War toll 🤩 trotz Nieselregen, super Stimmung, viele gute Gespräche 🙏, neue Gruppen kennengelernt, die für Demokratie aktiv sind, super Musik! Komme wieder 👣🎉🌈
Gemeinschaft
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Mensch, du startest die Woche aber mit einem tiefgründigen Thema.
Gedanken dazu: Die kleinste Gemeinschaft ist eine Familie. Es gibt (leider) genügend Familien, die keinen festen Wohnort haben, weil sie z.B. auf der Flucht sind. Trotzdem bilden sie eine feste Gemeinschaft. Ein spannender Aspekt bei der Familie ist dabei, dass die Gemeinschaft dort quasi genetisch fest verdrahtet ist. Im Gegensatz zu Freunden sucht man sich die Familie ja nicht aus.
PS: Ich frage mich ja, wem die Domain gemeinschaft.de gehört. 😉
Da sprichst du einen Punkt an, den ich bei meiner Frage nach den Prozessen bisher zu wenig berücksichtigt habe. Denn an Familien denke ich selbstverständlich nicht.
Der Soziologe Ferdinand Tönnies unterscheidet zwischen Gemeinschaft (“community”), die auf persönlicher Verbundenheit, Verwandtschaft oder geteilten Überzeugungen beruht, und Gesellschaft (“society”), in der Menschen vor allem über Interessen und den gegenseitigen Nutzen miteinander verbunden sind.
Ich frage mich deshalb häufig, ob das, was wir in Coworking-Spaces oder Projekten als „Gemeinschaft“ bezeichnen, zunächst stärker durch gemeinsame Interessen und den Nutzen der Zusammenarbeit geprägt ist. Mit Tönnies ließe sich daher fragen, welche gemeinschaftlichen und welche gesellschaftlichen Beziehungen einen solchen Ort prägen – und wie sie sich im gemeinsamen Tun entwickeln.
Letzte Woche hörte ich die Folge des Podcasts „Die sogenannte Gegenwart“ über Postliberalismus und wurde dabei auf die Arbeiten von Stefan Borg und Jon Elster aufmerksam. Aus der Debatte nahm ich eine Frage für meine tägliche Arbeit mit: Lässt sich Gemeinschaft gezielt herstellen, oder entsteht sie vor allem dadurch, dass Menschen gemeinsam etwas tun? Anschließend las ich Stefan Borgs Essay In search of the common good: The postliberal project Left and Right, in dem er unterschiedliche Vorstellungen von Gemeinschaft und Gemeinwohl untersucht.
Für meine Arbeit leite ich daraus ab: MehrWertOrte sollten Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Vorstellungen die Möglichkeit geben, gemeinsam tätig zu werden, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Eine gefestigte Gemeinschaft muss dafür nicht schon vor Beginn der Ortsentwicklung bestehen. Bereits der gemeinsame Aufbau kann Menschen verbinden. Entscheidend ist, dass ihre Bedürfnisse und ihre Möglichkeiten zur Mitgestaltung den Prozess von Anfang an prägen.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht: Braucht es zuerst eine Gemeinschaft, um einen Ort zu entwickeln – oder wächst sie gerade dadurch, dass Menschen gemeinsam anfangen?
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Mensch, du startest die Woche aber mit einem tiefgründigen Thema.
Gedanken dazu: Die kleinste Gemeinschaft ist eine Familie. Es gibt (leider) genügend Familien, die keinen festen Wohnort haben, weil sie z.B. auf der Flucht sind. Trotzdem bilden sie eine feste Gemeinschaft. Ein spannender Aspekt bei der Familie ist dabei, dass die Gemeinschaft dort quasi genetisch fest verdrahtet ist. Im Gegensatz zu Freunden sucht man sich die Familie ja nicht aus.
PS: Ich frage mich ja, wem die Domain gemeinschaft.de gehört. 😉
#Hamburg Im OmaLiebe Lunch Club kochen Senior:innen traditionelle Familiengerichte für die Öffentlichkeit
#Würde #Alter #Gemeinschaft #Lebensfreude #Teilhabe
omaliebe.org/blog
Hallo Mastodon!
Wir sind Die Gute Stunde – und #NeuHier.
Als gemeinnützige Initiative organisieren wir interaktive Online-Veranstaltungen für ältere Menschen und alle Kulturinteressierten.
Unser Ziel? Digitale Teilhabe, Begegnung und Lebensfreude fördern.
Was bieten wir?
- Museumsbesuche
- Demenzfreundliche Formate
- Lesungen und musikalische Momente
Immer kostenfrei, per Zoom, einfach zugänglich und mit Raum für Austausch.
🥋⛺ Karate-Zeltlager 2026 – Training, Abenteuer und Gemeinschaft
Karate begleitet mich inzwischen seit über 20 Jahren. Ich war selbst einmal aktiv, meine Familie ist bis heute fest mit dem Karatesport verbunden – und auch beruflich begegnet mir Karate immer wieder, denn ich betreue die Webseiten verschiedener Karatevereine.
Umso mehr hat es mir Freude gemacht, die vielen Erlebnisse des diesjährigen Karate-Zeltlagers in Reinsberg zusammenzutragen und daraus einen ausführlichen Bericht für unsere Vereinswebseite entstehen zu lassen.
Acht Dojos des JKF Goju-Kai kamen dort zusammen. Natürlich wurde viel trainiert, aber ein solches Zeltlager ist weit mehr als Karate: Abenteuer, Freibad, gemeinsames Essen, kreative Angebote, Lagerfeuer, Kinderdisco und vor allem ganz viel Gemeinschaft. ⛺☀️🔥
Beim Schreiben des Artikels habe ich aus den Erzählungen und Informationen der Beteiligten versucht, genau diese besondere Atmosphäre einzufangen.
Entstanden ist ein ausführlicher Bericht – und 36 Bilder geben zusätzlich einen schönen Einblick in die gemeinsamen Tage. 📸
👉 karate-freital.de/aktuelles/…
Und irgendwie passt mein Schlusssatz aus dem Artikel auch wunderbar hier ins Fediverse:
Karate verbindet – aber Gemeinschaft macht daraus ein Erlebnis. ❤️
Nächstes Wochenende ist wieder FrOSCon. Einen kurzen Bericht zu was das ist und meine persönlichen Vortragsempfehlungen findet ihr im Blog unter URL: my-it-brain.de