PHP: The three letters that shut down sites all over the internet today
theverge.com/tech/…
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Der IAM-Blindfleck
Schwache IAM-Konfigurationen betreffen laut Intruder #Cloud #Security Index 87% der KMU, 95% des Midmarkets und 98% der Großunternehmen. Je größer die Organisation, desto schlechter wird es also. Bei Firewalls, Verschlüsselung und exponierten Services ist es umgekehrt - da wird es mit Größe besser.
Mein Take: IAM skaliert nicht mit, weil Identitäten mit jedem Mitarbeiter, jeder Rolle und jedem Tool wachsen. Ein einzelner überprivilegierter Account reicht, um alle anderen Härtungen auszuhebeln.
Deshalb: IAM ist ein wichtiges #Governance-Thema. Beachtet es von Anfang an und im Gesamtblick! Quelle: intruder.io/blog/…
Ja wo denn jetzt - Europa oder International?
Interessante Zahl aus dem EuroCloud Pulse Check 2026: 250 deutsche Unternehmen wurden befragt, wo sie #KI betreiben.
Heute: 54 Prozent auf Hyperscalern, 40 Prozent auf europäischen Clouds.
Geplant für die nächsten zwei Jahre: 53 Prozent europäisch, 48 Prozent #Hyperscaler. Die Reihenfolge dreht sich also.
Das ist sicherlich keine Abkehr von AWS und Co, eher Arbeitsteilung: Standard-KI-Dienste laufen dort, wo sie bereits verankert sind. Sensible Modelle und Daten gehen dorthin, wo Rechtsraum und Kontrolle stimmen.
Der Haken: Vertrauen reicht nicht. Europäische Anbieter verlieren auch diese Chance, wenn Integration und Leistung nicht mithalten. 33 Prozent der Befragten nennen technische Integration auch bei europäischen Anbietern unter den Top-Erwartungen.
#DigitaleSouveränität öffnet die Tür. Über die Schwelle gehen nur Angebote, die im Betrieb überzeugen.
Ich würd’ ja gern - aber ich kann nicht. 😫
Die unbequemste Zahl im EuroCloud Pulse Check 2026 (Link unten): 66 Prozent der Unternehmen planen oder prüfen gerade einen Wechsel ihrer #Cloud-Workloads oder ihres primären Anbieters.
Aber: Nur 42 Prozent halten so einen Wechsel für einfach. 39 Prozent erwarten spürbaren Aufwand, 18 Prozent halten ihn für richtig schwierig.
Wechselwille ist also größer als Wechselfähigkeit. Genau diese Lücke entscheidet, ob #DigitaleSouveränität ein Konzept oder Realität ist.
Meine Haltung: Portierbarkeit ist kein Exit-Thema, sondern Architekturthema. Wer erst beim Wechsel prüft, wie Daten rauskommen und welche Plattformdienste ersetzt werden müssen, verhandelt unter Umständen in Zeitdruck.
Offene Schnittstellen und Exportwege ab Tag eins mitzudenken kostet früh etwas. Später kostet es den Ausweg.
Wer KI-Nutzung als Produktivitäts-Kennzahl misst, bekommt mehr KI-Nutzung. Und schlechtere Ergebnisse. 60% der Entwickler sagen: KI-Nutzung wird als Produktivitäts-Signal gewertet.
41% nutzen KI deshalb mehr als nötig, weil sie sich dazu verpflichtet fühlen. Sagt Atlassians State of Developer Experience 2026.
Menschen verwenden ein teures Werkzeug bewusst dort, wo es nichts bringt, damit die Kennzahl gut aussieht. Das ist nicht Produktivität, das ist Theater - und es kostet doppelt.
Der Grund ist nachvollziehbar: KI-Ergebnisse sind schwer messbar, KI-Nutzung nicht. Aber Aktivität zu messen, weil Outcome schwer messbar ist, ist der klassische Controlling-Fehler.
Mein Gegenvorschlag: Miss, ob das richtige Ergebnis schneller beim Kunden ankommt.
Was messt ihr - KI-Nutzung oder Ergebnisse?
Quelle: atlassian.com/teams/…
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Sehe ich komplett anders. Ich benutze seit vielen Jahren Touch auf meinen Windows Laptops genau so wie Apple es jetzt für den Mac entdeckt hat: Nicht durchgängig, sondern mal für einen kurzen Klick, oft fürs Scrollen durch Texte. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Ich merke vielmehr an Comutern ohne Touch was mir fehlt, wenn ich den Bildschirm berühre und nichts passiert. 🤣
Gerade habe ich mich noch gefragt, wie es #Search eigentlich geht und ob #Google inzwischen aufgrund des #KI Booms Server dekomissioniert, diese Meldung
Google says its investments in AI are driving more searches theverge.com/tech/…
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Already counted in the numbers above.
