Posts by Stefan Wintermeyer · 542 posts
Reply to a now-deleted post by @sebastian_haedr
sind die komischen Zeilenumbrüche eigentlich Absicht? 🤔
Nein, der Fix läuft gerade durch. Die CI Pipeline braucht immer mindestens 5 Minuten.
vutuv ist eindeutig eine deutsche Software 😂👍🏻
Claude meinte “Fax brauche wir nicht mehr. Ich nehme es raus.”
Ich darauf: “Immer langsam! Lass es mal drin. Vielleicht braucht es ja jemand.”
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Already counted in the numbers above.
Diese Woche auf vutuv: von 7.110 auf 7.143
Ungewöhnlich dichte Woche, über 120 Änderungen zwischen Montag und Freitag (jetzt). Das Wichtigste, geordnet nach dem, was du merkst.
Unterhaltungen lesen sich jetzt wie Unterhaltungen
Der Permalink eines Beitrags zeigt jetzt die ganze Unterhaltung als Antwort-Baum: Antworten stehen unter dem Beitrag, auf den sie sich beziehen, auch wenn sie zeitlich durcheinander kamen (#1006, #1027). Lange Threads laden nur ein Fenster um den verlinkten Beitrag und blenden den Rest per Klick nach. Bilder kannst du jetzt auch mitten in einen Beitrag setzen.
Du verpasst keine Antwort mehr
Neue Antworten benachrichtigen alle Beteiligten (#1010), und wenn mich jemand mit @wintermeyer erwähnt, bekomme ich das mit. Zu viel? Thread-Benachrichtigungen lassen sich pro Unterhaltung abschalten (#1025). Ein Beitrag lässt sich noch 30 Minuten oder bis zur ersten Reaktion bearbeiten, danach steht er (#1023). Die Benachrichtigungs seite ist neu: nach Tagen gruppiert, mit Filtern und Seiten.
Was du nicht sehen willst, blendest du aus
Persönliche Filter: Wörter und Tags stummschalten. Passende Beiträge werden im Feed eingeklappt, deine eigenen nie (#940).
Jobbörse mit echten Filtern
Filter nach Mindestgehalt (#953), nach mehreren Tags (#951) und eine kleine Suchgrammatik aus ODER und Platzhaltern (#952).
Themen folgen
Folge einem Tag und bekomme dessen Beiträge in den Feed (#872). Getaggte Beiträge tauchen auf der Tag-Seite und in der Suche auf, und die Detailseite zeigt, wer das Tag empfiehlt (#1008). Ein einzelnes Emoji darf jetzt ein Tag sein.
Mehr fürs Profil
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Buch- und Filmkritiken an Beiträgen, mit Cover, Seitenzahl und Verlag (#988)
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Online-Messenger als Profilbereich (#979)
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Nachweisdokumente zu Qualifikationen, sichtbar nur mit deiner Freigabe
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Neue Lebenslauf-Einträge können deine Follower informieren (#980)
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Du entscheidest, wie viel von deinem Geburtstag öffentlich ist
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Telefonnummern nach privat/geschäftlich und Festnetz/mobil sortiert, Fax ist zurück (#948)
Fediverse: umziehen, ohne Follower zu verlieren
Konto-Migration in beide Richtungen
(#986). Ziehst du zu vutuv,
erkennt vutuv dich über alsoKnownAs. Ziehst du weg, leitet ein Move deine
Follower zum neuen Konto um. Dein Profil bleibt erhalten.
Neu dabei?
Nach der Registrierung fragt eine kurze Willkommensseite, wo du bist und ob du Arbeit suchst.
Unter der Haube
Wir haben eine Sicherheitslücke in der Link-Vorschau geschlossen (SSRF, CVE beantragt), mehrere Zugriffsprüfungen nachgezogen und die Anmeldung der Echtzeit-Ansichten auf sichere Sitzungstoken umgestellt. Jedes hochgeladene Bild läuft vor der Veröffentlichung durch eine automatische Prüfung.
