Lernen

Tags

Follow from the Fediverse

Follow #lernen from Mastodon or any other Fediverse app and its public posts arrive in your timeline. No vutuv account needed.

@lernen@tags.vutuv.de

Your address is used once, to send you to your own server's follow dialog. It is never stored here.

Posts with this tag

4 posts

Filters

Lernen braucht auch Pausen

Nach einer intensiven Lerneinheit gleich zum nächsten Inhalt wechseln? Nicht unbedingt.

Forschung zu offline waking rest zeigt, dass kurze reizärmere Ruhephasen nach dem Lernen die Konsolidierung von Gedächtnisinhalten unterstützen können. Entscheidend ist gerade, nicht sofort neue Reize nachzuliefern.

Also vielleicht nach dem Lernen für zehn Minuten: kein Smartphone, kein Podcast, kein neuer Text. Einfach Pause.

Manchmal gehört zum Lernen auch, eine Weile nichts Neues zu tun.

Bernhard Biedermann @Bied digitalhub.social

#KI eine Bilanz über Einsatz von #LLMs.

Mehrere (> 100) ungewollte und nicht beauftragte “Ausbrüche” um Fragen zu beantworten haben deutlich gemacht, generell ist KI aktuell nicht im offenen Internet sicher benutzbar. 🥶

Die Grundlagen der Sicherheit wie #DNS wurden und werden nicht hinreichend beachtet. Herr Andy Jenkinson (WHITETHORN SHIELD), hat dies sehr gut dokumentiert. Auch nach Warnungen haben die Konzerne, soweit mir bekannt, bislang keine Verbesserung der Sicherheit angestrebt.

Warum man mit LLMs Biowaffen Entwicklung verbieten bzw. abschirmen muss ist mit Logik nicht erklärbar. Man muss ja schon ein echter Zyniker sein wenn man ein #LLM auf Bio-Forschung trainiert. Ist vielleicht die Auslöschung der Menschheit ein sehr menschliches Programm, dass das Militär von den Bürgern bezahlt haben möchte? 🤢

Die Energiebilanz des KI-Training ist grottenschlecht, soweit man es aus der Presse entnehmen kann. Der Bau von neuen #KI-Rechenzentren soll mit Steuermitteln (10 Milliarden EUR) gefördert werden. Damit sollen die Verluste von der Allgemeinheit finanziert werden und die Gewinne privatisiert bleiben, oder?

#KI in der #Schule - mehrere Studien aus den USA zeigen die Fähigkeiten der Kinder nehmen stark ab wenn mittels #KI Aufgaben bewältigt werden. “#Lernen” wird deklassiert und konsumieren gefördert. Einige der Daten hat Herr Richard Self (via LinkedIn) gut aufbereitet.

Der sehr gute Artikel der taz beschreibt ausführlich warum die Fake-News der Bros nur der Ablenkung dienen. Die einfache Frage nach dem Hashtag#ROI wird seit Beginn des Hype nicht beantwortet. Stattdessen werden wir mit Hashtag#AGI, Krebsforschung, Rettung des Klimas, etc. zugeschüttet. 😭

Aus meiner Sicht ist der KI-Hype ein Pyramiden-System um die Naiven abzuzocken. Zentralisieren und der Ausbau der Überwachung ist der Nebeneffekt.

Natürlich geht es den Autokraten darum die anlasslose #Überwachung zu etablieren. Das ist ein Ziel, das leider auch in der #EU großen Anklang findet. #Zensursula lässt grüßen. Seit 2009 wird immer wieder versucht die Bürger nahtlos zu überwachen. Dies ist aber in einer #Demokratie grundsätzlich illegal. Anders wäre es wenn es eine Diktatur ist, da wäre es die Grundlage.

#KI hat seit langem einen recht hohen Nutzwert, zum Beispiel in Bereich der Medizin. Einfach gesagt, immer wenn es einen sehr eingeschränkten Bereich und eine große Datenmenge gibt, kann man mit #KI deutlich Zeit bei der Lösungssuche einsparen. Voraussetzung ist, die Daten sind lokal vorhanden und Dritte haben keinen Zugriff (um die Datenbasis zu vergiften oder um zu stehlen). 👍

Es gibt zahlreiche Experten die bei Bedarf weitere Details zu #KI und die “Digitale Souveränität” einbringen können, einfach fragen, dann weiß man mehr.

taz.de/Ja-KI-wird-uns-alle-toeten-Aber-…

AnySci - Wissenschaft für Jedermann @anysci mastodon.de

Wie Schimpansen lernen

Junge Schimpansen müssen einiges lernen. Zum Beispiel, wie sich mit einem Stock Ameisen oder Termiten aus ihren Nestern angeln lassen oder wie eine harte Baobab-Frucht auf einem Stein aufgeschlagen wird.