‘Wir probieren viel aus.’ Der Satz kann im KI-Zeitalter teuer werden.
Eine Zahl aus Atlassians State of #Developer Experience 2026: Entwickler in Organisationen mit klarer #KI-#Strategie erleben doppelt so oft weniger Reibung als vor der KI-Einführung.
Gleiche Tools, gleiche Modelle, gleiche Zeit. Der einzige Unterschied ist, dass jemand vorher definiert hat, welche Probleme KI nun eigentlich lösen soll.
Das entkräftet das Standard-Argument gegen Strategie-Arbeit: “Die Tools ändern sich doch eh jedes Quartal.” Die Tools ändern sich, die Entscheidungslogik nicht. Wer weiß, wofür KI da ist, sortiert jedes neue Tool entsprechend ein. Wer es nicht weiß, probiert jedes Tool aus und nennt es Experiment.
Und nein, “unser Team probiert viel aus” ist keine Strategie. Exploration ist wertvoll, aber sie ist Phase eins, nicht Dauerzustand. Irgendwann muss jemand entscheiden, und je später das passiert, desto teurer wird der Rattenschwanz.
Der Beweis liegt auf dem Tisch: Absicht schlägt Zufall. Reibungs-Erlebnis der Menschen, die damit arbeiten.
Wie lange dauert es bei euch von “wir probieren” bis “wir haben entschieden”?
Quelle: atlassian.com/teams/…
Bei der Liste der häufigsten Sicherheitslücken OWASP für LLM-Anwendungen 2026 gibt es eine interessante Umkehrung.
Kurz zur Einordnung: #OWASP ist ein offenes Sicherheits-Netzwerk, dessen Listen die relevantesten Software-Risiken definieren. Die #LLM-Liste ist die Standardreferenz für Risiken in Anwendungen mit Sprachmodellen - von Chatbots bis zu KI-Agenten.
Fachleute stufen KI-Fehlinformation fast als unwichtig ein. Der Datensatz aus über 7.700 echten Vorfällen stuft es hingegen weit nach oben. Die größte Lücke zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit in der gesamten Liste, in einer schmerzhaften Richtung.
Warum ist das so? Ein KI-Modell formuliert flüssig und selbstbewusst. Wenn dieser Output eine Entscheidung oder einen Werkzeug-Aufruf beeinflusst, führt eine falsche Antwort zu einer falschen Handlung. Der Fehler landet anscheinend öfter als angenommen.
Für Führungskräfte heißt das: Das Risiko von KI-Fehlern liegt nicht im Text, sondern in dem, was Unternehmen mit dem Text anfangen. Ein nicht integriertes Modell nervt höchstens. Ein Modell jedoch, dessen Output ungeprüft in Prozesse fließt, trifft Entscheidungen.
Genau deshalb steht KI-Fehlinformation jetzt mittendrin auf der Liste statt unten.
16 Monate. So lange kämen Deutschlands Unternehmen im Schnitt ohne Digitalimporte aus. Danach ist Schluss.
Das ist das Ergebnis einer #Bitkom-Umfrage unter 602 Unternehmen. 96 Prozent importieren digitale Technologien aus dem Ausland. Ein Ausfall träfe nicht die IT-Abteilung, sondern das Kerngeschäft: Produktion, Vertrieb, Lieferketten.
Interessant: Die Sorge über die Abhängigkeit von US-Technologien ist in zwei Jahren von 38 auf 73 Prozent gestiegen. Das Thema ist auf dem Radar. Aber Bewusstsein allein ändert nichts.
Drei Dinge sollten Unternehmen jetzt tun:
#Abhängigkeit bewusst machen. Wer weiß überhaupt, welche #Cloud-Dienste, Chips, Software und (#KI-)Services aus welchen Ländern kommen? Die meisten haben darauf keine ehrliche Antwort. Transparenz ist Schritt eins.
#Risiken bewerten und Ausfallpläne bauen. Was passiert, wenn ein kritischer Lieferant oder Dienst morgen wegfällt? Szenarien durchdenken, bevor der Ernstfall sie durchdenkt. 41 Prozent der Unternehmen halten bereits größere Vorräte vor, 40 Prozent bereiten Anbieterwechsel vor. Das ist die richtige Richtung.
