Posts by Stefan Wintermeyer

View profile
All Own posts Reposts Replies

RSS-Feeds auf vutuv?

Ich überlege, ob vutuv RSS-Feeds einlesen soll. Du abonnierst einen Feed, und dessen Einträge tauchen in Deinem vutuv Feed auf. Ein Blog, dem du folgst. Ein Podcast. Die Release-Notes eines Projekts. Die Seite deines Vereins. Meinetwegen auch die Tagesschau. Gebaut ist noch nichts, ich will erst die Wassertemperatur testen.

Technisch ist das kein Hexenwerk: Ein RSS-Feed ist eine maschinenlesbare Liste der neuesten Einträge einer Seite, und fast jede Seite bietet einen an. Die holt vutuv regelmäßig ab. Nur ansehen zu können wäre allerdings wenig. Ich möchte, dass du einen Eintrag liken und teilen kannst wie jeden anderen Beitrag, und dass ein Klick genügt, um einen eigenen Beitrag dazu zu schreiben.

Wo es rechtlich schwierig wird

Feeds sind sehr unterschiedliche Dinge. Ein Blogger freut sich über jeden Leser, ein Presseverlag hat ein eigenes Schutzrecht. Ich baue für den strengsten Fall, dann ist der Rest automatisch mit abgedeckt.

Verlinken ist erlaubt. Dass man auf einen frei zugänglichen Artikel verlinken darf, hat der Europäische Gerichtshof geklärt. Auch Überschrift plus kurzer Anriss geht: Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger nimmt „einzelne Wörter oder sehr kurze Auszüge” ausdrücklich aus.

Volltext nicht. Viele Feeds liefern den ganzen Text gleich mit. Den zu speichern wäre eine Urheberrechtsverletzung, egal wie man das Ganze nennt. vutuv liest diesen Teil gar nicht erst aus.

Bilder erst recht nicht. Fotos sind einzeln lizenziert, bei Presseseiten meist über Agenturen. Ein Foto ist kein „sehr kurzer Auszug”, sondern das ganze Werk. Deshalb wird das eine reine Textfunktion: keine Beitragsbilder, keine Logos, keine Vorschaugrafiken.

Der eigentliche Stolperstein ist ein anderer. Naheliegend wäre, für jeden Feed ein Konto anzulegen, das seine Einträge postet wie jedes Mitglied. Fühlt sich vertraut an und ist genau der Punkt, an dem es kippt. Ein Konto tagesschau, das kein Auftritt der tagesschau ist, führt in die Irre. Bei einem persönlichen Blog wäre es sogar heikler: Da sähe es aus, als wäre dieser Mensch vutuv beigetreten, ohne je davon gehört zu haben. Das ist dann Marken-, Wettbewerbs- und Persönlichkeitsrecht, und da hilft es nichts mehr, dass der Textauszug kurz war. Nebenbei: „Wir sind halt ein RSS-Reader” zu sagen löst nichts. Das Gesetz schaut darauf, was man tut, nicht darauf, wie man sich nennt.

Wie ich es lösen will

Ein Feed bekommt kein Mitgliedskonto, sondern erscheint sichtbar als Quelle. Keine runde Profilkachel, denn rund steht auf vutuv für einen Menschen, sondern eine eckige mit Anfangsbuchstaben. Kein Logo, dafür die Domain gut lesbar.

Gespeichert werden Überschrift, ein auf 300 Zeichen begrenzter Anriss und der Link. Die Überschrift ist der Link, ein Klick führt zum Original. vutuv fängt keinen Traffic ab, sondern schickt ihn hin, und die Einträge bleiben aus Suchmaschinen heraus.

Liken und Teilen bleiben möglich, weil beides nur diese kurze Vorschau weiterbewegt. Antworten wird es nicht geben, weil niemand da ist, der antworten könnte. Stattdessen öffnet „Dazu schreiben” das Schreibfeld mit dem Link darin. Dein Kommentar ist dann dein Beitrag, der Eintrag war der Anlass. Das ist auch rechtlich der sauberste Weg: eigener Gedanke, fremder Beleg.

Deine Daten

Was du liest, verrät viel über dich. Wer bestimmte politische oder religiöse Feeds abonniert, legt womöglich seine Haltung offen. Deshalb bleiben deine Abos privat: nicht auf deinem Profil, in keiner Liste, für niemanden einsehbar.

Ein Like ist etwas anderes. Das ist eine bewusste Geste nach außen, und deshalb zählt und zeigt vutuv sie wie bei jedem anderen Beitrag auch. Die Trennlinie: Was du liest, ist deine Sache. Was du gut findest, sagst du selbst.

vutuv holt jeden Feed einmal für alle Leser gemeinsam. Der Betreiber der Seite erfährt weder deine IP-Adresse noch, wie viele mitlesen. Und weil es keine Bilder gibt, lädt dein Browser nichts von dessen Servern nach.

Was meint ihr dazu?

Gedanken, Vorschläge, Kritik oder ein Like. Wenn das Echo dünn ausfällt, spare ich mir die Arbeit, und das ist auch ein Ergebnis.

4

Problem: vutuv E-Mails werden anscheinend von Microsoft 365 immer noch als SPAM eingestuft. Ob immer oder nur teilweise weiß ich nicht.

Hat jemand eine Idee dazu? Und nein, E-Mail über dafür spezialisierte externen Dienstleister zu verschicken ist keine Option.

