@michael_gisiger Leidert rendert #Mastodon – anders als z.B. #Vutuv – #Markdown Tabellen nicht korrekt.
Darum hier als Bild:
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Eine der einfachsten Reflexionsmethoden, auf die ich in letzter Zeit gestossen bin, braucht genau eine Seite Papier.
Anne-Laure Le Cunff beschreibt sie in Tiny Experiments als Plus–Minus–Next:
| + Plus | – Minus | → Next |
|---|---|---|
| Was hat funktioniert? | Was hat weniger gut funktioniert? | Was mache ich als Nächstes anders? |
Eigentlich banal – aber stark.
Viele Reflexionen bleiben bei einer Bewertung stehen: Das lief gut. Das lief schlecht.
Mit der dritten Spalte kommt eine andere Denkoperation hinzu: Aus der Erfahrung wird eine nächste Handlung abgeleitet.
Ich kann mir die Methode deshalb in sehr unterschiedlichen Situationen vorstellen:
nach einer Unterrichtseinheit,
nach einem Workshop,
nach einer Sitzung,
nach einem Projektabschnitt,
oder einfach am Ende einer Arbeitswoche.
Fünf Minuten reichen häufig aus.
Für mich ist Plus–Minus–Next damit weniger eine Feedbackmethode als ein kleines Instrument zur Selbststeuerung:
Erfahrung festhalten → bewerten → nächste Handlung ableiten.
Reflexion wird dadurch nicht zum Rückblick um des Rückblicks willen, sondern Teil des nächsten Versuchs.
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@thomasweibel@swiss.social liked this @gisiger@nerdculture.de shared this
Already counted in the numbers above.
@michael_gisiger Leidert rendert #Mastodon – anders als z.B. #Vutuv – #Markdown Tabellen nicht korrekt.
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