Hochriskante Abhängigkeiten JETZT ersetzen. Wo die Abhängigkeit von einem Land oder Anbieter existenzbedrohend ist, braucht es Alternativen oder hybride Lösungen - Multi-Cloud statt Single-Provider, europäische Anbieter dort, wo es passt, offene Standards statt Lock-in. Nicht aus Prinzip, sondern wo das Risiko es verlangt.
Digitale Souveränität heißt nicht Abschottung. Sie heißt, einseitige Abhängigkeiten so weit zu reduzieren, dass man auch unter Druck handlungsfähig bleibt. 97 Prozent der Unternehmen fordern mehr Investitionen in Schlüsseltechnologien. Zu Recht - aber der Teil, den jedes Unternehmen selbst in der Hand hat, beginnt heute: hinsehen, planen, diversifizieren.
Quelle: bitkom.org/Presse/…
Zur #ifo-Zahlen von Montag: Die Konjunkturbelebung setzt sich fort - der Geschäftsklimaindex stieg auf 90,2 Punkte, zum sechsten Mal in Folge (ifo.de/ifo-geschaeftsklima-deutschland-…). Und genau jetzt beginnt die schwierigste Phase für IT-Verantwortliche.
In der Krise wird jedes Projekt gekürzt, im Aufschwung wird plötzlich alles gleichzeitig gewünscht. Wer dann als #CTO nicht vorher geklärt hat, welche Projekte Priorität haben und welche bewusst nicht gemacht werden, der jongliert stattdessen mit Werkzeugen statt zu steuern.
Nebenbei: Laut ifo stachen diesmal die #ITDienstleister positiv hervor. Die Branche, über die geredet wird, wenn es gut läuft - und die zuerst gekürzt wird, wenn es schlecht läuft.
Im Aufschwung geht es für Tech-Organisationen zuerst um Kapazität. Das Budget regelt sich, wenn die Prioritäten stimmen. Die Entscheider, die jetzt sortieren, sind im nächsten Quartal vorn.
Wie sortiert ihr aktuell - zuerst das, was laut ist, oder zuerst das, was wirkt?
Kommt jetzt der KI-Realitätscheck?
Atlassians State of Developer Experience 2026 hat eine Zahl, die nach dem ganzen #KI-#Hype ein differenziertes Bild zeigt:
Der Anteil der Entwickler, die durch KI zehn oder mehr Stunden pro Woche sparen, ist innerhalb eines Jahres von 68% auf 26% gefallen. Parallel dazu ist KI quasi vollständig ausgerollt: 95% der Entwickler und 96% der Engineering-Leader sagen, ihr Unternehmen nutze KI aktiv im Engineering.
Weniger NutzEN trotz mehr NutzUNG - wie geht das zusammen?
Meine Deutung: Die Antworten spiegeln nicht weniger Effizienz, sondern einen echten Abgleich mit der Realität. Zu Beginn hat KI die angenehmen Aufgaben übernommen - Boilerplate, Snippets, erste Entwürfe.
Der Rest des Tages besteht jedoch aus Dingen, an denen KI kaum etwas ändert: Meetings, Reviews, Legacy, Warten auf Umgebungen. Auch wenn wir diese Aufgaben eigentlich am liebsten an den Automaten abgeben würden 😜
Wo bleibt der Engpass? Ich setze bei den Reviews und beim Systemverständnis an. Echtes menschliches Köpfchen kann der Roboter dann doch noch nicht.
Wo seht ihr den neuen Engpass in euren Teams?
Digitalminister #Wildberger nennt #KI den besten Schutz vor Cyberangriffen - aber wer ist eigentlich souverän?
Wildberger sagt, wir stünden am Beginn eines neuen Zeitalters und investiert in #digitaleSouveränität, unter anderem ein KI-Sicherheitsinstitut in Berlin (Quelle n-tv: n-tv.de/politik/…).
Ich glaube, der Satz ist wichtiger, als die meisten denken.
Souverän ist ein Unternehmen erst, wenn es drei Fragen ohne Zögern beantworten kann:
Ich vermute: Viele Firmen können keine dieser drei Fragen sauber beantworten. Abhängigkeiten sind oft gewachsen, nicht wirklich entschieden. Das ist das Problem: Nicht die Abhängigkeit selbst, sondern dass sie keiner bewusst gewählt hat.