1

Warum die lange Entwicklungsunterbrechung?

vutuv gibt es nun schon fast ein Jahrzehnt, doch es gibt eine jahrelange Lücke in seiner Entwicklung – was bei einem aktiven System ungewöhnlich ist. Insgeheim hoffte ich, dass es niemandem aufgefallen wäre. 😉 Natürlich ist das aber nicht der Fall, und ich würde die gleiche Frage stellen. Daher hier die Erklärung:

Krebs und Scheidung haben mich glücklicherweise beide nicht umgebracht, aber doch für einige Jahre aus der Bahn geworfen. Ein Projekt wie vutuv erfordert beträchtliche Zeit und Enthusiasmus, die ich einfach nicht aufbringen konnte.

Warum die Pause ein Glück war …

Anfangs investierte ich einen niedrigen sechsstelligen Betrag in die Entwicklung der ersten vutuv-Versionen. 😱 Wir arbeiteten zeitweise mit fünf Entwicklern parallel. Rückblickend muss ich feststellen, dass mir das Geld irgendwann ausgegangen wäre. Meine Zwangspause kam dieser Erkenntnis lediglich zuvor.

Im Jahr 2025 überlegte ich, ob ich mit Agentic Coding die fehlenden vutuv-Funktionen für „kleines Geld“ entwickeln könnte. Kurz gesagt: Ja, das war möglich und hat alles wieder in Gang gesetzt. Alles besser und alles auf dem aktuellen Stand der Technik. Und endlich der Anschluss an das Fediverse!

Wie es weitergeht …

Die berühmte Roadmap … tja … das Grundsystem steht. Ich werde noch zig Sachen verbessern, aber die ganze großen Steine sind alle aus dem Weg geräumt. Die Zukunft hängt jetzt vom Wachstum ab. Heute haben wir fast 6.000 aktive Accounts. Das ist nicht wirklich schlecht, aber natürlich noch viel zu wenig. Da fehlen noch Nullen. Mit diesen Nullen kann man irgendwann Werbung verkaufen und damit dann auch alles finanziell am Leben halten. Aktuell ist es quasi ein teures Hobby. Warum Werbung? Ich bin kein Freund von bezahlten “Premium”-Accounts. Auf vutuv soll jeder die gleichen Möglichkeiten haben.

5

Gerade die 115 angerufen und eine Frage zu einem Problem in Rheinland-Pfalz gestellt. Die Antwort “Sie sind in Nordrhein-Westfalen gelandet. Da kann ich ihnen nicht helfen.”

Das mit der 115 (115.de) klappt anscheinend super. Ob da keiner drüber nachgedacht hat, das der ein oder andere Bürger vom Handy aus anruft?

Behörde
Behörde

Guten Morgen vutuv! Wir sind jetzt voll ans Fediverse angeschlossen. Sprich, in beide Richtungen. Über die Suchfunktion könnt Ihr andere Accounts suchen und dann abonnieren. Und dann bitte nicht in Panik verfallen, wenn irgendwas nicht 100%ig funktioniert oder etwas besser gemacht werden kann. Das ist ne Menge neuer Code und Funktionalität, die ich teilweise nicht in der Development Umgebung testen kann. Falls etwas auffällt, bitte auf GitHub ein Issue mit der URL und einem Screenshot eintragen. Dann ziehe ich es gerade. Danke für Eure Hilfe!

Ihr müsst die Funktionalität erst auf vutuv.de/settings/fediverse freischalten.

PS: Welche Accounts könnt Ihr empfehlen?

2

Sieht so aus, als wenn ich Ende August beruflich nach Namibia muss. Kennt jemand hier oder im sonstigen Fediverse Open-Source Entwickler in Windhoek bzw. ein Meetup?

From other networks 1

1 repost

@shaedrich@mastodon.online shared this

Already counted in the numbers above.

Sitze gerade beim lokalen VW/Skoda Händler. Wegen der kaputten Scheibe. Auftrag wird langwierig und eher umständlich aufgenommen.

Mein absolutes Hightlights: „Ich frage mal beim Teileverkauf nach, ob wir die Scheibe auf Lager haben.“

Er druckt Daten zur Scheibe aus und geht mit dem Ausdruck zu seinen Kollegen im Teileverkauf. Das war vor 9 Minuten. Gleiches Gebäude. Frage mich, ob kein Netzwerkkabel zwischen den Rechnern verlegt wurde oder ob die besonders guten Scheiben vielleicht nicht in die EDV eingetragen und nur unter der Hand vermittelt werden. 😱

Reparaturaufträge
1

Entwürfe von Posts können jetzt von Gerät zu Gerät übergeben werden. Wer während der Arbeit anfängt einen Post auf dem Laptop zu schreiben, kann diesen später auf dem Nachhauseweg auf dem Handy fertig schreiben.

“Entwurf verwerfen” löscht ihn.

Screenshot vom Post Editor.

Update: Ich haue neue Features raus, so bald sie funktionieren. Das ist dann nicht alles immer super schön und mag vielleicht auch mal chaotisch aussehen. Mir ist das so lieber, als wenn etwas zig Wochen bei mir auf dem Laptop rumliegt. Wenn es aktiv eingesetzt wird, kann ich eher ein Gefühl dafür bekommen, was gut und was schlecht ist. Ich habe auch kein Problem damit etwas, das nicht gut funktioniert wieder zu löschen. Konkret: Ich weiß nicht, ob es Buch- und Filmrezessionen schaffen werden. Ich weiß auch nicht, ob das neue Foto-Feature überleben wird. Aber ich will es mal ausprobieren.

Die nächsten Tage/Wochen werden noch etwas wilder sein, weil ich die Fediverse Anbindung erweitern werde. So das man auch externe Accounts abonnieren kann. Dann wird erst mal Ruhe einkehren und ich werde an kleinen Verbesserungen arbeiten.