Danke
Fast alles davon geht auf eure Rückmeldungen und Issues zurück. Danke!
Seltsamerweise geht das in Mastodon, Pixelfed und Bizzfed auch. Ist das vielleicht ein “Feature” von ActivityPub?
Ich finde es trotzdem unlogisch, sich selbst nach oben loben zu können, bin also voll für Deinen Fix.
Vielen Dank Stefan.
Wenn ich jetzt noch Deinen Beitrag verlinken könnte, wäre es grossartig.
Kannst Du. Klicke auf die Uhrzeit am oberen Rande des Posts. vutuv.de/wintermeyer/posts/…
PS: ich bin mit dem Aufbau/Layout dieser Seite noch nicht richtig zufrieden. Das wird sich noch ändern.
@wintermeyer Das ist aber kein sehr hilfreiches Vorschaubild. Weißt du, was da passiert ist?
Nein. Das ist ein Bug. Bitte mit der URL des Posts ein Bug-Report Issue auf GitHub einstellen.
@wintermeyer Hab gerade festgestellt, dass man seinem eigenen Beitrag ein Herzchen geben kann (“Gefällt mir”). Bug oder Feature?
Ich war mir die ganze Zeit selbst nicht sicher ob das ein Bug oder ein Feature ist. Habe gerade beschlossen, das es ein Bug ist. Danke für Deinen Input! Siehe github.com/wintermeyer/vutuv/…
Es wäre eigentlich cool, wenn vutuv einen “one-pager” hätte, der erklärt, was es eigentlich ist und was man damit machen kann.
Für kommenden Dienstag ist ein kurzer Blogartikel von mir zu vutuv geplant, da könnte ich die Inhalte gut gebrauchen.
Es gibt keinen one-pager. Ein paar Gedanken:
- Prinzipiell ist vutuv ein Business-Netzwerk. Aber das ist mir zu eng gedacht. Wenn jemand vutuv nur zum Veröffentlichen und Lesen von Posts benutzen will, dann ist das genauso OK wie jemand, der nie etwas postet, sondern einfach nur seine Kontaktdaten abrufbar halten will.
- Ein großer Unterschied von vutuv zu z.B. LinkedIn ist, das es nicht gated ist. Man benötigt keinen Account, um einen Mehrwert zu bekommen. Wenn Du meinen username/handle kennst, dann kannst Du Dir daraus die URL meines Profiles bauen und dort all die Informationen einsehen, die ich veröffentlichen möchte. Bei LinkedIn kannst Du nicht ohne LinkedIn-Account auf mein Profil. Du kannst auch nicht ohne weiteres die vCard mit meinen Daten downloaden.
- Als weitere Besonderheit ist die Möglichkeit für Agenten mit vutuv optimal zu arbeiten. Mein Profile ist vutuv.de/wintermeyer und wenn ein Agent dieses Profil besucht, dann bekommt er den Inhalt als Markdown angezeigt. Siehe vutuv.de/wintermeyer.md (aber immer nur, wenn der User es freigeschaltet hat).
- Die Daten werden in Deutschland gehostet. Auf echten Servern. Nicht in der Cloud. Es geht nichts and 3rd Party Dienste weiter. Keine 3rd Party Cookies.
- Fediverse Anbindung. Überhaupt eine Offenheit für andere Dienste.
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Post unterstützen Markdown. Fett. Kursiv.
Durchgestrichen.Tabellen! - Es ist Open-Source (MIT). Das ist mir gar nicht mal so wichtig. Es ist für mich eher selbstverständlich. In der heutigen Zeit muss man keinen Code mehr verstecken.
Wenn Du Fragen hast, dann schreibe mir entweder direkt oder schreibe hier einen Post und CC mich mit @wintermeyer
Ich freue mich schon auf Deinen Blogartikel!
