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Mein ausfĂŒhrlicher Artikel âKritische Infrastruktur: Wie wir resilient werdenâ erscheint Online in âBlĂ€tter fĂŒr deutsche und internationale Politikâ und am Mittwoch, 28.10., erreicht die gedruckte Ausgabe am 29.10. die Abonnent:innen.
#KRITIS #Resilienz #KI #Verantwortung @AG_KRITIS@chaos.social
ââSo you had money to send me to one of the best schools, and you chose not to?â she said, hurling her words. âBecause other kids are disadvantaged, you didnât want to put me in a great school?â
Najya was asking what Iâd accomplished by not choosing the âbestâ school for her. And the honest answer is, I donât know. When it comes to the choices my husband and I have made about public education, these days I feel that I failed both my values and my child.â
ââSo you had money to send me to one of the best schools, and you chose not to?â she said, hurling her words. âBecause other kids are disadvantaged, you didnât want to put me in a great school?â
Najya was asking what Iâd accomplished by not choosing the âbestâ school for her. And the honest answer is, I donât know. When it comes to the choices my husband and I have made about public education, these days I feel that I failed both my values and my child.â
Diese Passage trifft einen Konflikt, der mich gerade selbst beschĂ€ftigt. Ich denke darĂŒber nach, Sachsen-Anhalt aufgrund der Landtagswahl zu verlassen, weil ich meinen Kindern möglichst gute Bedingungen fĂŒr ihr Aufwachsen und ihren Bildungsweg ermöglichen möchte. Gleichzeitig liegt mir dieses Bundesland am Herzen. Ich möchte mich hier einbringen und dazu beitragen, dass sich etwas verĂ€ndert.
Aber wie viel von dieser Hoffnung darf ich meinen Kindern zumuten? Sie haben sich weder unseren Wohnort noch meine gesellschaftlichen Ăberzeugungen ausgesucht. Ich kann von ihnen nicht selbstverstĂ€ndlich erwarten, die möglichen Nachteile einer Entscheidung mitzutragen, die ich aus diesen Ăberzeugungen heraus treffe.
Wegzuziehen wĂŒrde sich fĂŒr mich auch wie ein RĂŒckzug anfĂŒhlen. Zu bleiben mĂŒsste ich aber ebenso verantworten können. Ich weiĂ noch nicht, wie ich diesen Widerspruch auflöse. Die Frage, ob ich eines Tages erklĂ€ren mĂŒsste, warum ich trotz anderer Möglichkeiten geblieben bin, lĂ€sst mich jedenfalls nicht los.
Und wenn wir bleiben, stellt sich gleich die nĂ€chste Frage: öffentliche Schule oder Privatschule? Die öffentliche Schule entspricht meinem VerstĂ€ndnis von Bildung und gesellschaftlicher Verantwortung. Die private scheint mir unter den konkreten Bedingungen womöglich das bessere Umfeld fĂŒr meine Kinder zu bieten.
Es ĂŒberrascht mich immer wieder, wie sehr die Verantwortung fĂŒr die eigenen Kinder Ăberzeugungen ins Wanken bringen kann, die zuvor selbstverstĂ€ndlich schienen. Meine Prinzipien sind mir weiterhin wichtig. Aber ich frage mich, welchen Preis ich bereit wĂ€re, meine Kinder dafĂŒr zahlen zu lassen.