Ich hatte vor ein paar Jahren mal von der Serie “Jury Duty” gelesen, aber dachte mir, das es nicht wirklich lustig sein kann. Comedyserie im Doku-Stil (Mockumentary) kann halt auch langweilig sein. Da hatte ich mich allerdings stark geirrt. Das Konzept ist krass und wird von den Schauspielern und vom restlichen Team sehr gut umgesetzt. Ich hatte teilweise Tränen in den Augen vor Lachen. Richtig gut!

Jury Duty

Streaming

IMDb

Ich brauche mal Nachhilfe beim Thema Fediverse: Hat ein normaler User im Fediverse einen Account oder eher zig verschiedene auf verschiedenen Servern? Warum?

PS: Likes und Antworten aus dem Fediverse zu diesem Post sollten mittlerweile möglich sein.

3
From other networks 1

1 repost

@veroandi@mastodon.social shared this

Already counted in the numbers above.

Weniger lesen, schneller antworten

vutuv ist heute an mehreren Stellen schneller geworden. Der Grund war zweimal derselbe: die Datenbank hat deutlich mehr gelesen, als am Ende gebraucht wurde.

Suche und Listen. Von allen Konten sind nur etwa 5.500 aktiv Um die herauszufinden, hat die Datenbank bisher jedes einzelne Konto durchgesehen, wie Nachschlagen in einem Buch ohne Stichwortverzeichnis. Jetzt gibt es dieses Verzeichnis (in der Datenbank heißt das Index). Es ist 192 KB groß und führt ausschließlich die sichtbaren Konten.

Benachrichtigungen. Die Seite zeigt 50 Einträge. Beispiel-Zahlen für meinen Account. Bisher hat die Datenbank zu allen 664 Followern die vollständigen Profildaten geholt, sortiert und dann 613 davon weggeworfen. Jetzt wird zuerst sortiert und gekürzt, danach werden die Profile geholt.

Abfrage vorher nachher
Namenssuche (vorname: / nachname:) 5,56 ms 1,26 ms
Follower-Zähler im Profil 0,89 ms 0,47 ms
Follower-Liste 2,20 ms 1,62 ms
Benachrichtigungen, neue Kontakte 1,65 ms 1,26 ms

Aussagekräftiger als die Millisekunden ist die Menge gelesener Daten: bei der Follower-Liste von 4.497 auf 1.984 Datenblöcke, bei den Benachrichtigungen von 3.693 auf 302. Vor allem hängt der Aufwand jetzt nicht mehr an der Gesamtzahl der Mitglieder, sondern nur noch an dem, was tatsächlich auf der Seite landet. Bei 500.000 Mitgliedern wäre die alte Variante rund achtmal langsamer als heute, die neue genauso schnell.

Beide Änderungen sind seit heute live. Fall euch etwas Langsames auffällt: bitte als Issue auf GitHub melden.

Rhombus ist keine Programmiersprache, die man morgen produktiv einsetzt (wahrscheinlich eher nie), aber es ist interessant sich damit einmal auseinander zusetzen. Es hat Spaß gemacht, diesen Artikel zu schreiben. heise.de/hintergrund/…

Heise
Heise

Ich dachte mir, dass euch dieser Vergleichstest sehr interessiert. 😉
heise.de/bestenlisten/…

Diese Woche auf vutuv: von 7.110 auf 7.143

Ungewöhnlich dichte Woche, über 120 Änderungen zwischen Montag und Freitag (jetzt). Das Wichtigste, geordnet nach dem, was du merkst.

Unterhaltungen lesen sich jetzt wie Unterhaltungen

Der Permalink eines Beitrags zeigt jetzt die ganze Unterhaltung als Antwort-Baum: Antworten stehen unter dem Beitrag, auf den sie sich beziehen, auch wenn sie zeitlich durcheinander kamen (#1006, #1027). Lange Threads laden nur ein Fenster um den verlinkten Beitrag und blenden den Rest per Klick nach. Bilder kannst du jetzt auch mitten in einen Beitrag setzen.

Du verpasst keine Antwort mehr

Neue Antworten benachrichtigen alle Beteiligten (#1010), und wenn mich jemand mit @wintermeyer erwähnt, bekomme ich das mit. Zu viel? Thread-Benachrichtigungen lassen sich pro Unterhaltung abschalten (#1025). Ein Beitrag lässt sich noch 30 Minuten oder bis zur ersten Reaktion bearbeiten, danach steht er (#1023). Die Benachrichtigungs­ seite ist neu: nach Tagen gruppiert, mit Filtern und Seiten.

Was du nicht sehen willst, blendest du aus

Persönliche Filter: Wörter und Tags stummschalten. Passende Beiträge werden im Feed eingeklappt, deine eigenen nie (#940).

Jobbörse mit echten Filtern

Filter nach Mindestgehalt (#953), nach mehreren Tags (#951) und eine kleine Suchgrammatik aus ODER und Platzhaltern (#952).

Themen folgen

Folge einem Tag und bekomme dessen Beiträge in den Feed (#872). Getaggte Beiträge tauchen auf der Tag-Seite und in der Suche auf, und die Detailseite zeigt, wer das Tag empfiehlt (#1008). Ein einzelnes Emoji darf jetzt ein Tag sein.