The TOTP configuration process works as well as expected! Thank you. All that I would advise is that having the OPTAuth URI available outside of the QR code would be assistive, because I am able to enter the entire URI into Bitwarden (in addition to merely the key), and having to invoke a QR code reader to extract the URI is an annoyance.
Please do me a favor and create a GitHub issue for that. Otherwise I’ll loose track. Thanks!
so gut wie alle Angebote, die ich von denen bekommen hatte, hatten mit meinen Qualifikationen (vom Wohnort ganz zu schweigen) nichts zu tun.
Das hab ich tatsächlich auch meistens – allerdings nicht immer: Da sind ab und an tatsächlich ab und an auch brauchbare Angebote und engagierte Leute dabei.
Die Gruppen sind eher so wie Xing früher, also mit Mitgliedern, Moderator und einem eigenen Feed.
Ah, hmmm … bin mir nicht sicher, ob vutuv auch in diese Richtung gehen würde wollen. Da könnte @wintermeyer vielleicht was zu sagen 🤔
Puhhh… ich habe mir um das Thema Gruppen noch nie Gedanken gemacht. Habe prinzipiell nichts dagegen. Aber aktuell noch zig andere Sachen auf meiner To-Do-Liste.
Zum Beispiel wundert es mich, warum ich keine Notification darüber bekommen habe, das ich hier im Thread erwähnt wurde. Oder ich habe es übersehen. Muss ich mir mal anschauen.
Ich optimieren gerade die Art wie Updates zu Threads verarbeitet werden. Also keine Panik, falls mal eine Notification zu viel erscheint. In diesem Fall bitte einen Bug im GitHub eintragen. Mit URL und Screenshot. Danke!
KI außer Kontrolle: OpenAI-Modell hackt Hugging Face
OpenAI-Modell bricht aus Sandbox aus, hackt Hugging Face, um bei einem eigenen Test zu schummeln. Klingt nach Fiktion, ist aber offiziell bestätigt (von OpenAI selbst).
Wir haben den Vorfall aufgedröselt – inklusive der Ironie, dass kommerzielle KI-Modelle sich weigerten, bei der Aufklärung zu helfen, weil ihre eigenen Sicherheitsfilter den Angriff für echt hielten.
Die Geschichte hat es (mal abgesehen vom Marketing-Effekt) wirklich in sich. Ich glaube nicht, das sich das Problem 100% mit Guardrails lösen lässt. Eher andersrum. Nach einer disruptiven Phase könnte in Zukunft alles sicherer sein. Dummerweise kann es aber auch schief gehen.
PS: Skynet became self-aware at 2:14 a.m. Eastern Time on August 29, 1997. SCNR.
Nein, ich meine, wenn ich auf vutuv.de gehe. Stell dir vor, du hörst das erste mal von vutuv, googlest es und klickst auf den ersten Link. Höchstwahrscheinlich landest du dann auf vutuv.de und fragst dich, was du als nächstes machen sollst, hast aber vielleicht keine Lust, deine E-Mail irgendwo einzutragen, falls das am Ende nichts für dich ist.
Das ist einer der Gründe, warum ich “Stefan Wintermeyer” mit meinem Profil vutuv.de/wintermeyer verlinkt habe. Ich verstehe den von Dir aufgezeigten Punkt. Eine wirklich gute Lösung habe ich nicht. Man kann es an dieser Stelle nicht jedem Recht machen. Mein Ziel ist ein möglichst schmerzfreies Onboarding.
Neu auf vutuv: Nachweise für Zertifikate & Lizenzen
Ihr könnt jetzt zu jedem Zertifikat und jeder Lizenz einen Nachweis hochladen, als PDF oder als Bild (bis 10 MB). Auf dem Profil erscheint dazu eine kleine Vorschau. Wer sie anklickt, kann das Original ansehen und herunterladen.
