RIP Margaret
Margaret Hamilton, die das Software-Programm der Apollo-Mission verantwortete und Software Engineering als Ingenieurs-Disziplin begründete, ist immAlter von 90 Jahren gestorben.
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RIP Margaret
Margaret Hamilton, die das Software-Programm der Apollo-Mission verantwortete und Software Engineering als Ingenieurs-Disziplin begründete, ist immAlter von 90 Jahren gestorben.
Vale Margaret Hamilton.
She was a Software Engineer.
She was the first Software Engineer because she defined the term, Software Engineering:
“When I first came up with the term, no one had heard of it before, at least in our world. It was an ongoing joke for a long time. They liked to kid me about my radical ideas. It was a memorable day when one of the most respected hardware gurus explained to everyone in a meeting that he agreed with me that the process of building software should also be considered an engineering discipline, just like with hardware. Not because of his acceptance of the new ‘term’ per se, but because we had earned his and the acceptance of the others in the room as being in an engineering field in its own right.”
Margaret Hamilton led the Software Engineering team at MIT that created the software that ran NASA’s Apollo Guidance Computer. The photo of her standing next to a stack of source code printouts — that’s her work, and she was essential to NASA’s mission of landing people on the Moon for the first time ever and getting them back to Earth again safely.
Margaret Hamilton, computing pioneer who led software development for the Apollo program, dies at 90
news.mit.edu/2026/…
Out Now: #GitBrowser for #Linux blogs.remobjects.com/2026/… #git #development #WebDevelopment #SoftwareDevelopment #SoftwareEngineering
Inzwischen merke ich immer deutlicher: Es gibt nicht den einen perfekten Agenten – und vermutlich auch nicht die eine perfekte Entwicklungsumgebung – für alles.
Ich arbeite aktuell vor allem mit Claude und Codex und merke dabei, dass beide unterschiedliche Stärken haben.
Claude gefällt mir häufig bei Planung, Struktur und einer ersten Umsetzung innerhalb vorhandener Projektregeln. Codex empfinde ich oft als pragmatischer und direkter und setze ihn deshalb gerne als zweiten Blick oder für Reviews ein.
Dabei ist das aber längst kein fester Workflow mehr.
Je nach Aufgabe wechsle ich zwischen den Werkzeugen und lasse auch bewusst einen Agenten auf die Arbeit des anderen schauen.
Damit das funktioniert, muss das Repository selbst gut vorbereitet sein.
Guidelines, Skills, Projektregeln, Tests und eine verständliche Entwicklungsumgebung werden für mich immer wichtiger.
Denn wenn jeder Agent erst wieder neu erraten muss, wie ein Projekt aufgebaut ist und welche Regeln gelten, verliert man einen großen Teil des Produktivitätsgewinns.
Mein Ziel ist deshalb weniger, den „besten“ Agenten zu finden.
Ich möchte ein Projekt so vorbereiten, dass unterschiedliche Agenten sinnvoll daran arbeiten können und austauschbar bleiben.
Ich nutze VS Code mit Devcontainern ebenfalls intensiv für agentische Entwicklung.
Der Unterschied ist für mich eher: Dort kann ich den Agenten wesentlich besser auf die Finger schauen.
Ich sehe Dateien, Diffs und die Struktur des Projekts direkt vor mir, kann Änderungen gezielt nachvollziehen und habe stärker das Gefühl, jederzeit eingreifen zu können.
Agent-First-Umgebungen wie Claude Code oder Codex sind dagegen besonders angenehm, wenn ich eine Aufgabe stärker delegieren und den Agenten relativ selbstständig daran arbeiten lassen möchte.
Für mich läuft es deshalb nicht auf VS Code oder Agent hinaus.
Und auch nicht auf Claude oder Codex.
Sondern auf eine Kombination daraus – abhängig davon, was ich gerade erreichen möchte und wie eng ich die Umsetzung begleiten will.
Vielleicht ist genau das die neue Fähigkeit:
Nicht nur Code zu schreiben, sondern für jede Aufgabe den richtigen Agenten, den richtigen Kontext und die passende Arbeitsumgebung zusammenzubringen.
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Was bedeutet das eigentlich für die nächste Generation von Entwicklerinnen und Entwicklern?
Ich habe darauf keine einfache Antwort.
Denn bei mir selbst merke ich sehr deutlich: Der Grund, warum ich Agenten heute sinnvoll einsetzen kann, ist mein technischer Hintergrund.
Ich verstehe Konzepte, Architekturen und Abhängigkeiten und kann zumindest beurteilen, ob ein eingeschlagener Weg plausibel ist.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie es wäre, mit Agentic Coding aufzuwachsen, ohne vorher selbst Code geschrieben, gelesen, debuggt und Systeme von Grund auf verstanden zu haben.
Genau hier sehe ich eine echte Herausforderung.
Ich glaube nicht, dass die Zukunft darin liegt, jede Zeile Code weiterhin von Hand schreiben zu müssen.
Aber wir dürfen auch nicht den Fehler machen, Verständnis durch reine Bedienung zu ersetzen.
Wer Software nur noch über Agenten erzeugt, ohne die Grundlagen zu verstehen, kann irgendwann kaum noch beurteilen, ob das Ergebnis wirklich gut, sicher oder überhaupt sinnvoll ist.
Und daraus entsteht eine weitere Abhängigkeit: von den Modellen, Werkzeugen und Plattformen, die diese Arbeit für uns übernehmen.
Das betrifft nicht nur einzelne Entwickler, sondern langfristig unsere gesamte digitale Infrastruktur.
Gerade deshalb halte ich offene Standards, Open Source und Wissenstransfer für wichtiger denn je.
Wir müssen die neuen Werkzeuge nicht ablehnen.
Wir müssen lernen, sie richtig einzusetzen – und gleichzeitig dafür sorgen, dass Menschen weiterhin verstehen, was sie damit erschaffen.
Vielleicht ist genau das eine der großen Aufgaben beim Agentic Coding:
Nicht zu verhindern, dass Maschinen uns Arbeit abnehmen.
Sondern sicherzustellen, dass wir trotzdem noch wissen, was sie da eigentlich für uns tun.
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