Souveränität heißt zu entscheiden, wovon man abhängig sein will und wovon nicht. Bewusst!
Das ist eine Aufgabe für die Geschäftsleitung, nicht für die IT-Abteilung. Und mit jedem KI-Agenten, der jetzt eigenständig in Prozessen handelt, wird sie dringender statt einfacher.
Wie viele dieser drei Fragen kann eure Organisation aus dem Stand beantworten?
Auf dem Flur wird über #KI anders geredet als im Meeting. #Führungskräfte, die nur das Meeting hören, verpassen die halbe #Transformation.
✂️ — snip — Ignoring how employees feel about AI can come at a cost. Research shows that when people are worried about AI, they’re less engaged, more likely to feel burned out, and less satisfied with their jobs. They may also resist using the technology or find ways to work around it, making it harder for organizations to get value from their investments. […] ✂️ — snip —
Interessant, ich bin über diesen Artikel im HBR gestolpert und er hat mich festgehalten: Die Autoren argumentieren durchgehend pro Emotionalität. Der Kern ist, einen Raum zu schaffen, in dem Sorgen sagbar sind.
Hier der ganze Artikel 👇 hbr.org/2026/…
Wir brauchten digitale Souveränität - dann kam KI.
Merkt ihr das auch? Alle reden von digitaler Souveränität - und gleichzeitig nimmt der Vendor Lock-In im Kontext von KI wieder zu. Die großen Anbieter verstärken sich sogar gegenseitig!
Trotz MCP ist vieles, was wir mit KI tun, eng an das jeweilige Produkt gekoppelt. Und bei den Konnektoren sieht es nicht besser aus:
📧 Du willst, dass KI dir bei deinen Mails hilft? Dann musst du bei Gmail oder Outlook sein.
📂 Die KI soll deine Fotos sortieren, deine Dokumente endlich sauber benennen und in Ordner packen? Klar, das geht - wenn du bei Google Drive oder Microsoft OneDrive bist.
So setzt es sich fort. Proprietäre APIs überall, Standards fehlen. Nutzen ChatGPT & Co. IMAP und POP3, FTP oder SCP? Wohl kaum. Warum auch - geschlossene Konnektoren binden Kunden fester als jeder Vertrag.
Ich habe keine Antwort auf die zwei Fragen, die mich nicht loslassen:
In wie viel Abhängigkeit begeben wir uns noch?
Wie kommen wir in Europa da wieder heraus - was haben wir dem entgegenzusetzen?
Dieser Post wurde komplett mit Mistral Vibe erstellt und läuft per MCP direkt über Buffer raus - KI-Agent trifft Social-Media-Automatisierung. 🎉
HubSpot-Gründer und CTO Dharmesh Shah wurde nach einem Post kritisiert, als er ausgeschiedenen Mitarbeitern nach 7-Prozent-Abbau dankte und die Trennungen als “parting of ways” bezeichnete.
Das eigentliche Lehrstück ist nicht der Ton, sondern die Versuchung, eine harte Entscheidung öffentlich als etwas anderes zu verkaufen. Menschen lesen zwischen den Zeilen. Gerade die eigenen Leute. Wer als Führungskraft Trennungen kommuniziert, hat nur eine Option, die Respekt erzeugt: den Entscheidungsgrund nennen, die Verantwortung behalten und Dank nicht als Dramaturgie benutzen. Alles andere kostet intern mehr Vertrauen, als der Post extern Reichweite bringt. Punkt.
PHP: The three letters that shut down sites all over the internet today
theverge.com/tech/…
Posted into Tech News @tech-news-theverge
Zu Nadellas Aussage, alle KI-Agenten als Insider-Risiko zu behandeln: Das ist die ehrlichste Tech-Aussage der Woche - und sie kommt ausgerechnet von dem Mann, der Agenten auf jeden PC bringen will. Das ist die eigentliche Führungsfrage im nächsten Jahr: Ein Agent mit Zugriff auf Kalender, Postfach und CRM ist faktisch ein Mitarbeiter ohne Onboarding, ohne Vertrag und ohne Kündigungsfrist. Wer Agenten wie Werkzeuge einkauft statt wie Rollen mit Rechten, hat in zwölf Monaten ein Governance-Problem. Behandelt jeden Agenten wie einen neuen Mitarbeiter: erst Rechtemodell, dann Verantwortlichkeit, dann Zugriff!
