Posts by Julian Pawlowski
I think we can do better about the language gap here. Ideally vutuv would offer translations of posts in your language. I created a milestone for that. Please have a look and participate in the issues when you have ideas or feedback. github.com/wintermeyer/vutuv/…
I saw it :-)
First thing that came to my mind: I want to end the mix of languages in my feed so I can concentrate on only one language. AFAIK content language is part of the Fediverse protocol already (it definitely is for Mastodon). But no client does offer any kind of filtering so people still end up to have two separate accounts, one to post in their native tongue and one for posting in english :-/
Same as you just did here: You decided to target a different audience by intentionally choosing to post in english. But non-german speakers might not want to follow you because they can’t decide to only see your english posts and ignore the german ones.
Working with automatic translation might be something in addition. But as we are also kind of fighting the anonymity of non-reviewed AI translations, I kind of don’t really want to see that. I might like ad-hoc translation from case to case, but wouldn’t generate static copies of a post as a translation. It also doesn’t work well with the Fediverse out there because there is no such thing as a single post having multiple languages. I know the idea that “once translated for everyone” seems nice, but I got some mixed feelings about it. Maybe a language switcher would help, maybe it is more a question of getting UI and UX right. But I think whats more important first is to do the cart sorting right of the posts in their original language.
Bezüglich des Algorithmus: Am liebsten wäre mir ja eine Variante, bei der jeder selbst aussuchen kann wie es angezeigt und sortiert wird. Also mit oder ohne weitere Intelligenz. Vielleicht sogar eine Auswahl von verschiedenen Algorithmen. Bin mir aber noch nicht sicher, wie und ob man das überhaupt abgebildet bekommt. Es soll halt auch einfach zu benutzen sein.
Bezüglich der Überschrift: Auch da habe ich noch keine gute Lösung. Habe schon mal mit dem Gedanken gespielt das erste H1 im Post als so was zu benutzen.
Ich kann mir schon gut vorstellen, dass man durch umschaltbare Views, die klar benannt sind, die Bedienung einfach halten kann. Ich würde vermuten, dass die Bedienung ohne diese Views eher die Nutzung stark einschränkt, eben weil man nur noch den Timeline View hat und da schnell erschlagen wird. Was mir beim aktuellen Feed zB nicht gefällt ist, dass ich auch sämtliche Beiträge sehe, wo jemand auf etwas anderes antwortet. Mich interessieren zuerst aber immer die Beiträge, wo die Person, der ich folge, eben die Unterhaltung gestartet hat. Ihre Beteiligung an anderen Diskussionen können auch spannend sein, fressen aber meine Zeit schneller auf und ich habe große Mühe erstmal nur die direkten Erstbeiträge zu finden von den Personen, denen ich folge. Das wäre für mich eher eine Frage der Präsentation des aktuellen Feeds noch ganz ohne großartigen Algoritmus-Voodoo.
Was die Überschrift angeht: Ich denke es ist vor allem eine Frage des Interfaces. Ich (und viele andere) bin es gewohnt, dass ich einen Titel eingeben kann in einem separaten Feld. Dass das Fediverse Protokoll hintenrum keine echten Titel kann, können wir sicherlich so auffangen, dass wir das einfach als `H1` im Markdown direkt am Anfang abspeichern und beim editieren auch wieder herausholen. Und für die Übersicht bin ich tatsächlich auch ein Fan davon, wie es Teams (und sicher auch andere) machen, nämlich dass man mit einem Klick einen erweiterten Editor-Modus aktiviert und da erst die Betreffzeile sichtbar wird, damit man bei schnellen Posts eben nicht gezwungen ist sowas zu sehen oder auszufüllen.
hmm… das mit den Projekten ist keine schlechte Idee. Muss mal ewas drüber nachdenken. Faktisch kann man vieles davon heute schon mit Organisationen in vutuv machen. Die sind aber “gut versteckt”. CC @jpawlowski
was ich an der Schicht “Projekte” spannend fände wäre, dass es eine dritte Ebene wäre, bei der eben auch organisationsübergreifend Personen mitwirken können. Das bricht Barrieren und Silos auf. Ansonsten ist mir aber nicht ganz klar, was “Projekte” eigentlich sein sollen, allein schon vom Begriff her scheint er mir nicht das zu verkörpern, was man ansonsten im beruflichen Alltag als “Projekt” bezeichnet (z.B. “hat ein Anfang und ein Ende”, etc.). Vielleicht entspricht es eher dem Gedanken einer Gruppe oder Community.
Aber es wäre für mich kein Ersatz für normale Posts von Organisationen oder Individuen. Im Fediverse spielen Tags eine große Rolle und auch, dass man diesen themenspezifisch folgen kann. Das fehlt auf vutuv aktuell noch.
