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Tino Eberl @tinoeberl mastodon.online

🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

Was steckt hinter dem Wasserverbrauch von KI?

Seit Monaten erscheinen Presseartikel, die den #Wasserverbrauch von KI kritisieren. Viele beinhalten keine weiteren Erklärungen und lassen den Leser rätselnd zurück.

Was bedeutet eigentlich #Wasserverbrauch in Bezug auf #Rechenzentren?

oekologisch-unterwegs.de/energiewende/…

KIInfrastruktur Energieversorgung Abwärmenutzung Kühltechnik
tagesschau @tagesschau ard.social

Wie Forscher den Strombedarf von KI senken wollen

Mehr KI bringt mehr Rechenzentren mit sich - und damit mehr Strombedarf? Deutsche Forscher werkeln an sparsamerer Künstlicher Intelligenz. Erste wertvolle Erkenntnisse liegen bereits vor. Von Judith Kösters.

➡️ tagesschau.de/wissen/…

KI Strom Rechenzentren KIRechenzentrum
rz-sh @rz_sh mastodon.social

Frisch veröffentlicht: Das Positionspapier des BUND Schleswig-Holstein zu Bau und Betrieb großer Rechenzentren. Bemerkenswert, wie viele Punkte sich mit meinen Diskussionsbeiträgen decken – etwa die Forderung nach dezentralen Lösungen statt Megaprojekten und einer landesweiten Strategie ab 10 MW.
bund-sh.de/publikationen/…

Meine Beiträge dazu: rz-sh.de/verteilen und rz-sh.de/forderungen

Rechenzentren SchleswigHolstein Nordfriesland Digitalisierung

Ein lesenswerter Beitrag von Steffen, den ich gern etwas weiter ins Fediverse tragen möchte. 👍

Die Frage nach digitaler Souveränität wird viel diskutiert – aber dazu gehört für mich eben auch die Frage, wem die dafür notwendige Infrastruktur gehört, wer sie betreibt und wo das technische Wissen und die Wertschöpfung bleiben.

Besonders spannend finde ich den Gedanken mit Blick auf deutsche und europäische Anbieter wie @hetzner@mastodon.hetzner.social.

Und genau deshalb passt der Beitrag für uns gerade besonders gut:
Am kommenden 17. September sind Steffen und ich beim Hetzner Summit 2026 in Falkenstein. 😊

Dort haben wir hoffentlich auch Gelegenheit, mit Hetzner-Mitarbeitern über solche Fragen ins Gespräch zu kommen:

Wie sieht man dort das Thema digitale Souveränität?
Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit deutsche und europäische Rechenzentrumsanbieter weiter wachsen können?
Und wo liegen aus Sicht der Praxis derzeit die größten Hürden?

Vielleicht nehmen wir diese Fragen einfach mit nach Falkenstein. 😉

Den vollständigen Beitrag von Steffen findet ihr im zitierten Post.

#DigitaleSouveränität #Hetzner #Rechenzentren #Infrastruktur #Fediverse
RE: friendica-deutschland.de/objects/…

Steffen 🦉🇪🇺 @steffen friendica-deutschland.de

Digitale Souveränität – aber mit Rechenzentren aus dem Ausland?

Deutschland will digital souveräner werden.

Wir sollen unabhängiger von amerikanischen Cloud-Anbietern und außereuropäischen Technologien werden. Eigene Rechenkapazitäten, leistungsfähige Rechenzentren und eine starke europäische IT-Infrastruktur gelten inzwischen selbst politisch als entscheidende Voraussetzungen für wirtschaftliche und technologische Eigenständigkeit.

Und dann hören wir:

Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen rund 40 Milliarden Euro in Deutschland investieren. Ein bedeutender Teil dieser Investitionen soll in moderne Rechenzentren und digitale Infrastruktur fließen.

Die Bundesregierung begrüßt das.

Natürlich kann man sich darüber freuen, wenn ausländisches Kapital nach Deutschland kommt. Natürlich entstehen dadurch Arbeitsplätze und wirtschaftliche Aktivität.