Studie: KI-Agenten steigern in zahlreichen Unternehmen die Commit-Aktivität massiv , aber es kommen kaum mehr fertige Produkte dabei heraus.
Das deckt sich mit dem, was man überall hört: Der Produktivitätsgewinn durch #Agenten wird aktuell fast vollständig von Review- und Abstimmungsaufwand aufgefressen:
+49% Review-Zeit pro Pull Request ist ein Zeichen dafür, dass die Qualitätssicherung der neue Flaschenhals ist.
Konsequenz für Entscheider: Wer #KI in Entwicklung einführt, muss das den gesamten Prozess betrachten.
Replying to @pallenberg@mastodon.social
Replying to @Netzblockierer@tech.lgbt
Fake job listings and accounts are a constant battle. I have no 100% solution for the problem (yet?). It is a constant cat-and-mouse game. I try to keep it to a minimum and I think vutuv does a good job but yes every now and then a fake account pops up.
Please report it when you see it.
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Already counted in the numbers above.
Meinung: Souveränität verhandelt man nicht auf Konferenzen.
Man baut sie ein, Schritt für Schritt.
Diese Woche habe ich gleich drei Meldungen gelesen:
Was mich daran interessiert: Alle drei Geschichten erzählen eigentlich dasselbe: Europa ist gerade dabei, Alternativen glaubwürdig zu machen.
Ich glaube fest daran, dass europäische Alternative kein Nischen-Thema sind/bleiben. Es ist die Frage, ob deutsche Unternehmen in zehn Jahren ihre IT selbst gestalten oder weiter mieten - inklusive der Bedingungen, die jemand anders festlegt.
Deswegen ist #Souveränität für mich kein Abhaken von #Compliance-Kriterien. Es ist eine Haltung in jeder Architektur-#Entscheidung: so bauen, dass man wechseln kann. Das gilt für uns selbst und für alles, was ich Kunden empfehle. Manchmal ist das unbequemer und teurer. Aber Abhängigkeit wird am Ende immer teurer als Autonomie.
Wie wägt ihr in euren aktuellen Architektur-Entscheidungen Wechselfähigkeit und den Wunsch nach Komfort ab?
Wie du als CTO herausfindest, welche Workloads dir die Cloud-Rechnung kaputt machen - bevor der CFO es tut.
86 Prozent der CIOs planen laut Barclays-Umfrage, Workloads aus der Public Cloud zurückzuholen. Klingt nach Exodus, ist aber der falsche Frame. Nur 8 bis 9 Prozent verlassen die Cloud komplett. Der Rest macht etwas, das lange als Häresie galt: Es misst nach, statt zu glauben.
Meine These nach einigen #Cloud-Budgetüberlegungen: Cloud ist ein Werkzeugkasten, kein Glaubensbekenntnis. Und die Frage ist 2026 nicht mehr “Cloud oder nicht”, sondern: Wo gehört jeder einzelne Workload hin?
Die Regel, die ich jedem Entscheider mitgeben würde: Prüfe pro Workload die Auslastungskurve. Deloitte rechnet vor, dass Inferenz 2026 zwei Drittel der KI-Compute-Last ausmacht - genau dieser Dauerbetrieb ist der Workload-Typ, bei dem sich eigene Infrastruktur schnell rechnet. Unter 30 Prozent verlierst du on-premises. Alles dazwischen entscheiden Egress-Volumen, Datenhoheit und Team-Skills, nicht die Hyperscaler-Marketing-Powerpoint.
Zwei Warnungen aus CFO-Perspektive. Erstens: #Repatriierung ist kein Racheakt an der Cloud-Rechnung. Hardware, Ops-Personal, Abschreibung - ein mittelgroßer Workload kostet dich erstmal sechsstellig, bevor die erste Ersparnis ankommt. Zweitens: #FinOps rettet dich nicht. Trotz FinOps-Teams landen 25 bis 35 Prozent der Cloud-Ausgaben weiter im Müll - seit Jahren, obwohl die Werkzeuge besser werden. Werkzeuge schaffen keine Verantwortung. Entscheidungsbefugnis pro Team schon.
Und wer jetzt glaubt, der Trend wende sich gegen die Cloud: Der Markt wächst mit 43 Prozent pro Quartal schneller als seit acht Jahren. Die Cloud schrumpft nicht - sie wird nur selektiver genutzt.
Wie läuft das bei euch: Kennt ihr pro Workload die Auslastungskurve - oder nur die Gesamtrechnung am Monatsende?
Replying to @Golemde@flipboard.com