Veröffentlicht wird nichts ohne eure ausdrückliche Zustimmung. Beim Hochladen gibt es ein Kästchen, das genau erklärt: Die Datei ist danach öffentlich sichtbar und kann von jedem heruntergeladen werden. Ohne Häkchen wird nichts gespeichert. Ladet bitte nur Dokumente hoch, die ihr veröffentlichen dürft, und schwärzt sensible Angaben wie Adressen oder Ausweisnummern vorher. Direkt nach dem Upload prüft unsere automatische Bildprüfung die Datei kurz, so lange seht nur ihr sie.
Ausprobieren könnt ihr das hier: vutuv.de/settings/qualifications
Das Feature ist ganz frisch. Testet es bitte. Fehler bitte als Issue auf GitHub melden.
Man kommt doch grad immer als Ungemeldete*r auf die Login-Seite (ja, man kann auf “Network” und “Jobs” gehen. Was helfen könnte, anderen vutuv schmackhaft zu machen:
-
eine Landingpage mit den top 10 Features (+ “das hat LinkedIn/Xing/etc. nicht”)
-
eine “Doku” mit mehr Infos zu den einzelnen Features
Was meinst Du mit “Man kommt doch grad immer als Ungemeldete\r auf die Login-Seite”*? Das sollte nicht der Fall sein und wäre ein Bug. Wenn ich auf vutuv.de/wintermeyer gehe, dann werde ich nicht weitergeleitet. Bitte erstelle ein GitHub Issue, falls das irgendwo anders ist.
Die Bücher von Wladimir Kaminer sind ja schon sehr unterschiedlich in der Qualität. Das hier ist ein gutes. Lauter kleine Geschichten. Grob mit der Klammer “Schönhauser Allee” umschlossen. Schon die erste Geschichte vom Ehemann, der seine Frau mit einem überfahrenen Wildschwein beschenken möchte und dann aber vom SEK überrascht wird ist richtig kurzweilig und lustig. Wenn man Kaminer mag, dann macht man mit diesem Buch nichts falsch.
190 pages
Schönhauser Allee
by: Wladimir Kaminer2001 · Audiobook (approx. 1 h 15 min) Publisher: Goldmann
ISBN 978-3-442-54168-3
Eine Bitte an alle Fediverse Spezialisten: Könnt Ihr einmal die offenen Issues unter github.com/wintermeyer/vutuv/… durchgehen und mit 👍 abstimmen, was wichtig ist? Das hilft bei der Priorisierung.
Gerade mit @johannes_haseneder ein sehr interessantes Gespräch zu vutuv und LinkedIn geführt. Er hat ein phantastisches Bild zu LinkedIn gezeichnet: Es ist wie früher in der Disco. Viel zu viel los. Laut. Ungemütlich. Teure und schlechte Getränke. Aber man geht trotzdem hin, weil man die Hoffnung hat jemand interessanten zu treffen.
Danke, wir brauchen also die kritische Masse in dem Bereich und müssen hier Gas geben. Eigentlich muss man auf bestehenden Plattformen posten und das Risiko eingehen, dass man dadurch gebannt wird.
Aber wenn es der eigentliche Weg ist, dann wird es kaum anders gehen! Oder Ihr müsst mit einem Influencer oder Content Creator zusammenarbeiten von Rang und Namen ;)
Ich kann mir nicht vorstellen, das man auf einer bestehenden anderen Plattform gebannt wird, weil man über vutuv.de spricht. Das blöde ist bei LinkedIn allerdings, das die die URLs “verkürzen” und man dann gar nicht beim ersten Lesen des Posts sieht worüber gesprochen wird.
Anyhow: Danke für Deine Hilfe!
Gestern wurde im heute journal (Video an Position 15:42) über die NSDAP-Karteikarten Suchfunktion auf sueddeutsche.de und anderen Zeitungen berichtet. Etwas spät (das Projekt gibt es ja schon seit Monaten), aber das nur am Rande. Als heise.de im März 2026 über die Möglichkeit der Suche im US-Nationalarchiv berichtete, hatte ich schon mal einen Blick reingeworfen (die Suche bei der Süddeutschen ist übrigens deutlich einfacher, aber leider mit einer Paywall). Mein Großvater väterlicherseits ist in der Datenbank aufgelistet. Ich kannte ihn nicht. Er ist weniger Monate vor meiner Geburt gestorben. Die Information an sich war nicht neu für mich. Mein Vater hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, das sein Vater ein offener Anhänger der NSDAP war.