Meine bisherigen Erfahrungen mit Agentic Coding
Viele Diskussionen über KI klingen aktuell so, als würde durch Agenten automatisch Wissen verloren gehen.
Meine Erfahrung ist bisher eine andere.
Ich habe nicht das Gefühl, dass ich dadurch Fähigkeiten verliere.
Eher im Gegenteil:
Mein technischer Hintergrund wird wichtiger.
Ich kann Konzepte verstehen, Architekturen bewerten, Fehler erkennen und die richtigen Fragen stellen.
Genau diese Fähigkeiten brauche ich, um Agenten sinnvoll einzusetzen.
Agenten ersetzen kein Engineering
Ein Agent ist kein magischer Softwareentwickler, der eine Idee in ein perfektes Produkt verwandelt.
Er braucht:
- Kontext
- klare Ziele
- technische Leitplanken
- jemanden, der Ergebnisse kritisch bewertet
Ich lese weiterhin Code.
Ich schaue mir Diffs an.
Ich versuche zu verstehen, was geändert wurde und warum.
Das ist vielleicht sogar wichtiger geworden, weil die Geschwindigkeit steigt.
Wenn man in kurzer Zeit viele Änderungen erzeugen kann, muss man umso besser beurteilen können, welche davon sinnvoll sind.
Die Veränderung liegt woanders
Weniger Zeit geht dafür drauf, jede einzelne Zeile manuell zu schreiben.
Mehr Zeit fließt in:
- Architektur
- Anforderungen
- Kommunikation
- Qualität
- die Frage: Bauen wir eigentlich das Richtige?
Natürlich ist das auch eine neue Fähigkeit, die man entwickeln muss.
Man muss lernen, Agenten richtig anzuleiten, gute Kontexte bereitzustellen und die Zusammenarbeit mit ihnen zu verbessern.
Das ist kein fertiger Prozess.
Es ist eine Reise.
Nicht, weil KI den Menschen ersetzt.
Sondern weil Menschen mit einem guten Verständnis für Technologie plötzlich Dinge umsetzen können, für die früher viel mehr Zeit oder ein größeres Team notwendig gewesen wäre.
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Warum ich bei vutuv nicht nur diskutieren möchte
Ein weiterer Grund, warum ich vutuv spannend finde, ist die Art, wie man sich beteiligen kann.
Ich arbeite selbst seit vielen Jahren im Technologie- und Innovationsumfeld.
Ich kann ordentlich coden, bin mit Linux auf der Kommandozeile groß geworden und verstehe Softwarearchitekturen, technische Konzepte und die Entscheidungen dahinter.
Aber Softwareentwicklung ist nicht mein Vollzeitjob – und niemand beherrscht jede Programmiersprache, jedes Framework und jede Toolchain gleichermaßen gut.
Das heißt aber nicht, dass mir Ideen fehlen oder ich nicht sehr konkrete Vorstellungen davon habe, wie etwas funktionieren und technisch umgesetzt werden sollte.
Genau hier finde ich Agentic Coding spannend
Für mich bedeutet Agentic Coding nicht:
“Die KI schreibt schon irgendwas und fertig.”
Im Gegenteil.
Mein technisches Hintergrundwissen brauche ich ständig, um Agenten sinnvoll zu dirigieren.
Ich muss verstehen, welchen Weg sie einschlagen, Entscheidungen hinterfragen, Diffs lesen und mir weiterhin den Quellcode ansehen.
Was sich verändert, ist vor allem die Menge an Handarbeit zwischen einer Idee und ihrer Umsetzung.
Nicht weniger Engineering – sondern anderes Engineering
Statt mich tagelang in jede neue Programmiersprache oder jedes Framework einarbeiten zu müssen, kann ich schneller experimentieren, ausprobieren und konkrete Lösungen entwickeln.
Dabei hat mir auch @wintermeyer mit seinem letzten Heise-Beitrag zu Agenten sehr aus der Seele gesprochen.
Ich finde es schwierig, wenn Open-Source-Projekte KI entweder grundsätzlich ablehnen oder Regeln schaffen, die am Ende so kompliziert werden, dass ein großer Teil des Produktivitätsgewinns wieder verloren geht.
Natürlich brauchen Agenten Leitplanken.
Aber wir wissen heute noch nicht perfekt, wie diese aussehen müssen.
Wir müssen experimentieren, lernen und unsere Arbeitsweisen verbessern:
-
bessere Guidelines
-
bessere Skills
-
bessere Tests
-
bessere Reviews
Das ist eine Reise.
Und genau deshalb sind Open-Source-Projekte für mich eine ideale Spielwiese:
Man lernt neue Werkzeuge kennen und schafft gleichzeitig echten Mehrwert.