Mehr fürs Profil

  • Buch- und Filmkritiken an Beiträgen, mit Cover, Seitenzahl und Verlag (#988)

  • Online-Messenger als Profilbereich (#979)

  • Nachweisdokumente zu Qualifikationen, sichtbar nur mit deiner Freigabe

  • Neue Lebenslauf-Einträge können deine Follower informieren (#980)

  • Du entscheidest, wie viel von deinem Geburtstag öffentlich ist

  • Telefonnummern nach privat/geschäftlich und Festnetz/mobil sortiert, Fax ist zurück (#948)

Fediverse: umziehen, ohne Follower zu verlieren

Konto-Migration in beide Richtungen (#986). Ziehst du zu vutuv, erkennt vutuv dich über alsoKnownAs. Ziehst du weg, leitet ein Move deine Follower zum neuen Konto um. Dein Profil bleibt erhalten.

Neu dabei?

Nach der Registrierung fragt eine kurze Willkommensseite, wo du bist und ob du Arbeit suchst.

Unter der Haube

Wir haben eine Sicherheitslücke in der Link-Vorschau geschlossen (SSRF, CVE beantragt), mehrere Zugriffsprüfungen nachgezogen und die Anmeldung der Echtzeit-Ansichten auf sichere Sitzungstoken umgestellt. Jedes hochgeladene Bild läuft vor der Veröffentlichung durch eine automatische Prüfung.

Danke

Fast alles davon geht auf eure Rückmeldungen und Issues zurück. Danke!

1

Ich optimieren gerade die Art wie Updates zu Threads verarbeitet werden. Also keine Panik, falls mal eine Notification zu viel erscheint. In diesem Fall bitte einen Bug im GitHub eintragen. Mit URL und Screenshot. Danke!

Neu auf vutuv: Nachweise für Zertifikate & Lizenzen

Ihr könnt jetzt zu jedem Zertifikat und jeder Lizenz einen Nachweis hochladen, als PDF oder als Bild (bis 10 MB). Auf dem Profil erscheint dazu eine kleine Vorschau. Wer sie anklickt, kann das Original ansehen und herunterladen.

Veröffentlicht wird nichts ohne eure ausdrückliche Zustimmung. Beim Hochladen gibt es ein Kästchen, das genau erklärt: Die Datei ist danach öffentlich sichtbar und kann von jedem heruntergeladen werden. Ohne Häkchen wird nichts gespeichert. Ladet bitte nur Dokumente hoch, die ihr veröffentlichen dürft, und schwärzt sensible Angaben wie Adressen oder Ausweisnummern vorher. Direkt nach dem Upload prüft unsere automatische Bildprüfung die Datei kurz, so lange seht nur ihr sie.

Ausprobieren könnt ihr das hier: vutuv.de/settings/qualifications

Das Feature ist ganz frisch. Testet es bitte. Fehler bitte als Issue auf GitHub melden.

Die Bücher von Wladimir Kaminer sind ja schon sehr unterschiedlich in der Qualität. Das hier ist ein gutes. Lauter kleine Geschichten. Grob mit der Klammer “Schönhauser Allee” umschlossen. Schon die erste Geschichte vom Ehemann, der seine Frau mit einem überfahrenen Wildschwein beschenken möchte und dann aber vom SEK überrascht wird ist richtig kurzweilig und lustig. Wenn man Kaminer mag, dann macht man mit diesem Buch nichts falsch.

190 pages

Schönhauser Allee

by: Wladimir Kaminer2001 · Audiobook (approx. 1 h 15 min) Publisher: Goldmann

ISBN 978-3-442-54168-3

Open Library · Amazon

Eine Bitte an alle Fediverse Spezialisten: Könnt Ihr einmal die offenen Issues unter github.com/wintermeyer/vutuv/… durchgehen und mit 👍 abstimmen, was wichtig ist? Das hilft bei der Priorisierung.

vutuv GitHub Fediverse
vutuv GitHub Fediverse

Gerade mit @johannes_haseneder ein sehr interessantes Gespräch zu vutuv und LinkedIn geführt. Er hat ein phantastisches Bild zu LinkedIn gezeichnet: Es ist wie früher in der Disco. Viel zu viel los. Laut. Ungemütlich. Teure und schlechte Getränke. Aber man geht trotzdem hin, weil man die Hoffnung hat jemand interessanten zu treffen.

1

Gestern wurde im heute journal (Video an Position 15:42) über die NSDAP-Karteikarten Suchfunktion auf sueddeutsche.de und anderen Zeitungen berichtet. Etwas spät (das Projekt gibt es ja schon seit Monaten), aber das nur am Rande. Als heise.de im März 2026 über die Möglichkeit der Suche im US-Nationalarchiv berichtete, hatte ich schon mal einen Blick reingeworfen (die Suche bei der Süddeutschen ist übrigens deutlich einfacher, aber leider mit einer Paywall). Mein Großvater väterlicherseits ist in der Datenbank aufgelistet. Ich kannte ihn nicht. Er ist weniger Monate vor meiner Geburt gestorben. Die Information an sich war nicht neu für mich. Mein Vater hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, das sein Vater ein offener Anhänger der NSDAP war.

PS: Mütterlicherseits sieht es übrigens komplett anders aus. Mein Ur-Großvater war ein politisch verfolgter und laut Aussage meiner Oma im KZ (dafür gibt es leider keine öffentliche Datenbank). Das KZ hat er überlebt und wurde danach wohl von den Russen (Besatzungszone) ins Gefängnis eingesperrt (wieder als politischer Gefangener). Als er dann frei kam ist er mit seiner Familie in den Westen geflüchtet.