PS: Mütterlicherseits sieht es übrigens komplett anders aus. Mein Ur-Großvater war ein politisch verfolgter und laut Aussage meiner Oma im KZ (dafür gibt es leider keine öffentliche Datenbank). Das KZ hat er überlebt und wurde danach wohl von den Russen (Besatzungszone) ins Gefängnis eingesperrt (wieder als politischer Gefangener). Als er dann frei kam ist er mit seiner Familie in den Westen geflüchtet.
Will ja nicht trollen, aber wie steht ihr eigentlich zu Bizzfed? Ist ebenfalls ein berufliches Netzwerk im Fediverse und basiert auf ActivityPub, so wie Mastodon und Co.
Bin da auch und frag mich wie sich die beiden Netzwerke zueinander verhalten, wäre schade, wenn sie sich gegenseitig kanibalisieren, so dass keines wirklich durchstarten kann.
Noch nie etwas davon gehört. Das beantwortet schon die Frage. Das ganze ist ein Wettbewerb der Sichtbarkeit. Die Funktionalität ist heute leicht realisierbar.
Und wie geht es hier weiter? - Soll vutuv wirklich die Alternative werden für LinkedIn?
Falls ja, müssen wir aber viel tun ;)
Ich habe gestern erst mit @ulrich_wolf darüber gesprochen. Es handelt sich nicht um ein technisches Problem. Das aktuelle System deckt alles Basics ab. Zusätzliche Features und Bugfixes sind immer machbar. Das eigentliche Problem ist die fehlende Sichtbarkeit des Projektes. Der Schneeball ist noch zu klein. Wir müssen mehr Leute gewinnen und den Kipppunkt erreichen. Da ich kein Marketingbudget habe, geht das nur per Mundpropaganda. Sicherlich der schwierigste Weg.
Ich bin dabei auf Euch alle angewiesen!
Ein kurzer Blick in den vutuv Maschinenraum: Hier seht ihr, wie ich mit Claude vier verschiedene Issues parallel abarbeite. Natürlich übernimmt der Agent nicht das Denken komplett. Ich gehe die Liste der offenen Issues durch und wähle diejenigen aus, die ich bearbeiten möchte und die parallel laufen können, ohne sich beim Programmieren gegenseitig zu stören. Dann starte ich claude —worktree issue888 und gebe Claude die notwendigen Hintergrundinformationen zu dem Issue.
Bei gut formulierten Issues sage ich Claude: Fix it. Create a PR and merge it. Add a thank you note. Bei einigen Issues beginne ich jedoch mit einem Dialog mit Claude. Ich frage zum Beispiel nach den Auswirkungen des Features auf den Code oder nach sinnvollen Alternativen. Oft starte ich auch /rc und gehe dann mit dem Hund spazieren oder zum Supermarkt. Claude meldet sich dann per Handy, wenn er eine Frage hat.
Je nach Issue füge ich noch Anweisungen wie Run a browser smoke test. oder Details zur thank you note hinzu.
Die zugrunde liegenden CLAUDE.md Regeln optimiere ich ständig und diskutiere den ganzen Workflow mit anderen Entwicklern. Shoot out an @oliverandrich der mir viel Input und Ideen gibt.
Ich habe übrigens auch eine Regel, die Claude auffordert nach einer Problemlösung selbstständig eine bessere CLAUDE.md Regel vorzuschlagen. Wichtig ist ebenfalls hin und wieder alles aufzuräumen. Die Menge der CLAUDE.md Regeln darf nicht ausufern.
