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Es gab diese Woche ja einige Unruhe im Fediverse rund um das Thema „KIDS Act der EU und was das für kleine Instanzen bedeutet”. Ich habe dazu eine Analyse geschrieben. heise.de/hintergrund/…
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3 @epicenter_works@chaos.social zum #EU #Kidsact
Den kleineren bleibt dann nur Dichtmachen oder Jugendliche aus den datenschutzfreundlichen, offenen Teilen des Internets rauszuwerfen.
Am Ende werden nur die größten #BigTech -Konzerne Bestand haben, während Alternativen verschwinden.
Das #Fediverse stirbt so nicht an mangelnder Nachfrage, sondern an einem Gesetz, das Kinderschutz verspricht und die einzigen Räume killt, die eine echte Alternative zu Big Tech wären.”
2 @epicenter_works@chaos.social zum #EU #Kidsact
#Wikipedia und #Codeberg kriegen ihre Ausnahme, ein dezentrales Netzwerk wie #Mastodon nicht, obwohl es genauso offen und ehrenamtlich betrieben ist.
Das heißt #Altersverifikation für jede einzelne Instanz und jeden Software-Marktplatz, mit der ganzen bürokratischen Wucht, die daran hängt.
Ein #Mastodon -Server mit ein paar hundert Nutzer:innen kann sich diese Infrastruktur schlicht nicht leisten, ein #Meta oder #TikTok zahlt sie aus der Portokasse.
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mit einer klaren Analyse was der EU #Kidsact für das #Fediverse und seine Dienste wie #Mastodon bedeutet
🧵 Bye Bye Fediverse
“Und als absolute Krönung, werden im Gegensatz zum #DSA kleine Plattformen wie #Mastodon oder #fdroid nicht verschont.
Milliardenkonzerne wie #Meta, #Google und #Apple haben demnach die selben Auflagen zu erfüllen wie kleine, europäische Anbieter.
Heute ein weiterer nachdenklicher Nachklapp zum AI-Thema, was viele von Euch in den Kommentaren und anderswo immer noch und verständlicherweise viel beschäftigt.
Dazu wieder ein paar schlechte Nachrichten rund um den Dauerwiederkehrer #Chatkontrolle und der völlig überdrehte Entwurf für einen EU Kids Act #kidsact der nicht nur Kinder auf die Palme bringen würde sondern auch die ganze europäische Wirtschaft und im Kern ein Geschenk an amerikanische Großkonzerne ist.
Während die Europäische Union mit “digitalen Identitäten” und #Alterskontrollen die nächsten Schritte der Massenkontrolle vorbereitet, ist auch die #Chatkontrolle noch immer nicht vom Tisch.
“Kurz vor den voraussichtlich entscheidenden Trilog-Verhandlungen über die EU-Verordnung zur Bekämpfung des sexuellen Kindesmissbrauchs am Dienstag zeigen geleakte interne Dokumente des Ministerrates, dass die Mitgliedstaaten eine flächendeckende Überwachung privater Kommunikation über eine neue Finte durchsetzen wollen. Unter dem Deckmantel sogenannter Suchpläne versuchen die EU-Regierungen demnach, eine dauerhafte Rechtsgrundlage für Massenscans zu schaffen.”
Was bringen die im #KidsAct geplanten #Alterskontrollen im Internet, welche Gefahren bringen sie und welche Hebel wären sinnvoller?
Darüber habe ich mit dem Radioeins-Medienmagazin gesprochen.
rbbmediapmdp-a.akamaihd.net/content/… (ab 18:51)
Mit dem “Kids Act” plant die EU neben der #Chatkontrolle ein weiteres Instrument zur Massenüberwachung und autoritären Kontrolle im digitalen Raum. Wieder ist “Kinderschutz” nur ein Vorwand.
Die von der Kommission vorgestellten Pläne sehen vor, dass zukünftig alle Menschen beim Nutzen von nicht eindeutig jugendfreien Websites, Spieleplattformen aber auch dem Download von Apps, einen digitalen Altersnachweis erbringen müssen. Damit geht das Vorhaben der EU sogar weiter als ähnliche Entwicklungen in Australien.
Die eigens von der EU Kommission entwickelte Altersverifikations-App wird wahrscheinlich die Nutzung eines Smartphones erzwingen
(#Digitalzwang) und nur auf den OS eines Tech Konzerns wie Google oder Apple funktionieren (#Lobbyismus). Auch die Mitgliedsstaaten sollen Apps bzw. “digitale Identitäten” dazu zur Verfügung stellen.
Während die EU gezielt Desinformationen von angeblichem Jugendschutz und Datenschutzfreundlichkeit dieser Apps streut und die Öffentlichkeit täuschen möchte, zeichnet sich ab, dass der Datenschutz keineswegs dauerhaft gewährleistet ist und dass Funktionserweiterungen (#function creep) einfach möglich sind.
In jedem Fall sind die Europäische Union und viele nationale Regierungen mit Vorhaben wie dem “Kids Act” und “digitalen Identitäten” dabei, Werkzeuge zur Kontrolle von Informationszugängen und Kommunikationsmöglichkeiten einzuführen, die sich nicht nur auf den digitalen Raum beschränken. Dies fügt sich in den Rahmen der autoritären Transformation ein, die mit der Digitalisierung zB in Form von biometrischer Massenüberwachung, Verhaltens-Scoring und KI-basierten Policing- und Tötungssystemen wie Palantir einhergeht.
Im Windschatten der Altersnachweise soll ein zweiter Kontroll-Apparat entstehen. Möchten Eltern einen beaufsichtigten Social-Media-Account für ihr 13-jähriges Kind einrichten, dann sollen sie nicht nur die Altersnachweise für sich selbst und für ihr Kind vorlegen. Sie sollen drittens auch noch nachweisen, dass sie für ihr eigenes Kind sorgeberechtigt sind. Die EU-Mitgliedstaaten sollen einen Weg für entsprechende digitale Nachweise schaffen.
netzpolitik.org/2026/…
“Hier geht es längst nicht nur um ein Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige. Es geht um ein gefährliches Kontrollsystem für weite Teile des Internets. Auf dem Spiel stehen Grundrechte wie Teilhabe, Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit für jüngere und ältere Menschen gleichermaßen. Wir werden nicht lockerlassen.”
Der Rückblick auf die Woche mit dem #KidsAct von @sebmeineck@mastodon.social
Was die EU uns mit dem #KidsAct verkauft, das sind Zugangsbeschraenkungen und Ueberwachungsinfrastrukturen unter dem Vorwand Kinder schuetzen zu wollen.
In meinem Podcast 👉 share.transistor.fm/s/… zerpfluecke ich die Massnahmen ausfuehrlich.
Tut mir den Gefallen #Fediverse und boostet “the living daylight out of it”, damit moeglichst viele User:innen mitbekommen, was man da einfuehren will.
Danke fuer euren Support 🙏
I am reading the #KIDSAct and oh my is it bad. It is so dumb I have no words. And if adopted as proposed, it will have devastating effects for the #Fediverse and #FOSS app distribution. (Conveniently, the Commission exempted its own #Mastodon server from the Regulation’s scope.)
In particular, it will undo anything good the #DigitalMarketsAct might have achieved there. And it definitely contradicts much of the @EUCommission@ec.social-network.europa.eu’s own brand new open source strategy for more #DigitalSovereignty.