NSDAP Karteikarte

Ein kurzer Blick in den vutuv Maschinenraum: Hier seht ihr, wie ich mit Claude vier verschiedene Issues parallel abarbeite. Natürlich übernimmt der Agent nicht das Denken komplett. Ich gehe die Liste der offenen Issues durch und wähle diejenigen aus, die ich bearbeiten möchte und die parallel laufen können, ohne sich beim Programmieren gegenseitig zu stören. Dann starte ich claude —worktree issue888 und gebe Claude die notwendigen Hintergrundinformationen zu dem Issue.

Bei gut formulierten Issues sage ich Claude: Fix it. Create a PR and merge it. Add a thank you note. Bei einigen Issues beginne ich jedoch mit einem Dialog mit Claude. Ich frage zum Beispiel nach den Auswirkungen des Features auf den Code oder nach sinnvollen Alternativen. Oft starte ich auch /rc und gehe dann mit dem Hund spazieren oder zum Supermarkt. Claude meldet sich dann per Handy, wenn er eine Frage hat.

Je nach Issue füge ich noch Anweisungen wie Run a browser smoke test. oder Details zur thank you note hinzu.

Die zugrunde liegenden CLAUDE.md Regeln optimiere ich ständig und diskutiere den ganzen Workflow mit anderen Entwicklern. Shoot out an @oliverandrich der mir viel Input und Ideen gibt.

Ich habe übrigens auch eine Regel, die Claude auffordert nach einer Problemlösung selbstständig eine bessere CLAUDE.md Regel vorzuschlagen. Wichtig ist ebenfalls hin und wieder alles aufzuräumen. Die Menge der CLAUDE.md Regeln darf nicht ausufern.

Screenshot von Agenten bei der Arbeit.

Caveman: Claude Code redet wie Höhlenmensch

Im ohnehin dichten Strom neuer Claude-Code-Skills sticht ein Repository ungewöhnlich weit heraus. Caveman von Julius Brussee sammelt seit Anfang April 2026 über 90.000 GitHub-Sterne ein. Die Prämisse ist so simpel wie kurios: Der Skill weist Claude Code an, in einer rudimentären, an Höhlenmenschen erinnernden Kurzform des Englischen zu antworten. Ein Alltagsbeispiel zeigt das Prinzip. Vorher: „It is going to rain later this afternoon, so you might want to take an umbrella with you“. Nachher: „Rain later. Take umbrella“. Das Motto aus dem README bringt die Idee auf den Punkt: „why use many token when few do trick“.

Was der Skill tut

Caveman bündelt Slash-Commands, einen MCP-Wrapper (Middleware zwischen Claude und externen Werkzeugen) und ein Skript zur Verdichtung der Memory-Dateien. Aktiviert wird der Modus per /caveman oder Klartext-Anweisung „talk like caveman“. Drei Stufen sind in der Praxis relevant: lite (leichte Kürzung), full (Default) und ultra (radikal). Brussee verspricht 65 bis 75 Prozent Token-Ersparnis. Daneben kondensiert /caveman-commit Commit-Botschaften, /caveman-review schrumpft PR-Kommentare auf eine Zeile, und /caveman-compress verdichtet Markdown-Memorys laut README um 46 Prozent.

Die Installation läuft in 30 Sekunden per curl-Einzeiler (macOS, Linux, WSL) oder PowerShell-irm (Windows). Voraussetzung: Node.js ab Version 18, Lizenz MIT. Neben Claude Code unterstützt der Skill rund 30 weitere Coding-Agenten, darunter Codex, Cursor und Copilot.

Was den Reiz ausmacht

Zwei Gründe sprechen für Caveman. Erstens die Token-Ökonomie. Wer Claude häufig nutzt, kennt die anschwellenden Token-Zähler. Ein um zwei Drittel kürzerer Output schlägt sich unmittelbar in der Abrechnung nieder und füllt das Kontextfenster langsamer, weil er als Verlauf in jeden weiteren Turn einfließt. Die Statistik /caveman-stats weist das eingesparte Volumen sogar in US-Dollar aus.

Zweitens die Geschwindigkeit, gleich in zweifacher Hinsicht: Eine Zeile wie „Off-by-one in pagination loop. Uses < not <=“ erfasst sich schneller als der ausformulierte Stand der Lehre, den erfahrene Entwickler längst kennen. Und weil LLMs Tokens sequenziell erzeugen, sinkt mit kürzerem Output auch die Antwortzeit. Bei langen Erklärungen spürbar, bei knappen Antworten weniger.

Wo der Charme bröckelt

So weit die Werbeprosa. In der Realität stößt das Konzept rasch an Grenzen, die das Repository selbst nicht thematisiert.

Die wichtigste betrifft die Sprache. Sämtliche Regeln im Skill-Prompt sind auf Englisch zugeschnitten. Der Skill weist Claude an, die Artikel a, an und the zu streichen, listet englische Füllwörter wie „just“, „really“, „basically“, „actually“ und „simply“ sowie englische Höflichkeitsfloskeln wie „sure“, „certainly“ oder „happy to“. Die mitgelieferten Beispiele zeigen ausschließlich englische Ausgaben. In der Praxis funktioniert der Modus deshalb nur auf Englisch gut.

Die zweite Grenze ist die Nuance. Komprimierung ist immer Verlust. Aus „This pattern is acceptable because the component owns its state, but in a shared-state context it would cause re-renders“ wird in full schnell „state local, fine. shared, bad“. Die Aussage stimmt im Kern, die für eine Architekturentscheidung relevante Bedingung verschwindet jedoch. Erfahrene Entwickler kompensieren das mit Nachfragen, die allerdings jede Token-Ersparnis ad absurdum führen, weil jede Klärung selbst wieder Tokens kostet. Einsteiger nehmen die verkürzte Heuristik unter Umständen als Regel. Genau hier liegt die Crux: Der Modus spart Token in jenen Antworten, in denen die Nuancen am ehesten zählen.

