Heute sind mir im Fediverse einige Beiträge begegnet, in denen es um Datenschutz, Anonymität und die Möglichkeiten von Instanzbetreibern ging.
Dabei wird meiner Meinung nach manchmal etwas miteinander vermischt:
Technische Zugriffsmöglichkeiten, Moderation und notwendige Administration sind nicht automatisch Überwachung.
Wer eine Fediverse-Instanz betreibt, übernimmt Verantwortung – für die Sicherheit des Servers, Updates und Angriffe, aber auch für die Menschen auf der eigenen Instanz. Dazu gehört im Ernstfall auch, gegen Spam, Hass, Hetze oder andere Regelverstöße vorzugehen.
Gleichzeitig ist das Fediverse kein anonymer Raum. Auch hier werden Daten verarbeitet, und auch hier braucht es Vertrauen in den Betreiber der gewählten Instanz.
Aus diesen Gedanken ist heute ein ausführlicher Artikel auf der-admin.de entstanden:
👉 Fediverse: Freiheit braucht Verantwortung – auch bei den Instanzbetreibern
der-admin.de/admin-blog/…
Ein Gedanke daraus ist mir besonders wichtig:
„Dezentralität bedeutet nicht, dass niemand Verantwortung trägt. Die Verantwortung wird auf viele Schultern verteilt.“
Wie seht ihr das?
Welche Erwartungen habt ihr an die Betreiber eurer Instanz?