Deshalb möchte ich bei vutuv nicht nur Feature-Wünsche äußern.
Wenn aus “Ich hätte da eine Idee” mit Hilfe von Agenten irgendwann “Hier ist der Pull Request” wird, finde ich das ziemlich großartig.
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Wenn wir ein Business-Netzwerk neu denken: Was müsste eigentlich anders sein?
Für mich beginnt es bei etwas sehr Einfachem: Following sollte wieder Following bedeuten.
Wenn ich mich bewusst entscheide, einer Person oder Organisation zu folgen, möchte ich deren Beiträge grundsätzlich auch sehen. Nicht nur dann, wenn ein Algorithmus entscheidet, dass sie gerade genug Engagement erzeugen.
Aber rein chronologisch funktioniert für mich auch nicht wirklich.
Das merke ich schon bei Mastodon: Wenn man vielen Menschen folgt, entstehen schnell hunderte Beiträge. Dazu kommen Boosts und andere Inhalte, die zwar irgendwie dazugehören, aber oft genau die Stimmen verdrängen, denen ich eigentlich bewusst folge.
Ich will deshalb gar keinen Feed ohne Algorithmus.
Ich will einen Algorithmus, der für mich arbeitet statt gegen mich.
Eine Ansicht, in der grundsätzlich alles enthalten bleibt, aber sinnvoll sortiert wird: nach Aktualität, Interaktionen und anderen transparenten Signalen. So, dass ich schnell erkenne, worüber meine Bubble gerade spricht und was ich vielleicht nicht verpassen möchte.
Wichtig ist für mich dabei der Unterschied: Der Algorithmus soll nicht entscheiden, was ich sehen darf. Er soll mir helfen zu entscheiden, was ich zuerst sehen möchte.
Dazu fehlt mir bei vutuv aktuell noch etwas ganz Banales: eine Überschrift oder zumindest ein klar erkennbares Kernthema pro Beitrag. Wenn ich beim Scrollen jeden Post erst anlesen muss, um überhaupt zu verstehen, worum es geht, wird ein größerer Feed schnell unüberschaubar.
Ein gutes Netzwerk sollte also weder maximale Nutzungszeit noch maximale Empörung optimieren. Es sollte mir helfen, relevante Inhalte und Gespräche schnell zu erfassen – und danach auch wieder gehen zu können.
Und für Unternehmen gilt dasselbe: weniger Dauerwerbung und Selbstbeweihräucherung, mehr echte Einblicke, Wissen, Fragen, Kritik und Dialog.
Vielleicht ist genau das die spannendere Aufgabe für vutuv:
Nicht den Algorithmus abschaffen. Sondern ihn wieder zum Werkzeug des Nutzers machen.
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Hello Fediverse! 👋
Die Idee eines freien Business-Netzwerks finde ich gerade ziemlich spannend.
Wir haben ein Internet geschaffen, in dem theoretisch jeder veröffentlichen kann. Gleichzeitig entscheiden heute einige wenige Plattformen darüber, was davon tatsächlich sichtbar wird. Wer wen erreicht, hängt immer weniger allein davon ab, ob etwas relevant oder gut ist – sondern davon, was Algorithmen bevorzugen und wie viel Geld man bereit ist, für Sichtbarkeit auszugeben.
Gerade als kleineres Unternehmen merkt man das deutlich. Man schreibt irgendwann nicht mehr in erster Linie für Kunden, Interessenten oder andere Menschen, sondern für den Algorithmus: regelmäßig posten, Aufmerksamkeit erzeugen, bestimmte Formate bedienen, Engagement provozieren.
Und selbst dieses Spiel funktioniert immer schlechter.
Dabei sollte es eigentlich viel einfacher sein: Wenn Menschen sich bewusst für ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Idee interessieren, sollte eine Plattform diese Beziehung unterstützen – und nicht kontrollieren, rationieren oder zum Geschäftsmodell machen.
Natürlich müssen Unternehmen Geld verdienen. Aber gute Unternehmen bestehen aus Menschen, die etwas können, Probleme lösen, Produkte entwickeln und anderen damit weiterhelfen. Genau diese Unternehmen sollten die Chance haben, sichtbar zu sein, ohne ein künstliches Social-Media-Spiel mitspielen zu müssen.
Deshalb finde ich den Fediverse-Ansatz und besonders vutuv spannend.
Vielleicht können wir hier ein Business-Netzwerk bauen, in dem nicht derjenige mit dem größten Werbebudget automatisch die lauteste Stimme hat – sondern in dem gute Ideen, gute Arbeit und echter Austausch wieder eine faire Chance bekommen.
Darauf habe ich Lust.
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