Aber ist das wirklich die entscheidende Frage?

Für mich lautet die entscheidende Frage:

Wie ernst meinen wir es eigentlich mit der digitalen Souveränität?

Rechenzentren sind längst keine beliebigen Gewerbeimmobilien mehr.

Sie sind ein Teil der strategischen Infrastruktur eines modernen Staates.

Dort läuft die Cloud.
Dort werden Daten verarbeitet.
Dort entstehen KI-Anwendungen.
Dort befinden sich wesentliche technische Grundlagen für Unternehmen, Verwaltung, Forschung und Kommunikation.

Rechenleistung ist heute ein Produktionsfaktor.

Wer über diese Infrastruktur verfügt, verfügt damit über einen wesentlichen Bestandteil zukünftiger wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.

Und ausgerechnet jetzt verfügt Deutschland über ein kreditfinanziertes Sondervermögen in einer Größenordnung von 500 Milliarden Euro.

Schulden, die letztlich von den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes getragen werden müssen.

Wenn wir schon derartige Summen aufnehmen, stellt sich für mich eine ganz einfache Frage:

Warum investieren wir nicht selbst viel stärker in genau jene Infrastruktur, von der unsere zukünftige technologische Unabhängigkeit abhängt?

Warum schafft Deutschland nicht ein Umfeld, in dem deutsche und europäische Unternehmen Rechenkapazitäten in großem Umfang aufbauen können?

Denn die Kompetenz dafür existiert längst.

Nehmen wir beispielsweise @hetzner@mastodon.hetzner.social

Das deutsche Unternehmen entwickelt und betreibt seit vielen Jahren eigene Rechenzentrumsinfrastruktur. In Falkenstein im Vogtland und in Nürnberg entstanden große Datacenter-Parks, die vom Unternehmen selbst geplant und aufgebaut wurden.

Hetzner gehört heute zu den großen europäischen Hosting- und Rechenzentrumsanbietern.

Also fehlt es Deutschland offensichtlich nicht grundsätzlich am technischen Wissen.

Was fehlt, sind offenbar andere Voraussetzungen.

Ausreichende und planbare Energieversorgung.

Flächen.

Netzanbindungen.

Investitionsmöglichkeiten.

Planungssicherheit.

Und möglicherweise vor allem eine politische Strategie, die digitale Infrastruktur tatsächlich als Kerninfrastruktur betrachtet.

Stattdessen erleben wir einen merkwürdigen Widerspruch:

Auf der einen Seite wird erklärt, Deutschland müsse digital unabhängiger werden.

Auf der anderen Seite freuen wir uns, wenn ausländische Staaten beziehungsweise deren Investoren Milliarden bereitstellen, um genau jene Infrastruktur bei uns aufzubauen, die wir für diese Unabhängigkeit benötigen.

Das passt für mich nicht zusammen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen:

Das Problem sind nicht die Vereinigten Arabischen Emirate.

Ganz im Gegenteil.

Wenn dort erkannt wird, dass Rechenzentren, Energie und digitale Infrastruktur strategische Zukunftsinvestitionen sind, dann handeln die Verantwortlichen aus ihrer Perspektive vollkommen nachvollziehbar.

Die Frage ist vielmehr:

Warum erkennen wir diese strategische Bedeutung nicht selbst in derselben Konsequenz?

Warum fördern wir nicht gezielt den Ausbau deutscher und europäischer Anbieter?

Warum helfen wir Unternehmen wie Hetzner nicht dabei, ihre Infrastruktur in Deutschland und Europa massiv auszubauen?

Warum verwenden wir öffentliche Investitionsmittel nicht viel stärker dafür, langfristig eigene technologische Stärke aufzubauen?

Bei Infrastruktur dieser Bedeutung dürfen wir nicht nur fragen:

Wie viele Arbeitsplätze entstehen?

Wir müssen auch fragen:

Wer finanziert die Infrastruktur?
Wer besitzt sie?
Wer betreibt sie?
Wer kontrolliert sie?
Wo verbleibt das technische Wissen?
Und wo verbleibt langfristig die Wertschöpfung?