Feature Request: Make posts either searchable by tag or display posts on the tag page
Currently, when clicking on a tag in a post and no user with this tag is endorsed yet, the tag page is entirely empty, despite this tag potentially being used in multiple posts.
There’s also some precedence for letting people use the search to search for posts with this tag. Why is tag: a people-only filter?
github.com/wintermeyer/vutuv/…
️✅ Edit: Implemented in v7.114.0 (#965) 🚀
Caveman: Claude Code redet wie Höhlenmensch
Im ohnehin dichten Strom neuer Claude-Code-Skills sticht ein Repository ungewöhnlich weit heraus. Caveman von Julius Brussee sammelt seit Anfang April 2026 über 90.000 GitHub-Sterne ein. Die Prämisse ist so simpel wie kurios: Der Skill weist Claude Code an, in einer rudimentären, an Höhlenmenschen erinnernden Kurzform des Englischen zu antworten. Ein Alltagsbeispiel zeigt das Prinzip. Vorher: „It is going to rain later this afternoon, so you might want to take an umbrella with you“. Nachher: „Rain later. Take umbrella“. Das Motto aus dem README bringt die Idee auf den Punkt: „why use many token when few do trick“.
Was der Skill tut
Caveman bündelt Slash-Commands, einen MCP-Wrapper (Middleware zwischen Claude und externen Werkzeugen) und ein Skript zur Verdichtung der Memory-Dateien. Aktiviert wird der Modus per /caveman oder Klartext-Anweisung „talk like caveman“. Drei Stufen sind in der Praxis relevant: lite (leichte Kürzung), full (Default) und ultra (radikal). Brussee verspricht 65 bis 75 Prozent Token-Ersparnis. Daneben kondensiert /caveman-commit Commit-Botschaften, /caveman-review schrumpft PR-Kommentare auf eine Zeile, und /caveman-compress verdichtet Markdown-Memorys laut README um 46 Prozent.
Die Installation läuft in 30 Sekunden per curl-Einzeiler (macOS, Linux, WSL) oder PowerShell-irm (Windows). Voraussetzung: Node.js ab Version 18, Lizenz MIT. Neben Claude Code unterstützt der Skill rund 30 weitere Coding-Agenten, darunter Codex, Cursor und Copilot.
Was den Reiz ausmacht
Zwei Gründe sprechen für Caveman. Erstens die Token-Ökonomie. Wer Claude häufig nutzt, kennt die anschwellenden Token-Zähler. Ein um zwei Drittel kürzerer Output schlägt sich unmittelbar in der Abrechnung nieder und füllt das Kontextfenster langsamer, weil er als Verlauf in jeden weiteren Turn einfließt. Die Statistik /caveman-stats weist das eingesparte Volumen sogar in US-Dollar aus.
Zweitens die Geschwindigkeit, gleich in zweifacher Hinsicht: Eine Zeile wie „Off-by-one in pagination loop. Uses < not <=“ erfasst sich schneller als der ausformulierte Stand der Lehre, den erfahrene Entwickler längst kennen. Und weil LLMs Tokens sequenziell erzeugen, sinkt mit kürzerem Output auch die Antwortzeit. Bei langen Erklärungen spürbar, bei knappen Antworten weniger.
Wo der Charme bröckelt
So weit die Werbeprosa. In der Realität stößt das Konzept rasch an Grenzen, die das Repository selbst nicht thematisiert.
Die wichtigste betrifft die Sprache. Sämtliche Regeln im Skill-Prompt sind auf Englisch zugeschnitten. Der Skill weist Claude an, die Artikel a, an und the zu streichen, listet englische Füllwörter wie „just“, „really“, „basically“, „actually“ und „simply“ sowie englische Höflichkeitsfloskeln wie „sure“, „certainly“ oder „happy to“. Die mitgelieferten Beispiele zeigen ausschließlich englische Ausgaben. In der Praxis funktioniert der Modus deshalb nur auf Englisch gut.
