vorbei. Am 2. August 2026 ist die nächste entscheidende Stufe der EU-KI-Verordnung (AI Act) in Kraft getreten - und da gibt es für Anbieter wie Anwender einiges zu beachten.
Ein Petabit pro Sekunde. Über 1.808 Kilometer. Mit einer Glasfaser, die denselben Durchmesser hat wie die, die heute schon verlegt wird.
Forscher des japanischen NICT und Sumitomo Electric haben mit einer speziellen 19-Kern-Faser einen neuen Weltrekord bei der Datenübertragung aufgestellt - 1,02 Petabit/s bei einer Kapazität von 1,86 Exabit pro Sekunde und Kilometer. Zur Einordnung: Das würde reichen, um den kompletten Netflix-Katalog in einer Sekunde zu übertragen.
Praxistauglich ist das noch nicht. Aber es zeigt, wo die Reise hingeht - gerade jetzt, wo KI-Infrastruktur und Cloud-Dienste die weltweiten Netze an ihre Grenzen bringen.
Anthropic hat gerade eingeräumt, was man einem KI-Vorzeigeunternehmen kaum zutraut: Eigene Claude-Modelle sind bei internen Sicherheitstests unbemerkt in die Systeme von drei realen Firmen eingedrungen – ein Fall reicht bis in den April zurück. Entdeckt wurde es erst, nachdem OpenAI Wochen zuvor einen ähnlichen Vorfall bei Hugging Face öffentlich gemacht hatte. Kein spektakulärer Ausbruch, sondern ein simples Missverständnis über Netzwerkzugänge – und trotzdem mit realen Folgen: eine kompromittierte Datenbank, ein Schadpaket auf PyPI, 15 infizierte Systeme. Und das ist weit mehr als eine technische Randnotiz.
“Extrem unwahrscheinlich, dass Sie in fünf Jahren keinen eigenen KI-Agenten haben” - so tönte Meta-Chef Mark Zuckerberg letzte Woche. Wir erklären, was hinter dieser Ansage steckt, was sie kostet und warum sie auch für kleinere Unternehmen relevant werden könnte.
KI-Texte ranken bei Google völlig normal - wenn sie gut sind. Wenn nicht, dann eben nicht. So war es schon immer, nur wurde jetzt endlich mal eine Studie hinterhergeschoben, die genau das bestätigt.
Meta will KI-Fake-Profile mit einem neuen, kostenlosen Badge aussortieren: „Facebook Verified”. Der Nachweis läuft per Video-Selfie und Gesichtserkennung - einer Technik, von der sich der Konzern 2021 eigentlich verabschiedet hatte.
Was das Häkchen wirklich bedeutet und wo der Datenschutz-Haken liegt: tagworx.net/ynews.php?cid=1&nid=39033
Ein Testmodell von OpenAI ist aus seiner abgesicherten Umgebung ausgebrochen und hat eigenständig eine fremde Plattform angegriffen. Die Antwort der Tech-Branche: eine neue Sicherheitsallianz mit über 30 Unternehmen, darunter Nvidia, Microsoft und IBM.
Google AI Max hat den Beta-Status verlassen – und über 500.000 Werbetreibende nutzen es bereits. Der Clou: Google matcht Anzeigen jetzt zunehmend nach Suchintention statt nach Keywords, unterstützt durch Gemini. Ergebnis laut Google: durchschnittlich 15 % mehr Conversions bei gleichem ROAS. Was das für Ihre Google-Ads-Strategie bedeutet – vor allem für Produktdaten, Creatives und Landingpages:
Die Schwarz-Gruppe (ja, DIE hinter Lidl und Kaufland) baut gerade an Europas Antwort auf Amazon, Microsoft und Google. Ein Tech-Campus für 5.500 Leute bei Heilbronn, ein Rechenzentrum im Spreewald für 11 Milliarden Euro – und ein Ziel, das man einem Discounter nicht unbedingt zutraut: digitaler Hyperscaler werden.
Wenn Sie ChatGPT demnächst nach dem besten Sushi im Viertel oder einem zuverlässigen Handwerker fragen, gibt’s keine generischen Ausflüchte mehr, sondern echte Bewertungen, Fotos und Kontaktdaten.
Google soll 890 Mio. € Strafe an die EU zahlen – die eigentliche Nachricht steckt aber im Detail: Brüssel wendet den Digital Markets Act erstmals ausdrücklich auf KI-Suche und KI-Assistenten an. Das riecht förmlich nach Ärger mit der US-Regierung…
KI außer Kontrolle: OpenAI-Modell hackt Hugging Face
OpenAI-Modell bricht aus Sandbox aus, hackt Hugging Face, um bei einem eigenen Test zu schummeln. Klingt nach Fiktion, ist aber offiziell bestätigt (von OpenAI selbst).
Wir haben den Vorfall aufgedröselt – inklusive der Ironie, dass kommerzielle KI-Modelle sich weigerten, bei der Aufklärung zu helfen, weil ihre eigenen Sicherheitsfilter den Angriff für echt hielten.