Zwei Erkenntnisse aus der KI-Forschung erweitern diese Skepsis. Sprachmodelle sind auf vollständige Prosa trainiert; reguläre Antworten liegen näher an dieser Trainingsverteilung und fallen schon deshalb substanzieller aus. Eine ACL-2024-Studie (Jin et al.) zeigt zudem: Verkürzte Reasoning-Schritte mindern die Leistung selbst bei erhaltener Information. Caveman beschneidet damit jenen „Denkraum“, den das Modell sonst über seine Ausgabe-Tokens entfaltet.

Hype-Kurve und stille Indizien

Die Sterne-Kurve stützt eine vorsichtige Lesart. Nach dem viralen Initialschub flacht das tägliche Wachstum sichtbar ab. Auch die offenen Issues häufen sich schneller, als Commits sie abarbeiten. Eindeutig zu lesen ist das nicht: Es kann ein Warnsignal sein, ebenso gut aber Folge einer Zeit, in der KI-Assistenten Issues und Pull Requests in einem Tempo einreichen, das ein einzelner Maintainer kaum noch sortieren kann.

Das wichtigste Indiz: Wäre das Konzept ein echtes Produktivitätswerkzeug, hätte Anthropic selbst längst eine vergleichbare Funktion in Claude Code eingebaut oder das Projekt übernommen. Bislang ist davon nichts zu sehen. Auch in Teams, die den Skill in Coding-Sessions testen, bleibt nach informellen Berichten nur ein Bruchteil dauerhaft beim Caveman-Modus.

Was sich mitnehmen lässt

Den Kern der Idee gibt es auch ohne Plugin. Eine kurze Anweisung in der projektweiten CLAUDE.md oder der globalen ~/.claude/CLAUDE.md reicht:

- Fasse dich kurz. Verzichte auf Höflichkeitsfloskeln, einleitende
  Bestätigungen und Wiederholungen der Frage.
- Antworte direkt mit dem technischen Kern, gerne in Stichpunkten.
- Code-Blöcke, Fehlermeldungen und Bezeichner bleiben unverändert.

Das funktioniert sprachneutral und lässt vollständige Sätze zu, wo Nuancen tragen. Hooks und MCP-Wrapper bleiben außen vor, der Lerngewinn nicht.

Fazit

Caveman ist ein gelungener Hack und ein Beleg dafür, wie schnell ein Meme heute GitHub-Trends dominiert. Als gelegentliches Experiment für Routinesitzungen lässt sich der Modus rechtfertigen. Als Default-Setting für seriöses Pair-Programming taugt er nicht. Wer Token sparen will, fährt mit dieser CLAUDE.md-Regel besser. Antworten zu kürzen bleibt eine gute Idee. Der Höhlenmensch-Sprech muss es dafür nicht sein.

Pro und Contra

+
65 bis 75 % weniger Output-Token, sichtbar in Rechnung und Kontextfenster Regeln und Beispiele rein englisch, deutscher Einsatz kaum praktikabel
Schnellere Antworten bei langen Erklärungen Nuancenverlust gerade bei Architekturfragen
Verkürztes Reasoning kann laut ACL-2024-Studie die Modellleistung mindern

Ab sofort lassen sich Bilder inline im Markdown Text platzieren. Vorher waren sie immer automatisch in einer Galerie am Ende des Textes. Das soll dem Autor ermöglichen Posts besser zu gestalten und für den Leser sinnvoller/angenehmer machen.

Frühstück im EM Breakfast Club.Bei der GUI bin ich mir noch nicht 100%ig sicher, was der beste Weg ist und freue mich über Anregungen dazu. Aktuell kann man per u.a. Bilder einfach per Drag and Drop in den Editor ziehen und dann rechts, links oder zentriert positionieren.

Als Beispielfoto seht Ihr hier ein Frühstück im EM Breakfast Club Hamburg. Sehr zu empfehlen!

PS: In der mobilen Ansicht werden Bilder nicht rechts und links, sondern nur direkt im Text angezeigt.

vutuv Hamburg Editor Bilder
vutuv Hamburg Editor Bilder

Bin gerade über chatto.run von @hendrik_mans gestolpert. “Chatto is a fast, fully-featured chat app”. Sehr cooles neues Open-Source-Projekt.

Open-Source Chat
Open-Source Chat
Screenshot der Webseite

Im Englischen gibt es die Begriffe “family friendly” und “NSFW” (Not Safe For Work). Bilder die innerhalb der vutuv Plattform veröffentlicht werden, sollen immer “Safe For Work” und auch immer “family friendly” sein. Was genau in diese Rubriken fällt wird immer zu diskutieren sein. Für den einen ist eine Pistole OK und für den anderen nicht. Für den einen ist ein Bikini OK und für den anderen nicht. Das ist eine sich konstant bewegende Linie. Die Kulturen und Empfindungen sind da sehr unterschiedlich.

Ab heute ist eine automatische Moderation von neuen Bildern aktiviert. Das alles geschieht lokal auf unserer Hardware in Deutschland. Es werden keine Daten oder Bilder an externe Dienstleister gegeben. Wer sich für die Technik interessiert: Ich habe dazu in der iX 7/2026 einen Artikel veröffentlicht. heise.de/select/…

Das ist ein Feature, bei dem ich nachjustieren werde. Wenn irgendwo ein Foto vom Tool zu streng bewertet und damit automatisch gelöscht wird, dann erstellt dazu bitte ein GitHub Issue. Das gleiche gilt natürlich auch andersrum.