Vieles davon schauen sie sich bei erfahrenen Tieren ab. Doch manchmal bekommen sie offenbar auch aktive Hilfestellung.

Forschende unter anderem von der Universität Barcelona, dem Jane Goodall Institute Spain und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben über mehrere Jahre wild lebende Westliche Schimpansen im Dindefelo-Naturreservat im Senegal mit Kamerafallen beobachtet.

Besonders interessierte sie, was passiert, wenn Werkzeuge zwischen den Tieren weitergegeben werden.

Die meisten beobachteten Werkzeugübergaben verliefen von erfahrenen zu unerfahreneren Tieren, häufig zwischen Müttern und ihrem Nachwuchs. Meist wurden die Werkzeuge dabei nicht demonstrativ überreicht, sondern ein erfahrenes Tier ließ es etwas beiläufig zurück oder erlaubte einem Jungtier, es zu nehmen.

Für den Geber bedeutete das durchaus einen Nachteil, während der Empfänger anschließend deutlich häufiger selbst mit dem Werkzeug arbeitete. Nach etablierten verhaltensbiologischen Kriterien können solche Übergaben deshalb als eine Form des Lehrens gedeutet werden.

Besonders schön zeigt das eine einzelne Beobachtung beim sogenannten ant dipping. Eine Mutter angelte mit einem Stock Ameisen aus einem Nest. Dann ging sie zu ihrem etwa dreieinhalbjährigen Jungtier, steckte den Stock in das Ameisennest und ließ ihn dort. Als das Junge sich entfernte, holte die Mutter es sogar zurück zum Werkzeug. Das Jungtier nahm den Stock, zog ihn aus dem Nest und fraß die Ameisen, während die Mutter zusah. Anschließend verwendete es den Stock selbstständig weiter.

Eine zweite Szene (daraus ist auch das Bild) zeigt, dass nicht nur Mütter solche Lerngelegenheiten schaffen. Ein Jungtier versuchte erfolglos, eine Baobab-Frucht auf einem Felsen aufzuschlagen. Ein älterer Jungschimpanse schlug und stampfte auf den Felsen, führte einmal die Hand des jüngeren Tieres zum Felsen und demonstrierte später selbst erfolgreich das Aufbrechen einer Frucht. Danach versuchte es das jüngere Tier erneut. Ob der ältere Schimpanse hier tatsächlich gezielt „unterrichtete“, lässt sich aus dieser einzelnen Beobachtung allerdings nicht sicher sagen.

In der Verhaltensbiologie werden drei Kriterien für Lehrverhalten definiert:

  1. Das “Lehrindividuum” ändert sein Verhalten in Gegenwart eines unerfahrenen Artgenossen gezielt

  2. Dieses veränderte Verhalten bringt dem Lehrenden selbst keinen unmittelbaren eigenen Nutzen bringen, sondern ist im Gegenteil sogar mit gewissen Kosten (z.B. Zeit, Wergzeugverlust, Energie) verbunden

  3. Das lernende Individuum gewinnt durch diese Interaktion eine neue Fähigkeit schneller und sicherer, als es ihm durch bloßes Ausprobieren im Alleingang möglich gewesen wäre

In einer Vielzahl von Beobachtungen sehen die Autoren der Studie alle drei Punkte als erfüllt an.

Solche sozialen Prozesse könnten entscheidend dazu beitragen, komplexe Techniken innerhalb einer Gemeinschaft zuverlässig an die nächste Generation weiterzugeben.

Quelle:
Sánchez-Megías et al., 2026, Frontiers in Psychology

frontiersin.org/journals/…

Hinweis : im Supplementary material sind interessante Videos, aus denen auch der Screenshot oben ist.

schimpanse janegoodallinstitute lernen psychologie biologie
+4 Less antropologie wissenschaft wisskomm anysci
Das Bild ist ein Screenshot aus einem Video, was Sánchez-Megías und Kollegen ihrer Publikation beigefügt haben. Das Bild zeigt zwei junge Schimpansen, die am Eingang einer Höhle sitzen. Das etwas ältere Tier (links) zeigt dem jüngeren, wie es die harte Baobab-Frucht richtig auf den Felsen aufschlägt, um an das nahrhafte Innere der Frucht zu gelangen. Das Video wurde mit Hilfe von Kamerafallen im Senegal aufgenommen. Beobachtungen wie diese verdeutlichen, dass junge Schimpansen nicht einfach vorgelebtes nachahmen, sondern von anderen Tiere der Gruppe aktiv belehrt werden.

Keyboard shortcuts

Navigation

Home g h
Feed g f
Messages g m
Notifications g n
Your profile g p
Search /

Actions

Write a new post n
Send the post or message you are writing ⌘/Ctrl ↵
Next post in the feed j
Previous post in the feed k

General

Show this help ?
Close menus and dialogs Esc

The single-key shortcuts pause while you type, and are off on phones and tablets.