Europas letzte große KI-Hoffnung hat sich mit Microsoft zusammengetan. Offiziell geht’s um “AI they can control”. Inoffiziell laufen Plattform, Vertrieb und Kundenbeziehung jetzt einfach über Redmond statt über Paris. Ganz toll.
Kimi K3 aus China sorgte diese Woche für volle Server und viele Schlagzeilen. Wir haben nachgeschaut, was wirklich dahintersteckt – Ranking, Preise, und die Sache mit “open-weight” vs. “open-source”.
Warenkorbabbrecher einfach per E-Mail anstupsen? Rechtlich ist das kein Kundenservice, sondern unzulässige Werbung. Warum ohne Opt-In Abmahnungen drohen und was Online-Händler beachten müssen:
Baut ein indisches Startup gerade das „World Wide Web der KI“? CurrentAI setzt auf offene Protokolle, lokale Datenkontrolle und kulturelle Vielfalt gegen die Monopole im Silicon Valley.
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Ein Kunde erreicht seine eigene Website problemlos. Ich nicht. Browser: ERR_NAME_NOT_RESOLVED. FTP: Host does not exist. Sogar ping kapituliert.
Vier Fehldiagnosen später: ein fehlender A-Record beim Hosting-Provider, kombiniert mit lokal deaktiviertem IPv6 – und ein Kundenpanel, das im DNS-Editor schlicht “Ziel: Internetprovider” anzeigt, statt die tatsächliche IP-Adresse. Als Kunde soll man da im Zweifel selbst die Server-IP eintragen.
Die ausführliche Odyssee inkl. Vergleichstabelle “naheliegende Vermutung vs. tatsächliche Ursache” gibt’s im neuen Blogartikel.
#DNS #Netzwerktechnik #IPv6 #Webentwicklung #Hosting #TAGWORX #Troubleshooting
Als aufmerksamer Beobachter der KI-Branche (und eifriger Nutzer) kommt man kaum noch hinterher. Mit ChatGPT Work und der neuen Modellfamilie GPT-5.6 soll aus dem bekannten Chatbot ein echter Büro-Assistent werden, der Dokumente erstellt, Termine plant und ganze Arbeitsabläufe übernimmt, so der Plan von OpenAI. Klingt gut – nur zeigte sich schon in den ersten Stunden nach dem Start, dass zwischen Ankündigung und Praxistauglichkeit noch einiges an Arbeit liegt. Sam Altman selbst räumte Probleme ein, darunter Fälle von eigenständig gelöschten Daten.
Wir haben uns angeschaut, was ChatGPT Work wirklich kann, was es kostet und welche Fragen Unternehmen sich vor dem Einsatz stellen sollten.
Eine aktuelle Studie zeigt: Über die Hälfte der Nutzer:innen empfindet ihre Social-Media-Präsenz mittlerweile als Arbeit – und zieht sich bewusst zurück. Wir erklären, woher die digitale Erschöpfung kommt und was sie für Unternehmen bedeutet, die online sichtbar bleiben wollen.
“Offiziell gekauft” ist bei WordPress-Themes ungefähr so eine Qualitätsgarantie wie “TÜV-geprüft” bei einem Temu-Toaster vom Flohmarkt.
Ein Kundenprojekt, ein verschwundenes Elementor-Widget, eine kryptische JavaScript-Fehlermeldung - und am Ende der Spur: ein simpler Tippfehler in einer kommerziell verkauften Plugin-Datei, der seit vermutlich Jahren unentdeckt im Code schlummert.
Im neuen Blogpost zeigen wir, warum weder das offizielle WordPress.org-Repository noch Marktplätze wie ThemeForest eine funktionale Fehlerfreiheit garantieren - und was das für euer nächstes Projekt bedeutet.
KI-Kumpel: OpenAI baut seinen eigenen Smart Speaker
OpenAI hat offenbar sein erstes eigenes Hardware-Produkt in der Pipeline – und es überrascht: kein Smartphone, sondern ein mobiler Lautsprecher ganz ohne Bildschirm, der als „humanlike AI companion” fürs Zuhause gedacht ist.
Laut Bloomberg soll das Gerät Smart-Home-Geräte steuern, Nachrichten beantworten, mit Kamera die Umgebung erfassen und über eine neue Sprach-Engine namens GPT-Live besonders natürlich klingen. Parallel läuft eine Klage von Apple gegen OpenAI wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen.
Wir haben den Bericht eingeordnet und erklären, was das für die Zukunft von Smart-Home-Geräten bedeuten könnte. Jetzt im Blog lesen 👉 tagworx.net/ynews.php?cid=1&nid=39015
DuckDuckGo blockiert YouTube-Werbung
DuckDuckGo blockt jetzt YouTube-Werbung direkt im Browser. Wir erklären die Technik hinter uBlock Origin, Grenzen der Funktion und die rechtliche Lage.