Digitale Souveränität entsteht nicht dadurch, dass Rechenzentren lediglich geografisch in Deutschland stehen.

Sie entsteht dann, wenn wir auch die Fähigkeit besitzen, die zugrunde liegende Infrastruktur selbst aufzubauen, zu betreiben, weiterzuentwickeln und zu finanzieren.

Vielleicht sollten wir deshalb bei der Nachricht über die Milliardeninvestitionen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht nur jubeln.

Vielleicht sollten wir sie auch als Warnsignal verstehen.

Denn wenn andere Staaten erkannt haben, dass sich Investitionen in unsere digitale Infrastruktur langfristig lohnen, sollten wir uns dringend fragen:

Warum investieren wir nicht selbst viel entschlossener in unsere eigene digitale Zukunft?

🖥”Heisse Luft”-Kollektiv im Gespräch: Wenn sich Bürger:innen organisieren, können Sie den Bau von Rechenzentren stoppen!🖥

Die Cloud, das klingt nach etwas Leichtem, Unsichtbarem, beinahe Gewichtslosem. Aber hinter ChatGPT, Streaming und dem KI-Boom stehen riesige Rechenzentren. Sie verbrauchen Strom, Wasser und Fläche. Für manche sollen sogar neue fossile Gaskraftwerke gebaut werden.

Während Politik und Tech-Konzerne künstliche Intelligenz als Zukunftstechnologie weitestgehend kritiklos feiern, wächst im Hintergrund eine Infrastruktur, über die erstaunlich wenig gesprochen wird.

Das Projekt „Heiße Luft“ macht nun sichtbar, wo in Deutschland neue Rechenzentren entstehen, aber auch wer am Ende von diesem Boom profitiert.

Darüber sprachen ich heute für @RDL@freiburg.social mit der Physikerin Tiziana von Witzleben von dem Projekt „Heiße Luft“.

rdl.de/InterviewTiziana_von_Witzleben…

Projekt “ Heisse Luft”:
heisseluft.org

witzleben heisseluft HeißeLuft bigtech cablesofresistance
+19 Less rdl cloud rechenzentren angrybirds montag deutschland ki ai kunstlicheintelligenz selbstorganisation planfeststellungsverfahren Planfeststellung Ressourcenschonung ressourcen ressourcenverschwendung strom wasser Gaskraftwerke gaskraftwerk
Eine farbige Infografik zeigt eine Landkarte von Deutschland und angrenzenden Ländern. Deutschland ist mit einer dicken, pinken Umrandung hervorgehoben. Auf der Karte sind zahlreiche gelbe Kreise mit schwarzen Symbolen und Zahlen verteilt, die auf verschiedene Standorte hinweisen. Darüber steht in großen, schwarzen Großbuchstaben auf gelbem Hintergrund: 'HEISSE LUFT'. Darunter folgt in kleinerer, pinker Schrift: 'Das ungebremste Wachstum der Rechenzentren in Deutschland und seine Folgen'. Ein weiterer erklärender Textabschnitt befindet sich darunter. Die Karte zeigt Landesgrenzen, Städtenamen und Nachbarländer wie Dänemark, Belgien, Niederlande, Polen, Tschechien, Österreich und Schweiz.
NDR @NDR ard.social

🖥️💽 Deutschland will digital souveräner werden. Dafür sollen viele neue Rechenzentren entstehen - auch in Norddeutschland. Städte und Gemeinden sind plötzlich mit globalen Konzernen konfrontiert und oft auf sich allein gestellt.

📝 ndr.de/nachrichten/…

Rechenzentren DigitaleSouveränität NDR
tagesschau @tagesschau ard.social

Rechenzentren in Deutschland - Wettlauf um die Unabhängigkeit

Deutschland will digital souveräner werden, dafür sollen viele neue Rechenzentren entstehen. Doch viele Projekte gehören zu US-Tech-Konzernen. Das zeigt eine Auswertung von NDR und Süddeutscher Zeitung.

➡️ tagesschau.de/investigativ/…

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