NSFW vutuv
NSFW vutuv

Letzte Nacht wurde in mein Auto eingebrochen. Sehr ärgerlich.

Etwas habe ich mich aber gefragt: Warum hat der Einbrecher die hintere kleine Scheibe kaputt geschlagen und nicht das größere Fenster in einer Tür? Die größeren Fenster müssten doch instabiler sein und entsprechend leichter kaputt gehen. Oder mache ich da einen Denkfehler?

Zerbrochene Autoscheibe

Bugs und Feature Requests

Wichtig: Beides hilft dem Projekt sehr!

Die Prios sind aber anders. Ich schreibe das hier, um mehr Transparenz zu erzeugen. Bugs haben immer Vorrang! Egal wie groß, klein, wichtig oder unwichtig. Im Idealfall ist ein Bug innerhalb von 24 Stunden gefixt.

Feature Requests können schon mal liegen bleiben und es gibt keine Garantie, das sie überhaupt umgesetzt werden. Manchmal geht meine mentale Roadmap in eine andere Richtung und dann passt das gerade nicht. Kann aber durchaus sein, das das gleiche Feature Request ein Jahr später umgesetzt wird.

Am einfachsten ist es beides im GitHub einzutragen. Je kleiner und klarer ein Issue gefasst ist, desto schneller wird es gelöst. Issues mit mehreren Themen „versauern“ schon mal. Man kann hier auf ein neues Issue verweisen, aber es ist nicht notwendig.

Unter vutuv.de/settings/organizations kann man ab sofort Organisationen anlegen. Das können Firmen sein, aber auch Vereine, Schulen, NGOs, usw. Das ist ein erster Schritt. In einem nächsten wird man dann Punkte im Lebenslauf damit verknüpfen oder auch Stellenangebote dort veröffentlichen können. Alles Teil von github.com/wintermeyer/vutuv/…

Auf vutuv.de/settings/links kann man jetzt die eigenen Webseiten verifizieren. Entweder per Rück-Link REL=ME, DNS-TXT-Eintrag oder .well-known/vutuv-verify.txt Datei.

1

Die nächsten Tage kann es hier ein wenig Ruckeln. Ich arbeite an ein paar neuen Features zum Thema Stellenausschreibungen und Firmen. Nähere Infos hier: github.com/wintermeyer/vutuv/…

Also nicht direkt in Panik verfallen, falls mal irgendwo ein Menüpunkt nicht richtig ist oder irgendwas noch nicht 100% rund läuft. Wenn etwas auffällt, bitte ein Issue auf GitHub aufmachen. Das hilft mir am meisten.

vutuv
vutuv
1

In der aktuellen iX und auf heise+ ist ein Artikel von mir zur Thema Prompt-Caching. Damit lassen sich Tokens sparen und Geschwindigkeit gewinnen. heise.de/ratgeber/…

shameless plug Token
shameless plug Token

Auf vutuv.de/settings/preferences kann man ab sofort selbst konfigurieren, ab wie vielen Zeilen ein Post im Feed abgeschnitten wird. Und man kann auch konfigurieren, ob Silbentrennung durch den Browser automatisch erfolgen soll oder nicht. Nach Desktop und Mobile unterschieden.

vutuv
vutuv
1

Ab sofort werden bei Posts, die eine einzelne URL enthalten, Screenshots der entsprechenden Webseite automatisch erstellt und eingeblendet. Es ist ein Versuch. Mal schauen, wie viel Mehrwert es bringt. Shameless Plug Beispiel: wintermeyer-consulting.de

vutuv
vutuv
Screenshot GitHub Übersichtskarte

@dirk hat mich auf eine Idee gebracht: Ab sofort werden GitHub, GitLab und Codeberg Accounts mit zusätzlicher Info dargestellt. So kann man sich bei Entwicklern einen ersten schnellen Eindruck verschaffen und auch schnell mal einen Blick in populäre Repos werfen.

vutuv Codeberg GitLab GitHub
vutuv Codeberg GitLab GitHub
1

Ein großes Feature kann ich heute nicht angehen. 😂

"You've used 99% of your weekly limit" Claude Code Meldung.

Kleines Update zum Editor und zum Thema Bilder im Post. Ich schreibe erst, warum das Thema komplex ist und dann was gestern passiert ist.

Aktuell dürfen Bilder unter einem Post upgeloadet und dann auch dort angezeigt werden. Also so wie auch bei allen anderen Social Networks. Da bei vutuv allerdings Markdown besser unterstützt wird und der Editor das prinzipiell auch kann, stellt sich schon die Frage, ob es nicht auch sehr schön/praktisch wäre im Post selber Bilder einbauen zu können. Ich möchte dieses Tor heute noch nicht öffnen. Ich will erst mal schauen, wie es mit der aktuellen Methode läuft. Bilder im Post können schnell das ganze Feed-Layout optisch ins Chaos stürzen. Ich gehe mit den aktuellen Markdown Möglichkeiten ja schon sehr weit. Bei LinkedIn und Co. hat man nicht die gleichen Möglichkeiten wie bei vutuv. ABER: Das ist keine endgültige Entscheidung!