Die zweite Grenze ist die Nuance. Komprimierung ist immer Verlust. Aus „This pattern is acceptable because the component owns its state, but in a shared-state context it would cause re-renders“ wird in full schnell „state local, fine. shared, bad“. Die Aussage stimmt im Kern, die für eine Architekturentscheidung relevante Bedingung verschwindet jedoch. Erfahrene Entwickler kompensieren das mit Nachfragen, die allerdings jede Token-Ersparnis ad absurdum führen, weil jede Klärung selbst wieder Tokens kostet. Einsteiger nehmen die verkürzte Heuristik unter Umständen als Regel. Genau hier liegt die Crux: Der Modus spart Token in jenen Antworten, in denen die Nuancen am ehesten zählen.
Zwei Erkenntnisse aus der KI-Forschung erweitern diese Skepsis. Sprachmodelle sind auf vollständige Prosa trainiert; reguläre Antworten liegen näher an dieser Trainingsverteilung und fallen schon deshalb substanzieller aus. Eine ACL-2024-Studie (Jin et al.) zeigt zudem: Verkürzte Reasoning-Schritte mindern die Leistung selbst bei erhaltener Information. Caveman beschneidet damit jenen „Denkraum“, den das Modell sonst über seine Ausgabe-Tokens entfaltet.
Hype-Kurve und stille Indizien
Die Sterne-Kurve stützt eine vorsichtige Lesart. Nach dem viralen Initialschub flacht das tägliche Wachstum sichtbar ab. Auch die offenen Issues häufen sich schneller, als Commits sie abarbeiten. Eindeutig zu lesen ist das nicht: Es kann ein Warnsignal sein, ebenso gut aber Folge einer Zeit, in der KI-Assistenten Issues und Pull Requests in einem Tempo einreichen, das ein einzelner Maintainer kaum noch sortieren kann.
Das wichtigste Indiz: Wäre das Konzept ein echtes Produktivitätswerkzeug, hätte Anthropic selbst längst eine vergleichbare Funktion in Claude Code eingebaut oder das Projekt übernommen. Bislang ist davon nichts zu sehen. Auch in Teams, die den Skill in Coding-Sessions testen, bleibt nach informellen Berichten nur ein Bruchteil dauerhaft beim Caveman-Modus.
Was sich mitnehmen lässt
Den Kern der Idee gibt es auch ohne Plugin. Eine kurze Anweisung in der projektweiten CLAUDE.md oder der globalen ~/.claude/CLAUDE.md reicht:
- Fasse dich kurz. Verzichte auf Höflichkeitsfloskeln, einleitende
Bestätigungen und Wiederholungen der Frage.
- Antworte direkt mit dem technischen Kern, gerne in Stichpunkten.
- Code-Blöcke, Fehlermeldungen und Bezeichner bleiben unverändert.Das funktioniert sprachneutral und lässt vollständige Sätze zu, wo Nuancen tragen. Hooks und MCP-Wrapper bleiben außen vor, der Lerngewinn nicht.
Fazit
Caveman ist ein gelungener Hack und ein Beleg dafür, wie schnell ein Meme heute GitHub-Trends dominiert. Als gelegentliches Experiment für Routinesitzungen lässt sich der Modus rechtfertigen. Als Default-Setting für seriöses Pair-Programming taugt er nicht. Wer Token sparen will, fährt mit dieser CLAUDE.md-Regel besser. Antworten zu kürzen bleibt eine gute Idee. Der Höhlenmensch-Sprech muss es dafür nicht sein.
Pro und Contra
| + | – |
|---|---|
| 65 bis 75 % weniger Output-Token, sichtbar in Rechnung und Kontextfenster | Regeln und Beispiele rein englisch, deutscher Einsatz kaum praktikabel |
| Schnellere Antworten bei langen Erklärungen | Nuancenverlust gerade bei Architekturfragen |
| Verkürztes Reasoning kann laut ACL-2024-Studie die Modellleistung mindern |