Gestern hat der pfiffige - und das meine ich voll im Ernst - @oliver_lietz sich gedacht “Ist mir doch egal, ob der WYSIWYG Editor das kann. Ist ja schliesslich Markdown. Dann baue ich die Bilder halt selbst im Markdown ein.” (siehe ersten Screenshot vom Post). Das habe ich gestern Abend gesehen und mir gedacht “Hut ab!” 😉 Sah auch gar nicht wirklich schlecht aus. Aber ich wollte ja erst mal die Version ohne Bilder im Text ausprobieren. Deshalb habe ich danach eine Validierung eingebaut, die überprüft, das keine Bilder im Markdown enthalten sind und diese auch in einem Post nicht angezeigt werden. Siehe zweiten Screenshot vom gleichen Post danach.

PS: Natürlich greift die Validierung auch beim Zugriff über die API.

Erster Screenshot, bei dem die Bilder noch im Post angezeigt werden
Zweiter Screenshot. Da werden keine Bilder mehr im Post angezeigt.

Es gibt einen neuen Editor in vutuv.

Posts und Nachrichten werden ja im Markdown-Format abgespeichert. Das ist für Techies praktisch, aber für alle normalen Menschen schon gewöhnungsbedürftig. Mit dem neuen Editor kann man jetzt halbwegs intuitiv Texte fett, kursiv und sonst was formatieren. Und wer will, kann weiterhin in Markdown schreiben.

Besonders gespannt bin ich auf den ersten Post mit einer Tabelle.

Screenshot des neuen Editors
1

Interesting article about the beginning of Claude Code: anthropic.com/features/…

Es gibt ein neues Feature, um andere Personen zu vutuv einzuladen.Bitte probiert es einmal aus. Ich würde mich über Feedback dazu freuen. vutuv.de/system/invitations/…

1

Auf der eignen Profilseite kann man jetzt seinen Lebenslauf generieren und downloaden. Vielen Dank @lukas_schieren für diese tolle Idee und auch den anderen Feature-Request!

Mit dem .docx und .odt Layout bin ich noch nicht glücklich. Falls da jemand ein Händchen für hat würde ich mir über einen Pull-Request auf github.com/wintermeyer/vutuv freuen.

1

Ab sofort könnt ihr euch von Mastodon und anderen Fediverse-Diensten aus folgen lassen. Eure öffentlichen vutuv-Beiträge erscheinen dann direkt in den Timelines dort, ganz ohne dass eure Follower ein vutuv-Konto brauchen.

So probiert ihr es aus:

  1. Einschalten: vutuv.de/settings/fediverse öffnen und „Follower aus dem Fediverse erlauben” aktivieren. Das ist bewusst Opt-in, euer Profil taucht im Fediverse nur auf, wenn ihr das wollt.
  2. Finden lassen: Auf Mastodon nach eurem Handle suchen, es hat die Form @benutzername@vutuv.de. Meins ist zum Beispiel @wintermeyer@vutuv.de, ihr könnt es gern als ersten Test abonnieren.
  3. Posten: Einen öffentlichen Beitrag auf vutuv schreiben. Kurz darauf steht er bei euren Fediverse-Followern in der Timeline.

Es federieren nur öffentliche Beiträge, und ihr könnt die Funktion jederzeit wieder abschalten.

Kleiner Bonus obendrauf: vutuv-Profile verlinken eure hinterlegten Social-Media-Konten mit rel=”me”. Wer seine vutuv-Adresse im Mastodon-Profil einträgt, bekommt sie dort grün als verifiziert angezeigt.

Und jetzt seid ihr dran: Probiert es bitte aus und erzählt mir, wie es lief. Von welchem Server aus habt ihr gefolgt (Mastodon, Friendica, …)? Kamen die Beiträge an, stimmen Bilder und Formatierung? Was fehlt euch als Nächstes?

In den vutuv Einstellungen gibt es jetzt die Möglichkeit Daten aus dem eigenen LinkedIn Profil zu importieren. Danke an @dirk_alexander für den Feature Request! Probiert es bitte einmal aus.

1

Das aktuell größte technische Problem beim Betrieb von vutuv sind die Fake-Accounts. Robots die sich einen Account anlegen und dann entweder gar nichts machen oder auf Spam-Webseiten verlinken. CAPTCHAs sind a) nicht mehr das, was sie mal waren und b) super blöd zu benutzen (da verliert man ja direkt die Lust auf alles). Ich überlege schon, ob ich inaktive neue Accounts nach 2 Stunden automatisch lösche. Bin für jegliche Ideen dankbar.

1

Heute einen Newsletter mit Updates zum Projekt rausgeschickt. Der Newsletter-Code ist neu und naturgemäß schwer zu testen. Man kann ja nicht einfach mal 1.000 Test E-Mails rausjagen. Und tatsächlich hatte der Code einen Bug. Das Profil des Users wurde fix mit vutuv.de/username angezeigt. Eigentlich sollte {{username}} im Template automatisch ersetzt werden. Peinlich. 🤦‍♂️

2

Testing this self-improvement rule for my Claude Code setup:

  • Treat every mistake as a trigger to improve the rules, so they self-improve over time. Whenever you get something wrong (caught by me, by a failing test, by CI, by a linter or formatter, or noticed yourself), don’t just fix the one instance. Ask what rule, had it existed, would have prevented it, then add or sharpen that rule so the same or a very similar mistake can’t recur. Put it at the right scope: project-specific lessons go in that project’s CLAUDE.md or .claude/rules/, general lessons go here in my global CLAUDE.md, and durable per-project facts can also go to memory. Write each new rule as a concrete instruction that says what to do and why, not a vague reminder, and fold it into an existing bullet when one already covers the area instead of duplicating. Keep the signal high: only codify mistakes that are generalizable and likely to recur, and skip one-off slips or things already covered elsewhere. In the same turn that you fix the mistake, tell me which rule you added or changed and why.

just setting up my vutuv

1